Grafiker/in (50-60%)

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Du bist fit in der Online- und Offline-Welt, schaffst aufmerksamkeitsstarke visuelle Botschaften und Du bringst viel Erfahrung mit in der Konzeption ganzheitlicher, integrierter Offline- und Online-Kampagnen? Du nutzt die sozialen Medien und neue Tools aktiv und hast das Auge für Formate, technische Anforderungen und perfekte Bildbotschaften? Deine Arbeitsweise ist systematisch, exakt und zuverlässig und Du betrachtest die visuelle Welt aus der der Brille unserer Kunden?

Dann bist Du bei uns richtig.

Wir sind die fit for profit GmbH – Agentur für klassisches und digitales Marketing & Sales mit Sitz bei Schaffhausen. Dort wird auch Dein Arbeitsort sein.

Was wir Dir bieten:

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Diese spannenden Aufgaben warten auf Dich:

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Damit bereicherst Du unser Team:

  • Abgeschlossene Ausbildung als Grafiker etc. mit Erfahrung in den oben aufgeführten Bereichen
  • Sehr gute Kenntnisse in der Adobe-Palette (InDesign, Photoshop, Illustrator) und den gängigen Office-Programmen (Word, Excel, PowerPoint)
  • Erfahrung im Schnittstellenmanagement, ausgeprägte Serviceorientierung
  • Schnelle Auffassungsgabe sowie speditive, selbständige und exakte Arbeitsweise mit hohem Qualitätsbewusstsein, auch unter Zeitdruck
  • Ausgeprägtes Flair für visuelle und kreative Gestaltung, stilsichere typgrafische und gestalterische Fähigkeiten
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; Englischkenntnisse von Vorteil
  • Toppen kannst Du das Ganze noch mit ergänzenden Erfahrungen mit WordPress und Webdesign

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit Referenzen: info@fitforprofit.ch.

Von SEO bis zu Google Ads: Eine einfache Erklärung zu den Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing.

Von SEO bis zu Google Ads: Eine einfache Erklärung zu den Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing.

Da wir auf einige Jahre erfolgreicher Arbeit im Bereich Online Marketing zurückblicken dürfen, werden wir häufig zu Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung befragt. Denn häufig ist es unklar, worin genau nun der Unterschied liegt. Auch Fragen nach den möglichen Optionen und Einsatzbereichen des Suchmaschinenmarketings werden uns oft gestellt.

Hier bekommen Sie die wichtigsten informationen und deutliche Erläuterungen zum komplexen Thema Suchmaschinenmarketing. Wir erklären Step by Step, auf welche Weise Marketing-Serviceanbieter wie wir bei der Implementierung von SEO und SEA vorgehen.


Definition von Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, kurz SEM) ist einer der Bereiche des Online-Marketings. Die „Aufgabe” von SEM besteht darin, z.B. die Webseite eines Unternehmens auf den ersten Rängen bei der Anzeige auf Google zu positionieren. Die bessere Sichtbarkeit einer Online-Präsenz führt zu mehr Traffic, erhöht also die Zahl von Besucher/innen. Das gilt für verschiedenste Inhalte im Netz, unter anderem Unternehmensseiten und Online Shops, Portale, Soziale Medien, Blogs usw.

Hier wird zwischen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) und der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, kurz SEA) unterschieden.

Vorteile von Suchmaschinenmarketing

Der grösste Nutzen des SEM liegt im genauen „Anvisieren” bestimmter Zielgruppen, dies gilt für organisch generierte Treffer durch SEO und für bezahlte Werbung auf Suchmaschinen gleichermaßen. Von grossem Vorteil sind ebenfalls: das gute Google-Ranking, evtl. schnelle Erfolge von Suchmaschinenwerbung und die sehr guten Möglichkeiten zur Erfolgs-Analyse der Massnahmen. Die zentrale Aufgabe von SEM liegt in der nachvollziehbar verbesserten Sichtbarkeit unter den oberen Google Platzierungen. Das sollte für Online Shops, Portale, Social Media Plattformen, Web Pages, Blogs und andere Online-Formate bewerkstelligt werden.

Wie funktioniert SEO?

Dafür werden zunächst in einem Gespräch mit den Kund/innen die gewünschten Ergebnisse und die dafür bereitstehenden Ressourcen festgelegt. Im Anschluss werden die Möglichkeiten zur SEO Optimierung von Seiteninhalten und die Verwendung anderer Methoden gründlich analysiert. Dies beinhaltet eine penible Untersuchung der Suchbegriffe sowie das genaue Studium der Konkurrenz. Falls schon eine Google Search Console existiert, wird diese natürlich in die Auswertung mit einbezogen.

Unserer Erfahrung nach ist eine tiefgreifende Analyse der Chancen zur Suchmaschinenoptimierung essentiell, um mit Online-Marketing Erfolge zu erzielen. Eine nur oberflächliche Besprechung des Ist-Zustandes und der Zielvorstellung, führt oft zu ungeeigneten oder nicht ausreichenden Massnahmen. In dem Fall hat der Auftraggeber gleich doppelt das Nachsehen; durch unnütze Ausgaben und ausbleibende Erfolge. 

Professionell umgesetzte SEO-Analysen beantworten auch konkrete Fragen:

  • Mittels welcher Optimierungen kann meine Web Page höher ranken?
  • Woran liegt es, dass Google meine Seite nicht findet?
  • Warum hat einer meiner Konkurrenten eine höhere Platzierung als ich?

Anhand der vorliegenden Ergebnisse werden im nächsten Schritt geeignete SEO Massnahmen implementiert. Immer im Fokus steht dabei die Verbesserung der Seitenplatzierung, denn gute Positionen bringen mehr Kundschaft.

Was versteht man unter Suchmaschinenwerbung (SEA)?

SEA beschreibt hauptsächlich das Platzieren bezahlter Werbeanzeigen (Advertisements, kurz Ads) und wird über das Programm Google Ads vorgenommen. Der Vorteil einer Google Ad ist, dass der Preis ausschliesslich von der Nachfrage abhängt. Das heisst, anders als bei Annoncen in Zeitungen und Journalen, werden keine Fix-Beträge fällig. Stattdessen zahlt ein Unternehmen nur dann, wenn die Werbeanzeige aufgrund von relevanten Suchbegriffen angezeigt wird, und User/innen auch darauf klicken.

Der immense Mehrwert der Google Ads liegt darin, dass bestimmte Zielgruppen unmittelbar angesprochen werden, und sogar der geographische Aufenthaltsort möglicher Käufer/innen bei den Anzeigen berücksichtigt wird.

Wie gesagt basieren die Kosten auf den tatsächlichen Klickzahlen solcher Anzeigen. Aus diesem Grund ist gründliches recherchieren und die sorgfältige Wahl der Suchbegriffe so enorm wichtig. Denn nur Anzeigen, die von Internetnutzer/innen auch häufig angeklickt werden, sind eine lohnende und zugleich kostensparende Werbemassnahme. SEA ist also sehr gut zur zeitnahen Neukunden-Gewinnung geeignet.

Suchmaschinenwerbung oder SEO: Was empfiehlt sich?

Im Idealfall sollte man beide Massnahmen miteinander kombinieren. Im ersten Moment sieht es zwar so aus, als ob SEO und SEA auf verschiedene Ziele ausgerichtet sind, sinnvoll verknüpft bilden sie jedoch ein gutes Fundament für den Erfolg und die Effektivität von Suchmaschinenmarketing.

Dank unserer jahrelangen Arbeit im Bereich des Online Marketings haben wir einen grossen Erfahrungsschatz im Bereich des Suchmaschinenmarketings. Wir stehen Ihnen von A wie Analyse bis Z wie Zielerfüllung zur Seite, wenn es um Suchmaschinenoptimierung und Google Anzeigen geht. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Spezialisten Ihnen ausschliesslich sinnvolle und auch wirklich umsetzbare Massnahmen vorschlagen werden.

Was bringt Suchmaschinenoptimierung von SEO Experten?

Was bringt Suchmaschinenoptimierung von SEO Experten?

Ganz egal, ob Sie uns direkt kontaktieren möchten oder zunächst noch einige Infos zur Suchmaschinenoptimierung sammeln wollen: Hier sind Sie genau richtig! 


Suchmaschinenoptimierung: Die Analyse

Üblicherweise nehmen wir zu Anfang unserer Kooperation zunächst einmal Ihre Web Page gründlich unter die Lupe. Denn um sicherzustellen, dass Sie zukünftig bei Google, Ask, Bing, Yahoo und anderen Suchanbietern gut ranken, muss Ihre Seite anhand einer Reihe von Parametern studiert und analysiert werden. 

Zur Analyse gehören zum Beispiel:

  • Anzahl der Seitenbesucher
  • prozentuale Absprungrate
  • Aufbau Ihrer Seite, Linkstruktur und URLs
  • Seiten-Content und Keyword-Dichte
  • Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten (Handy, Tablet)
  • Domain Routing für Search Engines, Backlinks und User
  • Technische Ausstattung
  • Reaktionsgeschwindigkeit 
  • das Domain Routing für Search Engines, Backlinks & User
  • u.v.m.

Als Basis für Ihr weiteres Vorgehen bekommen Sie einen detaillierten und strukturierten Search Engine Analysis Report von uns. Dort sind, nach Prioritäten sortiert, die empfohlenen Massnahmen für Ihre Werbe-Beauftragten erläutert. Diese beinhalten sowohl Onpage als auch Offpage Lösungen für die Optimierung Ihres Seiten-Rankings.

Was ist SEO einfach erklärt?

SEO splittet man in zwei Haupt-Thematiken auf:

Onpage-Optimierung

Die Onpage-Optimierung umfasst sämtliche Aktivitäten, die direkt auf Ihrer Unternehmensseite stattfinden. Diese Massnahmen zielen konkret auf Suchanfragen und die Algorithmen der Suchmaschinen ab. Um eine gute Positionierung in den Suchergebnissen zu erreichen, dürfen Ihre Texte, die Vernetzung der Links, Ihre Seitenstruktur und viele andere Knotenpunkte keinerlei Hindernisse für User und Search Engines aufweisen.   

Offpage-Optimierung

Offpage beschreibt sämtliche Online-Tätigkeiten die in irgendeiner Weise mit Ihrer Unternehmensseite in Verbindung stehen. Eine optimierte Verlinkung und die Steigerung Ihres Online- Bekanntheitsgrades sind wichtige „Trigger” für Search Engines. Ausserdem bringen diese potentielle Kundschaft auf Ihre Page. Ein Ausbau der Verlinkungsstruktur erfolgt beispielsweise durch das Registrieren Ihres Unternehmens in Anbieterseiten und Branchenverzeichnissen oder die Erwähnung Ihres Marken- bzw. Firmennamens auf Fremdpages und in Blogs. Das generiert die essentiellen Backlinks zu Ihrer Page. 

Überlassen Sie es gern unseren Profis, das Potential der SEO für Sie zu ermitteln. Deren Umsetzung besprechen wir dann selbstverständlich mit Ihnen und übernehmen diese- je nach Wunsch- komplett oder in Kooperation mit Ihrer Werbeagentur und Ihrer IT-Abteilung.

Lokale Suchmaschinenoptimierung- Local SEO 

Bei der Optimierung von Suchanfragen, welche die nähere, örtliche Umgebung Ihres Unternehmens betreffen, setzen wir das sogenannte Local SEO ein. Dabei handelt es sich um eine sehr attraktive Massnahme für regionale Betriebe, die Produkte oder Dienstleistungen über den persönlichen Kontakt zu Menschen verkaufen. Dazu zählen beispielsweise Coiffeure, Ärzte, Restaurants oder Notare. Damit Kund/innen Sie und Ihr Angebot bei regionalen Suchen wie z.B. „Akupunktur Zürich” besser finden, optimieren unsere Expert/innen Ihre Page dahingehend, dass diese als Treffer für solche Anfragen weit oben in den Suchergebnissen präsentiert wird. Wir listen Ihr Business auch auf Info-Webseiten über die Region, Maps und in Online Branchenregistern.

Mit kontinuierlichen Updates von Content (Fotos, Design, Aufbau der Links etc.) sorgen wir für Aktualität und gute Search Engine Rankings Ihrer Firmenseite. Unsere Local SEO Profis stellen sicher, dass Ihre Message die User auch erreicht. Aktuell steigt besonders unter lokalen Anbieter/innen von Produkten die Nachfrage nach lokaler SEO deutlich an.

Suchmaschinenoptimierung Preise & Kosten 

Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot, selbstverständlich gratis und unverbindlich. Erst wenn Sie uns beauftragen, fallen tatsächlich Kosten an. Für eine Offerte senden Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

Oftmals können Web Pages schon ab einem Zeitaufwand von ca. 5 Stunden im Monat optimiert werden. Sie sollten definitiv ein Monatsbudget für Suchmaschinenoptimierung einkalkulieren, um auch längerfristig für gute SEO Erfolge zu sorgen. Der Einsatz optionaler Tools wird übrigens im Normalfall nicht zusätzlich berechnet, da er in der am Markt üblichen Mischkalkulation für Stundensätze bzw. Abos bereits berücksichtigt ist.

Unabhängig davon, ob Sie uns die SEO Ihrer Business-Page anvertrauen möchten oder nur eine Frage, beispielsweise zur Online-Vermarktung haben: Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen!

Die zehn bekanntesten Suchmaschinen der Welt. Neben Google und Bing gibt es diverse andere Search Engines.

Die zehn bekanntesten Suchmaschinen der Welt. Neben Google und Bing gibt es diverse andere Search Engines.

Nach ihrer Beliebtheit geordnet sieht die Liste der zehn besten Search Engines im Jahr 2021 so aus:

  1. Google
  2. Microsoft Bing
  3. Yahoo!
  4. Baidu
  5. Yandex.ru
  6. DuckDuckGo
  7. Ask.com
  8. Ecosia
  9. AOL.com
  10. Internet Archive

Es ist vielleicht eine grosse Überraschung für viele Leute, aber Google ist nicht die einzige Suchmaschine, die das Internet anbietet. Tatsächlich gibt es eine Reihe von alternativen Suchmaschinen, die Google den Thron streitig machen wollen. Aber noch ist keine von ihnen bereit, auch nur annähernd eine Bedrohung darzustellen.

Dennoch gibt es andere Suchmaschinen, die es Wert sind, in Betracht gezogen zu werden. Die besten Google-Alternativen stellen wir Ihnen hier vor.

1. Google

Google ist mit einem erstaunlichen Marktanteil von 92,26% die populärste Suchmaschine, verglichen mit den 2,83% des zweitplatzierten Bing.

Weitere Erläuterungen sind wohl nicht nötig. Google hält den ersten Platz in der Suche mit einem atemberaubenden Unterschied von 89,43% zum zweiten Rang.

Laut Statistiken von Statista und Statcounter dominiert Google den weltweiten Markt und auf allen Arten von Geräten (Desktop, Mobil und Tablet).

Warum ist Google am beliebtesten?

Die Qualität der Suchergebnisse ist es, die Google zum meistgenutzten und vertrauensvollen Anbieter macht. Die Suchmaschine verwendet ausgeklügelte Algorithmen, um den Nutzern genaueste Ergebnisse zu präsentieren.

Auf die Erfolgsidee kamen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin selbst:

Webseiten, auf die von anderen Pages verwiesen wird, sind wichtiger als andere und verdienen daher ein höheres Ranking in den Suchergebnissen.

Im Laufe der Jahre wurde der Google-Ranking-Algorithmus mit Hunderten von anderen Faktoren angereichert, u. a. mit Hilfe von maschinellem Lernen. Daher ist Google nach wie vor der zuverlässigste Weg, um genau das zu finden, wonach man im Internet sucht.

2. Microsoft Bing

Bing wurde im Oktober 2020 zu Microsoft Bing umbenannt. Es ist die beste Alternative zum erstplatzierten Konkurrenten und der Marktanteil der Suchmaschine Bing liegt zwischen 2,83% und 12,31%.

Bing ist Microsofts Versuch, Google bei der Suche herauszufordern. Trotz intensiver Bemühungen haben sie es bisher noch nicht geschafft, die Benutzer von ihrer ähnlich guten Zuverlässigkeit zu überzeugen.

Der Marktanteil der Suchmaschine ist konstant niedrig, obwohl Bing die Standardsuchmaschine auf Windows-PCs ist.

Bing ist aus den früheren Suchmaschinen von Microsoft (MSN Search, Windows Live Search und Live Search) hervorgegangen. Laut Alexa-Ranking ist Bing die am häufigsten besuchte Webseite im Internet.

3. Yahoo!

Yahoo! ist einer der beliebtesten E-Mail-Anbieter und seine Suchmaschine belegt immerhin den dritten Platz in der Online Suche mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 1%.

Von Oktober 2011 bis Oktober 2015 wurde die Yahoo! Suche ausschliesslich von Bing betrieben. Im Oktober 2015 vereinbarte Yahoo! mit Google suchbezogene Dienste anzubieten, und bis Oktober 2018 wurden die Ergebnisse von Yahoo! dann sowohl von Google als auch von Bing angezeigt.

Ab Oktober 2019 wurde die Yahoo! Suche wieder ausschliesslich von Bing bereitgestellt.

Yahoo! ist seit 2014 die Standardsuchmaschine für Firefox-Browser in den Vereinigten Staaten.

Das Webportal von Yahoo! ist äusserst beliebt. Es rangiert laut Alexa auf Platz elf der meistbesuchten Webseiten im Internet.

4. Baidu

Baidu hat einen weltweiten Marktanteil zwischen 0,68% und 11,26%.

Baidu wurde im Jahr 2000 gegründet und ist die beliebteste Suchmaschine Chinas. Der Marktanteil steigt beständig und laut Wikipedia bedient Baidu Milliarden Suchanfragen im Monat. In den Alexa-Rankings liegt sie derzeit auf Platz 4.

Obwohl Baidu weltweit zugänglich ist, ist es nur in chinesischer Sprache verfügbar.

5. Yandex.ru

Russlands beliebteste Suchmaschine Yandex hat einen weltweiten Marktanteil 0,5% bis 1,16%.

Laut Alexa gehört Yandex.ru zu den 30 beliebtesten Websites im Internet und liegt auf Platz 4 unter den russisch-sprachigen Suchmaschinen.

Yandex präsentiert sich als Technologieunternehmen, das intelligente Produkte und Dienstleistungen auf Basis maschinellen Lernens entwickelt.

Laut Wikipedia betreibt Yandex die grösste Suchmaschine in Russland mit etwa 65% Marktanteil in seinem Heimatland.

6. DuckDuckGo

Der Marktanteil der Suchmaschine DuckDuckGo liegt bei 0,45%.

Laut den Verkehrsstatistiken von DuckDuckGo werden im Durchschnitt 47 Millionen Suchanfragen täglich bedient. Dennoch liegt ihr Gesamtmarktanteil konstant unter 0,5%.

DuckDuckGo hat, entgegen der allgemeinen Annahme, keinen eigenen Suchindex (wie Google und Bing), sondern generiert die Suchergebnisse aus einer Vielzahl von Quellen.

Mit anderen Worten: Sie verfügen nicht über eigenen Daten, sondern sind auf andere Quellen wie Yelp, Bing, Yahoo und StackOverflow angewiesen, um Suchanfragen zu beantworten.

Dies ist eine grosse Einschränkung im Vergleich zu Google, welches über eine Reihe von Algorithmen verfügt, um die besten Ergebnisse aus allen im Internet verfügbaren Websites zu ermitteln.

Auf der positiven Seite hat DuckDuck Go eine einfache Oberfläche, betreibt keine Nachverfolgung der Nutzer und ist nicht mit Werbung vollgeladen.

7. Ask.com

Ehemals als „Ask Jeeves” bekannt, erhält Ask.com etwa 0,42% des Suchanteils. Ask basiert auf einem Frage-Antwort-Format. Die meisten Fragen werden von anderen Benutzern beantwortet oder liegen bereits in Form von Umfragen vor.

Ask verfügt auch über die allgemeine Suchfunktionalität, aber den angezeigten Ergebnissen fehlt es im Vergleich zu Google oder Bing und Yahoo an Qualität.

8. Ecosia

Ecosia ist ein in Berlin ansässiges Sozialunternehmen, das im Jahr 2009 von Christian Kroll gegründet wurde. Der Hauptgrund für die Gründung von Ecosia war die Hilfe bei der Finanzierung von Baumpflanzungen und Restaurierungsprojekten. Es ist daher auch unter dem Spitznamen „Baumpflanzen-Suchmaschine” bekannt.

Wie funktioniert Ecosia? Ecosia ist ein Bing-Partner, was bedeutet, dass seine Suchergebnisse von Bing betrieben werden. Ecosia verdient Geld, um die Planung von Baum-Pflanzungen zu unterstützen, indem es Anzeigen in seine Suchergebnisse einblendet. Jedes Mal, wenn ein Ad angeklickt wird, erhält Ecosia einen kleinen Betrag. Es sind schätzungsweise 45 Suchanfragen erforderlich, um das Pflanzen eines Baumes zu finanzieren.

Der Marktanteil der Suchmaschine Ecosia liegt bei etwa 0,10 %.

9. AOL.com

Das altbekannte AOL ist mit einem Marktanteil von knapp 0,05% immer noch in den Top 10 der Suchmaschinen vertreten.

Zum AOL-Netzwerk gehören viele beliebte Websites wie engadget.com, huffingtonpost.com oder techchrunch.com . AOL wurde am 23.06.2015 von Verizon Communications übernommen.

10. Internet Archive

Archive.org ist die Suchmaschine für Online-Archive. Mittels Archive kann man herausfinden, wie Webseiten seit 1996 aussahen und wie sie sich verändert haben. Es ist ein sehr nützliches Werkzeug, wenn die Geschichte einer Domain nachvollzogen und deren Entwicklung im Laufe der Jahre untersucht werden soll.


Dies sind aktuell die 10 beliebtesten Web-Suchmaschinen im Internet. Die Liste ist keineswegs vollständig und es werden in Zukunft sicher noch viele weitere hinzukommen. Doch was die Belegung der ersten Plätze angeht, werden Google und Bing vermutlich noch jahrelang ihre Führungspositionen halten.


Suchmaschinen-Alternativen, die eine Überlegung Wert sind:

WolframAlpha

WolframAlpha unterscheidet sich von allen anderen Suchmaschinen. Sie wird als ein „Computational Knowledge Engine” (eine Computerbasierte Wissens-Maschine) vermarktet, die Fakten und Daten zu einer ganzen Reihe verschiedener Themen liefern kann.

Sie ist in der Lage, alle möglichen Berechnungen durchführen. Wird z. B. „Darlehen 2020” eingegeben, werden Kreditbetrag, gezahlte Zinsen usw. auf der Grundlage einer Reihe von Annahmen berechnet.

CC Search

CC Search ist eine Web-Suchmaschine, welche Benutzern die Möglichkeit gibt, zur Weiterverwendung geeignete Inhalte zu finden. Alle Inhalte im CC Such-Index stehen unter Creative-Commons-Lizenzen (Vereinfachte, von Urhebern erstellte Lizenzen zur Nutzungs-Freigabe ihrer Werke).

Derzeit sind nur Bilder im Index enthalten, aber es ist geplant, offene Texte und Audio hinzuzufügen.

11 ultimative SEO-Tipps zur Steigerung des organischen Traffics.

11 ultimative SEO-Tipps zur Steigerung des organischen Traffics.

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) kostet Zeit und Geld. Haben Sie wenig Zeit, aber finanzielle Mittel für Marketing zur Verfügung, ist die Beauftragung einer Agentur oder eines SEO-Beraters eine gute Option. Wenn Sie gerade wenig Geld investieren können, nutzen Sie am besten unsere Do-it-yourself-Tipps, um die organischen Rankings Ihrer Website zu verbessern.


1. Verbessern Sie Ihr Seitentitel (Title-Tags) 

Schauen Sie sich Ihre Kategorieseiten der höchsten Ebene, also die Hauptpunkte Ihres Website-Menüs an. Untersuchungen haben ergeben, dass E-Commerce-Kategorieseiten bis zu 32% mehr organischen Suchverkehr erzeugen können, als Produktseiten.

Manchmal kann eine kleine, vernünftige Änderung der Titel-Tags einen großen Unterschied machen. Das gilt vor allem, wenn Ihre E-Commerce-Plattform Standardtitel generiert, welche auf den Bezeichnungen in Ihrer Segmentierung und dem Namen der Website beruhen. Dieses standardisierte Vorgehen kann zu Seitentiteln wie „Damen-[Ihre Webseite]” führen.

Ist die Wahl Ihrer Keywords wirklich sinnvoll? Oder wäre es möglich, deren Spezifik und Relevanz zu verbessern? Zum Beispiel könnte das Hinzufügen von „Schuhe” zum obigen Titel-Tag eine sinnvolle Optimierung sein. Das Ergebnis wäre dann: „Damenschuhe-[Ihre Webseite]”.

2. Keyword Recherche beherrschen

Ein solides SEO-Programm stützt sich auf Schlüsselwort-Recherche um:

  • Die Schlagworte und Formulierungen von echten Suchenden zu kennen
  • Zu bestimmen, welche Keywords Sie anvisieren sollten
  • Die Nachfrage nach Ihren Produkten abzuschätzen

Marketing Profis neigen häufig dazu, den Jargon ihrer Branche und Marke zu verwenden. Gehen Sie nie davon aus, dass Sie wissen, was Verbraucher wollen und wie sie suchen. Recherchieren Sie diese Informationen selbst.

Die besten Keyword-Tools bieten eine Bedarfsbewertung oder Nachfrage-Ranking für jedes Thema an. Ein kostenloses Keyword-Recherche-Tool ist z.B. der Google Keyword Planner. Sie können damit jedoch nur auf die nützlichsten Daten zugreifen wenn Sie gerade eine aktive Google Ads-Kampagne haben.

Fast alle anderen Keyword-Tools zur Ermittlung der genauen Quantitäten von Suchanfragen erfordern kostenpflichtige Abonnements. Manche schlagen zwar kostenlos Keywords vor, liefern jedoch keinerlei Daten zu deren Popularität.

3. Kennen Sie Ihre Mitbewerber

Identifizieren Sie Ihre Konkurrenten bei der organischen Suche. Dies beschränkt sich nicht notwendigerweise auf Websites, auf denen explizit Produkte und Dienstleistungen verkauft werden. Auch Informationsseiten und große Einzelhändler, die um dieselben Begriffe konkurrieren, sollten Sie genau untersuchen. Wenn Sie auf der Suchergebnis-Seite Platz 1 einnehmen wollen, sind Wikipedia, Modezeitschriften und z.B. Amazon Ihre härtesten Konkurrenten. Fragen Sie sich daher folgendes:

  • Was machen die Mitbewerber in der organischen Suche besonders gut?
  • Welchen Content beinhalten deren Seiten, den ich nicht haben?
  • Wie strukturieren sie ihre Website, um wertvolle Keywords zu finden?
  • Auf welche Arten geschieht bei ihnen die Einbindung der Kunden?

Hinweis: Loggen sie sich zuvor aus Ihrem eigenen Google-Account aus, oder benutzen sie einen anonymisierten Browser- sonst werden Ihre Ergebnisse IMMER die ersten sein, die sie sehen.

Studieren Sie auch die Bewertungen und Social-Media-Aktivitäten der Konkurrenz. Dadurch können Sie Produkte oder Website-Informationen identifizieren, die Ihr eigenes Angebot und die Benutzererfahrung verbessern können.

4. Schlüsselworte zuordnen (Keyword Map)

Wenn Sie wissen, was Kunden/innen wollen und welche Suchbegriffe sie verwenden, ordnen Sie den einzelnen Seiten Ihrer Website Schlüsselwörter zu.

Die Erstellung einer Tabelle ist hier äusserst hilfreich. Listen Sie alle wichtigen Seiten in der Navigation Ihrer Website auf und ordnen Sie jeder Page eindeutige, sowohl primäre als auch sekundäre Keywords zu. Erstellen Sie neue Seiten für bisher noch nicht zugewiesene, hochwertige Schlüsselworte.

Verwenden Sie länger formulierte Keyword-Themen (Long-Tail-Keyword-Themes). Sie ziehen zwar weniger Suchanfragen nach sich, sind aber meist viel spezifischer. Schreiben Sie daher in Blogbeiträgen, auf Ihren FAQ-Seiten und in den Produktseiten lieber „Wie entferne ich Ölflecken aus Polstermöbeln” oder „XYZ Batterielader 18v Akku-Ladegerät Ersatz”.

5. Optimieren Sie Ihre Seite 

Mit Ihrer Keyword-Karte in der Hand ist der nächste Schritt die Implementierung der Suchmaschinenoptimierung auf Ihrer Website (On-Page-SEO). Das schliesst folgende Punkte ein:

  • Aktualisierung des Inhalts auf den Seiten, um Schlüsselwörter (Keywords) zu inkludieren
  • Erstellen neuer Seiten mit Text und eventuell Grafiken, Audio und Video für noch nicht zugewiesene Keywords
  • Starten eines neuen, schlagwortreichen Abschnitts, z. B. eines Blogs oder eines Bildungsportals

Konzentrieren Sie sich auf die Relevanz der Textelemente jeder einzelnen Seite. Überarbeiten Sie Title-Tags, Meta-Beschreibungen (kurze Inhalts-Zusammenfassungen), Überschriften und Textinhalte entsprechend der von Suchenden verwendeten Keyword-Themen.

6. Veröffentlichen Sie kontinuierlich neue Inhalte

Erstellen Sie turnusmässig Inhalte, die exakt auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Natürlich müssen Sie nicht täglich neue Blogbeiträge oder andere Inhalte veröffentlichen. Das wäre für viele E-Commerce-Seiten auch unrealistisch. Veröffentlichen Sie aber mindestens einmal monatlich, besser sogar wöchentlich, interessante Inhalte. Konsistenz lautet hier der Schlüssel zum Erfolg.

„Inhalt” muss übrigens nicht nur aus Texten bestehen. Verwenden Sie auch Illustrationen, Produktfotos, erklärende Videos und andere Inhalte, die für Käufer/innen hilfreich sind. Bieten Sie Ihrer Kundschaft einen persönlichen Nutzen bzw. einen Mehrwert an, das ist entscheidend. Wenn Ihre Seiteninhalte keine Bedürfnisse befriedigen oder Ihre Zielgruppe nicht anspricht, haben Sie Ihre Zeit umsonst geopfert.

7. Parität der Links steigern (Link Equity)

Link-Equity beschreibt die Menge an hochwertigen, thematisch relevanten Webpages, die auf Ihre verlinken. Hochwertige Links und kontextbezogene Relevanz der Treffer sind die beiden wichtigsten organischen Ranking-Faktoren. Kombinieren Sie Link-Akquise und Content-Marketing. Dies erhöht Ihre Link-Equity ganz automatisch.

Bei der Suchmaschinenoptimierung beinhaltet Content Marketing beispielsweise das Erstellen von Artikeln, Videos und Podcasts, die gerne geteilt und verlinkt werden. Je mehr Menschen mit den Inhalten in Berührung kommen, desto größer ist das Potential für Links.

Link-Akquisition hingegen beinhaltet:

  • Das Identifizieren von hochwertigen Einzelseiten oder kompletten Websites, die thematisch relevant sind
  • Herauszufinden, wie Sie Ihren Inhalt für die Eigentümer/innen der Seiten wertvoll machen können
  • Direkte Kontaktaufnahme mit der Bitte um einen Link oder eine Vereinbarung, die zu einem Link führen würde, wie z. B. ein Gastbeitrag oder ein Interview

Google rät Website-Besitzern, überzeugende Websites zu erstellen, von denen User/innen ihren Freund/innen erzählen möchten. Googles Antwort auf die Frage: „Wie bekomme ich mehr Links?” ist eindeutig. Der beste Ansatz zur SEO ist es, sich um mehr und qualitativ hochwertigen Content zu bemühen.

Die Keyword-Recherche in Schritt 2 oben ist sehr nützlich für die Umsetzung dieser Aufgabe. Sie vermittelt eine gute Vorstellung von den einflussreichsten und bestbewerteten Websites, die man ansprechen sollte.

8. Bauen Sie Ihr Social Media Network auf

Soziale Plattformen sind das ideale Medium, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und potentiellen Käufer/innen näher zu kommen. Pflegen Sie diese Beziehungen gut. Die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte und somit die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darüber bloggt oder darauf verlinkt erhöhen sich deutlich. 

Hat Ihr Unternehmen direkten Kundenkontakt? Dann werden Ihre Aktivitäten auf Facebook und Instagram wahrscheinlich den grössten Nutzen bringen. Firmen im B2B-Bereich konzentrieren sich hingegen eher auf Twitter und LinkedIn, obwohl auch hier Facebook eine Rolle spielen kann.

Falls Sie attraktive Bilder zur Hand haben, setzen Sie Instagram bzw. Pinterest mit auf Ihre Liste. Sind Sie offen für die Erstellung von Videos? Dann sollten Sie auf jeden Fall YouTube nutzen.

9. Analytik verstehen

Man kann nicht optimieren, was man nicht misst. SEO erfordert ein grundlegendes Verständnis von Google Analytics oder einem vergleichbaren System. Woher wollen Sie sonst wissen, welche Seiten optimiert werden müssen und welche bereits eine gute Performance haben?

Öffnen Sie in Google Analytics den Menüpunkt „Acquisition” > „All Traffic” > „Channels”. Klicken Sie im Anschluss auf „Organische Suche” und ändern dort die primäre Dimension in „Landing Page” (die Startseite Ihrer Homepage). Nun können Sie die Performance Ihrer SEO analysieren.

Sie sollten jedoch vorsichtig mit der Dimension „Keyword” sein. Denn eines kann kein einziges Analyseprogramm der Welt leisten: exakt nachzuverfolgen, welche Schlüsselworte organische Suchen auf Ihren Online-Auftritt verwiesen haben. Lediglich die Analyse jeder einzelnen Suchmaschine, beispielsweise der Google-Search-Console Leistungsbericht, kann das leisten.

10. Lesen Sie SEO News

Arbeiten Sie mit Hilfe eines SEO-Leitfadens. Eine weitere hilfreiche und kostenlose Anleitung für SEO-Anfänger ist Google’s „Search Engine Optimization Starter Guide”.

Für schnelle Updates über SEO-Änderungen schauen Sie sich doch mal den YouTube-Kanal „Google Webmasters” an.

Ausserdem ist es empfehlenswert, vertrauenswürdige SEO-Blogs zu lesen.

11. Fragen Sie SEOs

Wenn Sie mit Ihrer Seitenoptimierung hadern, fragen Sie in einer der vielen SEO-Communities nach. Das Webmaster-Forum von Google z.B. ist für den Anfang sehr hilfreich. Dort beraten unter anderem Google-Mitarbeiter, SEO-Profis, Marketingspezialisten sowie Web-Entwickler. Ein anderes, ebenfalls sehr beliebtes Forum ist das WebmasterWorld Forum. Sogar auf Facebook und LinkedIn werden Sie hilfreiche SEO-Communities finden. 

Ein oft genutztes Medium, um die SEO-Gemeinschaft nach Rat zu fragen ist Twitter oder LinkedIn. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie einen Hashtag wie #seo oder #seofrage verwenden. Damit erhöhen Ihre Chancen, von jemandem gesehen zu werden, der auch helfen kann.

Bitte vergessen Sie Eines nie: Zum Thema Suchmaschinenoptimieren schwirren unzählige Tipps im Netz- auch eine Menge Fehlinformationen. Versuchen Sie daher immer die Quelle und Richtigkeit der Information zu prüfen.

Was gehört auf eine Landing Page? Landingpage – einfach erklärt.

Was gehört auf eine Landing Page? Landingpage – einfach erklärt.

Im Online-Marketing ist die Zielseite eine unabhängige Website, die extra für Marketing- oder Werbeaktivitäten erstellt wurde. Auf diese sogenannte Landing Page gelangen die User/innen, nachdem sie einen Link in einer E-Mail oder einer Anzeige auf Google, Bing, YouTube, Facebook, Instagram, Twitter oder ähnlichen Seiten im Internet angeklickt haben.

Im Gegensatz zu Webpages, die normalerweise viele Ziele haben und zum Erkunden anregen, hat das Design einer Landing Page einen einzigen Fokus bzw. ein einziges Ziel: eine Einladung zu einer bestimmten Aktion, die in der Branche als Aufruf zum Handeln (Call to Action, kurz CTA) bezeichnet wird. Dieser Fokus macht Landing Pages zur idealen Möglichkeit oder sogar zur besten Wahl, um die Konversionsrate von Marketingkampagnen zu erhöhen. Gleichzeitig werden die üblichen Kosten für die Generierung von Leads und tatsächlichen Käufen gesenkt.

Um die Funktionsweisen bzw. die Möglichkeiten der Konversion im Web-Marketing zu erläutern verwenden wir meist den sogenannten Sales Funnel (Verkaufstrichter). Die Aufgabe einer Landing Page erklärt sich wie folgt: Interessent/innen sehen Links z.B. in einem Ad (Werbeanzeige), einer E-Mail oder an einer anderen Stelle im Web, und beim Anklicken werden sie zur Landing Page weitergeleitet. Hier findet dann die Conversion, also die Umwandlung in Kundenaktionen wie Kaufen, Anmelden oder Registrieren (beispielsweise für Newsletters, Gewinnspiele, Rabatte etc.) statt. Vom Suchen über das Klicken bis zur eigentlichen Aktion „rutscht” Ihre potentielle Klientel also immer tiefer in den Sales Funnel.  

Vielleicht fragen Sie sich nun, ob denn nicht jede Internetseite als Landing Page verwendet werden könnte. Dies ist technisch gesehen selbstverständlich auch möglich. Die Bezeichnung Landing Page wird z.B. in Google Ads and Google Analytics auch für beide Varianten genutzt. Zielseiten sind jedoch nicht alle gleich in der Art und Weise ihrer Gestaltung.

Der Begriff Landing Page beschreibt hauptsächlich Seiten, die speziell für bestimmte Aktionen erstellt werden. Diese enthalten einen Aufruf zum Handeln und gar keine Navigation innerhalb der Webseite.

Worin differenzieren sich Webseiten und Landing Pages hauptsächlich? (oder: Warum konvertieren Landing Pages so enorm gut?) 

Dort, wo eine Haupt-Webseite viel Potenzial zur Ablenkung aufweist, die man fast schon eher als „Lecks“ und nicht als Links bezeichnen könnte, ist die Zielseite sehr fokussiert. Je weniger Links auf der Zielseite vorhanden sind, desto höher ist die Conversion-Rate. Einfach nur deshalb, weil weniger attraktive Klicks verfügbar sind, welche Besucher/innen vom Call to Act abhalten können. Daher verwenden versierte Marketing Profis immer spezielle Landing Pages als Ziel des Traffics (Online-Verkehr). Natürlich sieht die Hauptpage einer Firma gut aus! Sie zeigt die Marke an, ermöglicht den Besucher/innen das Durchsuchen verschiedenster Produkte und bietet viele weitere Informationen über das Unternehmen und seinen Wert. Potentielle Kund/innen können von hier aus überall hin gelangen: Sie können sich für eine Stelle bewerben, die Pressemitteilung lesen, Nutzungsbedingungen überprüfen, im Forum stöbern usw.

Doch werden sie auch kaufen? Das ist die entscheidende Frage!

Die Zielseiten für solche Interessent/innen haben ganz andere Zwecke. In Verbindung mit intelligenten Anzeigen, die nur ein einziges Angebot bewerben, können alle Inhalte Besucher/innen auch in Kunden/innen umwandeln. Diese Methode ist sehr effektiv, um den Seiten-Verkehr zu konvertieren, der bereits während des Suchens bei dieser Marke „gelandet” ist. Darin liegt die echte „Stärke” von Landing Pages!

Was ist der Sinn einer Landing Page?

Abhängig von den spezifischen Umständen jedes Unternehmens werden Sie viele verschiedene Arten von Zielseiten zu sehen bekommen. Grundsätzlich gibt es jedoch nur zwei typische Arten von Landing Pages, welche man anhand ihrer Ziele definiert: 

Leadgenerierung durch eine Landing Page

Lead-Generierungs-Seiten (Lead Gens), auch als Lead-Capture-Seiten („Leads-Fang-Seite”) nutzen Formulare als Handlungsaufforderungen. Solche Formulare sammeln fast immer Daten möglicher Interessent/innen, hauptsächlich Namen und E-Mail-Adressen von Besucher/innen.

Business-to-Business-Vermarkter (B2B) und Unternehmen, die eher teure Waren verkaufen, verwenden diese Zielseite, um potenzielle Kundenprofile zu erstellen. Manchmal wird zum Austausch von Kontaktinformationen kostenlos etwas bereitgestellt, z. B. Webinare oder E-Books. Auch E-Commerce-Marken können mittels solcher Seiten Listen mit Kundendaten erstellen und bieten häufig kostenlosen Versand oder Sonderangebote im Austausch für Informationen an. 

Click Through Landing Pages

Click-to-Visit-Seiten werden normalerweise von E-Commerce- und SaaS-Vermarktern (Software as a Service) verwendet. Ein Klick auf die Seite führt direkt zum Verkauf oder zur Registrierung. Normalerweise haben sie nur eine Schaltfläche als Aufruf zum Handeln. Durch Klicken auf diesen Button werden die Besucher/innen direkt zum Checkout-Bereich (Checkout-Vorgang) geleitet oder die Transaktion direkt abgeschlossen (wie z. B. beim App Store).


Internet Traffic zur Landing Page führen

Ihr Sales Funnel muss mit User/innen gefüllt werden, damit Ihre Zielseite wunschgemäss funktionieren kann. Glücklicherweise gibt es dafür viele Möglichkeiten. Schauen wir uns einige der häufigsten Quellen für Landingpages an:

Bezahlte Suchanzeigen

Fast alle Suchmaschinen enthalten Bezahlwerbung. Wenn jemand z.B. nach etwas wie „Wein des Monats“ sucht, werden solche Ads deutlich, aber nicht zu aufdringlich in den Suchergebnissen angezeigt

Ein Klassisches Google-Beispiel:

Im Gegensatz zu anderen Suchergebnissen, die man hier angezeigt bekommt, sind Pay-per-Click-Anzeigen durch Marketingexperten erstellt und bezahlt worden. Die Person, die klickt, wird mittels eines attraktiven Textes (gelegentlich auch durch Bilder) vorbereitet. Vermutlich ist diese/r User/in anhand der Suchkriterien, demografischen Informationen oder persönlichen Interessen kontaktiert worden, welche im Browserverlauf angezeigt werden.

Beim Erstellen einer solchen Ad ist es entscheidend, dass Sie festlegen, wohin der Link Besucher/innen leitet. Natürlich könnte dieser Link Interessent/innen zu Ihrer Webseite führen. Wir werden gleich weiter darauf eingehen, warum es am besten ist, eine separate Zielseite zu erstellen, die zu Ihrem Anzeigentext passt und einen deutlichen Call to Act beinhaltet.

Bezahlte Anzeigen in Sozialen Medien

Das Platzieren von Anzeigen auf Social Media-Websites wie Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn und Co. bietet lukrative Möglichkeiten. Hier können Sie einzelne User/innen und sogar ganze Communities, die bereits starkes Interesse für Ihre Marke zeigen, „anlocken”, auch wenn Sie schon auf dem Markt sind. 

Anstatt ganz allgemein um Leute zu werben, die nach „Wein des Monats“ zu suchen, können Sie hier Anzeigen für Personen schalten, die „Weinliebhaber“ zu ihrer Interessenliste in Facebook-Profilen hinzufügten. Interessant daran ist: Nun können Sie sich mit Kund/innen in Verbindung setzen, ehe diese nach Ihrem Produkt suchen und sogar bevor sie es überhaupt planen! 

Zusätzlich zu den erweiterten Positionierungsfunktionen verfügt jede Plattform über eigene Merkmale. Zum Beispiel eignet sich Instagram sehr gut für Produkte und Lifestyle-Marken mit starker visueller Attraktivität. B2B-Werbetreibende bevorzugen hingegen eher LinkedIn, um Führungskräfte bestimmter Branchen gezielt anzusprechen.

E-Mail-Aktionen

E-Mails gelten bei vielen Marketern als der effektivste Marketingkanal. Werbekampagnen, die per E-Mail publiziert werden, haben im Vergleich zu anderen Plattformen einen enormen Einfluss bei relativ geringem Kostenaufwand. Eine von der Radicati Group im Jahr 2018 durchgeführte Hochrechnung geht davon aus, dass es bis 2022 rund 4,2 Milliarden E-Mail-Nutzer geben wird. Das bedeutet mehr als 50% der Weltbevölkerung haben dann einen E-Mail Account! 

Das Kombinieren von E-Mails und Ihrer Landing Page können Sie doppelt effektiv einsetzen, indem Sie bestehende Kundenbeziehungen pflegen und zusätzlich neue Kunden für sich gewinnen. Sobald Sie Ihre Kontaktliste erstellt haben, können Sie Leser/innen mit gut formulierten E-Mails ansprechen. Gleichzeitig füllt die E-Mail Kampagne Ihre Landing Page mit detaillierten Informationen und führt Besucher/innen zum Handlungsaufruf.

Organischer Traffic

Die Bezeichnung „organischer Online-Verkehr” bezieht sich auf jene Besucher/innen, welche aus nicht bezahlten Quellen zu Ihnen gelangen, beispielsweise aus der untere Hälfte der angezeigten Google- oder Bing-Suchergebnisse (SERP). Durch die Veröffentlichung überzeugenden und nützlichen Contents auf Ihrer Hauptseite oder Ihrer Landing Page stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen bei relevanten Suchanfragen häufiger angezeigt wird. Je höher das Ranking Ihrer Inhalte in den Suchergebnissen ist, desto besser ist die Leistung. 

Es wäre jedoch irreführend, diese Methode als kostenfrei zu bezeichnen. Denn organischer Verkehr bedeutet nicht, dass Sie weder Zeit noch Geld in Ihre gute Platzierung investieren müssen. Es gibt eine Menge Marketing-Spezialisten, welche sich darum bemühen, so viel organischen Seitenverkehr wie nur irgend möglich über Google zu generieren. Dies funktioniert, indem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen umsichtiger Strategie, technischem Wissen und hervorragend erstellten Inhalten geschaffen wird.

Sie möchten wissen, ob es darüber hinaus weitere Kanäle für Zielseiten gibt? Um ehrlich zu sein, ist es schlichtweg nicht möglich, alle Anwendungsfälle am Markt abzudecken. Beispielsweise könnten Sie native Ads während Podcasts buchen, interaktive Quizze anbieten oder auch herkömmliche Print-Anzeigen mit QR-Codes veröffentlichen. Unabhängig davon, auf welche Weise Sie das obere Ende Ihres Sales Funnels füllen: Eine Landing Page ist die ultimative Option, das beste aus ihm herauszuholen.

Was ist Marketing? Einfach erklärt.

Was ist Marketing? Einfach erklärt.

Definition Marketing

Marketing bezeichnet alle Aktivitäten, Ablaufschritte und Prozesse, welche zur Erstellung, Kommunikation, Bereitstellung und dem Austausch von Angeboten beitragen. Ziel der Massnahmen ist es, dass entwickelte Angebote für Kund/innen, Klienten/innen, Partner/innen und die Gesellschaft insgesamt von Wert sind.


Definition Marktforschung

Marktforschung ist das Werkzeug, das Verbraucher/innen, Kund/innen und die Öffentlichkeit durch Informationen mit dem Vermarkter verbindet. 

Marktforschung verwendet Informationen, um Marketing-Chancen und -Probleme zu identifizieren und zu definieren und Marketingmassnahmen zu entwickeln, zu verfeinern und zu bewerten. Marktforschung beinhaltet weiterhin die Überwachung der Marketingleistung und die Verbesserung des Verständnisses von Marketing als Prozess. Marktforschung spezifiziert die Informationen, die zur Behebung von Problemen erforderlich sind, entwirft die Methode zum Sammeln von Informationen, verwaltet und implementiert den Datenerfassungs-Prozess, analysiert die Ergebnisse und kommuniziert die Resultate und ihre Auswirkungen.


Definition des Begriffs Marke

Die Bezeichnung „Marke” steht für ein Symbol, ein Design, einen Namen bzw. Begriff oder auch andere Merkmale, welche die Waren oder Dienstleistungen eines Verkäufers von denen anderer Anbieter/innen unterscheidet.

Die ISO-Markenstandards fügen hinzu, dass eine Marke „ein immaterieller Vermögenswert” ist, der dazu dient „unverwechselbare Bilder und Assoziationen in den Köpfen der Interessengruppe (Stakeholder) zu erzeugen und dadurch wirtschaftlichen Nutzen bzw. Werte zu generieren.”


Arten des Marketings

Influencer Marketing

Laut der amerikanischen „Association of National Advertisers (ANA)” konzentriert sich Influencer Marketing auf die Nutzung von Personen, welche Einfluss auf potenzielle Käufer/innen haben. Influencer Marketing beschreibt die Ausrichtung von Marketingaktivitäten auf diese Personen, um eine Markenbotschaft einem größeren Markt zu vermitteln.

Beim Influencer Marketing wendet sich eine Marke nicht direkt an eine große Gruppe von Verbraucher/innen, sondern inspiriert oder entlohnt Influencer um die Werbebotschaft in ihrem Namen zu verbreiten. Zu den häufigsten Influencern zählen Prominente, Text- und Mediengestalter/innen (Content Creators), Kundenvertreter/innen (Customer Advocates) und Mitarbeiter/innen der Marke.

Relationship Marketing

Laut ANA bezieht sich Relationship Marketing (Beziehungsmarketing) auf Strategien und Taktiken zur Segmentierung von Verbraucher/innen, um Loyalität aufzubauen.

Relationship Marketing nutzt Datenbank-Marketing, verhaltensbasierte Werbung und Analysen, um Verbraucher/innen präzise anzusprechen und Treueprogramme zu erstellen. 

Viral Marketing

Virales Marketing ist ein Marketing-Phänomen, welches Menschen dazu ermutigt, eine Marketing-Botschaft weiterzugeben.

Der Name „viral” ist eigentlich ein Spitzname. Er kommt daher, dass die Anzahl der Menschen, die einer Marketing-Botschaft ausgesetzt sind, den Prozess der Verbreitung eines Virus von einer Person zur anderen nachahmt.

Green Marketing

„Grünes” Marketing bezieht sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten, von denen angenommen wird, dass sie umweltverträglich sind. Die auf diese Art beworbenen Artikel sind so konzipiert, dass sie negative Auswirkungen auf die physische Umwelt minimieren oder deren Qualität verbessern.

Dieser Begriff kann auch verwendet werden, um umweltfreundliche Bemühungen zu beschreiben. In dem Fall geht es darum, Produkte auf eine Art zu produzieren, zu vermarkten, zu verpacken und zurückzugewinnen, die sensibel auf ökologische Belange eingeht.

Keyword Marketing

Beim Keyword-Marketing wird eine Marketing-Botschaft direkt vor den Augen der Nutzer/innen platziert, welche auf den spezifischen Schlüsselwörtern und Ausdrücken basiert, die sie bei der Suche verwenden.

Ein entscheidender Vorteil dieser Methode ist, dass sie Vermarktern die Möglichkeit gibt, die richtigen Personen mit der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit zu erreichen. Für viele Vermarkter resultiert Keyword-Marketing in der Platzierung einer Anzeige, wenn bestimmte Keywords eingegeben werden.

Beachten Sie, dass sich dieser Begriff in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf das Erreichen einer Top-Platzierung in den Suchergebnissen selbst bezieht.

Guerilla Marketing

Guerilla-Marketing beschreibt eine unkonventionelle und kreative Marketingstrategie, die mit minimalen Mitteln maximale Ergebnisse erzielen soll.

Die vier P’s im Marketing

Produkt (Product)

Ein Produkt ist definiert als ein Bündel von Eigenschaften bestehend aus Merkmalen, Funktionen, Nutzen und Verwendungszwecken, das zum Austausch oder zur Verwendung geeignet ist. Normalerweise handelt es sich um eine Mischung aus materiellen und immateriellen Formen.

Ein Produkt kann also eine Idee, eine physische Einheit (Ware), eine Dienstleistung oder eine beliebige Kombination aus diesen drei Formen sein. Es existiert zum Zweck des Austauschs bei der Befriedigung individueller und organisatorischer Ziele.

Während gelegentlich der Begriff „Produkte und Dienstleistungen” verwendet wird, ist Produkt eigentlich ein Begriff, der sowohl Waren als auch Dienstleistungen umfasst.

Preis (Price)

Der Preis ist das formale Verhältnis, das angibt, wie viel Geld, Waren oder Dienstleistungen benötigt werden, um eine bestimmte Menge eines Produktes zu erwerben. Der Preis bezeichnet den Betrag, den der Kunde für ein Produkt zahlen muss. 

Platzierung/ Vertrieb (Place of distribution)

Platzierung bzw. Distribution bezieht sich auf den Akt der Vermarktung und des Transports von Produkten zu den Verbraucher/innen. Er wird auch verwendet, um den Umfang der Marktabdeckung für ein bestimmtes Produkt zu beschreiben.

In den 4 P’s repräsentieren der Ort bzw. die Platzierung den Vertrieb.

Werbung (Promotion)

Laut der Association of National Advertisers (ANA) umfasst Werbung Marketing-Taktiken, die zum kurzfristigen Kauf anregen. Werbung beeinflusst Testkäufe und die Kaufmenge an sich. Der Erfolg ist in Absatzvolumen, Umsatzanteil und Gewinn messbar.

Beispiele hierfür sind Coupons, Gewinnspiele, Rabatte, Prämien, spezielle Verpackungen, anlassbezogenes Marketing und Lizenzierung.

Outsourcing: Definition, ideale Vorgehensweise, Herausforderungen und Tipps.

Outsourcing: Definition, ideale Vorgehensweise, Herausforderungen und Tipps.

Outsourcing kann Ihrem Unternehmen grosse Vorteile bringen. Doch es gibt auch signifikante Risiken und Herausforderungen beim Aushandeln und Verwalten von Outsourcing-Services.

Hier finden Sie alle Informationen um sicherzustellen, dass Ihre Outsourcing-Initiativen erfolgreich sind.


Was ist Outsourcing?

Outsourcing ist eine Geschäftspraxis, bei der Dienstleistungen oder Aufgabenbereiche an Dritte ausgelagert werden. In der Informationstechnologie kann eine Outsourcing-Kooperation mit einem Drittanbieter verschiedenste Vorgänge beinhalten. Von der Übertragung der gesamten IT Funktionen bis zur Abgabe einzelner Komponente wie Softwareentwicklung, Netzwerkdienste, Datenwiederherstellung oder QS-Services ist alles möglich. 

Unternehmen können zwischen inländischem Outsourcing (onshore), dem Auslagern in ein benachbartes Land derselben Zeitzone (nearshore) oder der Fremdvergabe nach Übersee (offshore) wählen. Nearshore und Offshore Outsourcing werden meist gewählt, um Kosten zu sparen. 

Vorteile und Kosten von Outsourcing

Geschäftsmodelle für Outsourcing variieren je nach Situation. Zu den Vorteilen zählen meist ein oder mehrere dieser Punkte:

  • geringere Kosten (aufgrund von Skaleneffekten/ niedrigeren Gehältern)
  • höhere Effizienz
  • variable Kapazitäten
  • Verbesserung der Strategien/ Kernkompetenzen
  • Zugriff auf Spezialisten/ Ressourcen
  • höhere Flexibilität bei geschäftlichen oder wirtschaftlichen Veränderungen
  • beschleunigte Markteinführung
  • geringere Fixkosten und Investitionen in die interne Infrastruktur
  • Zugang zu Innovationen, geistigem Eigentum und Führungskräften
  • evtl. Einnahmen aus der Übertragung von Vermögenswerten an den Drittanbieter

Einige Risiken des Outsourcings beinhalten:

  • längere Bearbeitungszeiten
  • mangelnde Kenntnis des Geschäftsfeldes
  • Sprach- und Kulturbarrieren
  • unterschiedliche Zeitzonen
  • mangelnde Kontrolle

Outsourcing Services

Das Auslagern von Geschäftsabläufen (Business process outsourcing, kurz BPO) ist der übergeordnete Begriff für die Übertragung von bestimmten Arbeitsbereichen, z.B. der Personalbuchhaltung. Das BPO wird häufig in zwei Kategorien unterteilt: das Back-Office BPO, welches betriebsinterne Aufgaben wie das Rechnungswesen oder den Einkauf umfasst und das Front-Office BPO, welches kundenbezogene Dienstleistungen wie Marketing oder technischen Support inkludiert. Information Technology Outsourcing (ITO) ist also eine der Kategorien des Outsourcings von Geschäftsprozessen. 

Der überwiegende Teil des Outsourcings befasst sich mit der Ausführung standardisierter Unternehmensabläufe. Die Auslagerung von Wissensprozessen (Knowledge Process Outsourcing, kurz KPO) hingegen befasst sich mit Aufgabenbereichen, die fortgeschrittene Fähigkeiten in Bereichen wie Forschung, Analyse, Technologie oder Entscheidungsfindung erfordern, z.B pharmazeutische Forschung, Entwicklung oder Patentforschung.

IT-Outsourcing fällt eindeutig in den Verantwortungsbereich des IT-Abteilungsleiters (Chief Information Officer, kurz CIO). Allerdings werden diese oft gebeten, auch beim Outsourcing von Geschäftsprozessen und Wissensprozessen ausserhalb des ITO mitzuwirken, oder diese sogar zu beaufsichtigen. CIOs werden aus zwei Gründen häufig hinzugezogen: Weil sie meist Erfahrung im Outsourcing haben, und weil die ausgelagerten Geschäfts- und Wissensprozesse oft mit IT-Systemen und Support Hand in Hand gehen.

Outsourcing von IT Funktionen

Ausgelagerte IT-Funktionen werden in zwei klassische Kategorien eingeteilt: Infrastruktur-Outsourcing und Anwendungs-Outsourcing. Infrastruktur-Outsourcing kann Service-Desk-Funktionen, die Auslagerung des Rechenzentrums, Netzwerkdienste, Managed Security Operations (Verwaltung und Sicherstellung der IT-Sicherheit) aber auch das gesamte Management der IT-Infrastruktur umfassen. Das Anwendungs-Outsourcing kann die Entwicklung neuer Anwendungen, die Wartung von Legacy-Systemen, Test- und QA-Services oder die Ausführung und Verwaltung von Softwarepaketen beinhalten.

In der modernen Cloud-fähigen Welt kann IT-Outsourcing jedoch auch Beziehungen zu Anbietern von Software- und Infrastruktur-Dienstleistungen oder Plattformen zur Anwendungsentwicklung (Platforms-as-a-Service, kurz PaaS) einschliessen. Aktuell machen Cloud-Services bereits etwa ein Drittel des Outsourcing-Marktes aus und deren Anteil wird sicher noch wachsen. Diese Services werden zunehmend nicht nur von traditionellen Outsourcing-Dienstleistern offeriert, sondern auch von globalen Providern und Entwicklern von Nischen-Software angeboten. Sogar Industrieunternehmen steigen als Anbieter von Technologie-gestützten Dienstleistungen in diesen Markt ein. 

IT-Outsourcing Modelle und Preisgestaltung

Das geeignete Modell für einen IT-Service wird in der Regel durch die Art der erbrachten Leistung bestimmt. Bisher wurden die meisten Outsourcing-Verträge nach Zeit- und Materialaufwand oder auf Festpreisbasis abgerechnet. Outsourcing-Services sind jedoch von einfachen Grundbedürfnissen und Dienstleistungen zu komplexeren Partnerschaften gewachsen. Da Outsourcing mittlerweile in der Lage ist, Veränderungen und Innovationen hervorzubringen, haben sich die vertraglichen Ansätze weiterentwickelt und umfassen nun auch Managed Services sowie stärker ergebnisorientierte Vereinbarungen.

Die gängigsten Arten, einen Outsourcing-Auftrag zu strukturieren, sind:

Zeit und Material: Wie die Bezeichnung schon sagt, bezahlt der Kunde den Anbieter auf der Grundlage des Zeit- und Materialaufwands für die Fertigstellung der Arbeit. Historisch betrachtet wurde dieser Ansatz bei langfristigen Anwendungsentwicklungs- und Wartungsverträgen verwendet. Dieses Modell kann in Situationen geeignet sein, in denen  Umfang und Spezifikationen der Aufgabe schwer abzuschätzen sind oder sich die Anforderungen schnell weiterentwickeln.

Einzelpreise/ Bedarfskosten: Der Serviceanbieter ruft einen Fixpreis für ein bestimmtes Serviceniveau auf, und der Kunde zahlt auf der Grundlage seines Nutzungsumfangs dieser Dienstleistung. Wenn Sie beispielsweise die Desktop-Wartung auslagern, könnten Sie als Kunde einen festen Betrag pro Anzahl der unterstützten Desktop-Benutzer zahlen. Zahlung pro Nutzung (Pay-per-Use-Pricing) kann vom ersten Tag an Produktivitätsgewinne bringen und macht sowohl die Analyse als auch die Anpassung der Komponentenkosten einfach. Es erfordert jedoch eine möglichst genaue Schätzung des Nachfragevolumens und die Zusage für ein bestimmtes Mindest-Transaktionsvolumen seitens des Auftraggebers.

Festpreis: Der Preis des Deals wird zu Beginn festgelegt. Dieses Modell wird meist gut funktionieren, wenn Anforderungen, Ziele und Umfang klar sind und stabil bleiben. Die Zahlung eines Festpreises für ausgelagerte Dienstleistungen ist verlockend, weil es die Kosten vorhersehbar macht. Das kann auch gut funktionieren, aber wenn die Marktpreise im Laufe der Zeit sinken, was oft der Fall ist, bleibt ein Festpreis eben fix. Feste Preise sind ebenfalls schwierig für den Provider, der die Service-Levels zu einem bestimmten Preis einhalten muss, egal wie viele Ressourcen diese Services am Ende benötigen.

Variable Preisgestaltung: Der Kunde zahlt einen Fixpreis für eine minimale Basis an bereitgestellten Leistungen. Diese Methode erlaubt jedoch gewisse Abweichungen in der Preisgestaltung, da sie die Verfügbarkeit und Bereitstellung höherer Leistungsstufen inkludiert.

Kosten plus: Der Vertrag ist so formuliert, dass der Kunde den Drittanbieter für die tatsächlichen Kosten plus einen vorher festgelegten Prozentsatz am Gewinn bezahlt. Ein solcher Preisplan lässt keine Flexibilität zu, wenn sich Geschäftsziele oder Technologien ändern, und bietet dem Auftragnehmer wenig Anreiz für effektive Leistungen.

Leistungsabhängige Preisgestaltung: Der Kunde bietet finanzielle Anreize, die den Serviceanbieter zu optimaler Leistung anregen. Umgekehrt verlangt diese Art der Preisgestaltung, dass der Lieferant eine Strafe für nicht zufriedenstellende Leistungen zahlt. Leistungsabhängige Preisgestaltung wird oft in Verbindung mit einer traditionellen Preisbildungsmethode, wie z.B. Zeit und Material oder Festpreis, verwendet. Dieser Ansatz kann vorteilhaft sein, wenn Kunden spezifische Investitionen identifizieren können, die der Anbieter tätigen könnte, um ein höheres Leistungsniveau zu liefern. Der Schlüssel liegt jedoch darin, sicherzustellen, dass das gelieferte Ergebnis einen zusätzlichen Geschäftswert für den Kunden schafft. Andernfalls kann es passieren, dass der Kunde seinen Auftragnehmer für Arbeit belohnt, die er ohnehin erledigen sollte. 

Gewinnbeteiligung: Hier basiert die Preisgestaltung auf dem Wert der Arbeit, welche der Anbieter über seine typischen Aufgaben hinaus liefert. Dieser ergibt sich aber aus seiner Expertise und seinem Beitrag. Zum Beispiel kann ein Automobilhersteller einen Dienstleister auf der Grundlage der Anzahl der produzierten Autos bezahlen. Bei dieser Art von Vereinbarung haben sowohl der Kunde als auch der Anbieter einen Anteil an dem „Spiel”:  Jeder hat ein finanzielles Risiko, und jeder erhält einen Prozentsatz des Gewinns, wenn die Leistung des Lieferanten optimal ist und die Ziele des Käufers erfüllt werden. 

Geteiltes Risiko/ Ertrag: Provider und Kunde finanzieren gemeinsam die Entwicklung neuer Produkte, Lösungen und Dienstleistungen, wobei der Anbieter für einen festgelegten Zeitraum an den Gewinnen beteiligt wird. Diese Variante ermutigt den Provider, Ideen zur Verbesserung des Geschäfts einzubringen und verteilt das finanzielle Risiko zwischen den beiden Parteien. Dieses Modell mindert auch einige Risiken des Auftraggebers, indem er diese mit dem Anbieter teilt. Aber es erfordert ein höheres Mass an Führung und Überwachung (Governance), um gut zu funktionieren.

Organisationen wandeln sich zunehmend zu agilen Unternehmen, die schnelle Entwicklungszyklen und eine enge Koordination zwischen Business, Engineering und Operations erfordern.

Outsourcing und Arbeitsplätze

Der Begriff Outsourcing wird meist in hitzigen Debatten oft austauschbar – allerdings fälschlicherweise – mit dem Begriff Offshoring verwendet. Aber Offshoring, genauer gesagt Offshore-Outsourcing, ist lediglich eine Untergruppe des Outsourcings. Beim Offshoring lagern Unternehmen Dienstleistungen an Drittanbieter ins benachbarte Ausland oder nach Übersee aus, typischerweise um von niedrigeren Lohnkosten zu profitieren. Dieses Thema ist weiterhin politisch brisant. Denn im Gegensatz zum Inlands-Outsourcing, bei dem die Mitarbeiter oft die Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz zu behalten und zum Outsourcer zu wechseln, führt Offshore-Outsourcing häufig zu Entlassungen.

Die Schätzungen der durch Offshoring verdrängten oder geschaffenen Arbeitsplätze schwanken aufgrund des Mangels an zuverlässigen Daten sehr stark. Das macht es schwierig, den Nettoeffekt auf IT-Arbeitsplätze zu beurteilen. In einigen Fällen richten globale Unternehmen eigene Offshore-IT-Servicezentren ein, um Kosten zu reduzieren oder auf Qualifikationen zuzugreifen. Dies führt zwar nicht zu einem Netto-Arbeitsplatzverlust, verlagert aber Arbeitsplätze an Standorte in Übersee.

Zu den typischerweise ausgelagerten Aufgaben gehören Softwareentwicklung, Anwendungssupport und -Management, Wartung, Tests, Helpdesk-Funktionen bzw. technischer Support, Datenbankentwicklung oder -Management sowie Infrastruktur-Support.

Einige Branchenexperten weisen darauf hin, dass durch die zunehmende Automatisierung und Robotik mehr IT-Arbeitsplätze wegfallen könnten als durch Offshore-Outsourcing.

Die Herausforderungen des Outsourcings

Outsourcing ist nicht leicht zu implementieren, und die Quote der Misserfolge von Outsourcing-Beziehungen ist nach wie vor hoch. Je nachdem, wen Sie fragen, liegt diese zwischen 40 und 70 Prozent. Der Kern des Problems ist der subjektive Interessenkonflikt in jeder Outsourcing-Vereinbarung. Der Kunde möchte einen besseren Service, und zwar meist zu niedrigeren Kosten, als wenn er die Arbeit selbst erledigen würde. Der Anbieter möchte jedoch einen Gewinn erzielen. Diese Spannung muss genau gesteuert werden, um ein erfolgreiches Ergebnis für beide Parteien zu gewährleisten.

Eine weitere Ursache für das Scheitern von Outsourcings ist zu grosse Eile bei der Auslagerung, ohne dass eine gute Machbarkeitsstudie bzw. eine Kosten-Nutzen-Analyse vorliegt.

Outsourcing sollte eine Investition sein, die auf folgendes abzielt: die Fähigkeiten zu verbessern, global zu expandieren, die Agilität und Rentabilität zu erhöhen und/ oder den Wettbewerbsvorteil zu stärken. Outsourcing, das als „schnelle Lösung” zur Kostensenkung verfolgt wird, entwickelt sich wahrscheinlich eher enttäuschend.

Generell gilt, dass die Risiken in dem Masse zunehmen, wie die Grenzen zwischen den Verantwortlichkeiten von Kunde und Anbieter verschwimmen und sich der Verantwortungsbereich ausweitet. Unabhängig von der Art des Outsourcings wird die Beziehung nur dann erfolgreich sein, wenn sowohl der Service Provider als auch Auftraggeber den erwarteten Nutzen erzielen.

Service Level Vereinbarungen

Eine Service-Level-Vereinbarung (Service Level Agreement, kurz SLA) ist ein Vertrag zwischen einem IT-Dienstleister und einem Kunden. Darin wird, in der Regel in messbarer Form festgelegt, welche Leistungen der Anbieter erbringen wird. Service Levels werden zu Beginn jeder Outsourcing-Beziehung vereinbart und dienen dazu, die Leistung des Anbieters zu messen und zu überwachen.

Oft kann ein Kunde von einem Provider eine Strafgebühr verlangen, wenn bestimmte SLAs nicht eingehalten werden. Mit Bedacht eingesetzt, ist dies ein effektives Mittel, um einen Anbieter auf dem rechten Weg zu halten. Aber kein CIO möchte sich mit dem Eintreiben von Strafgebühren befassen. Schlechter Service eines Outsourcing-Anbieters, selbst bei einem hohen Preisnachlass, ist und bleibt schlechter Service und kann zu größeren Problemen führen.

Outsourcing Vertragsdauer

Welches ist die beste Länge für einen Rock? Während die Outsourcing-Branche nicht ganz so unbeständig ist wie die Mode, hat sich die vorherrschende Meinung über die beste Länge für einen Outsourcing-Vertrag im Laufe der Jahre geändert. Als Outsourcing zum ersten Mal als eine praktikable Option auftauchte, waren lange Verträge von bis zu 10 Jahren die Norm. Als einige dieser ersten Verträge ihren Glanz verloren, gingen Kunden und Anbieter zu kürzeren Verträgen über.

Wie bei den meisten Fragen zum Outsourcing hängt die optimale Wahl davon ab, was ausgelagert werden soll und warum. Während jahrzehntelange Verträge größtenteils auf der Strecke geblieben sind, kann ein sich transformierender Outsourcing-Vertrag mehr Zeit benötigen, um sowohl für den Kunden als auch für den Anbieter Vorteile zu erzielen. Bei der Auslagerung der Desktop-Wartung oder des Rechenzentrum-Supports hingegen kann eine kürzere Beziehung besser funktionieren. Generell sollten übermäßig lange Verträge von mehr als sieben Jahren vermieden werden, es sei denn, der Vertrag bietet ein hohes Mass an Flexibilität.

Die Wahl des richtigen Outsourcing-Anbieter-Portfolios

Vor vielen Jahren erreichte der Multi-Milliarden-Dollar Mega-Deal für einen Provider ein Allzeithoch, und die großen IT-Dienstleister der Welt hätten nicht glücklicher sein können. Aber die Komplett-Auslagerung der Geschäftsbereiche (Wholesale-Outsourcing) hat sich für viele Unternehmen als schwierig zu handhaben erwiesen. Heutzutage haben sich CIOs für den Ansatz der Aufgaben-Splittung und Vergabe an verschiedene Anbieter entschieden. Sie beziehen Dienstleistungen von mehreren Providern die als die Besten auf dem jeweiligen Gebiet gelten, um die IT-Anforderungen zu erfüllen. Die meisten großen IT-Dienstleister haben ihr Bestes getan, um sich auf diesen Trend einzustellen. Tatsächlich arbeiten einige führende CIOs nicht nur mit einer Reihe von konkurrierenden Providern zusammen, sondern erwarten von ihnen sogar, dass sie gemeinsame Leistungen erbringen.

Multisourcing ist jedoch mit großen Herausforderungen verbunden. Der Kunde muss über ausgereifte Fähigkeiten in der Führung und Kontrolle sowie des Managements bzw. der Organisation der Provider verfügen. In den Vertragsverhandlungen müssen CIOs deutlich machen, dass die Anbieter zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig beschuldigen sollten, da sie sonst riskieren, den Auftrag zu verlieren. CIOs müssen ausserdem qualifizierte Mitarbeiter finden. Diese müssen sowohl über finanzielle als auch über technische Fähigkeiten verfügen, um ein Projektmanagementbüro oder eine andere Einrichtung zu betreiben, welche das Outsourcing-Portfolio verwalten kann

Der Aufstieg der digitalen Transformation hat eine Verlagerung eingeleitet, allerdings nicht zurück zu Megadeals, sondern weg von abgeschotteten, nicht kooperativen IT-Services. Da Unternehmen neue Entwicklungsmethoden und Infrastruktur-Optionen nutzen, ergeben viele eigenständige IT-Servicebereiche einfach keinen Sinn mehr. Einige IT-Dienstleister versuchen, durch Brokerage-Services oder Partnerschaftsvereinbarungen zu One-Stop-Shops für Kunden zu werden. Sie bemühen sich Auftraggebern ein komplettes Spektrum an Dienstleistungen von top bewerteten Providern anzubieten.

Die Auswahl eines Service-Anbieters

Die Auswahl eines Providers ist eine schwierige Entscheidung. Machen Sie sich zunächst klar, dass kein Outsourcer exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein wird. Abwägungen werden notwendig sein.

Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollten Sie formulieren, was Sie von der Outsourcing-Beziehung erwarten. Finden Sie die wichtigsten Kriterien heraus, die Sie bei einem Dienstleister suchen. Es ist wichtig, dies zu ermitteln, bevor Sie sich an einen Provider wenden. Denn dieser wird zweifellos seine eigenen Vorstellungen davon mitbringen, was für Ihr Unternehmen am besten ist. Und diese werden größtenteils auf seinen eigenen Fähigkeiten und Stärken basieren.

Einige Beispiele für Fragen, die Sie berücksichtigen müssen, sind:

  • Was ist Ihnen wichtiger: die Gesamtsumme der Einsparungen, die ein Dienstleister Ihnen bieten kann, oder wie schnell er Ihre Kosten senken kann?
  • Wollen Sie ein breites Leistungsspektrum oder Expertise in einem bestimmten Bereich?
  • Möchten Sie niedrige, feste Kosten oder eher variable Preisoptionen?

Sobald Sie Ihre Anforderungen definiert und Prioritäten gesetzt haben, können Sie besser entscheiden, welche Kompromisse Sie eingehen wollen.

Durchschnittlich verbringen IT-Organisationen sechs bis zwölf Monate oder mehr mit dem IT-Outsourcing-Transaktionsprozess, um die richtigen Anbieter zu finden und einen geeigneten Vertrag auszuhandeln. Aber da IT-Services, und zunehmend auch As-a-Service-Geschäfte, kürzer geworden sind, macht ein solch langwieriges Verfahren möglicherweise keinen Sinn mehr. Während die Auswahl immer noch Sorgfalt erfordert, gibt es einige repetitive Transaktionsprozesse, welche die Beschaffungszeit für IT-Services reduzieren können.

Outsourcing-Berater

Viele Unternehmen ziehen externe Sourcing-Berater hinzu, um die Anforderungen und Prioritäten zu ermitteln. Obwohl die Expertise eines Dritten sicherlich hilfreich sein kann, ist es wichtig, auch den Berater gut zu recherchieren. Einige Berater könnten ein persönliches Interesse daran haben, Sie zum Outsourcing zu drängen anstatt Ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, ob Outsourcing eine gute Option für Ihr Unternehmen ist. Ein guter Berater kann einem unerfahrenen Auftraggeber durch den Prozess der Anbieterauswahl helfen. Er unterstützt Sie bei Schritten wie der Analyse von Chancen und Risiken und der Auswahl von Anbietern zur Teilnahme am RFP-Prozess (Vorlage von Vertragsangeboten). Ein Berater ist auch bei der Erstellung eines Modells oder Bewertungssystems für die Auswertung der Antworten und der endgültigen Entscheidung behilflich.

Auch innerhalb Ihres Unternehmen kann Unterstützung aus dem IT-und Geschäftsbereich gefunden werden. Diese Mitarbeiter können dabei helfen, Ihre Anforderungen zu identifizieren. Oft zögert man, dies zu tun, weil jede Andeutung einer bevorstehenden Outsourcing-Entscheidung Besorgnis in der IT-Abteilung und der gesamten Organisation erregen kann. Aber diverse Berichte deuten darauf hin, dass das Einbeziehen der Angestellten in den Entscheidungsprozess besser früher als später geschehen sollte. Es führt zu besseren Entscheidungen und schafft Offenheit bezüglich des geplanten Prozesses. Dadurch werden Ängste der Belegschaft vermieden bzw. schneller abgebaut.

Die Aushandlung der besten Outsourcing-Vereinbarung 

Die oben genannten Ratschläge für die Auswahl eines Drittanbieters gelten auch für die Verhandlung der Bedingungen mit dem von Ihnen ausgewählten Provider. Ein Outsourcer hat bei den Verhandlungen nur eines im Sinn: das meiste Geld zu verdienen und dabei das geringste Risiko einzugehen. Es ist die Aufgabe des Kunden klar zu machen, was man aus der Beziehung herausholen will, und dies auch in den Mittelpunkt der Verhandlungen zu stellen. Das Abwägen der Risiken und Vorteile für beide Parteien ist das Ziel des Verhandlungsprozesses, der emotional und sogar streitbar werden kann. Aber kluge Auftraggeber werden die Führung in den Verhandlungen übernehmen und die für sie wichtigen Themen priorisieren, anstatt sich vom Anbieter an der Nase herumführen zu lassen.

Die Erstellung eines Zeitplans und die Festlegung eines Abschlussdatums für die Vertragsverhandlungen helfen, die Dauer des Verhandlungsprozesses zu begrenzen. Ohne ein solches Datum könnten sich Diskussionen ewig hinziehen. Doch falls ein bestimmtes Thema mehr Zeit erfordert, unterwerfen Sie sich nicht dem Datum. Nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit, um alles gründlich auszuarbeiten.

Abschliessend erwähnt, sollten Sie während der Verhandlungen keine Schritte zur Übertragung der Arbeit an den Anbieter unternehmen. Ein Outsourcing-Vertrag ist nie ein abgeschlossenes Geschäft, bis Sie ihn unterschreiben. Wenn Sie vorher beginnen, Aufgaben an den Dienstleister zu übertragen, werden Sie ihm auch mehr Macht über den Verhandlungsprozess übergeben.

Versteckte Kosten des Outsourcings

Der Gesamtbetrag eines Outsourcing-Vertrages zeigt nicht genau auf, wie viel Geld und andere Ressourcen ein Unternehmen ausgibt, wenn es IT-Services auslagert. Eine Studie zeigte folgendes: Je nachdem was und an wen ausgelagert wird, wird ein Unternehmen am Ende mindestens 10 Prozent mehr investieren, um den Vertrag aufzusetzen und das Projekt langfristig zu verwalten.

Zu den wichtigsten zusätzlichen Kosten, die mit dem Outsourcing verbunden sind, gehören:

  • die Kosten für Leistungsvergleiche und Analysen, um festzustellen, ob Outsourcing die richtige Wahl ist
  • die Kosten für die Untersuchung und Auswahl eines Anbieters
  • Kosten für die Übergabe von Arbeit und Wissen an den Outsourcer
  • Kosten, die durch mögliche Entlassungen und damit verbundene Personalfragen entstehen
  • Kosten für die laufende Personalbesetzung und das Management der Outsourcing-Beziehung

Es ist wichtig, die versteckten Kosten bei der Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse für das geplante Outsourcing zu berücksichtigen.

Der Outsourcing Übergang

Vantage Partners nannte die Outsourcing-Übergangsphase einmal das „Tal der Verzweiflung“. Diese Phase bezeichnet den Zeitraum, in der sich das Team des Anbieters mit Ihrem Unternehmen, den vorhandenen Fähigkeiten und Prozessen, den Erwartungen und der Organisationskultur vertraut macht. Während dieser Zeit versucht das neue Team, alle übertragenen Mitarbeiter und Vermögenswerte zu integrieren. Parallel beginnt der Prozess der Kostenreduzierung und die Steigerung der Effizienz. Keine leichte Aufgabe, da der gesamte Geschäftsbetrieb gleichzeitig am Laufen gehalten werden muss. Während dieses Zeitraums, welcher von einigen Monaten bis zu einigen Jahren dauern kann, geht die Produktivität oft im Sturzflug zurück.

Besonders problematisch ist, dass auch das Management auf der Kundenseite während dieser Zeitspanne intensiv nach den versprochenen Gewinnen des Deals Ausschau hält. Die Abteilungsleiter fragen sich, warum sich die IT-Service-Levels nicht verbessern, und die IT-Mitarbeiter fragen sich, was ihr Platz in dieser neuen Mixed-Source-Umgebung ist.

IT-Führungskräfte, die im Outsourcing-Vertrag nach Hilfe suchen, wie sie mit der unangenehmen Übergangsphase umgehen sollen, werden definitiv enttäuscht sein. Der beste Rat ist, sich darauf einzustellen, dass die Übergangsphase schwierig sein wird. Sie sollten versuchen, die Erwartungen der Geschäftsseite zu managen, und Managementpläne sowie Steuerungs- und Kontrollelemente einzurichten, um das Unternehmen „über den Berg” zu bringen. 

Steuerung und Überwachung des Outsourcings

Der Erfolg oder Misserfolg eines Outsourcing-Deals ist an dem Tag, an dem der Vertrag unterschrieben wird, unbekannt. Den Vertrag richtig abzuschließen ist notwendig, aber nicht ausreichend für ein gutes Ergebnis. Laut einer Studie gaben Kunden an, dass mindestens 15 Prozent des gesamten Outsourcing-Auftragswertes davon abhängt ob das  Provider-Management richtig gestaltet ist. Eine sehr kooperative Beziehung, die auf effektivem Vertragsmanagement und Vertrauen basiert, kann den Wert einer Outsourcing-Beziehung erhöhen. Eine zerstrittene Beziehung hingegen kann den Wert der Vereinbarung erheblich schmälern, wobei die positiven Aspekte durch den erhöhten Überwachungs- und Prüfungsbedarf geschmälert werden. In einer solchen Umgebung eskalieren Konflikte häufig und Projekte werden nicht fertiggestellt.

Bei erfolgreichem Outsourcing geht es ebenso sehr um Beziehungen wie um tatsächliche IT-Services oder Transaktionen. Infolgedessen ist die Führung und Kontrolle des Outsourcings der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Outsourcing-Geschäfts. Ohne sie laufen sorgfältig ausgehandelte und dokumentierte Rechte in einem Auslagerungsvertrag Gefahr, nicht durchgesetzt zu werden. Im Resultat sieht die Entwicklung der Geschäftsbeziehung vielleicht nicht so aus, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Rückführung der IT

Die Rückführung oder das Backsourcing von IT-Arbeit (das Zurückholen eines ausgelagerten Dienstes ins eigene Haus) ist immer eine Option, wenn eine Outsourcing-Vereinbarung nicht funktioniert. Ursachen können beispielsweise eine von Anfang an ungenügende Kosten-Nutzen-Analyse oder die Änderung des Geschäftsfeldes sein. Es ist jedoch nicht immer einfach, sich aus einer Outsourcing-Beziehung zu lösen. Aus diesem Grund verhandeln viele Kunden, die mit den Outsourcing-Ergebnissen unzufrieden sind, ihre Verträge und Beziehungen neu und organisieren sie um. Das ist dem Unternehmen meist dienlicher als der Versuch, zum Zustand vor dem Outsourcing zurückzukehren.

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Erfahren Sie mehr über wichtige Trends und entwickeln Sie Ihre eigene digitale Marketingstrategie, um Werbung über Online-Kanäle wie Suchmaschinen, Websites, soziale Medien, E-Mails und mobile Apps zu optimieren.

Was ist digitales Marketing?

Digitales Marketing bezeichnet Werbung, die über digitale Kanäle wie Suchmaschinen, Websites, soziale Medien, E-Mails und mobile Apps verbreitet wird. Mit Hilfe dieser Online-Medienkanäle bezeichnet digitales Marketing die Methode, mit der Unternehmen Waren, Dienstleistungen und Marken unterstützen. Die Verbraucher vertrauen bei der Produktrecherche stark auf digitale Mittel. Think mit Google Marketing-Insights hat zum Beispiel herausgefunden, dass 48% der Verbraucher ihre Recherche auf Suchmaschinen starten, während 33% auf Marken-Websites suchen und 26% mobile Apps verwenden.

Während modernes, digitales Marketing ein riesiges System von Kanälen ist, wo Werbetreibende ihre Marken einführen müssen, ist Online-Werbung viel komplexer als die Nutzung der Kanäle allein. Um das wahre Potenzial des digitalen Marketings zu erreichen, müssen Vermarkter tief in die riesige und komplizierte Cross-Channel-Welt von heute eintauchen, um Strategien zu entdecken, die durch Engagement-Marketing Wirkung zeigen.

Engagement-Marketing ist die Methode, um sinnvolle Interaktionen mit potenziellen und wiederkehrenden Kunden zu erstellen. Dies basiert auf den Daten, die Sie im Laufe der Zeit sammeln. Indem Sie Kunden in eine digitale Landschaft einbinden, stärken Sie Markenbekanntheit, stellen sich als Vordenker dieser Branche dar und rücken Ihr Unternehmen in den Vordergrund, wenn der Kunde bereit ist zu kaufen.

Durch die Implementierung einer Omnichannel-Strategie für digitales Marketing, können Vermarkter wertvolle Einblicke in das Verhalten der Zielgruppe sammeln und gleichzeitig die Tür für neue Methoden der Kundenbindung öffnen. Darüber hinaus können Unternehmen mit einer Zunahme der Retention rechnen. Laut einem Bericht von Invesp, halten Unternehmen mit starken Omnichannel-Kundenbindungsstrategien durchschnittlich 89% ihrer Kunden. Im Vergleich liegt die Retentionsrate von Unternehmen mit schwachen Omnichannel-Programmen nur bei 33%. 

Was die Zukunft des digitalen Marketings betrifft, so ist mit einer kontinuierlichen Steigerung der Vielfalt von portablen Geräten für die Verbraucher zu rechnen. Forbes prognostiziert auch, dass soziale Medien im B2B-Bereich zunehmend interaktiver werden, Videoinhalte für Suchmaschinenoptimierungszwecke (SEO) verfeinert und E-Mail-Marketing noch personalisierter wird.

„Digital ist heute der Kern von Allem im Marketing.“

Häufige Probleme, die digitales Marketing lösen kann

Um Ihre Marketing Strategien zu optimieren, ist die digitale Einbindung zwingend nötig. Digitales Marketing kann Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe kennenzulernen, wichtige Daten über sie zu erfahren und Metriken bereitzustellen.

  • Problem: Ich kenne meine Zielgruppe nicht gut genug, um zu starten. 

Die Zielgruppe genau kennenzulernen braucht Zeit. Auch wenn Ihr Marketingteam Personas erstellt hat, die von grossem Nutzen sein können, verhalten sich die Verbraucher, die sich aktiv online aufhalten, oft anders als erwartet. Sie müssen mehrere Ausdrucksweisen ausprobieren, um die unterschiedlichen Zielgruppen zu testen. Hierbei müssen Sie beachten, dass bestimmte Schlagwörter unterschiedliche Menschen und ihre Position im Kaufzyklus ansprechen. Stimmen Sie sich auf Ihr Publikum ein und Sie werden Glaubwürdigkeit aufbauen, die Sie von der Konkurrenz abhebt.

  • Problem: Ich habe meine Kanäle nicht an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) angepasst. 

Unabhängig von Ihrer Position im Marketingprozess ist es wichtig, ein Verständnis der „SEO Best Practices“ zu haben. Neben der Verbesserung des Suchmaschinenrankings, kann SEO Ihre Kampagnentests und -optimierungen verstärken und unterstützen, um sicherzustellen, dass Sie qualitativ hochwertige, wertvolle Inhalte bereitstellen, die Ihre potenziellen Kunden wünschen. 

  • Problem: Ich habe keine Social Media Strategie. 

Unabhängig davon, ob Sie eine organische Social-Media-Strategie, eine bezahlte Social-Media-Strategie oder eine Mischung aus beidem entwickeln möchten, ist es wichtig, irgendeine Form von Social Marketing zu haben. Während Social Media hervorragend für Branding und Kundenbindung ist, kann es auch ein nützlicher Kanal für digitale Marketing-Werbung sein. Finden Sie eine Nische und eine konsistente Stimme, seien Sie geduldig, und mit zunehmender Anzahl an Followern, wird die Wirkung Ihrer Anzeigen auch zunehmen.

  • Problem: Meine Marketing Teams sind isoliert. 

Es ist wichtig aus Silos auszubrechen, um geschickte, fliessende Strukturen zu schaffen. Ihre Kunden werden nicht in einem Kanal sondiert auf Werbeanzeigen warten. Ihre Marketingmassnahmen müssen kanalübergreifende Funktionen mit Teams einsetzen, die mehrere Skillsets auf den Tisch bringen, um Kunden dort zu binden, wo sie sich befinden. Jedes soziale Netzwerk und jeder Kanal enthält unterschiedliche Zielgruppen und Erwartungen, so dass sich die Marketingmassnahmen individuell unterscheiden können. Dazu gehören Ton, Bilder, Angebote und sogar die Tageszeit zu der Sie posten.

  • Problem: Ich stehe unter dem Druck meines/r CMO, über Metriken zu berichten, die das Endergebnis unterstützen. 

Digitales Marketing unterstützt ein riesiges Universum von Metriken, die verwendet werden können, um die Effektivität Ihrer Marketingbestrebungen zu erhöhen. Jedoch sollten diese Metriken mit Bedacht ausgewählt werden. Jeder Fall hängt von Ihrer Zielgruppenzusammensetzung und dem Fokus auf dem einzelnen Kanal ab. Unter Berücksichtigung dessen, sollten Sie zunächst Ihre Ziele für jeden Kanal festlegen und Metriken bestimmen, die Ihr/e CMO am meisten sehen möchte.

Bestandteile von digitalem Marketing

Digitales Marketing erstreckt sich über ein riesiges Netzwerk digitaler Touchpoints, mit denen Kunden mehrmals am Tag interagieren. Um diese Kanäle richtig nutzen zu können, müssen Sie ein gutes Verständnis über jeden Kanal haben.

  • Bezahlte Suche: Die Werbeanzeigen, die auf der Suchmaschinenergebnisseite (SERP) ganz oben oder an der Seite auftauchen, nennt man bezahlte Suche oder Pay-per-Click (PPC). Diese Anzeigen werden pro Klick abgerechnet und sie können individuell angepasst werden. Man kann spezielle Suchbegriffe festlegen, bei denen die Werbung erscheint. Diese Option ermöglicht es die Anzeige an Zielgruppen zu richten, die nach einem bestimmten Produkt oder Service suchen. Diese Werbeanzeigen können äusserst effektiv sein, da sie sich auf Daten stützen, die aus dem Online-Verhalten von Einzelpersonen stammen. Ausserdem werden sie verwendet, um den Website-Traffic zu steigern, indem sie relevante Anzeigen an die richtigen Personen zur richtigen Zeit liefern. Diese Anzeigen beinhalten auch Retargeting, was bedeutet, dass je nach Tätigkeit der Kunden, Marketing-Automatisierungstools, einzigartige, persönliche und plattformübergreifende Anzeigen erstellen können.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Bei der Suchmaschinenoptimierung werden inhaltliche und technische Optimierungen am Text vorgenommen, die dafür sorgen, dass der Text möglichst weit oben bei den Suchmaschinenergebnissen für einen bestimmten Satz von Keywörtern auftaucht. Die Verwendung von SEO kann Besucher zu Ihrer Website führen, wenn sie Verhalten anzeigen, das impliziert, dass sie nach relevanten Produkten suchen. Dies kann ein Game Changer sein, wenn man bedenkt, dass 90 % der Personen, die nach etwas suchen, sich noch keine Meinung über eine bestimmte Marke gebildet haben. Während PPC und Retargeting ihren eigenen Platz haben, hat organischer Online-Traffic, der durch Suchmaschinenoptimierung eingeleitet wird, enormen Einfluss auf Suchrankings und im weiteren Sinne auf den organischen Webseitenverkehr. Durch die Verwendung von Keywords und Phrasen können Sie SEO verwenden, um die Sichtbarkeit massiv zu erhöhen und eine dauerhafte Kundenbeziehung zu beginnen. SEO ist definiert als Verbesserung des Website Rankings in Online-Suchergebnissen und damit seines organischen Website-Traffics, durch die Verwendung von beliebten Keywords und Phrasen. Starke SEO-Strategien haben grossen Einfluss auf digitale Marketingkampagnen, da Sichtbarkeit der erste Schritt zu einer dauerhaften Geschäftsbeziehung ist.  
  • Content-Marketing: Effektives Content-Marketing ist nicht von Natur aus werbetreibend, sondern dient dazu, die interessenten Verbraucher zu informieren und zu inspirieren. Wenn Sie Inhalte anbieten, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, können Sie sich dadurch als Vordenker und vertrauenswürdige Informationsquelle einen Namen machen, sodass es weniger wahrscheinlich ist, dass Ihre anderen Marketingbemühungen in der Masse verloren gehen. Im Zeitalter des selbstgesteuerten Käufers erzielt Content Marketing dreimal mehr Kundenkontakte als bezahlte Suchwerbung, so dass sich der zusätzliche Aufwand lohnt.
  • Social Media Marketing: Der Schlüssel zu effektivem Social-Media-Marketing geht weit darüber hinaus nur aktive Social-Media-Accounts zu betreiben. Die sozialen Eigenschaften der Zielgruppen müssen ebenfalls analysiert und berücksichtigt werden, um so viele Peer-to-Peer (P2P) Sharing Möglichkeiten wie möglich zu schaffen. Ziel ist es, die Follower von dem Inhalt zu überzeugen, so dass sie diesen teilen. Dies soll dazu führen, dass bei deren Kontakten das Interesse an dem Produkt oder Service geweckt wird und diese im Idealfall auch Kunden werden.
  • Email Marketing: Der Kommunikationsweg via E-Mail zählt auch nach über 20 Jahren immer noch zu dem schnellsten und direktesten Weg zur Kontaktaufnahme und Newsletter-Verbreitung. Die Herausforderung ist es die E-Mails möglichst ansprechend und informativ zu gestalten, damit sie nicht im Posteingang Ihres Kunden begraben werden. Sie müssen glaubhaft, relevant, unterhaltsam, kanalübergreifend koordiniert und strategisch sein.
  • Mobiles Marketing: Heutzutage sind mobile Geräte bei fast jedem Menschen fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. Sie begleiten uns und werden mehrmals täglich auf Neuigkeiten überprüft. Marketing auf Mobilgeräten ist unglaublich wichtig – zwei Drittel der Verbraucher können sich an eine bestimmte Marke erinnern, die innerhalb der letzten Woche auf ihrem Mobilgeräten beworben wurde – aber mobile Tätigkeiten sind auch anspruchsvoll, wenn man seine intime Natur bedenkt. SMS, MMS und In-App-Marketing sind Optionen, um Ihre Kunden auf ihren Geräten zu erreichen. Zusätzlich müssen Sie auch die Koordination Ihrer Marketingmassnahmen in Bezug auf Ihre anderen digitalen Marketingkanäle bedenken.
  • Marketing-Automatisierung: Marketingautomatisierung bezeichnet ein unverzichtbares Programm, das die kompletten digitalen Marketingmassnahmen zusammenfügt. Tatsächlich sehen Unternehmen, die das Lead-Management automatisieren, in sechs bis neun Monaten einen Umsatzschub von 10% oder mehr. Die Automatisierung bildet einen essentiellen Teil des Marketingplans. Eine Marketing-Automatisierungssoftware kombiniert und optimiert die Aufgaben und Abläufe automatisch, misst Ergebnisse und berechnet den Return of Investment (ROI). Ausserdem beschleunigt sie die Umsatzerzielung. Marketingautomatisierung unterstützt Sie dabei wertvolle Einblicke zu erhalten und die Massnahmen auf Funktionaliät zu überprüfen. Darüber hinaus werden Metriken zur Verfügung gestellt, mit denen Sie die digitalen Marketingmassnahmen und das Geschäftsergebnis im Unternehmen besprechen können.

ROI eines erfolgreichen, digitalen Marketingprogramms

Digitales Marketing ROI beinhaltet viel mehr als die Vorab-Rückerstattung von Standard-Banner-Anzeigen. Organisches Content-Marketing ist ebenfalls ein wichtiger Akteur im digitalen Marketing-Bereich. 

  • Digitales Marketing erreicht Verbraucher über die Werbung hinaus. 

Siebzig Prozent der Internetnutzer wollen, im Gegensatz zur herkömmlichen Werbung, etwas über das Produkt lernen. 

  • Digitales Marketing treibt das Content-Marketing voran. 

Die fünf besten B2B-Content-Marketing-Taktiken sind Social-Media-Inhalte (92 %), E-Newsletter (83 %), Artikel auf Ihrer Website (81 %), Blogs (80 %) und persönliche Veranstaltungen (77 %). 

  • Digitales Marketing ist für SEO von entscheidender Bedeutung. 

Die ersten organischen Suchergebnisse auf Google machen 32,5% des Traffic-Anteils für einen Suchbegriff aus.

Planung, Umsetzung und Optimierung Ihres digitalen Marketingprogramms

Beginnen Sie mit der Einführung Ihres digitalen Marketingprogramms, indem Sie zuerst Ihre Zielgruppe und Ziele bestimmen und dann Metriken festlegen, um sicherzustellen, dass Sie sich ständig verbessern.

Schritt 1: Identifizieren und segmentieren Ihrer Zielgruppen. 

Heutzutage erwarten Käufer ein personalisiertes Erlebnis über jeden Berührungspunkt hinweg. Um dies zu tun, müssen Sie ihre demografischen, firmografischen und technografischen Merkmale analysieren und verstehen, wie sie ihre Fragen und Probleme am besten adressieren müssen. 

Schritt 2: Festlegen von Zielen und Messstrategien.

Verwenden Sie Zielgruppeninformationen, um Personas zu bestimmen und einen klaren Überblick über ihre Vertriebsreise zu erhalten, um Ihre Ziele und Messstrategie festzulegen. Wichtige Metriken sind Eindrücke, Reichweite, Klicks, Click-Through-Rate (CTR), Interaktionsrate, Wandlungen, Kosten pro Lead (CPL), effektive Kosten pro Tausend (eCPM) sowie Back-End-Metriken wie Return on Investment (ROI), Return on Ad Spend (ROAS), First- und Multi-Touch-Attribution und Lifetime Customer Value (LCV). 

Schritt 3: Richten Sie Ihre Adtech und Kanäle ein. 

Die Navigation von Werbetechnologien kann einige Zeit in Anspruch nehmen, deshalb stellen Sie sicher, dass Sie über die richtigen Datenverwaltungsplattformen (DPS), demand-side Plattformen (DSPs), Supply-Side-Plattformen (SSPS) und Anzeigenaustausch verfügen, bevor Sie beginnen. Koordinieren Sie Ihr Team, kommunizieren Sie die Ziele aller und zeigen Sie, wie ihre Kanäle in das Gesamtbild des digitalen Marketings passen.

Schritt 4: Starten und optimieren. 

Digitales Marketing kann für Akquisition, Pflege, Kundenbindung und Branding genutzt werden. Überprüfen Sie Metriken regelmässig, damit Sie wissen, wo Sie herausstechen und woran Sie arbeiten müssen, um in diesem einflussreichen, fordernden Raum führend zu werden. 

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Wollen Sie den Umsatz Ihres Unternehmens dieses Jahr steigern? Nun, Wachstum passiert nicht einfach so.

Wenn Sie es ernst meinen mit dem Wachstum, braucht Ihr Unternehmen Führung und eine klare Strategie.

Heute teilen wir zwölf eCommerce Strategien mit Ihnen, die Unternehmen nachweislich dabei helfen ihre Verkäufe und Umsätze zu steigern – und was noch besser ist, jedes Unternehmen kann diese Strategien anwenden.

12 eCommerce Strategien, die Ihr Unternehmen heute schon umsetzen kann!

  1. Produzieren Sie Content (Inhalt), der Backlinks (Rückverweise) generiert
  2. Bieten Sie Abonnements an
  3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten
  4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen
  5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen zu Ihrer Seite
  6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an
  7. Erstellen Sie einen einheitlichen, grafischen Stil für Ihre Produktfotografie
  8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden
  9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf
  10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen
  11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an
  12. Erkunden Sie Partnerschaften

1. Produzieren Sie Content, der Backlinks generiert

Content Marketing ist eine grossartige Strategie, die hilft Ihr Unternehmen zu vergrößern.

Der Shopify Store „Death Wish Coffee” verwendet seinen Blog, um zahlreiche Themen abzudecken, die mit Kaffee zusammenhängen. Sein Content hat eine hohes Google Ranking für kaffee-verwandte Phrasen, wie „wie macht man Kaffee”, „wie verwendet man eine Kaffeemaschine” und „wie trinkt man schwarzen Kaffee”, was hilft Traffic und Markenbekanntheit zu generieren.

Wenn Ihr Blog ein Ranking für bestimmte Phrasen erhält, hat dies neben dem Traffic weitere Vorteile für Ihren Blog. Indem Sie hochwertigen Content produzieren, können Sie auch Backlinks erhalten. Dadurch verbessern Sie die Autorität Ihrer Domain und die Rankingfähigkeit für Keywords mit Kaufabsicht.

Es sind die indirekten Vorteile von Content Marketing, die zu Ergebnissen führen. Und in vielen Fällen geht es um SEO. Der Inhalt steuert die Links, die die Autorität steuern, die die Rankings steuert, die qualifizierte Besucher steuern, die nach einer Schlüsselphrase (Keyphrase) für „kommerzielle Absichten” gesucht haben. Nun haben Sie einen Besucher, der sich sehr wahrscheinlich wandelt, ganz im Gegensatz zu Ihrem typischen Blogleser.

Sagen wir, Sie haben ein E-Commerce Unternehmen, das individuelle iPhone Hüllen verkauft. Möglicherweise wollen Sie Content produzieren für Keywords, die sich auf Ihr Unternehmen beziehen, wie

  • iPhone Batterie Tipps
  • iPhone Tricks
  • Beste iPhone Accessoires

Diese Teile werden vermutlich nicht für viel Umsatz in Ihrem Unternehmen sorgen. Sie helfen aber bei der allgemeinen SEO und Markenbekanntheit Ihrer Seite.

Dennoch wäre „iPhone Hüllen” ein sehr nützlicher Begriff für dieses Geschäft (90.000 Menschen suchen danach jeden Monat).

Wenn Sie für Ihre Verkaufsseite ein hohes Ranking für ein hochwertiges und absichtsvolles Keyword wie dieses erhalten wollen, haben Sie eine bessere Chance, wenn Ihre Domain bereits Suchberechtigungen für andere Inhalte über verwandte Themen hat, die Sie auf Ihrem Blog veröffentlicht haben.

2. Bieten Sie Abonnements an

Der Markt für eCommerce Abonnements ist in den letzten Jahren pro Jahr um 100% gewachsen!

Mit eCommerce Abonnements haben Sie eine riesige Chance, um Ihr Unternehmen zu vergrössern – und was noch besser ist, um wiederkehrende Einnahmen zu generieren.

Das Beste an wiederkehrenden Einnahmen ist die Vorhersehbarkeit. Wenn Sie wissen, wie viele Kunden Sie für wiederkehrende Käufe haben, können Sie damit beginnen Mitarbeiter einzustellen, Geld auszugeben und Ihr Unternehmen sicher auszubauen.

Beispielsweise hat eine Firma für gesundes Essen und Fitness vor kurzem ihre Produktangebote um ein monatliches Abo erweitert.

Anstatt darauf zu vertrauen, dass Kunden zu ihrer Webseite zurückkehren und Einkäufe wiederholen, hat das Unternehmen vorhersehbare Einnahmen durch Abonnements gebildet.

Abonnements haben Vorteile – sowohl für Kunden, als auch für das eCommerce Unternehmen. Mit dem Angebot profitieren die Kunden, weil es einfach funktioniert – sie müssen nicht nach den besten Keto-Snacks suchen oder sich sorgen, ob ihre Ernährung frisch und interessant bleibt. Für das Unternehmen ist der Vorteil, dass sie sich auf wiederkehrende Einnahmen von jedem Abonnenten verlassen können und, dass Ihre Marke und ihre Produkte jeden Monat in den Köpfen der Kunden bleiben.

Um diese eCommerce Strategie zu übernehmen und in Ihrem Unternehmen einzusetzen, müssen Sie darüber nachdenken, was Sie Kunden auf wiederkehrender Basis anbieten können.

  • Bieten Sie eine monatliche Accessoires-Box an, wenn Sie einen Modeladen haben.
  • Bieten Sie ein wöchentliches Abo für Blumenlieferungen an, wenn Sie einen Blumenshop betreiben (oder ein jährliches Abonnement, damit Sie niemals wichtige Jubiläen vergessen).
  • Versenden Sie jeden Monat einen Reiseführer für neue Destinationen oder ein Sammelobjekt aus einem neuen Land, wenn Sie ein eCommerce Unternehmen für Reisen betreiben.

3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten

Menschen LIEBEN kostenlosen Versand. Verschiedene Personen wurden von befragt, was sie dazu bringen würde öfter online einzukaufen. Fast acht von zehn Personen (79%) gaben an, dass kostenloser Versand der grösste Anreiz dafür sei.

Lieferkosten sind auch ein wesentlicher Faktor, wenn der gefüllte Einkaufswagen wieder geschlossen wird und nichts bestellt wird. Mehr als ein Drittel der Kunden (42,39%) geben Lieferkosten als Grund an, warum sie den Kauf nicht abgeschlossen haben.

Kostenloser Versand könnte die perfekte Strategie sein, um Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln und Ihre Umsätze zu steigern.

Sie fragen sich nun berechtigterweise vielleicht: „Wie kann es helfen meinen Umsatz zu steigern, wenn die Lieferkosten übernommen werden?” Eine Studie aus dem Jahr 2015 von Stitch Labs hat mehr als eine Million Shopify Bestellungen untersucht und herausgefunden, dass Händler, die immer kostenlosen Versand anbieten, den Umsatz direkt um 10% steigern können.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Preisgestaltung zu einem Schlüsselfaktor für Ihre eCommerce Strategie machen können, um weiter zu kommen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie es schaffen könnten:

Sie könnten kostenlosen Versand für alle Kunden anbieten, die sich in Ihrem Shop anmelden, so wie es beispielsweise „Nike” macht.

Sie könnten für eine kurze Zeit kostenlosen Versand anbieten, um mit gratis Versand zu experimentieren und zu sehen, wie dies Ihre Verkäufe und den Umsatz beeinflussen könnte.

Sie könnten kostenlosen Versand anbieten, wenn der Einkauf einen bestimmten Betrag oder mehr übersteigt und Ihre Kunden so dazu motivieren ein bisschen mehr auszugeben.

4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen

Das Vermitteln von Dringlichkeit und Knappheit führt zum Verkauf. Tatsächlich kann Knappheit die Verkäufe um bis zu 226% steigern.

Schauen Sie sich zum Beispiel nur den Amazon Prime Day an, das 36 Stunden Verkaufsevent von Amazon, das jeden Juli stattfindet.

Durch das Angebot von zeitlich begrenzten Verkäufen mit begrenzten Lagerbeständen hat Amazon mehr als 100 Millionen Produkte verkauft und einen Umsatz von mehr als eine Billion $ erreicht. Damit war der Prime Day im Jahr 2018 der grösste Verkaufstag in der Geschichte von Amazon.

Sie können das Vermitteln von Knappheit aber nicht nur an speziellen Verkaufsevents einsetzen. Es ist eine Strategie, die Sie die ganze Zeit verwenden können, um das Wachstum anzukurbeln. Brian Peters weist darauf hin, dass die Firma „REI” das Vermitteln von Knappheit auf ihrer Verkaufsseite hervorragend nutzt, um die Verkäufe das ganze Jahr über zu steigern.

Brian erklärt das folgendermassen:

Die Firma schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen sagt die Firma durch Hinweise im Onlineshop, dass diese Räumungsartikel nicht mehr lange zur Verfügung stehen, weswegen Sie zuschlagen sollten, solange Sie können. Zum anderen weist die Firma darauf hin, dass es nur noch einen geringen Lagerbestand gibt. Ein Doppelschlag!

5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen auf Ihrer Seite

Eine Studie hat herausgefunden, dass Ihnen Produktbewertungen helfen können höherpreisige Produkte zu verkaufen. Eine Studie mit 1.000 Kunden hat aufgedeckt, dass bessere Bewertungen der Hauptgrund sind, warum Menschen höherpreisige Alternativen kaufen.

Bevor sich Kunden von ihrem hart erarbeiteten Geld trennen, wollen sie wissen, dass sie Ihrer Marke vertrauen können und, dass das Produkt genau das bietet, was Sie auf Ihrer Verkaufsseite angeben.

Rezensionen sind der beste Weg, um dieses Vertrauen aufzubauen. Wenn ich in der Vergangenheit mit zwei Produkten konfrontiert worden bin, die fast identisch wirkten, werde ich die Option mit den besseren Bewertungen wählen.

„Chilly’s” ist eine Firma für Flaschen, die es sich zum Ziel gemacht hat die Akzeptanz für den täglichen Gebrauch von wiederverwendbaren Produkten zu steigern. Sie bietet Produktrezensionen auf markante Weise auf ihrer Homepage an.

So macht es auch der britische Händler „Not On The High Street”.

Sobald neue Kunden auf eine dieser Seiten kommen, können sie sofort erkennen, dass dies Marken sind, denen viele Andere vertrauen und sie gut bewerten.

Kunden sind jedoch meist nicht mitteilungsbedürftig, wenn es um Rezensionen geht. In den meisten Fällen müssen Sie dafür etwas tun, um Feedback zu erhalten. Amazon versendet zum Beispiel E-Mails zur Erinnerung für jeden getätigten Kauf, um Kunden dazu ermutigen Bewertungen für die Produkte zu hinterlassen.

Sobald Sie eine Reihe von Kundenbewertungen haben, verwenden Sie diese, indem Sie sie verteilt in Ihrem Shop anzeigen – besonders auf den Produktseiten. Der Shopify Shop „Shwood Eyewear” weist mit einer kurzen Zusammenfassung auf die Bewertungen direkt unter dem Button „dem Warenkorb hinzufügen” hin.

Wenn der Kunde einige der Bewertungen lesen möchte, werden diese alle am Ende der Produktseite angezeigt.

Sie könnten auch einen Schritt weiter gehen und Ihre Kunden nach einer Bewertung per Video fragen, wie die Beauty Seite für Frauen „BOOM!” von Cindy Joseph. Wenn ein Kunde einen Kauf auf der Seite tätigt, bietet „BOOM!” jedem einen 10$ Gutschein an, der eine Videobewertung für die Produkte teilt.

6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an

Obwohl die genauen Zahlen umstritten sind, ist es viel weniger teuer einen Kunden zu behalten, als einen neuen zu gewinnen.

Wie Amy Gallo im Management-Magazin „HBR” geschrieben hat:

„Es hängt davon ab, welcher Studie Sie glauben und in welchem Industriezweig Sie sind, aber es kostet 5 bis 25 Mal mehr einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu behalten.”

Wenn Sie ein erfolgreiches eCommerce Geschäft aufbauen möchten, müssen Sie Kunden dazu verleiten in Ihrem Shop zurückzukehren. Einer der besten Wege dies zu tun, ist durch Exklusivität und dem Erstellen von personalisierten Angeboten und Rabatten für Ihre Bestandskunden. Das Gute daran ist, dass Sie bereits Daten von Ihren vorhandenen Kunden haben.

Eine Studie von „Accenture” hat sich auf personalisierte Erfahrungen im Einzelhandel fokussiert und herausgefunden, dass 59% der Käufer es mögen, Werbeangebote für Artikel zu erhalten, die Sie stark in Betracht ziehen.

Das bedeutet, dass ein personalisierter Sale, Angebote oder Produktempfehlungen viel besser aufgenommen werden, als generierte Nachrichten, die Sie an Ihren ganzen Kundenstamm schicken.

Amazon kennt beispielsweise meine Kaufhistorie und kann mir personalisierte Produktempfehlungen schicken.

„UGG” verwendet auch Angebote, damit sich Bestandskunden wie VIPs fühlen und Treue aufgebaut wird.

Versuchen Sie darüber nachzudenken, wie Sie eine eCommerce Strategie erzeugen können, die bestehende Kunden belohnt und sie dazu bringt wiederzukommen.

7. Erstellen Sie einen einheitlichen grafischen Stil für Ihre Produktfotografie

In der Welt des eCommerce ist Ihr Markenzeichen super wichtig. Das liegt daran, dass Sie immer eine Menge an Konkurrenten haben werden – egal was Sie verkaufen.

Ihr Markenzeichen ist das, was Sie von Anderen in einem ähnlichen Geschäftsbereich abhebt. 

Überall, wo Ihre Kunden mit Ihrer Marke interagieren können, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Grafiken verwenden können, um hervorzustechen und ein vertrautes Gefühl zu erzeugen. So werden Kunden immer wissen, wenn Sie eines Ihrer Produkte sehen, dass es aus Ihrem Unternehmen stammt.

Der Modehändler „Everlane” verwendet weiche, leichte Hintergründe und viel Weiss und Grau auf seiner Webseite.

Dieser Stil wirkt sich auf jede Stelle aus, an dem Sie mit der Marke in Berührung kommen könnten – inklusive Social Media und E-Mail.

Wenn Sie sich die Produktseiten von „Everlane” anschauen, sehen Sie, dass es auch zahlreiche Produktfotos in diesem Markenstil gibt.

Die Produktfotos, die Sie für Ihre Webseite aussuchen, können ebenso zur Umsatzsteigerung beitragen. Eine Studie hat herausgefunden, dass 73% der Online-Shopper drei oder mehr Produktfotos brauchen, um einen Kauf zu tätigen.

8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden

Trotz der vielen Vorteile des eCommerce für Kunden bevorzugen viele dennoch persönlich einzukaufen. Eine Studie von „Walker Sands” hat herausgefunden, dass es für die meisten Produktkategorien noch immer die klare Präferenz gibt in physischen Geschäften einzukaufen.

Sie haben vielleicht eine eCommerce Marke, aber dennoch können Sie Ihren Kunden auch offline gute Erfahrungen bieten. 

Die Pop-Up-Store Industrie ist beispielsweise laut Angaben von „Popup Republic” auf über 50 Billionen Dollar angewachsen. So könnten Sie die Möglichkeiten überprüfen einen Pop-Up-Store in Ihrer Nähe zu betreiben, um ein wenig Begeisterung über Ihren Store zu erschaffen oder manche Ihrer Kunden persönlich zu treffen.

Der Shopify Store „Belle Force Activewear”, eine Start-up Fitnessmarke, hat Pop-Up-Stores in Fitnessstudios aufgestellt. Diese sollen helfen den Namen zu verbreiten, um das Unternehmen bekannter zu machen und mit Zielkunden in Kontakt zu treten.

Wenn es nicht zu Ihnen passt ein Event an einem physischen Ort zu veranstalten, können Sie darüber nachdenken eine andere einzigartige offline Erfahrung für Ihre Kunden anzubieten. Das Reiseunternehmen „Away” hat das Magazin „Here” veröffentlicht. Dies ist ein Magazin, das Kulturberichte, Reiseberichte, Fotoessays und Interviews mit bekannten Reisenden enthält.

Sie könnten einen Katalog erstellen, den Sie an Ihre Kunden verschicken. Der online Fussball Händler „Pro Direct” verschickt jährlich die „Boot Bible” an Kunden.

Wenn Sie jedes Mal einen grossartigen Eindruck hinterlassen wollen, wenn ein Kunde eines Ihrer Produkte erhält, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie das Auspack-Erlebnis (unpacking experience) verbessern können.

Ansprechende Verpackungen könne Ihre Kunden ebenso dazu motivieren wiederholte Käufe zu tätigen. Eine Studie aus dem Jahr 2016 von „Dotcom Distribution” hat herausgefunden, dass 43% der Kunden wahrscheinlich wiederholte Käufe von einem eCommerce Shop tätigen, welcher Bestellungen in Premium-Verpackungen ausliefert.

Der „Dollar Shave Club” leistet grossartige Arbeit, wenn es um die Verpackung und das Auspack-Erlebnis geht. Dessen Produkte werden in massgeschneiderten Boxen ausgeliefert, die Microcopies (Mikrokopien, kurze Texte) und Slogans enthalten, die zum Branding des Unternehmens passen.

Ein einzigartiges Auspack-Erlebnis kann zu Mundpropaganda führen, da viele Kunden das Auspacken mit Freunden und der weiten Welt des Social Media teilen.

Es gibt zum Beispiel auf Instagram alleine mehr als 700.000 Posts über Unboxing:

9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf

Wir haben es vorher schon erwähnt: Einen Kunden zu behalten ist viel billiger, als einen neuen zu gewinnen. Diese Strategie hilft Ihnen sicher zu gehen, dass Ihre Kunden immer wieder zurückkehren.

Ein Kunden-Treueprogramm hilft Ihnen dabei, dass Ihre Kunden Ihnen treu bleiben, indem Sie dies anbieten:

  • Rabatte
  • Gratis Produkte und Giveaways
  • Gutscheine und Coupons
  • Frühen Zugriff auf Produkte
  • Exklusive Inhalte und Schlussverkäufe

„Starbucks” Kunden können sich beispielsweise für „My Starbucks Rewards” anmelden und erhalten:

  • Gratis Getränke
  • Spezielle Angebote für Lieblingsprodukte
  • Exklusiven frühen Zugriff auf die neuesten Produkte
  • Einfache und schnelle Bezahlung mit der mobilen App

All diese Fakten regen Kunden dazu an zu „Starbucks” zurückzukehren, anstatt andere Coffeeshops auszuprobieren.

„Sephora” hat ein tolles Treueprogramm namens „Beauty Insider”, wo Kunden für jeden Kauf Punkte sammeln, welche sie für gratis Produkte einlösen können.

Sogar „Amazon Prime” ist ein Treueprogramm (wenngleich eines, wofür Kunden eine Gebühr zahlen). Kostenloser Versand, Zugriff auf exklusive Sales und eine Menge an On-Demand-Medieninhalten reichen aus für:

  1. Über eine Million Menschen weltweit, die bezahlen, um beitreten zu können.
  2. Erhöhung der durchschnittlichen Ausgaben von Kunden auf Amazon von 544$ zu 2.486$ pro Jahr.

Sobald Amazon Sie an ein Jahr lang gratis Versand innerhalb von zwei Tagen gewöhnt hat, wird es schnell Ihre Anlaufstelle für so gut wie alles – vertrauen Sie mir, ich habe vor zwei Jahren ein Testabo abgeschlossen und raten Sie – ich bezahle jetzt noch immer dafür und es ist jeden Cent wert.

Mit einem Treueprogramm zu beginnen, ist nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie Interesse daran haben diese Strategie ins Rollen zu bringen, sind dies die wichtigsten Dinge, über die Sie nachdenken müssen:

  1. Wofür werden Sie Ihre Kunden belohnen? In den meisten Fällen lautet die Antwort, dass Einkäufe getätigt werden, aber Sie könnten auch über Belohnung für das Einladen von Freunden, das Hinterlassen von Produktbewertungen und für andere Handlungen nachdenken, wovon Ihr Unternehmen profitiert.
  2. Was werden Ihre Prämien sein? Sie könnten gratis Produkte, Rabatt auf zukünftige Einkäufe und/oder gratis Versand für eine bestimmte Zeit anbieten. Die Liste ist endlos, aber es ist wichtig, dass Sie etwas anbieten, dass erstens finanziellen Sinn für Ihr Unternehmen ergibt und zweitens Ihre Kunden dazu motiviert sich anzumelden.
  3. Wie werden Ihre Belohnungen eingelöst? Lösen Kunden Ihre Prämien manuell ein oder wird eine Prämie automatisch ausgelöst?

Wenn Sie Ihren Shop auf Shopify betreiben, können Sie eine der vielen verfügbaren Shopify Apps verwenden, die Ihnen die schwierige Aufgabe abnimmt, um das Treueprogramm zu erstellen.

10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen sind ein häufig übersehener Aspekt des eCommerce Erfolgs. Es ist einfach Ihren Shop um ein neues Produkt zu ergänzen und eine hastig geschriebene Beschreibung zu erstellen oder die Beschreibung des Herstellers zu kopieren.

Sie sollten es aber besser machen!

Nur weil die meisten Produktbeschreibungen mies sind, heisst das nicht, dass Ihre ebenso so sein müssen. Tatsächlich heisst das, dass Sie eine MASSIVE Chance haben sich abzuheben.

Ihre Produktbeschreibungen geben Ihnen die Chance  um:

  • Produktdetails und Produktbesonderheiten zur Verfügung zu stellen, die helfen Kundenfragen zu beantworten. „Nike” macht das besonders gut, da deren Produkte auf den Produktseiten genau beschrieben werden.
  • Verstärken Sie Ihre Marke, indem Sie Ihren eigenen, einzigartigen Stil von Content und Texten verwenden. Der „Dollar Shave Club” ist brillant darin, da die Firma witzige Beschreibungen und Texte verwendet, um das Interesse der Kunden zu steigern.

Er hat sogar Videos für jedes seiner Produkte:

(Das Video lässt sich nicht kopieren.)

  • Teilen Sie Ihr Fachwissen und positionieren Sie Ihre Firma als einen Experten und Marktführer in Ihrer Branche. „Patagonia” macht das gut mit seinen Beschreibungen.

Verwenden Sie Ihre Produktbeschreibungen als Weg, um das Interesse Ihrer Kunden zu wecken und ihnen alles zu geben, was sie wissen müssen, bevor sie einen Kauf tätigen – auf Ihre eigene, einzigartige Art und Weise.

11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an

Diese einfache eCommerce Strategie hat einem Unternehmen geholfen in nur einem Jahr 335.288$ zu generieren, wie Sie weiter unten sehen werden.

Wieviele Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie wieder nach ein paar Sekunden ohne einen Kauf getätigt zu haben? Meine Schätzung liegt bei 90% oder mehr, vielleicht sogar bei 99%.

Sie denken vielleicht, dass Sie nichts tun können, um Menschen dazu zu bringen einen Kauf zu tätigen. Nun, diese „Fallstudie” schlägt anderes vor.

Es wurde ein Unternehmen mit aromatisiertem Wasser entdeckt, das dieses Popup für neue Besucher verwendet.

Dieses Popup hat mehr als 49.000 E-Mail-Adressen gesammelt und der 15% Discount wurde 5.239 Mal eingelöst, was zu einem atemberaubenden Umsatz von 335.288$ geführt hat.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich ziehen können und sie zu einem Lead machen können – oder noch besser, wie diese direkt etwas kaufen.

12. Erkunden Sie Partnerschaften

Partnerschaften sind eine grossartige Möglichkeit, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen und neue Kunden zu erreichen.

Sie müssen nichts in der Grössenordnung im Stil von „Marvel x Netflix” erschaffen, um eine Wirkung zu erzielen. Partnerschaften jeder Grösse können Ihrem Unternehmen zu Ergebnissen verhelfen.

Denken Sie an andere Unternehmen, die ein unterschiedliches Publikum als Sie haben.

  • Wenn Sie erfrischende Getränke verkaufen, könnte ein Sportclub in Ihrer Nähe ein guter Partner sein.
  • Wenn Sie Auto Accessoires verkaufen, könnte eine Autowerkstatt in Ihrer Nähe helfen, um Ihre Produkte zu bewerben.
  • Wenn Sie Bürozubehör verkaufen, könnte ein gewerblicher Leasingagent perfekt zu Ihnen passen.

Egal in welcher Branche Sie sind, es gibt auf jeden Fall Partner für Sie. Doch wie funktioniert das? Diese Kooperation mit zwei Unternehmen macht es deutlich:

  1. Das Angebot „Kaufen Sie von Unternehmen A und erhalten Sie das Produkt von Unternehmen B ein Jahr gratis.” erstellt.
  2. Für jeden Verkauf hat das Unternehmen A einen Prozentsatz des Verkaufs an das Unternehmen B gezahlt.
  3. Unternehmen A hat das Angebot an dessen Mailingliste verschickt.
  4. Unternehmen B hat den kombinierten Software-Deal ebenso auf ihrer Mailingliste beworben.
  5. Beide Parteien haben vom zusätzlichen Engagement und neuen Kunden profitiert.

Das ist aber nicht die einzige Art von Partnerschaft, die Sie eingehen können. Denken Sie kreativ!

  • Sie könnten sich mit ein paar Unternehmen zusammenschliessen und ein virales Werbegeschenk verteilen, wie zum Beispiel bedruckte T-Shirts.
  • Vielleicht könnten Sie sich mit einem online Content Creator in Verbindung setzen (wie „Samsung” es mit „Casey Neistat” getan hat, aber in einem kleineren Massstab).
  • Oder Sie könnten eine Partnerschaft mit einer Location in der Nähe eingehen, um ein Event für Ihre Kunden anzubieten.

Egal wofür Sie sich entscheiden, denken Sie darüber nach, wie Sie allen beteiligten Parteien die gleichen Vorteile bieten und wie Sie Ihren Kunden etwas Wertvolles anbieten können.

Was halten Sie von unseren zwölf eCommerce Strategien, die helfen Ihr Unternehmen wachsen zu lassen? Wollen Sie diese Strategien umsetzen?

Wachstum passiert nicht einfach so. Ergreifen Sie die beschriebenen Massnahmen und starten Sie noch heute mit der Steigerung Ihres Umsatzes.