Von SEO bis zu Google Ads: Eine einfache Erklärung zu den Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing.

Von SEO bis zu Google Ads: Eine einfache Erklärung zu den Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing.

Da wir auf einige Jahre erfolgreicher Arbeit im Bereich Online Marketing zurückblicken dürfen, werden wir häufig zu Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung befragt. Denn häufig ist es unklar, worin genau nun der Unterschied liegt. Auch Fragen nach den möglichen Optionen und Einsatzbereichen des Suchmaschinenmarketings werden uns oft gestellt.

Hier bekommen Sie die wichtigsten informationen und deutliche Erläuterungen zum komplexen Thema Suchmaschinenmarketing. Wir erklären Step by Step, auf welche Weise Marketing-Serviceanbieter wie wir bei der Implementierung von SEO und SEA vorgehen.


Definition von Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, kurz SEM) ist einer der Bereiche des Online-Marketings. Die „Aufgabe” von SEM besteht darin, z.B. die Webseite eines Unternehmens auf den ersten Rängen bei der Anzeige auf Google zu positionieren. Die bessere Sichtbarkeit einer Online-Präsenz führt zu mehr Traffic, erhöht also die Zahl von Besucher/innen. Das gilt für verschiedenste Inhalte im Netz, unter anderem Unternehmensseiten und Online Shops, Portale, Soziale Medien, Blogs usw.

Hier wird zwischen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) und der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, kurz SEA) unterschieden.

Vorteile von Suchmaschinenmarketing

Der grösste Nutzen des SEM liegt im genauen „Anvisieren” bestimmter Zielgruppen, dies gilt für organisch generierte Treffer durch SEO und für bezahlte Werbung auf Suchmaschinen gleichermaßen. Von grossem Vorteil sind ebenfalls: das gute Google-Ranking, evtl. schnelle Erfolge von Suchmaschinenwerbung und die sehr guten Möglichkeiten zur Erfolgs-Analyse der Massnahmen. Die zentrale Aufgabe von SEM liegt in der nachvollziehbar verbesserten Sichtbarkeit unter den oberen Google Platzierungen. Das sollte für Online Shops, Portale, Social Media Plattformen, Web Pages, Blogs und andere Online-Formate bewerkstelligt werden.

Wie funktioniert SEO?

Dafür werden zunächst in einem Gespräch mit den Kund/innen die gewünschten Ergebnisse und die dafür bereitstehenden Ressourcen festgelegt. Im Anschluss werden die Möglichkeiten zur SEO Optimierung von Seiteninhalten und die Verwendung anderer Methoden gründlich analysiert. Dies beinhaltet eine penible Untersuchung der Suchbegriffe sowie das genaue Studium der Konkurrenz. Falls schon eine Google Search Console existiert, wird diese natürlich in die Auswertung mit einbezogen.

Unserer Erfahrung nach ist eine tiefgreifende Analyse der Chancen zur Suchmaschinenoptimierung essentiell, um mit Online-Marketing Erfolge zu erzielen. Eine nur oberflächliche Besprechung des Ist-Zustandes und der Zielvorstellung, führt oft zu ungeeigneten oder nicht ausreichenden Massnahmen. In dem Fall hat der Auftraggeber gleich doppelt das Nachsehen; durch unnütze Ausgaben und ausbleibende Erfolge. 

Professionell umgesetzte SEO-Analysen beantworten auch konkrete Fragen:

  • Mittels welcher Optimierungen kann meine Web Page höher ranken?
  • Woran liegt es, dass Google meine Seite nicht findet?
  • Warum hat einer meiner Konkurrenten eine höhere Platzierung als ich?

Anhand der vorliegenden Ergebnisse werden im nächsten Schritt geeignete SEO Massnahmen implementiert. Immer im Fokus steht dabei die Verbesserung der Seitenplatzierung, denn gute Positionen bringen mehr Kundschaft.

Was versteht man unter Suchmaschinenwerbung (SEA)?

SEA beschreibt hauptsächlich das Platzieren bezahlter Werbeanzeigen (Advertisements, kurz Ads) und wird über das Programm Google Ads vorgenommen. Der Vorteil einer Google Ad ist, dass der Preis ausschliesslich von der Nachfrage abhängt. Das heisst, anders als bei Annoncen in Zeitungen und Journalen, werden keine Fix-Beträge fällig. Stattdessen zahlt ein Unternehmen nur dann, wenn die Werbeanzeige aufgrund von relevanten Suchbegriffen angezeigt wird, und User/innen auch darauf klicken.

Der immense Mehrwert der Google Ads liegt darin, dass bestimmte Zielgruppen unmittelbar angesprochen werden, und sogar der geographische Aufenthaltsort möglicher Käufer/innen bei den Anzeigen berücksichtigt wird.

Wie gesagt basieren die Kosten auf den tatsächlichen Klickzahlen solcher Anzeigen. Aus diesem Grund ist gründliches recherchieren und die sorgfältige Wahl der Suchbegriffe so enorm wichtig. Denn nur Anzeigen, die von Internetnutzer/innen auch häufig angeklickt werden, sind eine lohnende und zugleich kostensparende Werbemassnahme. SEA ist also sehr gut zur zeitnahen Neukunden-Gewinnung geeignet.

Suchmaschinenwerbung oder SEO: Was empfiehlt sich?

Im Idealfall sollte man beide Massnahmen miteinander kombinieren. Im ersten Moment sieht es zwar so aus, als ob SEO und SEA auf verschiedene Ziele ausgerichtet sind, sinnvoll verknüpft bilden sie jedoch ein gutes Fundament für den Erfolg und die Effektivität von Suchmaschinenmarketing.

Dank unserer jahrelangen Arbeit im Bereich des Online Marketings haben wir einen grossen Erfahrungsschatz im Bereich des Suchmaschinenmarketings. Wir stehen Ihnen von A wie Analyse bis Z wie Zielerfüllung zur Seite, wenn es um Suchmaschinenoptimierung und Google Anzeigen geht. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Spezialisten Ihnen ausschliesslich sinnvolle und auch wirklich umsetzbare Massnahmen vorschlagen werden.

Was bringt Suchmaschinenoptimierung von SEO Experten?

Was bringt Suchmaschinenoptimierung von SEO Experten?

Ganz egal, ob Sie uns direkt kontaktieren möchten oder zunächst noch einige Infos zur Suchmaschinenoptimierung sammeln wollen: Hier sind Sie genau richtig! 


Suchmaschinenoptimierung: Die Analyse

Üblicherweise nehmen wir zu Anfang unserer Kooperation zunächst einmal Ihre Web Page gründlich unter die Lupe. Denn um sicherzustellen, dass Sie zukünftig bei Google, Ask, Bing, Yahoo und anderen Suchanbietern gut ranken, muss Ihre Seite anhand einer Reihe von Parametern studiert und analysiert werden. 

Zur Analyse gehören zum Beispiel:

  • Anzahl der Seitenbesucher
  • prozentuale Absprungrate
  • Aufbau Ihrer Seite, Linkstruktur und URLs
  • Seiten-Content und Keyword-Dichte
  • Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten (Handy, Tablet)
  • Domain Routing für Search Engines, Backlinks und User
  • Technische Ausstattung
  • Reaktionsgeschwindigkeit 
  • das Domain Routing für Search Engines, Backlinks & User
  • u.v.m.

Als Basis für Ihr weiteres Vorgehen bekommen Sie einen detaillierten und strukturierten Search Engine Analysis Report von uns. Dort sind, nach Prioritäten sortiert, die empfohlenen Massnahmen für Ihre Werbe-Beauftragten erläutert. Diese beinhalten sowohl Onpage als auch Offpage Lösungen für die Optimierung Ihres Seiten-Rankings.

Was ist SEO einfach erklärt?

SEO splittet man in zwei Haupt-Thematiken auf:

Onpage-Optimierung

Die Onpage-Optimierung umfasst sämtliche Aktivitäten, die direkt auf Ihrer Unternehmensseite stattfinden. Diese Massnahmen zielen konkret auf Suchanfragen und die Algorithmen der Suchmaschinen ab. Um eine gute Positionierung in den Suchergebnissen zu erreichen, dürfen Ihre Texte, die Vernetzung der Links, Ihre Seitenstruktur und viele andere Knotenpunkte keinerlei Hindernisse für User und Search Engines aufweisen.   

Offpage-Optimierung

Offpage beschreibt sämtliche Online-Tätigkeiten die in irgendeiner Weise mit Ihrer Unternehmensseite in Verbindung stehen. Eine optimierte Verlinkung und die Steigerung Ihres Online- Bekanntheitsgrades sind wichtige „Trigger” für Search Engines. Ausserdem bringen diese potentielle Kundschaft auf Ihre Page. Ein Ausbau der Verlinkungsstruktur erfolgt beispielsweise durch das Registrieren Ihres Unternehmens in Anbieterseiten und Branchenverzeichnissen oder die Erwähnung Ihres Marken- bzw. Firmennamens auf Fremdpages und in Blogs. Das generiert die essentiellen Backlinks zu Ihrer Page. 

Überlassen Sie es gern unseren Profis, das Potential der SEO für Sie zu ermitteln. Deren Umsetzung besprechen wir dann selbstverständlich mit Ihnen und übernehmen diese- je nach Wunsch- komplett oder in Kooperation mit Ihrer Werbeagentur und Ihrer IT-Abteilung.

Lokale Suchmaschinenoptimierung- Local SEO 

Bei der Optimierung von Suchanfragen, welche die nähere, örtliche Umgebung Ihres Unternehmens betreffen, setzen wir das sogenannte Local SEO ein. Dabei handelt es sich um eine sehr attraktive Massnahme für regionale Betriebe, die Produkte oder Dienstleistungen über den persönlichen Kontakt zu Menschen verkaufen. Dazu zählen beispielsweise Coiffeure, Ärzte, Restaurants oder Notare. Damit Kund/innen Sie und Ihr Angebot bei regionalen Suchen wie z.B. „Akupunktur Zürich” besser finden, optimieren unsere Expert/innen Ihre Page dahingehend, dass diese als Treffer für solche Anfragen weit oben in den Suchergebnissen präsentiert wird. Wir listen Ihr Business auch auf Info-Webseiten über die Region, Maps und in Online Branchenregistern.

Mit kontinuierlichen Updates von Content (Fotos, Design, Aufbau der Links etc.) sorgen wir für Aktualität und gute Search Engine Rankings Ihrer Firmenseite. Unsere Local SEO Profis stellen sicher, dass Ihre Message die User auch erreicht. Aktuell steigt besonders unter lokalen Anbieter/innen von Produkten die Nachfrage nach lokaler SEO deutlich an.

Suchmaschinenoptimierung Preise & Kosten 

Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot, selbstverständlich gratis und unverbindlich. Erst wenn Sie uns beauftragen, fallen tatsächlich Kosten an. Für eine Offerte senden Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

Oftmals können Web Pages schon ab einem Zeitaufwand von ca. 5 Stunden im Monat optimiert werden. Sie sollten definitiv ein Monatsbudget für Suchmaschinenoptimierung einkalkulieren, um auch längerfristig für gute SEO Erfolge zu sorgen. Der Einsatz optionaler Tools wird übrigens im Normalfall nicht zusätzlich berechnet, da er in der am Markt üblichen Mischkalkulation für Stundensätze bzw. Abos bereits berücksichtigt ist.

Unabhängig davon, ob Sie uns die SEO Ihrer Business-Page anvertrauen möchten oder nur eine Frage, beispielsweise zur Online-Vermarktung haben: Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen!

Die zehn bekanntesten Suchmaschinen der Welt. Neben Google und Bing gibt es diverse andere Search Engines.

Die zehn bekanntesten Suchmaschinen der Welt. Neben Google und Bing gibt es diverse andere Search Engines.

Nach ihrer Beliebtheit geordnet sieht die Liste der zehn besten Search Engines im Jahr 2021 so aus:

  1. Google
  2. Microsoft Bing
  3. Yahoo!
  4. Baidu
  5. Yandex.ru
  6. DuckDuckGo
  7. Ask.com
  8. Ecosia
  9. AOL.com
  10. Internet Archive

Es ist vielleicht eine grosse Überraschung für viele Leute, aber Google ist nicht die einzige Suchmaschine, die das Internet anbietet. Tatsächlich gibt es eine Reihe von alternativen Suchmaschinen, die Google den Thron streitig machen wollen. Aber noch ist keine von ihnen bereit, auch nur annähernd eine Bedrohung darzustellen.

Dennoch gibt es andere Suchmaschinen, die es Wert sind, in Betracht gezogen zu werden. Die besten Google-Alternativen stellen wir Ihnen hier vor.

1. Google

Google ist mit einem erstaunlichen Marktanteil von 92,26% die populärste Suchmaschine, verglichen mit den 2,83% des zweitplatzierten Bing.

Weitere Erläuterungen sind wohl nicht nötig. Google hält den ersten Platz in der Suche mit einem atemberaubenden Unterschied von 89,43% zum zweiten Rang.

Laut Statistiken von Statista und Statcounter dominiert Google den weltweiten Markt und auf allen Arten von Geräten (Desktop, Mobil und Tablet).

Warum ist Google am beliebtesten?

Die Qualität der Suchergebnisse ist es, die Google zum meistgenutzten und vertrauensvollen Anbieter macht. Die Suchmaschine verwendet ausgeklügelte Algorithmen, um den Nutzern genaueste Ergebnisse zu präsentieren.

Auf die Erfolgsidee kamen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin selbst:

Webseiten, auf die von anderen Pages verwiesen wird, sind wichtiger als andere und verdienen daher ein höheres Ranking in den Suchergebnissen.

Im Laufe der Jahre wurde der Google-Ranking-Algorithmus mit Hunderten von anderen Faktoren angereichert, u. a. mit Hilfe von maschinellem Lernen. Daher ist Google nach wie vor der zuverlässigste Weg, um genau das zu finden, wonach man im Internet sucht.

2. Microsoft Bing

Bing wurde im Oktober 2020 zu Microsoft Bing umbenannt. Es ist die beste Alternative zum erstplatzierten Konkurrenten und der Marktanteil der Suchmaschine Bing liegt zwischen 2,83% und 12,31%.

Bing ist Microsofts Versuch, Google bei der Suche herauszufordern. Trotz intensiver Bemühungen haben sie es bisher noch nicht geschafft, die Benutzer von ihrer ähnlich guten Zuverlässigkeit zu überzeugen.

Der Marktanteil der Suchmaschine ist konstant niedrig, obwohl Bing die Standardsuchmaschine auf Windows-PCs ist.

Bing ist aus den früheren Suchmaschinen von Microsoft (MSN Search, Windows Live Search und Live Search) hervorgegangen. Laut Alexa-Ranking ist Bing die am häufigsten besuchte Webseite im Internet.

3. Yahoo!

Yahoo! ist einer der beliebtesten E-Mail-Anbieter und seine Suchmaschine belegt immerhin den dritten Platz in der Online Suche mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 1%.

Von Oktober 2011 bis Oktober 2015 wurde die Yahoo! Suche ausschliesslich von Bing betrieben. Im Oktober 2015 vereinbarte Yahoo! mit Google suchbezogene Dienste anzubieten, und bis Oktober 2018 wurden die Ergebnisse von Yahoo! dann sowohl von Google als auch von Bing angezeigt.

Ab Oktober 2019 wurde die Yahoo! Suche wieder ausschliesslich von Bing bereitgestellt.

Yahoo! ist seit 2014 die Standardsuchmaschine für Firefox-Browser in den Vereinigten Staaten.

Das Webportal von Yahoo! ist äusserst beliebt. Es rangiert laut Alexa auf Platz elf der meistbesuchten Webseiten im Internet.

4. Baidu

Baidu hat einen weltweiten Marktanteil zwischen 0,68% und 11,26%.

Baidu wurde im Jahr 2000 gegründet und ist die beliebteste Suchmaschine Chinas. Der Marktanteil steigt beständig und laut Wikipedia bedient Baidu Milliarden Suchanfragen im Monat. In den Alexa-Rankings liegt sie derzeit auf Platz 4.

Obwohl Baidu weltweit zugänglich ist, ist es nur in chinesischer Sprache verfügbar.

5. Yandex.ru

Russlands beliebteste Suchmaschine Yandex hat einen weltweiten Marktanteil 0,5% bis 1,16%.

Laut Alexa gehört Yandex.ru zu den 30 beliebtesten Websites im Internet und liegt auf Platz 4 unter den russisch-sprachigen Suchmaschinen.

Yandex präsentiert sich als Technologieunternehmen, das intelligente Produkte und Dienstleistungen auf Basis maschinellen Lernens entwickelt.

Laut Wikipedia betreibt Yandex die grösste Suchmaschine in Russland mit etwa 65% Marktanteil in seinem Heimatland.

6. DuckDuckGo

Der Marktanteil der Suchmaschine DuckDuckGo liegt bei 0,45%.

Laut den Verkehrsstatistiken von DuckDuckGo werden im Durchschnitt 47 Millionen Suchanfragen täglich bedient. Dennoch liegt ihr Gesamtmarktanteil konstant unter 0,5%.

DuckDuckGo hat, entgegen der allgemeinen Annahme, keinen eigenen Suchindex (wie Google und Bing), sondern generiert die Suchergebnisse aus einer Vielzahl von Quellen.

Mit anderen Worten: Sie verfügen nicht über eigenen Daten, sondern sind auf andere Quellen wie Yelp, Bing, Yahoo und StackOverflow angewiesen, um Suchanfragen zu beantworten.

Dies ist eine grosse Einschränkung im Vergleich zu Google, welches über eine Reihe von Algorithmen verfügt, um die besten Ergebnisse aus allen im Internet verfügbaren Websites zu ermitteln.

Auf der positiven Seite hat DuckDuck Go eine einfache Oberfläche, betreibt keine Nachverfolgung der Nutzer und ist nicht mit Werbung vollgeladen.

7. Ask.com

Ehemals als „Ask Jeeves” bekannt, erhält Ask.com etwa 0,42% des Suchanteils. Ask basiert auf einem Frage-Antwort-Format. Die meisten Fragen werden von anderen Benutzern beantwortet oder liegen bereits in Form von Umfragen vor.

Ask verfügt auch über die allgemeine Suchfunktionalität, aber den angezeigten Ergebnissen fehlt es im Vergleich zu Google oder Bing und Yahoo an Qualität.

8. Ecosia

Ecosia ist ein in Berlin ansässiges Sozialunternehmen, das im Jahr 2009 von Christian Kroll gegründet wurde. Der Hauptgrund für die Gründung von Ecosia war die Hilfe bei der Finanzierung von Baumpflanzungen und Restaurierungsprojekten. Es ist daher auch unter dem Spitznamen „Baumpflanzen-Suchmaschine” bekannt.

Wie funktioniert Ecosia? Ecosia ist ein Bing-Partner, was bedeutet, dass seine Suchergebnisse von Bing betrieben werden. Ecosia verdient Geld, um die Planung von Baum-Pflanzungen zu unterstützen, indem es Anzeigen in seine Suchergebnisse einblendet. Jedes Mal, wenn ein Ad angeklickt wird, erhält Ecosia einen kleinen Betrag. Es sind schätzungsweise 45 Suchanfragen erforderlich, um das Pflanzen eines Baumes zu finanzieren.

Der Marktanteil der Suchmaschine Ecosia liegt bei etwa 0,10 %.

9. AOL.com

Das altbekannte AOL ist mit einem Marktanteil von knapp 0,05% immer noch in den Top 10 der Suchmaschinen vertreten.

Zum AOL-Netzwerk gehören viele beliebte Websites wie engadget.com, huffingtonpost.com oder techchrunch.com . AOL wurde am 23.06.2015 von Verizon Communications übernommen.

10. Internet Archive

Archive.org ist die Suchmaschine für Online-Archive. Mittels Archive kann man herausfinden, wie Webseiten seit 1996 aussahen und wie sie sich verändert haben. Es ist ein sehr nützliches Werkzeug, wenn die Geschichte einer Domain nachvollzogen und deren Entwicklung im Laufe der Jahre untersucht werden soll.


Dies sind aktuell die 10 beliebtesten Web-Suchmaschinen im Internet. Die Liste ist keineswegs vollständig und es werden in Zukunft sicher noch viele weitere hinzukommen. Doch was die Belegung der ersten Plätze angeht, werden Google und Bing vermutlich noch jahrelang ihre Führungspositionen halten.


Suchmaschinen-Alternativen, die eine Überlegung Wert sind:

WolframAlpha

WolframAlpha unterscheidet sich von allen anderen Suchmaschinen. Sie wird als ein „Computational Knowledge Engine” (eine Computerbasierte Wissens-Maschine) vermarktet, die Fakten und Daten zu einer ganzen Reihe verschiedener Themen liefern kann.

Sie ist in der Lage, alle möglichen Berechnungen durchführen. Wird z. B. „Darlehen 2020” eingegeben, werden Kreditbetrag, gezahlte Zinsen usw. auf der Grundlage einer Reihe von Annahmen berechnet.

CC Search

CC Search ist eine Web-Suchmaschine, welche Benutzern die Möglichkeit gibt, zur Weiterverwendung geeignete Inhalte zu finden. Alle Inhalte im CC Such-Index stehen unter Creative-Commons-Lizenzen (Vereinfachte, von Urhebern erstellte Lizenzen zur Nutzungs-Freigabe ihrer Werke).

Derzeit sind nur Bilder im Index enthalten, aber es ist geplant, offene Texte und Audio hinzuzufügen.

11 ultimative SEO-Tipps zur Steigerung des organischen Traffics.

11 ultimative SEO-Tipps zur Steigerung des organischen Traffics.

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) kostet Zeit und Geld. Haben Sie wenig Zeit, aber finanzielle Mittel für Marketing zur Verfügung, ist die Beauftragung einer Agentur oder eines SEO-Beraters eine gute Option. Wenn Sie gerade wenig Geld investieren können, nutzen Sie am besten unsere Do-it-yourself-Tipps, um die organischen Rankings Ihrer Website zu verbessern.


1. Verbessern Sie Ihr Seitentitel (Title-Tags) 

Schauen Sie sich Ihre Kategorieseiten der höchsten Ebene, also die Hauptpunkte Ihres Website-Menüs an. Untersuchungen haben ergeben, dass E-Commerce-Kategorieseiten bis zu 32% mehr organischen Suchverkehr erzeugen können, als Produktseiten.

Manchmal kann eine kleine, vernünftige Änderung der Titel-Tags einen großen Unterschied machen. Das gilt vor allem, wenn Ihre E-Commerce-Plattform Standardtitel generiert, welche auf den Bezeichnungen in Ihrer Segmentierung und dem Namen der Website beruhen. Dieses standardisierte Vorgehen kann zu Seitentiteln wie „Damen-[Ihre Webseite]” führen.

Ist die Wahl Ihrer Keywords wirklich sinnvoll? Oder wäre es möglich, deren Spezifik und Relevanz zu verbessern? Zum Beispiel könnte das Hinzufügen von „Schuhe” zum obigen Titel-Tag eine sinnvolle Optimierung sein. Das Ergebnis wäre dann: „Damenschuhe-[Ihre Webseite]”.

2. Keyword Recherche beherrschen

Ein solides SEO-Programm stützt sich auf Schlüsselwort-Recherche um:

  • Die Schlagworte und Formulierungen von echten Suchenden zu kennen
  • Zu bestimmen, welche Keywords Sie anvisieren sollten
  • Die Nachfrage nach Ihren Produkten abzuschätzen

Marketing Profis neigen häufig dazu, den Jargon ihrer Branche und Marke zu verwenden. Gehen Sie nie davon aus, dass Sie wissen, was Verbraucher wollen und wie sie suchen. Recherchieren Sie diese Informationen selbst.

Die besten Keyword-Tools bieten eine Bedarfsbewertung oder Nachfrage-Ranking für jedes Thema an. Ein kostenloses Keyword-Recherche-Tool ist z.B. der Google Keyword Planner. Sie können damit jedoch nur auf die nützlichsten Daten zugreifen wenn Sie gerade eine aktive Google Ads-Kampagne haben.

Fast alle anderen Keyword-Tools zur Ermittlung der genauen Quantitäten von Suchanfragen erfordern kostenpflichtige Abonnements. Manche schlagen zwar kostenlos Keywords vor, liefern jedoch keinerlei Daten zu deren Popularität.

3. Kennen Sie Ihre Mitbewerber

Identifizieren Sie Ihre Konkurrenten bei der organischen Suche. Dies beschränkt sich nicht notwendigerweise auf Websites, auf denen explizit Produkte und Dienstleistungen verkauft werden. Auch Informationsseiten und große Einzelhändler, die um dieselben Begriffe konkurrieren, sollten Sie genau untersuchen. Wenn Sie auf der Suchergebnis-Seite Platz 1 einnehmen wollen, sind Wikipedia, Modezeitschriften und z.B. Amazon Ihre härtesten Konkurrenten. Fragen Sie sich daher folgendes:

  • Was machen die Mitbewerber in der organischen Suche besonders gut?
  • Welchen Content beinhalten deren Seiten, den ich nicht haben?
  • Wie strukturieren sie ihre Website, um wertvolle Keywords zu finden?
  • Auf welche Arten geschieht bei ihnen die Einbindung der Kunden?

Hinweis: Loggen sie sich zuvor aus Ihrem eigenen Google-Account aus, oder benutzen sie einen anonymisierten Browser- sonst werden Ihre Ergebnisse IMMER die ersten sein, die sie sehen.

Studieren Sie auch die Bewertungen und Social-Media-Aktivitäten der Konkurrenz. Dadurch können Sie Produkte oder Website-Informationen identifizieren, die Ihr eigenes Angebot und die Benutzererfahrung verbessern können.

4. Schlüsselworte zuordnen (Keyword Map)

Wenn Sie wissen, was Kunden/innen wollen und welche Suchbegriffe sie verwenden, ordnen Sie den einzelnen Seiten Ihrer Website Schlüsselwörter zu.

Die Erstellung einer Tabelle ist hier äusserst hilfreich. Listen Sie alle wichtigen Seiten in der Navigation Ihrer Website auf und ordnen Sie jeder Page eindeutige, sowohl primäre als auch sekundäre Keywords zu. Erstellen Sie neue Seiten für bisher noch nicht zugewiesene, hochwertige Schlüsselworte.

Verwenden Sie länger formulierte Keyword-Themen (Long-Tail-Keyword-Themes). Sie ziehen zwar weniger Suchanfragen nach sich, sind aber meist viel spezifischer. Schreiben Sie daher in Blogbeiträgen, auf Ihren FAQ-Seiten und in den Produktseiten lieber „Wie entferne ich Ölflecken aus Polstermöbeln” oder „XYZ Batterielader 18v Akku-Ladegerät Ersatz”.

5. Optimieren Sie Ihre Seite 

Mit Ihrer Keyword-Karte in der Hand ist der nächste Schritt die Implementierung der Suchmaschinenoptimierung auf Ihrer Website (On-Page-SEO). Das schliesst folgende Punkte ein:

  • Aktualisierung des Inhalts auf den Seiten, um Schlüsselwörter (Keywords) zu inkludieren
  • Erstellen neuer Seiten mit Text und eventuell Grafiken, Audio und Video für noch nicht zugewiesene Keywords
  • Starten eines neuen, schlagwortreichen Abschnitts, z. B. eines Blogs oder eines Bildungsportals

Konzentrieren Sie sich auf die Relevanz der Textelemente jeder einzelnen Seite. Überarbeiten Sie Title-Tags, Meta-Beschreibungen (kurze Inhalts-Zusammenfassungen), Überschriften und Textinhalte entsprechend der von Suchenden verwendeten Keyword-Themen.

6. Veröffentlichen Sie kontinuierlich neue Inhalte

Erstellen Sie turnusmässig Inhalte, die exakt auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Natürlich müssen Sie nicht täglich neue Blogbeiträge oder andere Inhalte veröffentlichen. Das wäre für viele E-Commerce-Seiten auch unrealistisch. Veröffentlichen Sie aber mindestens einmal monatlich, besser sogar wöchentlich, interessante Inhalte. Konsistenz lautet hier der Schlüssel zum Erfolg.

„Inhalt” muss übrigens nicht nur aus Texten bestehen. Verwenden Sie auch Illustrationen, Produktfotos, erklärende Videos und andere Inhalte, die für Käufer/innen hilfreich sind. Bieten Sie Ihrer Kundschaft einen persönlichen Nutzen bzw. einen Mehrwert an, das ist entscheidend. Wenn Ihre Seiteninhalte keine Bedürfnisse befriedigen oder Ihre Zielgruppe nicht anspricht, haben Sie Ihre Zeit umsonst geopfert.

7. Parität der Links steigern (Link Equity)

Link-Equity beschreibt die Menge an hochwertigen, thematisch relevanten Webpages, die auf Ihre verlinken. Hochwertige Links und kontextbezogene Relevanz der Treffer sind die beiden wichtigsten organischen Ranking-Faktoren. Kombinieren Sie Link-Akquise und Content-Marketing. Dies erhöht Ihre Link-Equity ganz automatisch.

Bei der Suchmaschinenoptimierung beinhaltet Content Marketing beispielsweise das Erstellen von Artikeln, Videos und Podcasts, die gerne geteilt und verlinkt werden. Je mehr Menschen mit den Inhalten in Berührung kommen, desto größer ist das Potential für Links.

Link-Akquisition hingegen beinhaltet:

  • Das Identifizieren von hochwertigen Einzelseiten oder kompletten Websites, die thematisch relevant sind
  • Herauszufinden, wie Sie Ihren Inhalt für die Eigentümer/innen der Seiten wertvoll machen können
  • Direkte Kontaktaufnahme mit der Bitte um einen Link oder eine Vereinbarung, die zu einem Link führen würde, wie z. B. ein Gastbeitrag oder ein Interview

Google rät Website-Besitzern, überzeugende Websites zu erstellen, von denen User/innen ihren Freund/innen erzählen möchten. Googles Antwort auf die Frage: „Wie bekomme ich mehr Links?” ist eindeutig. Der beste Ansatz zur SEO ist es, sich um mehr und qualitativ hochwertigen Content zu bemühen.

Die Keyword-Recherche in Schritt 2 oben ist sehr nützlich für die Umsetzung dieser Aufgabe. Sie vermittelt eine gute Vorstellung von den einflussreichsten und bestbewerteten Websites, die man ansprechen sollte.

8. Bauen Sie Ihr Social Media Network auf

Soziale Plattformen sind das ideale Medium, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und potentiellen Käufer/innen näher zu kommen. Pflegen Sie diese Beziehungen gut. Die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte und somit die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darüber bloggt oder darauf verlinkt erhöhen sich deutlich. 

Hat Ihr Unternehmen direkten Kundenkontakt? Dann werden Ihre Aktivitäten auf Facebook und Instagram wahrscheinlich den grössten Nutzen bringen. Firmen im B2B-Bereich konzentrieren sich hingegen eher auf Twitter und LinkedIn, obwohl auch hier Facebook eine Rolle spielen kann.

Falls Sie attraktive Bilder zur Hand haben, setzen Sie Instagram bzw. Pinterest mit auf Ihre Liste. Sind Sie offen für die Erstellung von Videos? Dann sollten Sie auf jeden Fall YouTube nutzen.

9. Analytik verstehen

Man kann nicht optimieren, was man nicht misst. SEO erfordert ein grundlegendes Verständnis von Google Analytics oder einem vergleichbaren System. Woher wollen Sie sonst wissen, welche Seiten optimiert werden müssen und welche bereits eine gute Performance haben?

Öffnen Sie in Google Analytics den Menüpunkt „Acquisition” > „All Traffic” > „Channels”. Klicken Sie im Anschluss auf „Organische Suche” und ändern dort die primäre Dimension in „Landing Page” (die Startseite Ihrer Homepage). Nun können Sie die Performance Ihrer SEO analysieren.

Sie sollten jedoch vorsichtig mit der Dimension „Keyword” sein. Denn eines kann kein einziges Analyseprogramm der Welt leisten: exakt nachzuverfolgen, welche Schlüsselworte organische Suchen auf Ihren Online-Auftritt verwiesen haben. Lediglich die Analyse jeder einzelnen Suchmaschine, beispielsweise der Google-Search-Console Leistungsbericht, kann das leisten.

10. Lesen Sie SEO News

Arbeiten Sie mit Hilfe eines SEO-Leitfadens. Eine weitere hilfreiche und kostenlose Anleitung für SEO-Anfänger ist Google’s „Search Engine Optimization Starter Guide”.

Für schnelle Updates über SEO-Änderungen schauen Sie sich doch mal den YouTube-Kanal „Google Webmasters” an.

Ausserdem ist es empfehlenswert, vertrauenswürdige SEO-Blogs zu lesen.

11. Fragen Sie SEOs

Wenn Sie mit Ihrer Seitenoptimierung hadern, fragen Sie in einer der vielen SEO-Communities nach. Das Webmaster-Forum von Google z.B. ist für den Anfang sehr hilfreich. Dort beraten unter anderem Google-Mitarbeiter, SEO-Profis, Marketingspezialisten sowie Web-Entwickler. Ein anderes, ebenfalls sehr beliebtes Forum ist das WebmasterWorld Forum. Sogar auf Facebook und LinkedIn werden Sie hilfreiche SEO-Communities finden. 

Ein oft genutztes Medium, um die SEO-Gemeinschaft nach Rat zu fragen ist Twitter oder LinkedIn. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie einen Hashtag wie #seo oder #seofrage verwenden. Damit erhöhen Ihre Chancen, von jemandem gesehen zu werden, der auch helfen kann.

Bitte vergessen Sie Eines nie: Zum Thema Suchmaschinenoptimieren schwirren unzählige Tipps im Netz- auch eine Menge Fehlinformationen. Versuchen Sie daher immer die Quelle und Richtigkeit der Information zu prüfen.

Was gehört auf eine Landing Page? Landingpage – einfach erklärt.

Was gehört auf eine Landing Page? Landingpage – einfach erklärt.

Im Online-Marketing ist die Zielseite eine unabhängige Website, die extra für Marketing- oder Werbeaktivitäten erstellt wurde. Auf diese sogenannte Landing Page gelangen die User/innen, nachdem sie einen Link in einer E-Mail oder einer Anzeige auf Google, Bing, YouTube, Facebook, Instagram, Twitter oder ähnlichen Seiten im Internet angeklickt haben.

Im Gegensatz zu Webpages, die normalerweise viele Ziele haben und zum Erkunden anregen, hat das Design einer Landing Page einen einzigen Fokus bzw. ein einziges Ziel: eine Einladung zu einer bestimmten Aktion, die in der Branche als Aufruf zum Handeln (Call to Action, kurz CTA) bezeichnet wird. Dieser Fokus macht Landing Pages zur idealen Möglichkeit oder sogar zur besten Wahl, um die Konversionsrate von Marketingkampagnen zu erhöhen. Gleichzeitig werden die üblichen Kosten für die Generierung von Leads und tatsächlichen Käufen gesenkt.

Um die Funktionsweisen bzw. die Möglichkeiten der Konversion im Web-Marketing zu erläutern verwenden wir meist den sogenannten Sales Funnel (Verkaufstrichter). Die Aufgabe einer Landing Page erklärt sich wie folgt: Interessent/innen sehen Links z.B. in einem Ad (Werbeanzeige), einer E-Mail oder an einer anderen Stelle im Web, und beim Anklicken werden sie zur Landing Page weitergeleitet. Hier findet dann die Conversion, also die Umwandlung in Kundenaktionen wie Kaufen, Anmelden oder Registrieren (beispielsweise für Newsletters, Gewinnspiele, Rabatte etc.) statt. Vom Suchen über das Klicken bis zur eigentlichen Aktion „rutscht” Ihre potentielle Klientel also immer tiefer in den Sales Funnel.  

Vielleicht fragen Sie sich nun, ob denn nicht jede Internetseite als Landing Page verwendet werden könnte. Dies ist technisch gesehen selbstverständlich auch möglich. Die Bezeichnung Landing Page wird z.B. in Google Ads and Google Analytics auch für beide Varianten genutzt. Zielseiten sind jedoch nicht alle gleich in der Art und Weise ihrer Gestaltung.

Der Begriff Landing Page beschreibt hauptsächlich Seiten, die speziell für bestimmte Aktionen erstellt werden. Diese enthalten einen Aufruf zum Handeln und gar keine Navigation innerhalb der Webseite.

Worin differenzieren sich Webseiten und Landing Pages hauptsächlich? (oder: Warum konvertieren Landing Pages so enorm gut?) 

Dort, wo eine Haupt-Webseite viel Potenzial zur Ablenkung aufweist, die man fast schon eher als „Lecks“ und nicht als Links bezeichnen könnte, ist die Zielseite sehr fokussiert. Je weniger Links auf der Zielseite vorhanden sind, desto höher ist die Conversion-Rate. Einfach nur deshalb, weil weniger attraktive Klicks verfügbar sind, welche Besucher/innen vom Call to Act abhalten können. Daher verwenden versierte Marketing Profis immer spezielle Landing Pages als Ziel des Traffics (Online-Verkehr). Natürlich sieht die Hauptpage einer Firma gut aus! Sie zeigt die Marke an, ermöglicht den Besucher/innen das Durchsuchen verschiedenster Produkte und bietet viele weitere Informationen über das Unternehmen und seinen Wert. Potentielle Kund/innen können von hier aus überall hin gelangen: Sie können sich für eine Stelle bewerben, die Pressemitteilung lesen, Nutzungsbedingungen überprüfen, im Forum stöbern usw.

Doch werden sie auch kaufen? Das ist die entscheidende Frage!

Die Zielseiten für solche Interessent/innen haben ganz andere Zwecke. In Verbindung mit intelligenten Anzeigen, die nur ein einziges Angebot bewerben, können alle Inhalte Besucher/innen auch in Kunden/innen umwandeln. Diese Methode ist sehr effektiv, um den Seiten-Verkehr zu konvertieren, der bereits während des Suchens bei dieser Marke „gelandet” ist. Darin liegt die echte „Stärke” von Landing Pages!

Was ist der Sinn einer Landing Page?

Abhängig von den spezifischen Umständen jedes Unternehmens werden Sie viele verschiedene Arten von Zielseiten zu sehen bekommen. Grundsätzlich gibt es jedoch nur zwei typische Arten von Landing Pages, welche man anhand ihrer Ziele definiert: 

Leadgenerierung durch eine Landing Page

Lead-Generierungs-Seiten (Lead Gens), auch als Lead-Capture-Seiten („Leads-Fang-Seite”) nutzen Formulare als Handlungsaufforderungen. Solche Formulare sammeln fast immer Daten möglicher Interessent/innen, hauptsächlich Namen und E-Mail-Adressen von Besucher/innen.

Business-to-Business-Vermarkter (B2B) und Unternehmen, die eher teure Waren verkaufen, verwenden diese Zielseite, um potenzielle Kundenprofile zu erstellen. Manchmal wird zum Austausch von Kontaktinformationen kostenlos etwas bereitgestellt, z. B. Webinare oder E-Books. Auch E-Commerce-Marken können mittels solcher Seiten Listen mit Kundendaten erstellen und bieten häufig kostenlosen Versand oder Sonderangebote im Austausch für Informationen an. 

Click Through Landing Pages

Click-to-Visit-Seiten werden normalerweise von E-Commerce- und SaaS-Vermarktern (Software as a Service) verwendet. Ein Klick auf die Seite führt direkt zum Verkauf oder zur Registrierung. Normalerweise haben sie nur eine Schaltfläche als Aufruf zum Handeln. Durch Klicken auf diesen Button werden die Besucher/innen direkt zum Checkout-Bereich (Checkout-Vorgang) geleitet oder die Transaktion direkt abgeschlossen (wie z. B. beim App Store).


Internet Traffic zur Landing Page führen

Ihr Sales Funnel muss mit User/innen gefüllt werden, damit Ihre Zielseite wunschgemäss funktionieren kann. Glücklicherweise gibt es dafür viele Möglichkeiten. Schauen wir uns einige der häufigsten Quellen für Landingpages an:

Bezahlte Suchanzeigen

Fast alle Suchmaschinen enthalten Bezahlwerbung. Wenn jemand z.B. nach etwas wie „Wein des Monats“ sucht, werden solche Ads deutlich, aber nicht zu aufdringlich in den Suchergebnissen angezeigt

Ein Klassisches Google-Beispiel:

Im Gegensatz zu anderen Suchergebnissen, die man hier angezeigt bekommt, sind Pay-per-Click-Anzeigen durch Marketingexperten erstellt und bezahlt worden. Die Person, die klickt, wird mittels eines attraktiven Textes (gelegentlich auch durch Bilder) vorbereitet. Vermutlich ist diese/r User/in anhand der Suchkriterien, demografischen Informationen oder persönlichen Interessen kontaktiert worden, welche im Browserverlauf angezeigt werden.

Beim Erstellen einer solchen Ad ist es entscheidend, dass Sie festlegen, wohin der Link Besucher/innen leitet. Natürlich könnte dieser Link Interessent/innen zu Ihrer Webseite führen. Wir werden gleich weiter darauf eingehen, warum es am besten ist, eine separate Zielseite zu erstellen, die zu Ihrem Anzeigentext passt und einen deutlichen Call to Act beinhaltet.

Bezahlte Anzeigen in Sozialen Medien

Das Platzieren von Anzeigen auf Social Media-Websites wie Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn und Co. bietet lukrative Möglichkeiten. Hier können Sie einzelne User/innen und sogar ganze Communities, die bereits starkes Interesse für Ihre Marke zeigen, „anlocken”, auch wenn Sie schon auf dem Markt sind. 

Anstatt ganz allgemein um Leute zu werben, die nach „Wein des Monats“ zu suchen, können Sie hier Anzeigen für Personen schalten, die „Weinliebhaber“ zu ihrer Interessenliste in Facebook-Profilen hinzufügten. Interessant daran ist: Nun können Sie sich mit Kund/innen in Verbindung setzen, ehe diese nach Ihrem Produkt suchen und sogar bevor sie es überhaupt planen! 

Zusätzlich zu den erweiterten Positionierungsfunktionen verfügt jede Plattform über eigene Merkmale. Zum Beispiel eignet sich Instagram sehr gut für Produkte und Lifestyle-Marken mit starker visueller Attraktivität. B2B-Werbetreibende bevorzugen hingegen eher LinkedIn, um Führungskräfte bestimmter Branchen gezielt anzusprechen.

E-Mail-Aktionen

E-Mails gelten bei vielen Marketern als der effektivste Marketingkanal. Werbekampagnen, die per E-Mail publiziert werden, haben im Vergleich zu anderen Plattformen einen enormen Einfluss bei relativ geringem Kostenaufwand. Eine von der Radicati Group im Jahr 2018 durchgeführte Hochrechnung geht davon aus, dass es bis 2022 rund 4,2 Milliarden E-Mail-Nutzer geben wird. Das bedeutet mehr als 50% der Weltbevölkerung haben dann einen E-Mail Account! 

Das Kombinieren von E-Mails und Ihrer Landing Page können Sie doppelt effektiv einsetzen, indem Sie bestehende Kundenbeziehungen pflegen und zusätzlich neue Kunden für sich gewinnen. Sobald Sie Ihre Kontaktliste erstellt haben, können Sie Leser/innen mit gut formulierten E-Mails ansprechen. Gleichzeitig füllt die E-Mail Kampagne Ihre Landing Page mit detaillierten Informationen und führt Besucher/innen zum Handlungsaufruf.

Organischer Traffic

Die Bezeichnung „organischer Online-Verkehr” bezieht sich auf jene Besucher/innen, welche aus nicht bezahlten Quellen zu Ihnen gelangen, beispielsweise aus der untere Hälfte der angezeigten Google- oder Bing-Suchergebnisse (SERP). Durch die Veröffentlichung überzeugenden und nützlichen Contents auf Ihrer Hauptseite oder Ihrer Landing Page stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen bei relevanten Suchanfragen häufiger angezeigt wird. Je höher das Ranking Ihrer Inhalte in den Suchergebnissen ist, desto besser ist die Leistung. 

Es wäre jedoch irreführend, diese Methode als kostenfrei zu bezeichnen. Denn organischer Verkehr bedeutet nicht, dass Sie weder Zeit noch Geld in Ihre gute Platzierung investieren müssen. Es gibt eine Menge Marketing-Spezialisten, welche sich darum bemühen, so viel organischen Seitenverkehr wie nur irgend möglich über Google zu generieren. Dies funktioniert, indem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen umsichtiger Strategie, technischem Wissen und hervorragend erstellten Inhalten geschaffen wird.

Sie möchten wissen, ob es darüber hinaus weitere Kanäle für Zielseiten gibt? Um ehrlich zu sein, ist es schlichtweg nicht möglich, alle Anwendungsfälle am Markt abzudecken. Beispielsweise könnten Sie native Ads während Podcasts buchen, interaktive Quizze anbieten oder auch herkömmliche Print-Anzeigen mit QR-Codes veröffentlichen. Unabhängig davon, auf welche Weise Sie das obere Ende Ihres Sales Funnels füllen: Eine Landing Page ist die ultimative Option, das beste aus ihm herauszuholen.

Fit für die digitale Zukunft? Erfolgreiches Digital Marketing 2021.

Fit für die digitale Zukunft? Erfolgreiches Digital Marketing 2021.

Erfahren Sie mehr über wichtige Trends und entwickeln Sie Ihre eigene digitale Marketingstrategie, um Werbung über Online-Kanäle wie Suchmaschinen, Websites, soziale Medien, E-Mails und mobile Apps zu optimieren.

Was ist digitales Marketing?

Digitales Marketing bezeichnet Werbung, die über digitale Kanäle wie Suchmaschinen, Websites, soziale Medien, E-Mails und mobile Apps verbreitet wird. Mit Hilfe dieser Online-Medienkanäle bezeichnet digitales Marketing die Methode, mit der Unternehmen Waren, Dienstleistungen und Marken unterstützen. Die Verbraucher vertrauen bei der Produktrecherche stark auf digitale Mittel. Think mit Google Marketing-Insights hat zum Beispiel herausgefunden, dass 48% der Verbraucher ihre Recherche auf Suchmaschinen starten, während 33% auf Marken-Websites suchen und 26% mobile Apps verwenden.

Während modernes, digitales Marketing ein riesiges System von Kanälen ist, wo Werbetreibende ihre Marken einführen müssen, ist Online-Werbung viel komplexer als die Nutzung der Kanäle allein. Um das wahre Potenzial des digitalen Marketings zu erreichen, müssen Vermarkter tief in die riesige und komplizierte Cross-Channel-Welt von heute eintauchen, um Strategien zu entdecken, die durch Engagement-Marketing Wirkung zeigen.

Engagement-Marketing ist die Methode, um sinnvolle Interaktionen mit potenziellen und wiederkehrenden Kunden zu erstellen. Dies basiert auf den Daten, die Sie im Laufe der Zeit sammeln. Indem Sie Kunden in eine digitale Landschaft einbinden, stärken Sie Markenbekanntheit, stellen sich als Vordenker dieser Branche dar und rücken Ihr Unternehmen in den Vordergrund, wenn der Kunde bereit ist zu kaufen.

Durch die Implementierung einer Omnichannel-Strategie für digitales Marketing, können Vermarkter wertvolle Einblicke in das Verhalten der Zielgruppe sammeln und gleichzeitig die Tür für neue Methoden der Kundenbindung öffnen. Darüber hinaus können Unternehmen mit einer Zunahme der Retention rechnen. Laut einem Bericht von Invesp, halten Unternehmen mit starken Omnichannel-Kundenbindungsstrategien durchschnittlich 89% ihrer Kunden. Im Vergleich liegt die Retentionsrate von Unternehmen mit schwachen Omnichannel-Programmen nur bei 33%. 

Was die Zukunft des digitalen Marketings betrifft, so ist mit einer kontinuierlichen Steigerung der Vielfalt von portablen Geräten für die Verbraucher zu rechnen. Forbes prognostiziert auch, dass soziale Medien im B2B-Bereich zunehmend interaktiver werden, Videoinhalte für Suchmaschinenoptimierungszwecke (SEO) verfeinert und E-Mail-Marketing noch personalisierter wird.

„Digital ist heute der Kern von Allem im Marketing.“

Häufige Probleme, die digitales Marketing lösen kann

Um Ihre Marketing Strategien zu optimieren, ist die digitale Einbindung zwingend nötig. Digitales Marketing kann Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe kennenzulernen, wichtige Daten über sie zu erfahren und Metriken bereitzustellen.

  • Problem: Ich kenne meine Zielgruppe nicht gut genug, um zu starten. 

Die Zielgruppe genau kennenzulernen braucht Zeit. Auch wenn Ihr Marketingteam Personas erstellt hat, die von grossem Nutzen sein können, verhalten sich die Verbraucher, die sich aktiv online aufhalten, oft anders als erwartet. Sie müssen mehrere Ausdrucksweisen ausprobieren, um die unterschiedlichen Zielgruppen zu testen. Hierbei müssen Sie beachten, dass bestimmte Schlagwörter unterschiedliche Menschen und ihre Position im Kaufzyklus ansprechen. Stimmen Sie sich auf Ihr Publikum ein und Sie werden Glaubwürdigkeit aufbauen, die Sie von der Konkurrenz abhebt.

  • Problem: Ich habe meine Kanäle nicht an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) angepasst. 

Unabhängig von Ihrer Position im Marketingprozess ist es wichtig, ein Verständnis der „SEO Best Practices“ zu haben. Neben der Verbesserung des Suchmaschinenrankings, kann SEO Ihre Kampagnentests und -optimierungen verstärken und unterstützen, um sicherzustellen, dass Sie qualitativ hochwertige, wertvolle Inhalte bereitstellen, die Ihre potenziellen Kunden wünschen. 

  • Problem: Ich habe keine Social Media Strategie. 

Unabhängig davon, ob Sie eine organische Social-Media-Strategie, eine bezahlte Social-Media-Strategie oder eine Mischung aus beidem entwickeln möchten, ist es wichtig, irgendeine Form von Social Marketing zu haben. Während Social Media hervorragend für Branding und Kundenbindung ist, kann es auch ein nützlicher Kanal für digitale Marketing-Werbung sein. Finden Sie eine Nische und eine konsistente Stimme, seien Sie geduldig, und mit zunehmender Anzahl an Followern, wird die Wirkung Ihrer Anzeigen auch zunehmen.

  • Problem: Meine Marketing Teams sind isoliert. 

Es ist wichtig aus Silos auszubrechen, um geschickte, fliessende Strukturen zu schaffen. Ihre Kunden werden nicht in einem Kanal sondiert auf Werbeanzeigen warten. Ihre Marketingmassnahmen müssen kanalübergreifende Funktionen mit Teams einsetzen, die mehrere Skillsets auf den Tisch bringen, um Kunden dort zu binden, wo sie sich befinden. Jedes soziale Netzwerk und jeder Kanal enthält unterschiedliche Zielgruppen und Erwartungen, so dass sich die Marketingmassnahmen individuell unterscheiden können. Dazu gehören Ton, Bilder, Angebote und sogar die Tageszeit zu der Sie posten.

  • Problem: Ich stehe unter dem Druck meines/r CMO, über Metriken zu berichten, die das Endergebnis unterstützen. 

Digitales Marketing unterstützt ein riesiges Universum von Metriken, die verwendet werden können, um die Effektivität Ihrer Marketingbestrebungen zu erhöhen. Jedoch sollten diese Metriken mit Bedacht ausgewählt werden. Jeder Fall hängt von Ihrer Zielgruppenzusammensetzung und dem Fokus auf dem einzelnen Kanal ab. Unter Berücksichtigung dessen, sollten Sie zunächst Ihre Ziele für jeden Kanal festlegen und Metriken bestimmen, die Ihr/e CMO am meisten sehen möchte.

Bestandteile von digitalem Marketing

Digitales Marketing erstreckt sich über ein riesiges Netzwerk digitaler Touchpoints, mit denen Kunden mehrmals am Tag interagieren. Um diese Kanäle richtig nutzen zu können, müssen Sie ein gutes Verständnis über jeden Kanal haben.

  • Bezahlte Suche: Die Werbeanzeigen, die auf der Suchmaschinenergebnisseite (SERP) ganz oben oder an der Seite auftauchen, nennt man bezahlte Suche oder Pay-per-Click (PPC). Diese Anzeigen werden pro Klick abgerechnet und sie können individuell angepasst werden. Man kann spezielle Suchbegriffe festlegen, bei denen die Werbung erscheint. Diese Option ermöglicht es die Anzeige an Zielgruppen zu richten, die nach einem bestimmten Produkt oder Service suchen. Diese Werbeanzeigen können äusserst effektiv sein, da sie sich auf Daten stützen, die aus dem Online-Verhalten von Einzelpersonen stammen. Ausserdem werden sie verwendet, um den Website-Traffic zu steigern, indem sie relevante Anzeigen an die richtigen Personen zur richtigen Zeit liefern. Diese Anzeigen beinhalten auch Retargeting, was bedeutet, dass je nach Tätigkeit der Kunden, Marketing-Automatisierungstools, einzigartige, persönliche und plattformübergreifende Anzeigen erstellen können.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Bei der Suchmaschinenoptimierung werden inhaltliche und technische Optimierungen am Text vorgenommen, die dafür sorgen, dass der Text möglichst weit oben bei den Suchmaschinenergebnissen für einen bestimmten Satz von Keywörtern auftaucht. Die Verwendung von SEO kann Besucher zu Ihrer Website führen, wenn sie Verhalten anzeigen, das impliziert, dass sie nach relevanten Produkten suchen. Dies kann ein Game Changer sein, wenn man bedenkt, dass 90 % der Personen, die nach etwas suchen, sich noch keine Meinung über eine bestimmte Marke gebildet haben. Während PPC und Retargeting ihren eigenen Platz haben, hat organischer Online-Traffic, der durch Suchmaschinenoptimierung eingeleitet wird, enormen Einfluss auf Suchrankings und im weiteren Sinne auf den organischen Webseitenverkehr. Durch die Verwendung von Keywords und Phrasen können Sie SEO verwenden, um die Sichtbarkeit massiv zu erhöhen und eine dauerhafte Kundenbeziehung zu beginnen. SEO ist definiert als Verbesserung des Website Rankings in Online-Suchergebnissen und damit seines organischen Website-Traffics, durch die Verwendung von beliebten Keywords und Phrasen. Starke SEO-Strategien haben grossen Einfluss auf digitale Marketingkampagnen, da Sichtbarkeit der erste Schritt zu einer dauerhaften Geschäftsbeziehung ist.  
  • Content-Marketing: Effektives Content-Marketing ist nicht von Natur aus werbetreibend, sondern dient dazu, die interessenten Verbraucher zu informieren und zu inspirieren. Wenn Sie Inhalte anbieten, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, können Sie sich dadurch als Vordenker und vertrauenswürdige Informationsquelle einen Namen machen, sodass es weniger wahrscheinlich ist, dass Ihre anderen Marketingbemühungen in der Masse verloren gehen. Im Zeitalter des selbstgesteuerten Käufers erzielt Content Marketing dreimal mehr Kundenkontakte als bezahlte Suchwerbung, so dass sich der zusätzliche Aufwand lohnt.
  • Social Media Marketing: Der Schlüssel zu effektivem Social-Media-Marketing geht weit darüber hinaus nur aktive Social-Media-Accounts zu betreiben. Die sozialen Eigenschaften der Zielgruppen müssen ebenfalls analysiert und berücksichtigt werden, um so viele Peer-to-Peer (P2P) Sharing Möglichkeiten wie möglich zu schaffen. Ziel ist es, die Follower von dem Inhalt zu überzeugen, so dass sie diesen teilen. Dies soll dazu führen, dass bei deren Kontakten das Interesse an dem Produkt oder Service geweckt wird und diese im Idealfall auch Kunden werden.
  • Email Marketing: Der Kommunikationsweg via E-Mail zählt auch nach über 20 Jahren immer noch zu dem schnellsten und direktesten Weg zur Kontaktaufnahme und Newsletter-Verbreitung. Die Herausforderung ist es die E-Mails möglichst ansprechend und informativ zu gestalten, damit sie nicht im Posteingang Ihres Kunden begraben werden. Sie müssen glaubhaft, relevant, unterhaltsam, kanalübergreifend koordiniert und strategisch sein.
  • Mobiles Marketing: Heutzutage sind mobile Geräte bei fast jedem Menschen fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. Sie begleiten uns und werden mehrmals täglich auf Neuigkeiten überprüft. Marketing auf Mobilgeräten ist unglaublich wichtig – zwei Drittel der Verbraucher können sich an eine bestimmte Marke erinnern, die innerhalb der letzten Woche auf ihrem Mobilgeräten beworben wurde – aber mobile Tätigkeiten sind auch anspruchsvoll, wenn man seine intime Natur bedenkt. SMS, MMS und In-App-Marketing sind Optionen, um Ihre Kunden auf ihren Geräten zu erreichen. Zusätzlich müssen Sie auch die Koordination Ihrer Marketingmassnahmen in Bezug auf Ihre anderen digitalen Marketingkanäle bedenken.
  • Marketing-Automatisierung: Marketingautomatisierung bezeichnet ein unverzichtbares Programm, das die kompletten digitalen Marketingmassnahmen zusammenfügt. Tatsächlich sehen Unternehmen, die das Lead-Management automatisieren, in sechs bis neun Monaten einen Umsatzschub von 10% oder mehr. Die Automatisierung bildet einen essentiellen Teil des Marketingplans. Eine Marketing-Automatisierungssoftware kombiniert und optimiert die Aufgaben und Abläufe automatisch, misst Ergebnisse und berechnet den Return of Investment (ROI). Ausserdem beschleunigt sie die Umsatzerzielung. Marketingautomatisierung unterstützt Sie dabei wertvolle Einblicke zu erhalten und die Massnahmen auf Funktionaliät zu überprüfen. Darüber hinaus werden Metriken zur Verfügung gestellt, mit denen Sie die digitalen Marketingmassnahmen und das Geschäftsergebnis im Unternehmen besprechen können.

ROI eines erfolgreichen, digitalen Marketingprogramms

Digitales Marketing ROI beinhaltet viel mehr als die Vorab-Rückerstattung von Standard-Banner-Anzeigen. Organisches Content-Marketing ist ebenfalls ein wichtiger Akteur im digitalen Marketing-Bereich. 

  • Digitales Marketing erreicht Verbraucher über die Werbung hinaus. 

Siebzig Prozent der Internetnutzer wollen, im Gegensatz zur herkömmlichen Werbung, etwas über das Produkt lernen. 

  • Digitales Marketing treibt das Content-Marketing voran. 

Die fünf besten B2B-Content-Marketing-Taktiken sind Social-Media-Inhalte (92 %), E-Newsletter (83 %), Artikel auf Ihrer Website (81 %), Blogs (80 %) und persönliche Veranstaltungen (77 %). 

  • Digitales Marketing ist für SEO von entscheidender Bedeutung. 

Die ersten organischen Suchergebnisse auf Google machen 32,5% des Traffic-Anteils für einen Suchbegriff aus.

Planung, Umsetzung und Optimierung Ihres digitalen Marketingprogramms

Beginnen Sie mit der Einführung Ihres digitalen Marketingprogramms, indem Sie zuerst Ihre Zielgruppe und Ziele bestimmen und dann Metriken festlegen, um sicherzustellen, dass Sie sich ständig verbessern.

Schritt 1: Identifizieren und segmentieren Ihrer Zielgruppen. 

Heutzutage erwarten Käufer ein personalisiertes Erlebnis über jeden Berührungspunkt hinweg. Um dies zu tun, müssen Sie ihre demografischen, firmografischen und technografischen Merkmale analysieren und verstehen, wie sie ihre Fragen und Probleme am besten adressieren müssen. 

Schritt 2: Festlegen von Zielen und Messstrategien.

Verwenden Sie Zielgruppeninformationen, um Personas zu bestimmen und einen klaren Überblick über ihre Vertriebsreise zu erhalten, um Ihre Ziele und Messstrategie festzulegen. Wichtige Metriken sind Eindrücke, Reichweite, Klicks, Click-Through-Rate (CTR), Interaktionsrate, Wandlungen, Kosten pro Lead (CPL), effektive Kosten pro Tausend (eCPM) sowie Back-End-Metriken wie Return on Investment (ROI), Return on Ad Spend (ROAS), First- und Multi-Touch-Attribution und Lifetime Customer Value (LCV). 

Schritt 3: Richten Sie Ihre Adtech und Kanäle ein. 

Die Navigation von Werbetechnologien kann einige Zeit in Anspruch nehmen, deshalb stellen Sie sicher, dass Sie über die richtigen Datenverwaltungsplattformen (DPS), demand-side Plattformen (DSPs), Supply-Side-Plattformen (SSPS) und Anzeigenaustausch verfügen, bevor Sie beginnen. Koordinieren Sie Ihr Team, kommunizieren Sie die Ziele aller und zeigen Sie, wie ihre Kanäle in das Gesamtbild des digitalen Marketings passen.

Schritt 4: Starten und optimieren. 

Digitales Marketing kann für Akquisition, Pflege, Kundenbindung und Branding genutzt werden. Überprüfen Sie Metriken regelmässig, damit Sie wissen, wo Sie herausstechen und woran Sie arbeiten müssen, um in diesem einflussreichen, fordernden Raum führend zu werden. 

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Wollen Sie den Umsatz Ihres Unternehmens dieses Jahr steigern? Nun, Wachstum passiert nicht einfach so.

Wenn Sie es ernst meinen mit dem Wachstum, braucht Ihr Unternehmen Führung und eine klare Strategie.

Heute teilen wir zwölf eCommerce Strategien mit Ihnen, die Unternehmen nachweislich dabei helfen ihre Verkäufe und Umsätze zu steigern – und was noch besser ist, jedes Unternehmen kann diese Strategien anwenden.

12 eCommerce Strategien, die Ihr Unternehmen heute schon umsetzen kann!

  1. Produzieren Sie Content (Inhalt), der Backlinks (Rückverweise) generiert
  2. Bieten Sie Abonnements an
  3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten
  4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen
  5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen zu Ihrer Seite
  6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an
  7. Erstellen Sie einen einheitlichen, grafischen Stil für Ihre Produktfotografie
  8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden
  9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf
  10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen
  11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an
  12. Erkunden Sie Partnerschaften

1. Produzieren Sie Content, der Backlinks generiert

Content Marketing ist eine grossartige Strategie, die hilft Ihr Unternehmen zu vergrößern.

Der Shopify Store „Death Wish Coffee” verwendet seinen Blog, um zahlreiche Themen abzudecken, die mit Kaffee zusammenhängen. Sein Content hat eine hohes Google Ranking für kaffee-verwandte Phrasen, wie „wie macht man Kaffee”, „wie verwendet man eine Kaffeemaschine” und „wie trinkt man schwarzen Kaffee”, was hilft Traffic und Markenbekanntheit zu generieren.

Wenn Ihr Blog ein Ranking für bestimmte Phrasen erhält, hat dies neben dem Traffic weitere Vorteile für Ihren Blog. Indem Sie hochwertigen Content produzieren, können Sie auch Backlinks erhalten. Dadurch verbessern Sie die Autorität Ihrer Domain und die Rankingfähigkeit für Keywords mit Kaufabsicht.

Es sind die indirekten Vorteile von Content Marketing, die zu Ergebnissen führen. Und in vielen Fällen geht es um SEO. Der Inhalt steuert die Links, die die Autorität steuern, die die Rankings steuert, die qualifizierte Besucher steuern, die nach einer Schlüsselphrase (Keyphrase) für „kommerzielle Absichten” gesucht haben. Nun haben Sie einen Besucher, der sich sehr wahrscheinlich wandelt, ganz im Gegensatz zu Ihrem typischen Blogleser.

Sagen wir, Sie haben ein E-Commerce Unternehmen, das individuelle iPhone Hüllen verkauft. Möglicherweise wollen Sie Content produzieren für Keywords, die sich auf Ihr Unternehmen beziehen, wie

  • iPhone Batterie Tipps
  • iPhone Tricks
  • Beste iPhone Accessoires

Diese Teile werden vermutlich nicht für viel Umsatz in Ihrem Unternehmen sorgen. Sie helfen aber bei der allgemeinen SEO und Markenbekanntheit Ihrer Seite.

Dennoch wäre „iPhone Hüllen” ein sehr nützlicher Begriff für dieses Geschäft (90.000 Menschen suchen danach jeden Monat).

Wenn Sie für Ihre Verkaufsseite ein hohes Ranking für ein hochwertiges und absichtsvolles Keyword wie dieses erhalten wollen, haben Sie eine bessere Chance, wenn Ihre Domain bereits Suchberechtigungen für andere Inhalte über verwandte Themen hat, die Sie auf Ihrem Blog veröffentlicht haben.

2. Bieten Sie Abonnements an

Der Markt für eCommerce Abonnements ist in den letzten Jahren pro Jahr um 100% gewachsen!

Mit eCommerce Abonnements haben Sie eine riesige Chance, um Ihr Unternehmen zu vergrössern – und was noch besser ist, um wiederkehrende Einnahmen zu generieren.

Das Beste an wiederkehrenden Einnahmen ist die Vorhersehbarkeit. Wenn Sie wissen, wie viele Kunden Sie für wiederkehrende Käufe haben, können Sie damit beginnen Mitarbeiter einzustellen, Geld auszugeben und Ihr Unternehmen sicher auszubauen.

Beispielsweise hat eine Firma für gesundes Essen und Fitness vor kurzem ihre Produktangebote um ein monatliches Abo erweitert.

Anstatt darauf zu vertrauen, dass Kunden zu ihrer Webseite zurückkehren und Einkäufe wiederholen, hat das Unternehmen vorhersehbare Einnahmen durch Abonnements gebildet.

Abonnements haben Vorteile – sowohl für Kunden, als auch für das eCommerce Unternehmen. Mit dem Angebot profitieren die Kunden, weil es einfach funktioniert – sie müssen nicht nach den besten Keto-Snacks suchen oder sich sorgen, ob ihre Ernährung frisch und interessant bleibt. Für das Unternehmen ist der Vorteil, dass sie sich auf wiederkehrende Einnahmen von jedem Abonnenten verlassen können und, dass Ihre Marke und ihre Produkte jeden Monat in den Köpfen der Kunden bleiben.

Um diese eCommerce Strategie zu übernehmen und in Ihrem Unternehmen einzusetzen, müssen Sie darüber nachdenken, was Sie Kunden auf wiederkehrender Basis anbieten können.

  • Bieten Sie eine monatliche Accessoires-Box an, wenn Sie einen Modeladen haben.
  • Bieten Sie ein wöchentliches Abo für Blumenlieferungen an, wenn Sie einen Blumenshop betreiben (oder ein jährliches Abonnement, damit Sie niemals wichtige Jubiläen vergessen).
  • Versenden Sie jeden Monat einen Reiseführer für neue Destinationen oder ein Sammelobjekt aus einem neuen Land, wenn Sie ein eCommerce Unternehmen für Reisen betreiben.

3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten

Menschen LIEBEN kostenlosen Versand. Verschiedene Personen wurden von befragt, was sie dazu bringen würde öfter online einzukaufen. Fast acht von zehn Personen (79%) gaben an, dass kostenloser Versand der grösste Anreiz dafür sei.

Lieferkosten sind auch ein wesentlicher Faktor, wenn der gefüllte Einkaufswagen wieder geschlossen wird und nichts bestellt wird. Mehr als ein Drittel der Kunden (42,39%) geben Lieferkosten als Grund an, warum sie den Kauf nicht abgeschlossen haben.

Kostenloser Versand könnte die perfekte Strategie sein, um Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln und Ihre Umsätze zu steigern.

Sie fragen sich nun berechtigterweise vielleicht: „Wie kann es helfen meinen Umsatz zu steigern, wenn die Lieferkosten übernommen werden?” Eine Studie aus dem Jahr 2015 von Stitch Labs hat mehr als eine Million Shopify Bestellungen untersucht und herausgefunden, dass Händler, die immer kostenlosen Versand anbieten, den Umsatz direkt um 10% steigern können.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Preisgestaltung zu einem Schlüsselfaktor für Ihre eCommerce Strategie machen können, um weiter zu kommen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie es schaffen könnten:

Sie könnten kostenlosen Versand für alle Kunden anbieten, die sich in Ihrem Shop anmelden, so wie es beispielsweise „Nike” macht.

Sie könnten für eine kurze Zeit kostenlosen Versand anbieten, um mit gratis Versand zu experimentieren und zu sehen, wie dies Ihre Verkäufe und den Umsatz beeinflussen könnte.

Sie könnten kostenlosen Versand anbieten, wenn der Einkauf einen bestimmten Betrag oder mehr übersteigt und Ihre Kunden so dazu motivieren ein bisschen mehr auszugeben.

4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen

Das Vermitteln von Dringlichkeit und Knappheit führt zum Verkauf. Tatsächlich kann Knappheit die Verkäufe um bis zu 226% steigern.

Schauen Sie sich zum Beispiel nur den Amazon Prime Day an, das 36 Stunden Verkaufsevent von Amazon, das jeden Juli stattfindet.

Durch das Angebot von zeitlich begrenzten Verkäufen mit begrenzten Lagerbeständen hat Amazon mehr als 100 Millionen Produkte verkauft und einen Umsatz von mehr als eine Billion $ erreicht. Damit war der Prime Day im Jahr 2018 der grösste Verkaufstag in der Geschichte von Amazon.

Sie können das Vermitteln von Knappheit aber nicht nur an speziellen Verkaufsevents einsetzen. Es ist eine Strategie, die Sie die ganze Zeit verwenden können, um das Wachstum anzukurbeln. Brian Peters weist darauf hin, dass die Firma „REI” das Vermitteln von Knappheit auf ihrer Verkaufsseite hervorragend nutzt, um die Verkäufe das ganze Jahr über zu steigern.

Brian erklärt das folgendermassen:

Die Firma schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen sagt die Firma durch Hinweise im Onlineshop, dass diese Räumungsartikel nicht mehr lange zur Verfügung stehen, weswegen Sie zuschlagen sollten, solange Sie können. Zum anderen weist die Firma darauf hin, dass es nur noch einen geringen Lagerbestand gibt. Ein Doppelschlag!

5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen auf Ihrer Seite

Eine Studie hat herausgefunden, dass Ihnen Produktbewertungen helfen können höherpreisige Produkte zu verkaufen. Eine Studie mit 1.000 Kunden hat aufgedeckt, dass bessere Bewertungen der Hauptgrund sind, warum Menschen höherpreisige Alternativen kaufen.

Bevor sich Kunden von ihrem hart erarbeiteten Geld trennen, wollen sie wissen, dass sie Ihrer Marke vertrauen können und, dass das Produkt genau das bietet, was Sie auf Ihrer Verkaufsseite angeben.

Rezensionen sind der beste Weg, um dieses Vertrauen aufzubauen. Wenn ich in der Vergangenheit mit zwei Produkten konfrontiert worden bin, die fast identisch wirkten, werde ich die Option mit den besseren Bewertungen wählen.

„Chilly’s” ist eine Firma für Flaschen, die es sich zum Ziel gemacht hat die Akzeptanz für den täglichen Gebrauch von wiederverwendbaren Produkten zu steigern. Sie bietet Produktrezensionen auf markante Weise auf ihrer Homepage an.

So macht es auch der britische Händler „Not On The High Street”.

Sobald neue Kunden auf eine dieser Seiten kommen, können sie sofort erkennen, dass dies Marken sind, denen viele Andere vertrauen und sie gut bewerten.

Kunden sind jedoch meist nicht mitteilungsbedürftig, wenn es um Rezensionen geht. In den meisten Fällen müssen Sie dafür etwas tun, um Feedback zu erhalten. Amazon versendet zum Beispiel E-Mails zur Erinnerung für jeden getätigten Kauf, um Kunden dazu ermutigen Bewertungen für die Produkte zu hinterlassen.

Sobald Sie eine Reihe von Kundenbewertungen haben, verwenden Sie diese, indem Sie sie verteilt in Ihrem Shop anzeigen – besonders auf den Produktseiten. Der Shopify Shop „Shwood Eyewear” weist mit einer kurzen Zusammenfassung auf die Bewertungen direkt unter dem Button „dem Warenkorb hinzufügen” hin.

Wenn der Kunde einige der Bewertungen lesen möchte, werden diese alle am Ende der Produktseite angezeigt.

Sie könnten auch einen Schritt weiter gehen und Ihre Kunden nach einer Bewertung per Video fragen, wie die Beauty Seite für Frauen „BOOM!” von Cindy Joseph. Wenn ein Kunde einen Kauf auf der Seite tätigt, bietet „BOOM!” jedem einen 10$ Gutschein an, der eine Videobewertung für die Produkte teilt.

6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an

Obwohl die genauen Zahlen umstritten sind, ist es viel weniger teuer einen Kunden zu behalten, als einen neuen zu gewinnen.

Wie Amy Gallo im Management-Magazin „HBR” geschrieben hat:

„Es hängt davon ab, welcher Studie Sie glauben und in welchem Industriezweig Sie sind, aber es kostet 5 bis 25 Mal mehr einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu behalten.”

Wenn Sie ein erfolgreiches eCommerce Geschäft aufbauen möchten, müssen Sie Kunden dazu verleiten in Ihrem Shop zurückzukehren. Einer der besten Wege dies zu tun, ist durch Exklusivität und dem Erstellen von personalisierten Angeboten und Rabatten für Ihre Bestandskunden. Das Gute daran ist, dass Sie bereits Daten von Ihren vorhandenen Kunden haben.

Eine Studie von „Accenture” hat sich auf personalisierte Erfahrungen im Einzelhandel fokussiert und herausgefunden, dass 59% der Käufer es mögen, Werbeangebote für Artikel zu erhalten, die Sie stark in Betracht ziehen.

Das bedeutet, dass ein personalisierter Sale, Angebote oder Produktempfehlungen viel besser aufgenommen werden, als generierte Nachrichten, die Sie an Ihren ganzen Kundenstamm schicken.

Amazon kennt beispielsweise meine Kaufhistorie und kann mir personalisierte Produktempfehlungen schicken.

„UGG” verwendet auch Angebote, damit sich Bestandskunden wie VIPs fühlen und Treue aufgebaut wird.

Versuchen Sie darüber nachzudenken, wie Sie eine eCommerce Strategie erzeugen können, die bestehende Kunden belohnt und sie dazu bringt wiederzukommen.

7. Erstellen Sie einen einheitlichen grafischen Stil für Ihre Produktfotografie

In der Welt des eCommerce ist Ihr Markenzeichen super wichtig. Das liegt daran, dass Sie immer eine Menge an Konkurrenten haben werden – egal was Sie verkaufen.

Ihr Markenzeichen ist das, was Sie von Anderen in einem ähnlichen Geschäftsbereich abhebt. 

Überall, wo Ihre Kunden mit Ihrer Marke interagieren können, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Grafiken verwenden können, um hervorzustechen und ein vertrautes Gefühl zu erzeugen. So werden Kunden immer wissen, wenn Sie eines Ihrer Produkte sehen, dass es aus Ihrem Unternehmen stammt.

Der Modehändler „Everlane” verwendet weiche, leichte Hintergründe und viel Weiss und Grau auf seiner Webseite.

Dieser Stil wirkt sich auf jede Stelle aus, an dem Sie mit der Marke in Berührung kommen könnten – inklusive Social Media und E-Mail.

Wenn Sie sich die Produktseiten von „Everlane” anschauen, sehen Sie, dass es auch zahlreiche Produktfotos in diesem Markenstil gibt.

Die Produktfotos, die Sie für Ihre Webseite aussuchen, können ebenso zur Umsatzsteigerung beitragen. Eine Studie hat herausgefunden, dass 73% der Online-Shopper drei oder mehr Produktfotos brauchen, um einen Kauf zu tätigen.

8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden

Trotz der vielen Vorteile des eCommerce für Kunden bevorzugen viele dennoch persönlich einzukaufen. Eine Studie von „Walker Sands” hat herausgefunden, dass es für die meisten Produktkategorien noch immer die klare Präferenz gibt in physischen Geschäften einzukaufen.

Sie haben vielleicht eine eCommerce Marke, aber dennoch können Sie Ihren Kunden auch offline gute Erfahrungen bieten. 

Die Pop-Up-Store Industrie ist beispielsweise laut Angaben von „Popup Republic” auf über 50 Billionen Dollar angewachsen. So könnten Sie die Möglichkeiten überprüfen einen Pop-Up-Store in Ihrer Nähe zu betreiben, um ein wenig Begeisterung über Ihren Store zu erschaffen oder manche Ihrer Kunden persönlich zu treffen.

Der Shopify Store „Belle Force Activewear”, eine Start-up Fitnessmarke, hat Pop-Up-Stores in Fitnessstudios aufgestellt. Diese sollen helfen den Namen zu verbreiten, um das Unternehmen bekannter zu machen und mit Zielkunden in Kontakt zu treten.

Wenn es nicht zu Ihnen passt ein Event an einem physischen Ort zu veranstalten, können Sie darüber nachdenken eine andere einzigartige offline Erfahrung für Ihre Kunden anzubieten. Das Reiseunternehmen „Away” hat das Magazin „Here” veröffentlicht. Dies ist ein Magazin, das Kulturberichte, Reiseberichte, Fotoessays und Interviews mit bekannten Reisenden enthält.

Sie könnten einen Katalog erstellen, den Sie an Ihre Kunden verschicken. Der online Fussball Händler „Pro Direct” verschickt jährlich die „Boot Bible” an Kunden.

Wenn Sie jedes Mal einen grossartigen Eindruck hinterlassen wollen, wenn ein Kunde eines Ihrer Produkte erhält, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie das Auspack-Erlebnis (unpacking experience) verbessern können.

Ansprechende Verpackungen könne Ihre Kunden ebenso dazu motivieren wiederholte Käufe zu tätigen. Eine Studie aus dem Jahr 2016 von „Dotcom Distribution” hat herausgefunden, dass 43% der Kunden wahrscheinlich wiederholte Käufe von einem eCommerce Shop tätigen, welcher Bestellungen in Premium-Verpackungen ausliefert.

Der „Dollar Shave Club” leistet grossartige Arbeit, wenn es um die Verpackung und das Auspack-Erlebnis geht. Dessen Produkte werden in massgeschneiderten Boxen ausgeliefert, die Microcopies (Mikrokopien, kurze Texte) und Slogans enthalten, die zum Branding des Unternehmens passen.

Ein einzigartiges Auspack-Erlebnis kann zu Mundpropaganda führen, da viele Kunden das Auspacken mit Freunden und der weiten Welt des Social Media teilen.

Es gibt zum Beispiel auf Instagram alleine mehr als 700.000 Posts über Unboxing:

9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf

Wir haben es vorher schon erwähnt: Einen Kunden zu behalten ist viel billiger, als einen neuen zu gewinnen. Diese Strategie hilft Ihnen sicher zu gehen, dass Ihre Kunden immer wieder zurückkehren.

Ein Kunden-Treueprogramm hilft Ihnen dabei, dass Ihre Kunden Ihnen treu bleiben, indem Sie dies anbieten:

  • Rabatte
  • Gratis Produkte und Giveaways
  • Gutscheine und Coupons
  • Frühen Zugriff auf Produkte
  • Exklusive Inhalte und Schlussverkäufe

„Starbucks” Kunden können sich beispielsweise für „My Starbucks Rewards” anmelden und erhalten:

  • Gratis Getränke
  • Spezielle Angebote für Lieblingsprodukte
  • Exklusiven frühen Zugriff auf die neuesten Produkte
  • Einfache und schnelle Bezahlung mit der mobilen App

All diese Fakten regen Kunden dazu an zu „Starbucks” zurückzukehren, anstatt andere Coffeeshops auszuprobieren.

„Sephora” hat ein tolles Treueprogramm namens „Beauty Insider”, wo Kunden für jeden Kauf Punkte sammeln, welche sie für gratis Produkte einlösen können.

Sogar „Amazon Prime” ist ein Treueprogramm (wenngleich eines, wofür Kunden eine Gebühr zahlen). Kostenloser Versand, Zugriff auf exklusive Sales und eine Menge an On-Demand-Medieninhalten reichen aus für:

  1. Über eine Million Menschen weltweit, die bezahlen, um beitreten zu können.
  2. Erhöhung der durchschnittlichen Ausgaben von Kunden auf Amazon von 544$ zu 2.486$ pro Jahr.

Sobald Amazon Sie an ein Jahr lang gratis Versand innerhalb von zwei Tagen gewöhnt hat, wird es schnell Ihre Anlaufstelle für so gut wie alles – vertrauen Sie mir, ich habe vor zwei Jahren ein Testabo abgeschlossen und raten Sie – ich bezahle jetzt noch immer dafür und es ist jeden Cent wert.

Mit einem Treueprogramm zu beginnen, ist nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie Interesse daran haben diese Strategie ins Rollen zu bringen, sind dies die wichtigsten Dinge, über die Sie nachdenken müssen:

  1. Wofür werden Sie Ihre Kunden belohnen? In den meisten Fällen lautet die Antwort, dass Einkäufe getätigt werden, aber Sie könnten auch über Belohnung für das Einladen von Freunden, das Hinterlassen von Produktbewertungen und für andere Handlungen nachdenken, wovon Ihr Unternehmen profitiert.
  2. Was werden Ihre Prämien sein? Sie könnten gratis Produkte, Rabatt auf zukünftige Einkäufe und/oder gratis Versand für eine bestimmte Zeit anbieten. Die Liste ist endlos, aber es ist wichtig, dass Sie etwas anbieten, dass erstens finanziellen Sinn für Ihr Unternehmen ergibt und zweitens Ihre Kunden dazu motiviert sich anzumelden.
  3. Wie werden Ihre Belohnungen eingelöst? Lösen Kunden Ihre Prämien manuell ein oder wird eine Prämie automatisch ausgelöst?

Wenn Sie Ihren Shop auf Shopify betreiben, können Sie eine der vielen verfügbaren Shopify Apps verwenden, die Ihnen die schwierige Aufgabe abnimmt, um das Treueprogramm zu erstellen.

10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen sind ein häufig übersehener Aspekt des eCommerce Erfolgs. Es ist einfach Ihren Shop um ein neues Produkt zu ergänzen und eine hastig geschriebene Beschreibung zu erstellen oder die Beschreibung des Herstellers zu kopieren.

Sie sollten es aber besser machen!

Nur weil die meisten Produktbeschreibungen mies sind, heisst das nicht, dass Ihre ebenso so sein müssen. Tatsächlich heisst das, dass Sie eine MASSIVE Chance haben sich abzuheben.

Ihre Produktbeschreibungen geben Ihnen die Chance  um:

  • Produktdetails und Produktbesonderheiten zur Verfügung zu stellen, die helfen Kundenfragen zu beantworten. „Nike” macht das besonders gut, da deren Produkte auf den Produktseiten genau beschrieben werden.
  • Verstärken Sie Ihre Marke, indem Sie Ihren eigenen, einzigartigen Stil von Content und Texten verwenden. Der „Dollar Shave Club” ist brillant darin, da die Firma witzige Beschreibungen und Texte verwendet, um das Interesse der Kunden zu steigern.

Er hat sogar Videos für jedes seiner Produkte:

(Das Video lässt sich nicht kopieren.)

  • Teilen Sie Ihr Fachwissen und positionieren Sie Ihre Firma als einen Experten und Marktführer in Ihrer Branche. „Patagonia” macht das gut mit seinen Beschreibungen.

Verwenden Sie Ihre Produktbeschreibungen als Weg, um das Interesse Ihrer Kunden zu wecken und ihnen alles zu geben, was sie wissen müssen, bevor sie einen Kauf tätigen – auf Ihre eigene, einzigartige Art und Weise.

11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an

Diese einfache eCommerce Strategie hat einem Unternehmen geholfen in nur einem Jahr 335.288$ zu generieren, wie Sie weiter unten sehen werden.

Wieviele Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie wieder nach ein paar Sekunden ohne einen Kauf getätigt zu haben? Meine Schätzung liegt bei 90% oder mehr, vielleicht sogar bei 99%.

Sie denken vielleicht, dass Sie nichts tun können, um Menschen dazu zu bringen einen Kauf zu tätigen. Nun, diese „Fallstudie” schlägt anderes vor.

Es wurde ein Unternehmen mit aromatisiertem Wasser entdeckt, das dieses Popup für neue Besucher verwendet.

Dieses Popup hat mehr als 49.000 E-Mail-Adressen gesammelt und der 15% Discount wurde 5.239 Mal eingelöst, was zu einem atemberaubenden Umsatz von 335.288$ geführt hat.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich ziehen können und sie zu einem Lead machen können – oder noch besser, wie diese direkt etwas kaufen.

12. Erkunden Sie Partnerschaften

Partnerschaften sind eine grossartige Möglichkeit, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen und neue Kunden zu erreichen.

Sie müssen nichts in der Grössenordnung im Stil von „Marvel x Netflix” erschaffen, um eine Wirkung zu erzielen. Partnerschaften jeder Grösse können Ihrem Unternehmen zu Ergebnissen verhelfen.

Denken Sie an andere Unternehmen, die ein unterschiedliches Publikum als Sie haben.

  • Wenn Sie erfrischende Getränke verkaufen, könnte ein Sportclub in Ihrer Nähe ein guter Partner sein.
  • Wenn Sie Auto Accessoires verkaufen, könnte eine Autowerkstatt in Ihrer Nähe helfen, um Ihre Produkte zu bewerben.
  • Wenn Sie Bürozubehör verkaufen, könnte ein gewerblicher Leasingagent perfekt zu Ihnen passen.

Egal in welcher Branche Sie sind, es gibt auf jeden Fall Partner für Sie. Doch wie funktioniert das? Diese Kooperation mit zwei Unternehmen macht es deutlich:

  1. Das Angebot „Kaufen Sie von Unternehmen A und erhalten Sie das Produkt von Unternehmen B ein Jahr gratis.” erstellt.
  2. Für jeden Verkauf hat das Unternehmen A einen Prozentsatz des Verkaufs an das Unternehmen B gezahlt.
  3. Unternehmen A hat das Angebot an dessen Mailingliste verschickt.
  4. Unternehmen B hat den kombinierten Software-Deal ebenso auf ihrer Mailingliste beworben.
  5. Beide Parteien haben vom zusätzlichen Engagement und neuen Kunden profitiert.

Das ist aber nicht die einzige Art von Partnerschaft, die Sie eingehen können. Denken Sie kreativ!

  • Sie könnten sich mit ein paar Unternehmen zusammenschliessen und ein virales Werbegeschenk verteilen, wie zum Beispiel bedruckte T-Shirts.
  • Vielleicht könnten Sie sich mit einem online Content Creator in Verbindung setzen (wie „Samsung” es mit „Casey Neistat” getan hat, aber in einem kleineren Massstab).
  • Oder Sie könnten eine Partnerschaft mit einer Location in der Nähe eingehen, um ein Event für Ihre Kunden anzubieten.

Egal wofür Sie sich entscheiden, denken Sie darüber nach, wie Sie allen beteiligten Parteien die gleichen Vorteile bieten und wie Sie Ihren Kunden etwas Wertvolles anbieten können.

Was halten Sie von unseren zwölf eCommerce Strategien, die helfen Ihr Unternehmen wachsen zu lassen? Wollen Sie diese Strategien umsetzen?

Wachstum passiert nicht einfach so. Ergreifen Sie die beschriebenen Massnahmen und starten Sie noch heute mit der Steigerung Ihres Umsatzes.

In zehn Schritten zur digitalen Marketingstrategie! Digitale Marketing Strategien einfach erklärt.

In zehn Schritten zur digitalen Marketingstrategie! Digitale Marketing Strategien einfach erklärt.

Digital Marketing ist Online Marketing für Webseiten. Einfach, oder? Es hat sich herausgestellt, dass es mindestens sieben Möglichkeiten gibt eine Website online zu vermarkten. Und hier kommt die digitale Marketingstrategie ins Spiel.

Da sind die grossen Schlagworte – wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), digitale Werbung, Social Media Marketing – und die Liste geht weiter. Jede Kategorie repräsentiert eine eigene Spezialität mit einzigartigen Skills und bewährten Verfahren. In anderen Worten: Was durch SEO passiert, ist ganz anders, als was durch digitale Werbung passiert.

Aus diesem Grund ist es nicht einfach eine digitale Marketingstrategie zu entwickeln.

Weil jede Webseite anders ist, ist es wichtig ein massgeschneidertes Vorgehen zu verfolgen, um digitale Marketingstrategien zu kreieren.

In diesem Ratgeber decken wir die verschiedenen Bereiche von online Marketing ab, erklären digitale Marketingstrategien Prozesse und stellen dann eine Zehn-Schritte-Anleitung zur Verfügung, wie man die Grundlagen abdeckt.

Die sechs Säulen von online Marketing

Die Welt des Online Marketings ist gewachsen und heute gibt es eindeutig mehr als nur einen Weg, um Ihre Webseite im Internet zu vermarkten.

Die gute Nachricht ist, dass obwohl all diese Bereiche separate Marketing-Kategorien sind, können alle zusammenarbeiten, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihr Unternehmen zu vergrössern.

Online Marketing kann in sechs Hauptbereiche unterteilt werden:

  1. Marketing von Inhalten (Content) – Das Kreieren und Publizieren nützlicher Inhalte, um Ihre Zielgruppe anzuziehen, aufzuklären und zu behalten.
  2. Werbung im bekannten Umfeld (Native Advertising) – wird auch als Advertorials bezeichnet. Native Advertising ist eine Art von online Werbung, die dem redaktionellen Inhalt der Webseite oder der Publikation ähnelt, für die sie Werbung machen.
  3. Pay-per-click (PPC) Werbung – PPC ist eine Marketingstrategie, die online Anzeigen einbindet. Inserenten zahlen jedes Mal, wenn ein User auf eine ihrer Anzeigen klickt.
  4. Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Das ist der Vorgang eine Webseite so zu verbessern, dass sie suchmaschinenfreundlich wird und organischen Verkehr (Traffic) auf die Webseite bringt.
  5. Social Media Marketing – Die Praxis ein Produkt oder einen Service auf Social Media Plattformen zu bewerben.
  6. E-Mail Marketing – ein Marketing Ansatz, der E-Mails als eine Methode des Marketings für potenzielle und bestehende Kunden verwendet und diese pflegt/fördert.

Wie man in zehn Schritten eine digitale Marketingstrategie erstellt

Sie wissen nun ein bisschen mehr über die verschiedenen Arten von online Marketing Taktiken – nun ist es an der Zeit die Grundlagen für das Erstellen einer Strategie zu erlernen.

Von Personas bis zu den richtigen Werkzeugen gibt es einige grosse und kleine Dinge, die den Erfolg Ihrer digitalen Marketingstrategie unterstützen oder behindern können.

Hier ist die grundlegende Arbeit, die Sie brauchen, um sicherzugehen, dass Ihre Strategie gut funktioniert:

Schritt 1: Erstellen Sie eine Kunden-Persona

Im Fokus steht das Alter, das Geschlecht, die Beschäftigung, die Interessen und der Standort Ihrer Kunden und Interessenten.

Personas ist ein Begriff, der genutzt wird, um den idealen Kunden zu beschreiben, der durch Befragung und Kontaktaufnahme der vordefinierten Zielgruppe definiert werden kann. Um Ihre eigene buyer Persona zu definieren können Sie online Tools, wie „MakeMyPersona” und „Persona Creator” verwenden.

Schritt 2: Bestimmen Sie Ihre Ziele und Werkzeuge

Jeder professionelle Vermarkter weiss, wie wichtig dieser Schritt ist. Ohne Ziele wird die Strategie einfach nicht aufgehen – daher ist es Ihre Hauptaufgabe diese zu definieren. Vergewissern Sie sich, dass die von Ihnen entwickelten Ziele geeignet sind und machen Sie sie messbar.

Beispiel eines schwachen Marketing Ziels:

Die Conversion Rate auf der Webseite im nächsten Jahr steigern und zwei Werbeangebote erstellen.

Was ist mit diesem Ziel falsch? Richtig, es ist nicht messbar! Wie soll jemand den Fortschritt messen, wenn dieses Ziel angepeilt wird?

So sollte es besser formuliert werden:

Die Conversion Rate auf der Webseite um 20 Prozent im ersten Quartal von 2020 steigern und zwei Werbeangebote erstellen: kostenloser Marketingbericht und ein Marketingbuch. Diese sollen bis Februar beziehungsweise März online sein.

Hier wird es nun möglich den Fortschritt zu messen.

Schritt 3: Fokus auf das Bloggen

Für jede digitale Marketingstrategie ist es wichtig hochqualitativen Content zu erstellen. Bloggen ist eine Methode, um Qualitätsinhalte für eine Seite zu erschaffen und Ihre Content Marketingstrategie auszubauen. Dieser Schlüsselaspekt der Strategie verfolgt einige wichtige Funktionen, darunter das Erhöhen des Zugriffs auf Ihre Webseite, die Stärkung der Social Media Präsenz, das Positionieren gegenüber anderen Unternehmen und das Ranking all dieser langen Suchanfragen und Keywords.

Wenn Sie einen regelmässig aktualisierten Blog haben, den Besucher hilfreich finden, heisst das, dass Ihre Webseite einfach durch Suchmaschinen gefunden werden kann und daher kann sie als Plattform für Ihre Marketing Kampagne verwendet werden.

Schritt 4: Evaluierung der vorhandenen digitalen Marketing-Kanäle

Analysieren Sie die digitalen Ressourcen und Kanäle, die Sie bereits in Verwendung haben – inklusive Webseite, Blog Content, Social Media Account, Mundpropaganda, Werbung im bekannten Umfeld, Google Adwords, bezahlte Werbung und so weiter. Fragen Sie sich selbst: Wie effektiv waren diese und wie können Sie nächstes Jahr eingesetzt werden?

Es ist in Ordnung, wenn Ihr zukünftiger Marketingstrategie Prozess nicht alle diese Elemente enthält, aber er sollte auf jeden Fall jene integrieren, die im vorigen Jahr am effektivsten waren. Wenn beispielsweise eine vor kurzem erstellte Zielseite (Landingpage) beim Generieren von Leads effektiv war, sollten Sie diese wieder verwenden, sie aber so weit wie möglich verbessern. Dasselbe gilt für andere Ressourcen und Kanäle.

Schritt 5: Automatisieren Sie das Marketing

Marketing Automatisierung ist gewaltig und wird immer besser mit neuen Technologien und neuer Software. Die heute führenden Marketing Automatisierungs-Plattformen können Wunder für Ihre digitale Marketingstrategie bewirken und machen es einfach für Sie Aktivitäten zu automatisieren, wie Content Marketing, E-Mail Marketing, Leadgenerierung und mehr. Ausserdem ist es einfach Marketing Automatisierungs-Plattformen zu finden, die in das Vertriebs-CRM Ihres Unternehmens integriert sind, was Ihren kompletten Verkaufsprozess verbessert.

Wenn Ihr Unternehmen noch nicht auf den Zug der Marketing Automatisierung aufgesprungen ist, sollten Sie sichergehen, dass sie diese in diesem Jahr zu Ihrer Strategie hinzufügen.

Schritt 6: Treffen Sie den Nagel auf den Kopf bei der mobilen Optimierung

Wir befinden uns in einer Ära, in der das Mobiltelefon zuerst kommt. Daher sollten Sie Ihre Seite auch für mobile Geräte optimieren. Mobile Optimierung beinhaltet die Seitengeschwindigkeit, das Seitendesign und verschiedene andere Suchmaschinenoptimierungs-Praktiken, um zu gewährleisten, dass Menschen, die auf Ihre Seite kommen und ein Mobiltelefon verwenden ein schönes Erlebnis haben.

Überprüfen Sie das Full Responsive Design, um zu gewährleisten, dass Sie die neuesten Methoden verwenden und nur relevante und aktuellste Daten zur Verfügung stellen.

Schritt 7: Machen Sie es einfach für Kunden Sie zu erreichen

Beim Onlinehandel geht es darum, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten – daher sollte der Traffic auf Ihrer Webseite hoch sein, um positive Ergebnisse zu erzielen. Ihre digitale Marketingstrategie sollte daher gewährleisten, dass Ihre Leads und Besucher keine unnötigen Anstrengungen auf sich nehmen müssen, um sich mit Ihnen in Verbindung setzen zu können. Die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden ist für Ihr Unternehmen von unschätzbarem Wert.

„Es gibt viel zu lernen von Ihrem online Publikum. Zum einen erhalten Sie ehrliches Feedback zu Kampagnen und Nachrichten. Wenn Sie die Interpretation und Meinung Ihrer Fans zu Ihrer Marke mit einbeziehen, können Sie frischen Content und loyale Fans erhalten.”

Um unnötigen Aufwand zu eliminieren, sollten Sie dafür sorgen, dass Landingpages nicht nach irrelevanten Daten fragen. Machen Sie Handlungsaufforderungen (call-to-actions) klar ersichtlich auf Ihrer Landingpage und auf anderen Seiten Ihrer Webseite.

Schritt 8: Verwenden Sie die richtige Technologie

Ein Marketing-Aufwand ist verschwendet, wenn unwirksame und unpassende Technologien verwendet werden. Es gibt Tools, die Ihnen durch jeden Schritt des digitalen Marketing-Prozesses helfen – mit inbegriffen sind Tools, die helfen Ihre Ziele zu identifizieren bis hin zu Tools, die Ihnen helfen herauszufinden, woher Ihre Besucher kommen.

Schritt 9: Bestätigen Sie Ihre Unterscheidungsmerkmale 

Wenn Ihr Unternehmen nicht unterschiedlich zu Ihren Wettbewerbern ist, sollten Sie keinen hohen Profit erwarten. Stellen Sie sicher, dass Sie den Unterschied zu den Anderen verändern (oder verstärken), indem Sie mit Ihren Kunden sprechen und sie fragen, warum sie Ihre Firma ausgesucht haben. Jedes Unternehmen hat ein einzigartiges Verkaufsargument – eine Eigenschaft, die Sie von der Konkurrenz abhebt. Recherchieren Sie und arbeiten Sie daran, um herauszufinden, was ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Wenn nötig, können Sie Ihr vorhandenes Unterscheidungsmerkmal festigen. Integrieren Sie diese Nachricht in Ihre Content-Marketing-Kampagnen.

Schritt 10: Verfolgen Sie Ihren Prozess

Ein kontinuierliches Monitoring sollte erfolgen, um sicherzustellen, dass die Strategie effektiv funktioniert. Dies erfolgt durch die Zuweisung von Teams, die diese Aufgabe übernehmen. Denken Sie daran aus Fehlern zu lernen und stets Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Es bedeutet eine Menge Arbeit eine digitale Marketingstrategie zu erstellen, aber ein effektiver und gut durchdachter Plan wird es viel einfacher machen.

Sind Sie bereit Ihre eigene digitale Marketing-Strategie festzulegen?

Wie sieht gutes Content Marketing aus?

Wie sieht gutes Content Marketing aus?

Per Definition handelt es sich bei Content Marketing um einen Teilbereich der PR, genauer gesagt um eine besondere Marketing Technik. Content bezeichnet den Inhalt von Veröffentlichungen in Form von Texten, Bildern, Charts, Videos etc.- sowohl in Printmedien als auch in digitaler Form. Der Anteil des Werbens mittels hochwertigen Contents steigt stetig an und ist besonders im Online Bereich ein effektives Tool.

Gute Gründe für Content Marketing

  1. Kund/innen betreiben Produkt-Recherche und -Vergleiche fast ausschliesslich online
  2. Die Entscheidungsreise bis zum Kauf spielt sich überwiegend im Netz ab
  3. Sie erfahren mehr über Ihre Kunden (Personas, Zielgruppe)
  4. Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades
  5. Das Vertrauen in Ihre Marke bzw. Ihre Produkte steigt 
  6. Effektive Neukundengewinnung und Kundenbindung
  7. Kann helfen Sie als kundenorientierten Experten etablieren
  8. Befriedigt den Kundenwunsch nach Information und Ersichtlichkeit des Nutzens
  9. Qualitativer Content hat eine langfristige Wirkung
  10. Gut geplante Inhalte steigern die Besucherzahlen auf Ihrer Seite
  11. Im Vergleich zu anderen Marketingarten sehr kosteneffizient
  12. Messbarkeit des Erfolgs gut möglich

Da diese Form des Werbens einen sehr positiven Effekt auf Ihr Unternehmen haben kann, geben wir Ihnen im folgenden ein paar wertvolle Tipps zum Thema Content Marketing.  

Erfolgversprechenden Content produzieren

Ansprechende Inhalte, die informativ, beratend und unterhaltsam sind, sollen Interessent/innen von einer Leistung oder einem Produkt überzeugen und sie letztendlich zu Kund/innen werden lassen. Content Marketing eignet sich ebenfalls gut, um über die Vermittlung des persönlichen Nutzens Stammkundschaft langfristig an ein Unternehmen oder eine Marke zu binden. Es ist jedoch deutlich mehr erforderlich, als das gelegentliche Posten eines hübschen Produktfotos oder eines netten Kunden-Kommentars. Ziel des Contents ist es, Interesse zu wecken. Der Vorteil des Kaufs bzw. der Nutzung eines bestimmten Angebotes für den Käufer bzw. die Käuferin muss also bei der Formulierung oder Präsentation klar im Vordergrund stehen. 

Special Offers, kostenfreien Versand und Rabattaktionen bietet die Konkurrenz genauso an wie Sie. Wenn Sie sich wirklich von Ihren Mitbewerbern unterscheiden und vor allem abheben wollen, konzentrieren Sie sich auf den Content. Denn Kund/innen sind unbewusst auf der Suche nach wissenswerten Fakten und Erklärungen zur Anwendung von Produkten. Je ansprechender Sie solche Infos „verpacken” desto besser kommen diese bei Ihrer Klientel an. Es darf und sollte sogar auch mal amüsant und locker formuliert sein. Versuchen Sie, Interessent/innen auf persönlicher Ebene anzusprechen. Das funktioniert mit Erklärvideos oder gelegentlichen Live-Beiträgen besonders gut. Ein Versprecher oder eine kleine Panne muss nicht rausgeschnitten werden: es reduziert die Distanz, verringert die Anonymität und verdeutlicht den Zuschauer/innen, dass hinter dem Angebot authentische Menschen „wie Du und ich stehen”. Das steigert Sympathien und in der Folge Ihre Beliebtheit.

Welche Arten und Formate von Content gibt es?

Um Ihnen eine Idee zu geben, was alles zum Content gezählt wird, haben wir eine kleine Liste erstellt. Sie werden überrascht sein!

Textformat:

  • Pressetexte- perfekt geeignet, um Neuigkeiten zu Ihrem Business bekanntzugeben
  • Case-Studies- Erfolgsberichte aus der Praxisanwendung Ihrer Produkte 
  • Social Media Posts- Content sollte in Art und Form zwischen den Plattformen variieren
  • Blogbeiträge- bieten vielfältige Möglichkeiten wie How to’s, Interviews und Gastbeiträge
  • E-Books- Premium Content zum Download, vermehrt qualifizierte Kundenkontakte
  • Mailings & Newsletter- essentiell zur Begleitung von Leads durch den Sales Funnel
  • White Paper- intensive Behandlung einzelner Themen, generiert mehr Leads
  • Checklisten- bieten Sie sich als Problemlöser an indem Sie hilfreiche Punkte aufzeigen

Audioformat:

  • Podcasts- Interviews und Reportagen erweitern Ihre Online Präsenz
  • Sprachassistenten- bringt Content zu Ihrem Angebot in heimische Wohnzimmer 

Bildformat:

  • Charts- präsentieren Information übersichtlich
  • Fotos & 360° Fotos- geben persönliche Einblicke in den Business-Alltag
  • Slideshows & animierte Bilder- bringen Bewegung ins Spiel und steigern Interesse

Videoformat:

  • Werbespots- der ewige Klassiker des Marketings
  • Tutorials & Produktvideos- erklären die Verwendung und verdeutlichen den Nutzen
  • Live-Spots- spontan und „ungeschminkt”, erweitern die Social Media Reichweite
  • Imagefilme- professionelle Hochglanz-Präsentation Ihres Business’
  • Webinare- weltweit zugängliche Seminare zur Stärkung der Kundenbindung

Halten Sie Ihren Content up to date 

Für die meisten Unternehmen ist es sicherlich unrealistisch, täglich etwas neues zu veröffentlichen. Das ist auch nicht unbedingt zielführend, denn es könnte Ihre Zielgruppe überfrachten und von manchen als eher belästigend empfunden werden. Ideal ist ein frischer Inhalts-Upload pro Woche, ein neuer Beitrag im Monat ist jedoch das absolute Minimum.

Warum das so wichtig ist? Zum einen soll Ihre Fangemeinde ja „am Ball bleiben”, Ihnen also als treue Kundschaft erhalten bleiben und nicht nur einen Einkauf bei Ihnen tätigen. Noch gewichtiger ist aber der folgende Punkt: Der Content Ihrer Seiten beeinflusst das Ranking in den Suchmaschinenergebnissen. Um also bei der Ergebnisanzeige von Online-Suchen möglichst weit oben platziert zu werden, und somit neue Käufer/innen zu akquirieren, müssen Sie Ihre gesamte Online Präsenz gut pflegen. All Ihre Inhalte Art sollten daher immer auf dem aktuellsten Stand sein. Stichwort SEO: Vergessen Sie Ihre eigene Webpage dabei nicht!

Brauchen Sie eine Content Strategie?

Wie Sie bereits erkennen können, ist professionelles Content Marketing recht umfangreich. Eine Strategie ist grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn Planung, Produktion bzw. Arbeitsprozesse und Umsetzung einer Idee sinnvoll aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Content Strategie organisiert die Erstellung von Inhalten und worum es darin gehen soll, die Wahl der Plattformen sowie den Zeitplan für die Veröffentlichungen. Zuständigkeiten innerhalb des Teams müssen festgelegt werden, das Marketing soll vorausschauend, langfristig und nachhaltig geplant sein. Schliesslich muss entschieden werden, welche Arten von Inhalt über welche Kanäle verbreitet werden sollen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Eine Content Strategie ist daher die unverzichtbare Grundlage für kontinuierlich hochwertige Inhalte und das Erreichen guter Resultate. Im Groben umfasst diese:

  1. Analyse des Marktes und Definition Ihrer Zielgruppe
  2. Untersuchung, welcher Content Ihre Buyer Persona am besten anspricht
  3. Festlegung der Ziele, Zeiträume, Inhalte, Plattformen, beteiligter Mitarbeiter
  4. Organisation von Verwaltung der Plattformen, Follow up und Kosten-Nutzen-Analysen

Messbarkeit des Erfolges von Content Marketing

Bei klassischen Marketingmethoden ist es häufig nicht möglich nachzuvollziehen, ob und in welchem Umfang diese erfolgreich sind. Das ist beim Content Marketing anders. Einige Tools um Resultate sichtbar zu machen sind:

  • die Anzahl der Seitenbesuche verglichen mit dem Vormonat
  • neue Newsletter- oder Seiten-Abonnements
  • neu hinzugekommene Follower
  • die Anzahl von Leads, beispielsweise Anfragen zu bestimmten Produkten

Geheimtipp: Storytelling

Zum Abschluss ein wertvoller Hinweis: Nichts ist so beliebt, wie eine tolle Geschichte. Betten  Sie Ihre Werbebotschaft in eine interessante Erzählung oder Anekdote ein. Gute Geschichtenerzähler sind die erfolgreichsten Verkäufer am Markt! 

10 Tipps für das Agenturbriefing

10 Tipps für das Agenturbriefing

Guter Content auf den eigenen Webseiten oder anderen Werbeflächen und Kanälen ist für jedes Unternehmen das Mittel zum gewünschten Erfolg. Doch woher bekommen Sie qualitativ hochwertige Inhalte? Eine spezifische und darauf spezialisierte Agentur ist sicher die richtige Wahl, um die Erstellung Ihres gewünschten Contents zu übernehmen. Aber wie wir alle wissen, bestimmen Details über Erfolg oder Misserfolg des Ergebnisses. Genau diese Details bedingen oft mehrere Korrekturen und Anpassungen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Damit sich die Content Erstellung nicht zu einem langwierigen Prozess entwickelt, benötigt die Agentur genaue Angaben über Ihre Vorstellungen und Wünsche.

In diesem Artikel geben wir Ihnen 10 Tipps, mit denen Sie ein perfektes Agenturbriefing erstellen können. Übrigens: Sie können diese Tipps auch für alle anderen Briefings – beispielsweise auch für die Kreation – verwenden.

 

Was ist ein Briefing?

Ein Briefing ist die Bezeichnung für die Aufgabenzuweisung. Dies kann schriftlich oder mündlich erfolgen und enthält alle wichtigen Informationen, Rahmenbedingungen und Eckpunkte, die der Auftragnehmer für eine Angebotsabgabe oder Auftragserfüllung benötigt. Je klarer ein Briefing definiert ist, desto einfacher ist die Zielumsetzung. Um eines vorweg zu nehmen: Wir empfehlen ausschliesslich schriftliche Briefings. Damit können Re- und Debriefings durchgeführt werden und die Chance auf ein optimales Ergebnis ohne mühsame Korrekturrunden steigt. Mehr dazu im folgenden Text.

 

Tipp 1: Halten Sie alles schriftlich fest

All Ihre Gedanken, die Sie im Vorfeld über Ihr Vorhaben gemacht haben, sollten Sie schriftlich festhalten. So können Sie das Briefing richtig aufbauen und festlegen. Dies ist ein sehr wirkungsvoller Weg, um zusammen mit der ausgesuchten Agentur zügig konkrete Marketingmassnahmen zu erarbeiten. Zudem verhindert die schriftliche Vorlage, dass irgendetwas vergessen wird und Sie können sie als Grundlage für eine spätere Beurteilung benutzen. Falls Sie von verschiedenen Agenturen Angebote einholen möchten, kann das Briefing zudem die Vergleichbarkeit erhöhen.

 

Tipp 2: Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage so genau wie möglich

Möchten Sie für Ihr Unternehmen neue Kunden gewinnen, den Bekanntheitsgrad Ihrer Firma erweitern oder ein neues Produkt einführen? Teilen Sie der Agentur, die Sie beauftragt haben, unbedingt mit, weshalb Sie sich an sie wenden und beschreiben Sie Ihr Unternehmen möglichst genau. Aufgrund dieser Ausgangssituation wird ein fähiger Agenturmitarbeiter schnell passende Lösungsvorschläge und Empfehlungen entwerfen können. Dabei wird er auf all Ihre Anliegen und Ziele eingehen.

 

Tipp 3: Definieren Sie, wen Sie erreichen möchten

Damit Ihnen die Agentur eine effektive und passgenaue Marketinglösung anbieten kann, muss Sie wissen, wer Ihre jetzigen und potenziellen Kunden sind. Dazu sollten Sie sich die Frage stellen, wofür Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt gut ist. Welches Produkt kann wessen Bedürfnis stillen? Wessen Problem kann durch Ihre Dienstleistung gelöst werden? Mit welcher Gruppe erzielen Sie den meisten Umsatz? Anhand der Antworten auf diese Fragen, kann die Agentur genau evaluieren, welche Kunden die Marketingmassnahmen ansprechen sollen.

 

Tipp 4: Legen Sie Ihre Botschaft dar

Was muss Ihre Kundschaft über Ihr Unternehmen unbedingt erfahren? Welche Wettbewerbsmerkmale, wie Qualität, Preis, garantierter Kundenservice oder Schnelligkeit zeichnen Ihr Unternehmen aus? Teilen Sie Ihrem Marketingspezialisten mit, wo Ihre Stärken liegen, damit dieser Ihre Informationen für die diversen Medienkanäle aufbereiten kann, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Der Experte kann Ihnen damit helfen, Ihr Potential voll auszuschöpfen und Ihre Qualitäten richtig hervorzuheben.

 

Tipp 5: Erläutern Sie ihre Wettbewerbslage

Um eine wirkungsvolle Marketingstrategie ausarbeiten zu können, benötigt die Agentur genaue Informationen über Ihre Wettbewerbssituation. Stellen Sie sich dazu selber beispielsweise folgende Fragen: Wer sind Ihre potentiellen Mitbewerber? Wie ist die Lage der Lieferanten und Abnehmer? Gibt es Produkte, die Ihr eigenes Produkt entbehrlich machen könnte? Wo liegen Ihre Stärken, mit denen Sie aus der Masse herausstechen können? So kann die Agentur Ihre Wettbewerbslage beurteilen und eine Strategie erarbeiten.

 

Tipp 6: Geben Sie einen zeitlichen Rahmen vor

Eine bessere Planbarkeit für sich und die Marketingagentur erreichen Sie, indem Sie einen klaren Zeitplan für die einzelnen Schritte erstellen. Falls Sie zum Beispiel eine Produkteinführung planen, gehört der angestrebte Zeitpunkt der Veröffentlichung unbedingt in das Agenturbriefing mit hinein. Mit dieser Zeitangabe kann sich die Agentur auf dieses spezielle Ereignis einstellen.

 

Tipp 7: Legen Sie Ihr Budget fest

Sie sollten der Agentur einen konkreten Finanzrahmen zur Verfügung stellen, sodass sie ein passgenaues Massnahmenpaket erstellen kann. Es ist also wichtig, das Werbebudget mit in Ihr Briefing zu integrieren, um Transparenz und Überschaubarkeit zu schaffen. Mit dem Festlegen eins Budgets warten auch keine bösen finanziellen Überraschungen auf Sie.

 

Tipp 8: Planen Sie mögliche Hindernisse mit ein

Schildern Sie dem Marketingexperten im Briefing die möglichen Risiken und potenziellen Schwierigkeiten, damit er Lösungswege bereithalten kann. So können mögliche Steine aus dem Weg geräumt werden, bevor sie zu Stolpersteinen werden.

 

Tipp 9: Setzen Sie genaue Zielvorgaben

Zu Recht erwarten Sie, dass sich die Beauftragung der Marketingagentur für Sie rechnet. Deshalb ist es wichtig im Agenturbriefing die Zielvorgaben, die erreicht werden sollen, genau zu definieren. So kann der Erfolg am Schluss gemessen werden und der Marketingbeauftragte hat gleichzeitig einen Wegweiser, dem er folgen kann.

 

Tipp 10: Sorgen Sie für einen Informationsabgleich

Fester Bestandteil Ihres Auftrags sollte das Rebriefing sein. Bitten Sie die Agentur, das Agenturbriefing zusammenzufassen, um so einen Abgleich aller Beteiligten zu erreichen. Geben Sie das Briefing frei, wenn alle Ergänzungen und Änderungswünsche vorgenommen und abgeglichen worden sind. So können Sie sicherstellen, dass die Aufgaben genau verstanden werden und keine Missverständnisse auftreten. Die beauftragte Agentur kann nun beginnen, die festgelegten Marketingmassnahmen umzusetzen.

 

Fazit

Wenn es Ihnen darum geht, eine Agentur zielgerichtet zu beauftragen oder verschiedene Angebote einzuholen, ist das Agenturbriefing ein sehr nützliches Werkzeug. Es dient als Leitfaden, um die Marketingstrategie perfekt und planvoll zu verwirklichen. Gleichzeitig können Sie so den Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten festlegen. Zum Schluss können Sie das Agenturbriefing als Evaluationsgrundlage nutzen, um sicherzustellen, dass alles eingehalten und nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erledigt wurde. Ein vollständiges und professionelles Agenturbriefing sorgt also für Transparenz, Planbarkeit und kann als Grundlage für die Erfolgskontrolle genutzt werden.

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