10 Tipps für das Agenturbriefing

10 Tipps für das Agenturbriefing

Guter Content auf den eigenen Webseiten oder anderen Werbeflächen und Kanälen ist für jedes Unternehmen das Mittel zum gewünschten Erfolg. Doch woher bekommen Sie qualitativ hochwertige Inhalte? Eine spezifische und darauf spezialisierte Agentur ist sicher die richtige Wahl, um die Erstellung Ihres gewünschten Contents zu übernehmen. Aber wie wir alle wissen, bestimmen Details über Erfolg oder Misserfolg des Ergebnisses. Genau diese Details bedingen oft mehrere Korrekturen und Anpassungen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Damit sich die Content Erstellung nicht zu einem langwierigen Prozess entwickelt, benötigt die Agentur genaue Angaben über Ihre Vorstellungen und Wünsche.

In diesem Artikel geben wir Ihnen 10 Tipps, mit denen Sie ein perfektes Agenturbriefing erstellen können. Übrigens: Sie können diese Tipps auch für alle anderen Briefings – beispielsweise auch für die Kreation – verwenden.

 

Was ist ein Briefing?

Ein Briefing ist die Bezeichnung für die Aufgabenzuweisung. Dies kann schriftlich oder mündlich erfolgen und enthält alle wichtigen Informationen, Rahmenbedingungen und Eckpunkte, die der Auftragnehmer für eine Angebotsabgabe oder Auftragserfüllung benötigt. Je klarer ein Briefing definiert ist, desto einfacher ist die Zielumsetzung. Um eines vorweg zu nehmen: Wir empfehlen ausschliesslich schriftliche Briefings. Damit können Re- und Debriefings durchgeführt werden und die Chance auf ein optimales Ergebnis ohne mühsame Korrekturrunden steigt. Mehr dazu im folgenden Text.

 

Tipp 1: Halten Sie alles schriftlich fest

All Ihre Gedanken, die Sie im Vorfeld über Ihr Vorhaben gemacht haben, sollten Sie schriftlich festhalten. So können Sie das Briefing richtig aufbauen und festlegen. Dies ist ein sehr wirkungsvoller Weg, um zusammen mit der ausgesuchten Agentur zügig konkrete Marketingmassnahmen zu erarbeiten. Zudem verhindert die schriftliche Vorlage, dass irgendetwas vergessen wird und Sie können sie als Grundlage für eine spätere Beurteilung benutzen. Falls Sie von verschiedenen Agenturen Angebote einholen möchten, kann das Briefing zudem die Vergleichbarkeit erhöhen.

 

Tipp 2: Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage so genau wie möglich

Möchten Sie für Ihr Unternehmen neue Kunden gewinnen, den Bekanntheitsgrad Ihrer Firma erweitern oder ein neues Produkt einführen? Teilen Sie der Agentur, die Sie beauftragt haben, unbedingt mit, weshalb Sie sich an sie wenden und beschreiben Sie Ihr Unternehmen möglichst genau. Aufgrund dieser Ausgangssituation wird ein fähiger Agenturmitarbeiter schnell passende Lösungsvorschläge und Empfehlungen entwerfen können. Dabei wird er auf all Ihre Anliegen und Ziele eingehen.

 

Tipp 3: Definieren Sie, wen Sie erreichen möchten

Damit Ihnen die Agentur eine effektive und passgenaue Marketinglösung anbieten kann, muss Sie wissen, wer Ihre jetzigen und potenziellen Kunden sind. Dazu sollten Sie sich die Frage stellen, wofür Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt gut ist. Welches Produkt kann wessen Bedürfnis stillen? Wessen Problem kann durch Ihre Dienstleistung gelöst werden? Mit welcher Gruppe erzielen Sie den meisten Umsatz? Anhand der Antworten auf diese Fragen, kann die Agentur genau evaluieren, welche Kunden die Marketingmassnahmen ansprechen sollen.

 

Tipp 4: Legen Sie Ihre Botschaft dar

Was muss Ihre Kundschaft über Ihr Unternehmen unbedingt erfahren? Welche Wettbewerbsmerkmale, wie Qualität, Preis, garantierter Kundenservice oder Schnelligkeit zeichnen Ihr Unternehmen aus? Teilen Sie Ihrem Marketingspezialisten mit, wo Ihre Stärken liegen, damit dieser Ihre Informationen für die diversen Medienkanäle aufbereiten kann, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Der Experte kann Ihnen damit helfen, Ihr Potential voll auszuschöpfen und Ihre Qualitäten richtig hervorzuheben.

 

Tipp 5: Erläutern Sie ihre Wettbewerbslage

Um eine wirkungsvolle Marketingstrategie ausarbeiten zu können, benötigt die Agentur genaue Informationen über Ihre Wettbewerbssituation. Stellen Sie sich dazu selber beispielsweise folgende Fragen: Wer sind Ihre potentiellen Mitbewerber? Wie ist die Lage der Lieferanten und Abnehmer? Gibt es Produkte, die Ihr eigenes Produkt entbehrlich machen könnte? Wo liegen Ihre Stärken, mit denen Sie aus der Masse herausstechen können? So kann die Agentur Ihre Wettbewerbslage beurteilen und eine Strategie erarbeiten.

 

Tipp 6: Geben Sie einen zeitlichen Rahmen vor

Eine bessere Planbarkeit für sich und die Marketingagentur erreichen Sie, indem Sie einen klaren Zeitplan für die einzelnen Schritte erstellen. Falls Sie zum Beispiel eine Produkteinführung planen, gehört der angestrebte Zeitpunkt der Veröffentlichung unbedingt in das Agenturbriefing mit hinein. Mit dieser Zeitangabe kann sich die Agentur auf dieses spezielle Ereignis einstellen.

 

Tipp 7: Legen Sie Ihr Budget fest

Sie sollten der Agentur einen konkreten Finanzrahmen zur Verfügung stellen, sodass sie ein passgenaues Massnahmenpaket erstellen kann. Es ist also wichtig, das Werbebudget mit in Ihr Briefing zu integrieren, um Transparenz und Überschaubarkeit zu schaffen. Mit dem Festlegen eins Budgets warten auch keine bösen finanziellen Überraschungen auf Sie.

 

Tipp 8: Planen Sie mögliche Hindernisse mit ein

Schildern Sie dem Marketingexperten im Briefing die möglichen Risiken und potenziellen Schwierigkeiten, damit er Lösungswege bereithalten kann. So können mögliche Steine aus dem Weg geräumt werden, bevor sie zu Stolpersteinen werden.

 

Tipp 9: Setzen Sie genaue Zielvorgaben

Zu Recht erwarten Sie, dass sich die Beauftragung der Marketingagentur für Sie rechnet. Deshalb ist es wichtig im Agenturbriefing die Zielvorgaben, die erreicht werden sollen, genau zu definieren. So kann der Erfolg am Schluss gemessen werden und der Marketingbeauftragte hat gleichzeitig einen Wegweiser, dem er folgen kann.

 

Tipp 10: Sorgen Sie für einen Informationsabgleich

Fester Bestandteil Ihres Auftrags sollte das Rebriefing sein. Bitten Sie die Agentur, das Agenturbriefing zusammenzufassen, um so einen Abgleich aller Beteiligten zu erreichen. Geben Sie das Briefing frei, wenn alle Ergänzungen und Änderungswünsche vorgenommen und abgeglichen worden sind. So können Sie sicherstellen, dass die Aufgaben genau verstanden werden und keine Missverständnisse auftreten. Die beauftragte Agentur kann nun beginnen, die festgelegten Marketingmassnahmen umzusetzen.

 

Fazit

Wenn es Ihnen darum geht, eine Agentur zielgerichtet zu beauftragen oder verschiedene Angebote einzuholen, ist das Agenturbriefing ein sehr nützliches Werkzeug. Es dient als Leitfaden, um die Marketingstrategie perfekt und planvoll zu verwirklichen. Gleichzeitig können Sie so den Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten festlegen. Zum Schluss können Sie das Agenturbriefing als Evaluationsgrundlage nutzen, um sicherzustellen, dass alles eingehalten und nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erledigt wurde. Ein vollständiges und professionelles Agenturbriefing sorgt also für Transparenz, Planbarkeit und kann als Grundlage für die Erfolgskontrolle genutzt werden.

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Die 10 effektivsten Marketingstrategien im B2C-Bereich

Die 10 effektivsten Marketingstrategien im B2C-Bereich

Welches sind die wichtigsten Elemente einer B2C-Marketingstrategie, die Brand Awareness, Kundengewinnung und Kundenbindung fokussieren? Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick in die 10 erfolgreichsten Methoden, die unabhängig von Unternehmensgrösse oder Branche funktionieren. Und auch hier gilt: Die höchste Marketingwirkung kann nur dann erzielt werden, wenn möglichst viele Strategie-Elemente ineinandergreifen und miteinander vereint werden. Von Einzelmassnahmen ohne klares Konzept raten wir ab.

 

Soziale Netzwerke und virales Marketing

Social Media Marketing konzentriert sich darauf, Nutzern Inhalte zu bieten, die sie spannend finden und daher bestenfalls in ihren sozialen Netzwerken teilen werden. Diese wertvolle Interaktion führt zu einer höheren Sichtbarkeit und mehr Traffic auf Ihrem Webshop oder Ihrer Landingpage. Die Interaktion bzw. das Teilen von Inhalten, Videos und Bildern in den sozialen Medien beeinflusst zudem die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da sie oft die Relevanz in den Suchergebnissen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube sowie in Suchmaschinen wie Google erhöhen.

 

Was müssen Sie tun? Welche Voraussetzungen müssen Sie schaffen?

  • Voraussetzung ist eine attraktive Unternehmensseite auf den relevanten social Media sowie die kontinuierliche Publikation von wertvollem Content – natürlich aus Kundensicht
  • Ihr Webshop oder Website müssen state-of-the-art sein und eine hohe Customer Experience bieten

 

Paid Media

Mit Paid Media, d.h. bezahlte Werbung, können Sie Ihren Website-Traffic steigern. Hierzu gibt es verschiedene Methoden, eine der gängigsten sind die sog. Pay-per-Click (PPC)-Links. Hierbei kaufen oder «sponsern» Sie einen Link, der als Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen erscheint, sobald ein Interessent nach Schlüsselwörtern sucht, die mit Ihrem Produkt oder Dienstleistung in Zusammenhang stehen. Jedes Mal, wenn die Anzeige angeklickt wird, bezahlen Sie der Suchmaschine eine «Pay-per-Click»-Gebühr.

 

Internet-Marketing

Internet- bzw. Online-Marketing kombiniert Web und E-Mail zur Schaltung von Werbung und Förderung von E-Commerce-Verkäufen. Um Ihre Markenpräsenz zu erhöhen, sollten Sie gleichzeitig die relevanten Social-Media-Plattformen mit ihren hohen Reichweiten miteinbeziehen. Auch die Kombination mit Ihren Offline-Aktivitäten sorgt für den grösstmöglichen Werbeeffekt.

 

Kundenbewertungen

Vor allem Online-Rezensionen und -Meinungen sind hervorragende Massnahmen zur Generierung von Vertrauen bei potenziellen Kunden. Sie haben einen hohen Stellenwert im Rahmen der B2C-Strategie. Mund-zu-Mund-Propaganda ist kostenlos, organisch und sehr wirkungsvoll: Eine Empfehlung von einem Freund, Kollegen, Familienmitglied oder einem zufriedenen User geniesst eine grosse Glaubwürdigkeit und kann Dutzende von Leads zum Kauf bewegen, wenn sie von positiven Erfahrungen mit Ihrer Marke erfahren. Lesen Sie hierzu unsere weiterführende Literatur: https://www.fitforprofit.ch/wie-haeufig-werden-sie-von-ihren-kunden-empfohlen-ueber-kundenbewertungen-als-marketing-instrument/

 

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing gilt als effektive Massnahme zur Pflege und Konvertierung von Leads. Je spannender Ihr Content und je attraktiver Ihr Angebot ist, desto grösser sind die Chancen, dass Ihre E-Mails bzw. Newsletter geöffnet werden, Inter- oder Transaktion stattfinden und diese nicht im Spam landen. Der Erfolg des E-Mail-Marketings wird an den Öffnungs- und Klickraten gemessen und muss Teil einer ganzheitlichen Strategie sein, die verschiedene Massnahmen miteinander vereint. E-Mail-Marketing kann mit den gängigen Newsletter-Tools völlig automatisiert und mit Möglichkeiten zur Messung des Werbeerfolgs durchgeführt werden. Wichtig beim E-Mail- oder Newsletter-Marketing ist die Berücksichtigung der Datenschutz-Regelungen (Stichwort: Opt-in, Opt-out)

 

Direktvertrieb

Der Direktvertrieb leistet genau das, was der Name vermuten lässt: Marketing und Verkauf von Produkten direkt an den Verbraucher. Bei diesem Modell bauen Verkäufer persönliche Beziehungen zu Einzelpersonen auf, indem sie Produkte ausserhalb von Einzelhandelsgeschäften vorführen und verkaufen, häufig bei einer Einzelperson zu Hause.

 

Point-of-Purchase-Marketing (POP)

Point-of-Purchase-Marketing (oder POP-Marketing) fokussiert (potenzielle) Kunden, die sich bereits im Geschäft bzw. am POS befinden und zum Kauf animiert werden sollen. Hierzu werden häufig aufmerksamkeitsstarke Displays und Regal-Elemente, aber auch Coupons auf Verpackungen eingesetzt. Bestenfalls sollten auch diese Massnahmen mit Online-Massnahmen (z.B. Kampagnenseite, Social-Media-Marketing) verknüpft werden.

 

Co-Branding, Affinity und Cause Marketing

Bei allen drei Massnahmen sprechen wir von Kooperationen. Bei Co-Branding handelt es sich um eine Methode, bei der sich mindestens zwei Marken zusammenschliessen, um ein einziges Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben und gemeinschaftlich zu verkaufen. Dabei transportieren diese ihre kollektive Glaubwürdigkeit an die Verbraucher und steigern damit die Wahrnehmung des Produktes oder der Dienstleistung. Co-Branding kann auch Hersteller von Eigenmarken davon abhalten, das Produkt oder die Dienstleistung zu kopieren. Affinity Marketing besteht aus der Partnerschaft zwischen einem Unternehmen (Anbieter) und einer Organisation, die Personen mit gleichen Interessen zusammenbringt – zum Beispiel ein Café, das Waren einer lokalen Bäckerei verkauft. Cause Marketing hat vor allem das Ziel, die Reputation der Marke zu steigern. Dabei soll die Kooperation zwischen einem gewinnorientierten Unternehmen und einer Non-Profit-Organisation gemeinsam soziale und andere wohltätige Zwecke fördern und davon profitieren. Cause Marketing-Beziehungen sind sog. «Feel-Goods», die ihren Kunden das Gefühl vermitteln, dass sie deren Wunsch, die Welt zu verbessern, teilen.

 

Conversational Marketing

Beim Conversational Marketing kommunizieren Verbraucher über einen Chatbot oder Live-Chat. Diese erhalten die gewünschten Informationen und erhalten Fragen in Echtzeit beantwortet. Durch diese personalisierte Interaktion wird das Benutzererlebnis erheblich verbessert. Für B2C-Unternehmen ist Conversational Marketing besonders effektiv, weil es die Verweildauer von Käufern im Verkaufstrichter verkürzt und den Kundenservice skaliert. Conversions erfolgen schneller, da Beziehungen zum Unternehmen schneller aufgebaut werden.

 

Earned Media/PR

Earned Media ist kostenlose und organisch generierte Werbung, die verschiedene Methoden beinhaltet, z.B. Social-Media-Testimonials, Mund-zu-Mund-Propaganda, eine klassische Kundenbewertung auf einer Bewertungsplattform, eine Erwähnung im Fernsehen, Radio oder in einem Print-Medium (Tages-, Fachmagazin etc.). Earned Media geniesst einen höheren Vertrauensbonus als herkömmliche Werbung.

 

Storytelling

Mit Brand Storytelling werden Verbraucher auf einer emotionalen Ebene angesprochen. Anstatt nur nackte Zahlen und Fakten zu publizieren, können Sie mit Storytelling eine einprägsame Geschichte darüber erzählen, wer Ihr Unternehmen ist, was Sie tun, wie Sie Probleme lösen, was Sie wertschätzen und wie Sie sich für Ihre Community und die Öffentlichkeit im Allgemeinen engagieren.

 

Sind Sie bereit, Ihre Marketingbemühungen zu verstärken, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Oder Sie haben zu wenig interne Kapazitäten und personelle Ressourcen? Dann kontaktieren Sie uns gerne – wir unterstützen Sie von der Strategie, der Planung bis hin zur professionellen Umsetzung aller Massnahmen.

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Marketingstrategie im B2B-Bereich

Marketingstrategie im B2B-Bereich

Welches sind die wichtigsten Elemente einer B2B-Marketingstrategie? Wir zeigen Ihnen nachfolgend die 11 effektivsten Methoden auf. Um eines vorweg zu nehmen: Als Einzelmassnahmen bieten die aufgeführten Strategien nur eine begrenzte Marketingwirkung. Wirkungsvolles Inbound-Marketing muss alle Elemente vereinen (SEO, SEM, Content Marketing, Social Media und Earned Media) mit dem Ziel, qualifizierte Leads zu generieren, Kundenbeziehungen zu stärken und die Brand Awareness zu erhöhen.

 

1. Content-Marketing

Professionelles Content-Marketing hat das Ziel, das Kaufverhalten zu beeinflussen und setzt daher mehr auf Aufklärung statt auf vordergründigen Verkauf. Mit diesem strategischen Marketingansatz sollen Informationen verbreitet werden, die für die Bedürfnisse Ihrer potenziellen Kunden relevant sind, und zwar abgestimmt auf die jeweilige Phase innerhalb der Customer Journey. Da die Kommunikation fortlaufend erfolgt, können die Inhalte so angepasst werden, dass sie die Erkenntnisse widerspiegeln, die Sie im Laufe der Zeit über die Interessenten gewinnen. Der Content kann in verschiedensten Formaten und Medien platziert werden, so beispielsweise als Infografiken, Websites, Social-Media-Posts, Podcasts, Videos, Blogs, Whitepapers, Webinare und eBooks.

Content-Marketing ist nicht gleichbedeutend mit Inbound-Marketing (siehe unten), sondern ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Inbound-Strategie, integriert allerdings keine anderen Marketing-Methoden, um den Wert der Inhalte zu maximieren.

Weshalb Content Marketing?

  • Spannender Content führt Interessenten durch den Verkaufstrichter bis hin zu deren Kaufentscheidung und anschliessender Kundenbindung
  • Content mit Mehrwert erhöht die Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und Attraktivität Ihrer Marke
  • Mit dem richtigen Content können Ihre Zielgruppen mit relevanten Informationen angesprochen werden

 

2. Inbound-Marketing

Inbound gilt als die mit Abstand effektivste B2B-Marketingstrategie und verfolgt das Ziel, Kunden zu gewinnen, diese zu binden und zu begeistern. Im Gegensatz zu traditionellen Marketing-Methoden werden beim Inbound-Marketing die Stärken der anderen Strategien genutzt. Mit spannenden und aussagekräftigen Inhalten und relevanten Botschaften in jeder Phase der Customer Journey wird die Aufmerksamkeit Ihrer (potenziellen) Kunden auf Ihre Website, den Webshop oder Landingpages gezogen, anstatt sie mit unterbrechender traditioneller Werbung zu belästigen.

Warum Inbound-Marketing?

  • Inbound-Marketing funktioniert für Unternehmen jeder Grösse, Art und Branche
  • Schafft eine nachhaltige Interessenten- und Kundenbindung
  • Trägt dazu bei, eine Marke zu profilieren und sich gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren

 

3. Social-Media-Marketing

Das Prinzip des Social-Media-Marketing ist denkbar genial: Mit der hohen Reichweite von sozialen Netzwerken sollen den Nutzern Inhalte geboten werden, die sie bereit sind, in ihren eigenen Netzwerken zu teilen. Diese Inhalte können Texte, Videos oder Visuals sein. Intelligentes Social-Media-Marketing steigert die Sichtbarkeit Ihrer Marke und bringt mehr Traffic auf Ihrer Website, Webshop oder Landingpage. Social-Media-Marketing gehört ausserdem zu den effektivsten Möglichkeiten, Ihren SEO-basierten Content zu boosten.

Warum Social-Media-Marketing?

  • Durch hohe Reichweiten kann Ihre Marke von einer höheren Sichtbarkeit und damit Steigerung ihres Bekanntheitsgrades profitieren
  • Durch das Teilen von Inhalten kann Ihre Marke «personifiziert» und sogar als Empfehlung wahrgenommen werden
  • SEO-basierter Content kann durch den Einsatz der sozialen Medien das Ranking Ihrer Website in Suchmaschinen verbessern

 

4. Suchmaschinen-Optimierung

Mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) soll der Bekanntheitsgrad Ihrer Website, Webshop oder Landingpage erhöht und die Besucherzahlen gesteigert werden, indem die Website in den ersten unbezahlten, «natürlichen» Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google erscheint.

Während Massnahmen wie Social-Media-Marketing, E-Mail- oder Bannerwerbung Website-Besuche generieren, ist die Sichtbarkeit bzw. ein Top-Ranking besonders wichtig, da Suchmaschinen die Suchanfragen und Navigation im Internet abbilden. SEO wird durch das Zusammenwirken vieler Taktiken erreicht und ist ein zentraler Bestandteil einer effektiven Inbound-Marketing-Strategie und gilt nicht als Eintagsfliege, sondern muss konsequent durchgeführt werden.

Warum Suchmaschinen-Optimierung?

  • SEO vereinfacht die Suche für Kunden, die sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung interessieren
  • SEO gilt als der effizienteste Akquise-Kanal im B2B
  • Konsequentes SEO positioniert Ihre Marke nachhaltig und hält diese konkurrenzfähig

 

5. Suchmaschinenmarketing/PPC

Suchmaschinenwerbung (SEA) ist neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO) Teil des Suchmaschinenmarketings (SEM). Mit bezahlter Online-Werbung soll der Traffic auf der Website oder Webshop erhöht werden. Die sog. «Pay-per-Click (PPC)-Links» gehören zur häufigsten Methode, wobei ein Link als Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen erscheint, sobald nach Schlüsselwörtern (Keywords) gesucht wird, die im Kontext mit einem bestimmten Produkt, Dienstleistung oder Marke stehen. Mit jedem Klick auf die Anzeige (Link oder Banner) bezahlt das Unternehmen eine Gebühr an die Suchmaschine.

Warum Suchmaschinenwerbung?

  • SEA bietet zielgenaue Werbung mit geringem Streuverlust und umgehend messbaren Erfolge
  • SEA garantiert maximale Präsenz auf allen Endgeräten (Desktop, Mobile, Tablet) Ihrer Interessenten
  • SEA kann nach Laufzeit und verfügbarem Budget erfolgen und zeitnah optimiert werden

 

6. Account Based Marketing und Retargeting

Account Based Marketing (ABM) ist eine B2B-Strategie, die mit hochgradig personalisierten Kampagnen bestimmte Zielkunden innerhalb eines Marktes fokussiert und keine pauschalen Kampagnen für mögliche Leads durchführt. Dabei werden mit speziell zugeschnittenem Content spezifische Buyer Profile (Key Accounts) angesprochen; gezielte Marketing-Massnahmen fokussieren sich auf deren Buying Center (Entscheider-Gruppen) bzw. Buyer Personas (am Beschaffungsprozess Beteiligte). ABM gilt als Erweiterung des Inbound Marketings und fokussiert sich auf die Personenkreise vor der Awareness-Phase. Der Empfänger steht – im Gegensatz zum klassischen Sales Funnel – bereits fest, während beim Inbound Marketing zunächst eine breite Masse angesprochen wird.

Weshalb Account Based Marketing?

  • ABM bietet eine vereinfachte Erfolgsmessung bei hohem ROI
  • Die Chance einer Interaktion ist durch personalisierte Massnahmen und einer besseren Customer Experience deutlich höher
  • Effizienter Einsatz der Marketing- und Sales-Budgets

 

7. Retargeting

Verlassen Nutzer nach ihrem Besuch einer Website oder Webshop diese ohne Kauf oder Interaktion wieder, so kann Retargeting als «Verfolgungsmassnahme» eingesetzt werden. Via Browser-Cookies bietet Retargeting zielgerichtete Werbung in nachgelagerten Web-Suchen und Interaktionen dieser Besucher, auch wenn sie nicht in direkter Verbindung mit Ihrer Website oder Webshop stehen.

Weshalb Retargeting?

  • Effizientes Conversion-Tool, das Ihren Brand wiederholt vor Zielgruppen bringt, die bereits an Ihrer Leistung interessiert sind
  • Retargeting bringt die Aufmerksamkeit und Kaufkraft von «virtuellen Schaufenster-Käufern» wieder
  • Retargeting bietet einen schnelleren Verkaufsprozess und dadurch die effizientere Nutzung von Marketing-Ressourcen

 

8. Earned Media/PR

Earned Media ist organisch generierte, kostenlose Werbung und zeigt sich als facettenreiche Möglichkeiten – vom Testimonial in den sozialen Medien, Mundpropaganda, einer Erwähnung in klassischen Medien bis hin zum Zeitungsartikel oder Leitartikel. Je spannender das Thema bzw. der Content, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser durch bestimmte Fachgruppen aufgenommen und distribuiert wird.

Warum Earned Media und PR?

  • Earned Media/PR sind «kostenlose» Werbekanäle
  • Earned Media/PR geschieht unaufgefordert und wird daher als glaubwürdig wahrgenommen
  • Earned Media/PR erhöht die Aufmerksamkeit für wertvolle, lehrreiche und vertrauenswürdige Inhalte

 

9. Empfehlungsprogramme und Storytelling

Mit Empfehlungsprogrammen bieten Unternehmen (potenziellen) Kunden systematisch Anreize, damit diese in den eigenen oder öffentlichen Netzwerken über ihre Erfahrungen mit den Produkten und Dienstleistungen berichten und diese damit weiterempfehlen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Empfehlungen zu generieren, so beispielsweise mit spezifischen Affiliate-Programmen. Lesen Sie zum Thema «Storytelling» hier: https://www.fitforprofit.ch/storytelling-alter-wein-in-neuen-schlaeuchen/

Warum Empfehlungsprogramme?

  • Kundenempfehlungen bieten eine höhere Glaubwürdigkeit als herkömmliche Werbung
  • Eine Marke bzw. Produkt oder Dienstleistung wird durch eine persönliche Empfehlung authentischer
  • Kundenempfehlungen gelten als der günstigste Umsatz-Booster, da zufriedene Kunden quasi den Verkauf übernehmen

 

10. Industrie-Events

Messen gehören nach wie vor zu den wichtigsten B2B-Networking-Tools – insbesondere, wenn diese durch Inbound-Taktiken unterstützt werden. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, Beziehungen zu wichtigen (potenziellen) Kunden, Branchenpartnern, Meinungsführern und Lieferanten aufzubauen und zu pflegen. Zudem können vor Ort Markttrends und -chancen identifiziert und einen Blick auf die Konkurrenz geworfen werden. Allerdings stösst das persönliche Networking angesichts der Pandemie auf Einschränkungen. Mit den neuen Technologien können jedoch virtuelle Veranstaltungen stattfinden, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Warum Industrie-Events?

  • B2B-Messen bieten persönlichen Beziehungsaufbau und -pflege zu relevanten Anspruchsgruppen
  • Gute Möglichkeiten für die Lead-Generierung durch zielgerichtetes Umfeld
  • Event-Aktivitäten können hervorragend in die Customer Journey bzw. Sales Funnel mit vor- und nachgelagerten Aktivitäten integriert werden

 

11. Conversational Marketing

Conversational Marketing bietet durch Echtzeit-Interaktion via Chatbot oder Live-Chat eine Pseudo-Konversation mit den Zielgruppen. Interessenten und Kunden erhalten die gewünschten Informationen zum richtigen Zeitpunkt; weiterführende Fragen können zeitnah beantwortet werden. Die personalisierte Interaktion verbessert das Nutzererlebnis erheblich. Für Unternehmen verkürzt Conversational Marketing in der Regel die Verweildauer der Käufer im Verkaufstrichter. Konversionen finden schneller statt, weil Beziehungen schneller aufgebaut werden.

Warum Conversational Marketing?

  • Conversational Marketing ersetzt die unpersönliche Lead-Generierung durch ein authentisches, persönliches Kundenerlebnis
  • Conversational Marketing verbessert die Kommunikation zu Interessenten und Kunden, da diese ihre Bedürfnisse klarer formulieren und Unternehmen diese leichter verstehen können
  • Conversational Marketing stärkt – trotz Einsatz von Bots statt Menschen – die Käufer-Beziehung

 

Sind Sie bereit, Ihre Marketingbemühungen zu verstärken, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Oder Sie haben zu wenig interne Kapazitäten und personelle Ressourcen? Dann kontaktieren Sie uns gerne – wir unterstützen Sie von der Strategie, der Planung bis hin zur professionellen Umsetzung aller Massnahmen.

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Warum Social Media Teil der Digital-Strategie sein muss.

Warum Social Media Teil der Digital-Strategie sein muss.

Die Fachhochschule Graubünden hat jüngst eine spannende Studie publiziert. Eine wichtige Aussage darin lautet: «Nichtsdestotrotz tun sich viele KMU bislang schwer mit der strategischen Anwendung von Social Media für ihre Geschäftszwecke».

Was wir immer wieder in der Praxis feststellen – unabhängig von der Studie: Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Awareness für Social Media in KMU zwar gestiegen, aber es gibt noch sehr viele Potenziale….

Nur sechs klassische Beispiele sollen an dieser Stelle erwähnt werden:

✅ Das Thema Social Media wird mehrheitlich isoliert betrachtet

✅ Das Ziel ist häufig nicht klar – «einfach mal machen», ist teuer und zeitaufwändig

✅ Details über die (potenziellen) Kunden sind nicht bekannt und daher auch die Kenntnis über deren Erreichbarkeit, Kommunikations- und Kaufverhalten

✅ Social Media wird nur als Post verstanden: Man postet einfach mal wild drauf los und lässt es nach einer gewissen Zeit wieder, weil der Erfolg ausbleibt

✅ Wenig oder keine Beteiligung der Mitarbeiter in Kombination mit Ängsten (z.B. Datenschutz, Präsenz und Exponieren in der Öffentlichkeit)

✅ Man kauft Follower und erhält jedoch keine Interaktionen auf die Posts

✅ Social-Media-Marketing ist Teil der Digital-Strategie im Unternehmen. Die Digital-Strategie muss individuell auf die externe (Markt, Kunden, Konkurrenz) und auf die interne (Status, Ressourcen, Prozesse) Perspektive (Möglichkeiten, Trends, Anforderungen) ausgerichtet und vor allem nachhaltig angelegt sein

Wichtig ist – und folgende Punkte sind nicht vollständig und vereinfacht ausgedrückt:

✅ Je besser und pointierter die Digital-Strategie ist, desto geringer sind die Streuverluste und damit auch der Mitteleinsatz (Budget, Personal)

✅ Die Customer Journey muss entwickelt werden. Daraus leitet sich die Priorisierung der einzelnen Kontaktpunkte ab, die entsprechend bespielt werden müssen

✅ Welcher Social-Media-Kanal in welcher Kombination bespielt werden soll, hängt ausschliesslich von der Erreichbarkeit der Zielgruppe ab

✅ Der Content muss auf die (potenziellen) Zielgruppen ausgerichtet werden und ist ebenfalls Teil der Digital-Strategie

✅ Mitarbeiter sind wichtige Markenbotschafter und Kernelement der Content-Distribution – und nicht gekaufte Follower, die sich für die Leistung nicht interessieren und demzufolge auch niemals interagieren werden

✅ Der interne Mindset ist wichtigster Erfolgsfaktor – Ängste, Zweifel, Befindlichkeiten und das berühmte «Warten wir mal ab, was die anderen so machen» ersticken jegliche Anstrengung und Motivation einzelner im Keim

✅ Die aus der Digital-Strategie abgeleitete Organisation, Ressourcen und Prozesse müssen individuell auf das Unternehmen entwickelt und abgestimmt werden. Eierlegende Wollmilchsäue gibt es bekanntlich nicht oder nur ganz wenige, sprich: ein Mitarbeiter alleine kann nicht alles machen und das Spektrum an digitalen Möglichkeiten abdecken! Wir reden hier von strategischen und operativen Aufgaben, die jeweils spezifisches Know-how und Ressourcen benötigen. Das Know-how muss laufend erweitert und an neue Trends angepasst werden.

Dies sind nur einige Aspekte eines grossen Ganzen, das heute viel komplexer ist als früher die Tageszeitung oder ein Magazin im Briefkasten. Digital-Marketing bietet KMUs viel mehr Möglichkeiten in punkto digitaler Markenpositionierung und Sales.

Auch Euch können wir rund um die digitale Vermarktung unterstützen: Nutzt die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen 30minütigen Performance Calls. Schreibt uns doch oder bucht direkt einen Termin unter info@fitforprofit.ch oder +41 52 644 41 57. Wir freuen uns auf Euch!

Ihr findet die Studie hier: FoBe_DEU_SocialMediaKMU_FINAL (fhgr.ch)

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Digitalisierungsschub durch Corona. Die digitale Transformation sollte für Unternehmen keine Hürde darstellen, sondern viel mehr eine Chance.

Digitalisierungsschub durch Corona. Die digitale Transformation sollte für Unternehmen keine Hürde darstellen, sondern viel mehr eine Chance.

Mehr denn je boomt das Online Business und dieser Trend wird durch Corona deutlich verstärkt. Die digitale Transformation und der Digitalisierungsschub werden anhalten und erfordern einen digitalen Wandel in den Strategien vieler Unternehmen.

Das Thema Online-Marketing hat bei vielen Unternehmen vermeintlich Einzug gehalten, wird jedoch häufig noch stiefmütterlich behandelt. „Einfach mal abwarten, wir haben ja unseren Kundenstamm“ – ist hier eine nicht allzu seltene Aussage. Es wird ein bisschen Social Media gemacht, ein Newsletter verschickt oder eine neue Website gebastelt, aber im Grossen und Ganzen bleibt man beim Altbewährten, das hat bislang ja immer funktioniert. Aber was, wenn die Stammkundschaft sich weiterentwickelt und neue Kunden-Generationen ein völlig anderes Kaufverhalten aufweisen? Dann ist es meist zu spät.

Online-Marketing ist genauso komplex wie die Kundenbedürfnisse, ein Trend folgt dem anderen, die Möglichkeiten entwickeln sich schneller als die klassischen Instrumente in den letzten Jahrzehnten. Wir sprechen hier teilweise von wenigen Monaten, in denen sich ein Trend entwickelt und am Markt etabliert.

Und doch geht es um eines: Nachhaltiges Unternehmenswachstum mit einer gut gefüllten Pipeline an Leads und Neukunden.

Aber wo geht Online-Marketing hin, welche Herausforderungen bestehen und Potenziale bieten sich?

Unser Experte, Christian Obermann, macht sich hierzu Gedanken.

INTERVIEW MIT CHRISTIAN OBERMANN:

«Die digitale Transformation sollte für Unternehmen keine Hürde darstellen, sondern viel mehr eine Chance.»

Christian Obermann, MBA

Principal Consultant E-Business | Experte für Digital Marketing & E-Commerce

christian.obermann@fitforprofit.ch

+41 52 644 4156

Was ist Digital Marketing?

Digital Marketing ist eine Kombination aus Informatik, E-Commerce und Marketing mit dem Ziel, Websitebesucher, Leads und Neukunden zu generieren. Aktuell liegt der Fokus des digitalen Marketings auf Personalisierung und exaktes Zielgruppen-Targeting. D.h. es werden Daten gesammelt, um den Konsumenten über verschiedene Online-Marketing-Kanäle oder -Plattformen die für ihn optimale Werbung auszuspielen. Genauso ist es sehr effizient, den Websitebesuchern individuellen Content – auch im eigenen Onlineshop – anzuzeigen. Die Bereiche Digital Marketing und E-Commerce verschmelzen immer intensiver miteinander. Aktuell boomt E-Commerce und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren lt. Fachmagazinen auch fortsetzen.

Was gehört zu Digital Marketing?

Digital Marketing umfasst einerseits die Website-/ Onlineshop-Optimierung und andererseits sämtliche digitalen Marketingkanäle, um Traffic (Websitebesucher) zu generieren.

Die aktuell wichtigsten Kanäle sind: Suchmaschinenmarketing, Social Media Marketing, Content Marketing, E-Mail-Marketing

Die aktuell wichtigsten Plattformen bzgl. Digital Marketing sind: Google, Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn

Die aktuell wichtigsten Plattformen für E-Commerce sind: Firmeneigene Onlineshops, Amazon, Facebook Shopping, Google Shopping, chinesische Plattformen

Ein weiterer Trend ist das Influencer Marketing. Hier werden bekannte Personen aus YouTube oder bspw. auch Blogger kontaktiert, um online Werbung für eine Firma/ Produkt zu machen. Im Gegenzug erhalten sie gratis Produkte oder auch eine bestimmte Provision oder einen Betrag.

Warum ist Digital Marketing wichtig?

Nach aktuellen Umfragen kaufen bereits über 2/3 der Konsumenten online. Dieser Trend wird durch Corona zusätzlich verstärkt. In wenigen Jahren werden es Unternehmen, welche den Wandel der Digitalisierung nicht mitmachen, sehr schwer haben zu überstehen.

Im digitalen Marketing werden Daten gesammelt und aufgrund dieser Daten können Zielgruppen exakter angesprochen und Werbung personalisiert werden. Die Kombination aus Daten, Tools und Automation macht das digitale Marketing zu einem wichtigen Faktor hinsichtlich der Vertriebsoptimierung und Umsatzsteigerung.

Wo liegen für Unternehmen heute die grössten Herausforderungen im Digital Marketing?

Viele Unternehmen stehen noch bei null. Die Website ist veraltet. Auf Facebook werden irgendwelche Posts gemacht, die dem Redakteur gerade gefallen, aber im Schnitt 5 Likes erreichen, da der Beitrag ja wenigstens von ihm selbst und Kollegen aus der Abteilung gelikt wird. Das Kontaktformular ist schwer auffindbar oder funktioniert aufgrund falsch eingebauter Captcha nicht. Das Formular ist so schwer auszufüllen, dass 95% der Interessenten das Produkt wo anders suchen. Viele Webseiten sind nicht mobile responsive, enthalten kein Suchmaschinenmarketing und befriedigen die Kundenwünsche nicht. Die 10%, bei denen diese Mängel nicht auftreten, profitieren enorm von dem Rückstand der anderen 90%, welche noch vor diesen Herausforderungen stehen.

Wo liegt das grösste Potenzial von Online-Marketing für Unternehmen?

Das grösste Potenzial sollte man für jedes Unternehmen individuell identifizieren. Im Prinzip funktionieren im deutschsprachigen Raum aktuell Suchmaschinenmarketing und YouTube sehr gut. Dadurch werden primär Leads und Neukunden generiert, weil die Suchintentionen der Nutzer erfüllt wird.

„Je zufriedener ich meine Interessenten und Kunden mache, desto mehr werde ich mich als Unternehmen von meiner Konkurrenz absetzen. Wenn ich meine Kundenwünsche im Digitalen nicht erfülle, werde ich nach und nach potenzielle Kunden verlieren“.

Welche Trends sind in den nächsten Jahren zu erwarten?

Ganz klar: Personalisierung. D.h. der User bekommt nur noch Werbung angezeigt, für welche er sich interessieret. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Retargeting. Dabei werden dem Interessenten, welcher bereits auf meiner Website war, auf anderen Seiten Werbung von meinen Produkten angezeigt. Ein Beispiel: Ich interessiere mich für Angelzubehör bei Amazon – wechsle dann zu Facebook – und wie aus dem Nichts bekomme ich Angelzubehör bei einer Facebook Ad angezeigt…. So ein Zufall 😊. Nur: Im www gibt es keine Zufälle, hier ist alles datenbasiert.  

Im Prinzip geht der Trend dahin, dass diese Individualisierungs- oder Personalisierungsprozesse bspw. über Facebook Pixel, Google Analytics oder anderen Tools voll automatisiert werden.

Zweitens: Die Customer Experience ist zwar bereits in aller Munde, gewinnt allerdings noch weiter an Bedeutung. Nichts entwickelt sich schneller als dieser Bereich! Es gilt, den Kunden an allen möglichen Touchpoints anzusprechen, zu binden und vor allem zu begeistern. Und dazu liefern die vielfältigen Instrumente des Online-Marketing die besten Möglichkeiten.

Drittens: Die Verbindung von offline und online entlang der Customer Journey ist auch künftig ein grosser Erfolgsfaktor. Hierzu wird vor allem auch die Marketing-Automation viel beitragen, da diese auf Basis von Big Data extrem schnell und zielgenau agieren, den potenziellen Kunden an allen Kontaktpunkten die richtigen Inhalte liefern und damit zur Kaufentscheidung führen kann. Darüber hinaus kann das Kundenverhalten noch besser aufgezeigt werden und im „War for Customers“ ein wichtiger Wettbewerbsvorsprung generiert werden.

Zukünftig können Kunden sicher vermehrt bei weiteren Touchpoints getriggert und individuell angesprochen werden, denn dank der aufkommenden KI-Lösungen ist es möglich, Daten immer besser und schneller miteinander zu verknüpfen und diese an allen Touchpoints der Customer Journey zur Verfügung stellen.

Warum wird die Customer Experience immer wichtiger?

Im Bereich Onlineshopping kann sich hier bspw. Shopify deutlich von der Konkurrenz absetzen. Der Verkaufsprozess ist in den Shopify-Stores bis in das Detail optimiert und funktioniert in jedem Template nahezu gleich. D.h. Kunden sind mit dem Verkaufsprozess vertraut und machen somit eine gute und sichere Erfahrung beim Online-Kauf. Ich kann Shopify für sehr viele Unternehmen empfehlen, wobei es nicht für jedes Unternehmen die perfekte Lösung bietet. Man muss jedes Projekt individuell betrachten.

Mein Credo: Versetze Dich immer in die eigenen Bedürfnisse, setzte möglichst immer die Kundenbrille auf und Du weisst, wie Dein potenzieller Kunde tickt! Ich schätze doch vielmehr die persönliche Ansprache eines Unternehmens, das meine Bedürfnisse versteht, mir die richtigen Informationen dann liefert, wenn ich sie benötige – egal, wo ich mich gerade befinde. Von einem Unternehmen, das mich als Kunde gewinnen möchte, erwarte ich ein Rundum-Sorglos-Paket mit einem hohen Vertrauensfaktor!

Thema Datenschutz: Wie verträgt sich die DSGVO mit dem Online-Marketing?

Unternehmen sind verpflichtet, sich an die Regeln zu halten. Aufgrund der aktuellen Richtlinien können jedoch noch immer genügend Daten gesammelt werden.

Zum Schluss: Wie sollten Unternehmen strategisch vorgehen, um die digitale Transformation für sich zu nutzen?

Vielen Unternehmen fehlt es an spezifischem Fachwissen. Die Studiengänge im Bereich Online-Marketing sind bei den meisten Universitäten zu theoretisch und oberflächlich aufgebaut. Berufsanfänger werden ins kalte Wasser geschmissen und müssen ihre Kompetenzen erst im Beruf entwickeln. Viele Personen geben sich speziell im Bereich Digital Marketing oder E-Commerce als Experten aus, verkaufen sich gut, bringen jedoch kein Know-how oder Praxis-Erfahrungen mit.

Es klingt denkbar einfach: Jedes Vorhaben, auch der Einstieg ins Online-Marketing, beginnt mit der richtigen Strategie. Welche Ziele und KPI verfolgen wir, wer sind unsere Zielgruppen, d.h. Käufer und Beeinflusser? Und welche Instrumente und Inhalte müssen wir einsetzen und liefern? Der erste Schritt zum Erfolg ist, wie bereits erwähnt, eine state-of-the-art Webseite, um darauf aufbauend die richtigen Instrumente aus der Online-Marketing-Welt zu entwickeln.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Kontinuität und Konsequenz, mit der die Zielgruppen an den relevanten Touchpoints angesprochen und abgeholt werden. Sehr oft und sehr schnell klingen die Aktivitäten nach der ersten Motivationsphase im Unternehmen ab – weil der Ressourcen-Bedarf zu hoch ist, es an Know-how fehlt oder das Tagesgeschäft einfach wichtiger ist.

Schlussendlich müssen alle Aktivitäten regelmässig und genau getrackt werden. Ohne Datenanalyse keine Orientierung und ohne Orientierung keine Korrektur- oder Weiterentwicklungs-Möglichkeiten. Bauchgefühl ist zwar wichtig, ersetzt die Datenanalyse jedoch keinesfalls. Und welcher Bereich bietet mehr Möglichkeiten als das Online-Marketing?

Wie können wir Ihr Unternehmen, Marken und Leistungen digital unterstützen?

Gerne analysieren wir Ihre aktuelle Situation und identifizieren dabei Ihre individuellen Potenziale. Darauf basierend entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Ihre individuelle Digital-Strategie mit Massnahmenplan. Und selbstverständlich unterstützen wir Sie bei der pragmatischen Umsetzung aller Aktivitäten.

Nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen 30 minütigen „Performance-Calls“ mit Christian. Buchen Sie jetzt einen Termin unter info@fitforprofit.ch oder +41 52 644 41 57

News

Storytelling – alter Wein in neuen Schläuchen?

Storytelling – alter Wein in neuen Schläuchen?

10 praktische Tipps

für die Umsetzung von Storytelling in Eurem Unternehmen

Wir Menschen kommunizieren seit Millionen von Jahren in Wort, Schrift oder Zeichen – auf unsere jeweiligen Lebensbedingungen, Möglichkeiten und Ansprüchen angepasst. Alle sprechen heute von «Storytelling», die wenigsten sind sich jedoch der unglaublich grossen Wirkung auf den sozialen Medien bewusst.

Ihr habt keine Geschichte in Eurem Unternehmen? Aha… wetten, dass doch? Wie verkauft Ihr sonst, ohne Stories zu erzählen? Alle Unternehmen, Produkte und Individuen besitzen ihre eigene Story – es kommt nur darauf an, wie interessant sie für die Zielgruppen ist, wo sie distribuiert wird und welche Wirkung sie letztendlich damit erzielen soll. Jeder noch so «langweilige» Fachartikel kann in eine spannende Story verpackt werden. Mit intelligenten Stories könnt Ihr Eure Zielgruppe begeistern und Euer Business nach vorne bringen. Stories werden am besten von Menschen erzählt, denn so erhalten sie ein Gesicht und sind glaubwürdiger.

Warum funktionieren Stories eigentlich so gut?

✅ Sie werden weitererzählt

✅ Sie sind spannender und verankern sich deshalb im Gedächtnis

✅ Sie emotionalisieren vermeintlich «trockene» Themen

✅ Sie transportieren Sachverhalte

✅ Sie führen zu einem besseren Verständnis

✅ Sie verleihen Sympathie-Punkte für ein Unternehmen, ein Thema oder Personen

✅ Sie bieten Alleinstellung, Profilierung und Differenzierung gegenüber der Konkurrenz

✅ Sie werden weitererzählt und schaffen damit Reichweite

10 praktische Tipps zum Storytelling

  1. Ganz wichtig ist zunächst eine klare Zielsetzung – was möchte ich überhaupt mit Storytelling erreichen?
  2. Wen möchte ich überhaupt ansprechen – welche Zielgruppe möchte ich erreichen? Nicht jede Zielgruppe eignet sich für eine bestimmte Art von Storytelling
  3. Welcher Mehrwert soll für die Zielgruppen mit dem Storytelling erzielt werden? Biete ich Gedanken zu einem heiss diskutierten Thema oder konkrete Tipps zu meinem Fachgebiet, das anderen helfen soll?
  4. Und damit konkret: Welche Art von Storytelling eignet sich für mein Unternehmen und meine Zielgruppe? Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen beispielsweise von Erfahrungs- und Referenzberichten, über Produkt- und Markenstories, persönliche oder fiktive Geschichten, in die Eure Botschaften intelligent und wirkungsvoll eingebettet sind.
  5. Wer ist in meinem Unternehmen für das Thema Storytelling verantwortlich? Und wer kommt überhaupt in Frage, Geschichten zu erzählen? Immer nur den Chef erzählen zu lassen und nur sein Gesicht zu zeigen, ist eine Möglichkeit, viel spannender und wirkungsvoller ist Storytelling dann, wenn interne Experten hinzugezogen werden. Und die Königsdisziplin ist der Kunde, der seinen positiven Erfahrungsbericht mit Eurem Produkt oder Leistung abgibt.
  6. Mit welcher Tonalität erreiche ich meine Zielgruppe am besten? Ein technisch orientierter Mensch ist möglicherweise weniger offen für eine blumige Sprache und andersherum findet ein emotionaler Mensch eine trockene Fachsprache möglicherweise stinklangweilig und liest nicht weiter. Ziel verfehlt.
  7. In welcher Frequenz publiziere ich meine Stories? Ein One-Shot bringt leider nichts und ein Overload an Stories erst recht nicht. Überlegt, ob es nicht genügend Futter für eine in sich geschlossene oder zusammenhängende Story-Serie gibt, die einmal produziert und regelmässig publiziert werden kann? Mit dieser Art von Storytelling profiliert Ihr Euch und Euer Unternehmen nachhaltig als Experten in Eurem Fachgebiet.
  8. Über welche Kanäle publiziere ich meine Story? Oft ist es so, dass Storytelling überall funktioniert und Ihr Eure Geschichte offline wie online, persönlich oder in Printmedien, als Blog auf Eurer Website (wichtig für SEO!), als Newsletter und so weiter publizieren könnt.
  9. Kontrolle – was passiert mit meiner Story, nachdem sie publiziert wurde? Wer hat reagiert? Macht es Eurer Zielgruppe einfach, die Story zu teilen und mit Euch zu interagieren. Setzt unbedingt einen sogenannten Call-to-action. Damit wird Storytelling zum eigentlichen Storytelling – und nicht nur toter Content auf Eurer Unternehmensseite.
  10. Und letztendlich: Wer hat Know-how und Kapazitäten, meine Stories zu schreiben? Holt Euch unbedingt Profis ins Boot, die Euch im Storytelling unterstützen – und zwar bei der Planung und in der Umsetzung. Ausserdem sollten Eure Stories auch bei Google gefunden werden, oder? Stichwort: SEO!

Keine Ideen, kein Know-how und erst recht keine Ressourcen, Stories zu entwickeln? Dann vertraut unserem Know-how und Erfahrung. Wir unterstützen Euch von der Strategie bis hin zur Umsetzung von kreativen und wirkungsvollen Stories, die Eure Marke nachhaltig positionieren. Für mehr Informationen kontaktiert uns gerne unter info@fitforprofit.ch. Ich bin gerne für Euch da.

fit for profit – Die Marketing-Agentur Schaffhausen, Winterthur, Zürich, Luzern, Bern, St. Gallen.

www.fitforprofit.ch / www.social-media-manager.ch / www.website-gestalten.ch / www.employerbrandingagentur.ch

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Lassen Sie doch einfach Ihre Kunden verkaufen!

Lassen Sie doch einfach Ihre Kunden verkaufen!

10 Tipps, wie Sie Ihre Kunden durch Storytelling zu Markenbotschaftern machen

Wussten Sie, dass Produkte und Leistungen mit positiven Bewertungen einen Umsatzanstieg von durchschnittlich 30 Prozent bewirken? Oder dass Kunden nicht Produktinformationen vom Hersteller, sondern Bewertungen von anderen Kunden ein um rund 90% höheres Vertrauen schenken? Und dies sogar unabhängig davon, ob die Bewertung von Bekannten oder Fremden ausgesprochen wurde. Storytelling von zufriedenen Kunden sind Gold wert!

Marketingbudgets richtig nutzen: Kundenbewertungen sind die beste Werbung der Welt.

Was müssen Sie also tun, um Ihre Kunden zu Storytelling zu motivieren? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Nachfolgende Tipps sollen Ihnen mehr Klarheit vermitteln:

  1. Machen Sie – natürlich – zunächst einmal einen guten Job, sodass Ihr Kunde bereit ist, Sie gerne zu empfehlen. Sie müssen den Kunden nicht nur zufriedenstellen, so wie jeder andere Anbieter auch tut. Sie müssen Ihren Kunden begeistern, damit er Sie aktiv und möglichst von sich aus in seinem Bekanntenkreis weiterempfiehlt.
  2. Identifizieren Sie die richtigen Plattformen auf den sozialen Medien, auf Google, auf Ihrem Webshop oder externen Bewertungsplattformen, wie beispielsweise TripAdvisor – falls Sie im Gastronomie-Bereich tätig sind. Stellen Sie sicher, dass Sie überall dort präsent sind, wo Sie bewertet werden können und wo sich Ihre (potenziellen) Kunden tummeln. Auf den sozialen Medien müssen Sie zwingend attraktive und aussagefähige Unternehmensprofile pflegen.
  3. Wählen Sie die richtigen Kunden. Überlegen Sie, welchen Kunden Sie den grössten Mehrwert bei einem Kauf geboten haben. Oder welche Kunden regelmässig bei Ihnen kaufen. Oder welche Kunden bereits mündlich oder schriftlich Ihre Leistungen gelobt haben. Aus unserer Erfahrung ist es wenig sinnvoll, Kleinstkunden um eine Bewertung zu bitten, da diese Ihre Leistung häufig als Commodity wahrnehmen und für eine Empfehlung wenig offen sind.
  4. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Empfehlungsanfragen. Wenn Sie Ihren Kunden ein Jahr nach Projektabschluss um eine Kundenbewertung bieten, fällt es ihm vermutlich schwer, sich mit dem einst gekauften Produkt oder Kauferfahrung auseinanderzusetzen. Erfahrungsgemäss sollten Sie 3-5 Tage nach Leistungserbringung nach einer Rezension fragen – natürlich abhängig von Ihrer Leistung. Nehmen Sie sich dieses wichtige Thema auf Ihre Wiedervorlage und instruieren Sie auch Ihre Mitarbeiter mit Kundenkontakt (z.B. Aussendienst, Projektleiter, Innendienst), dass sie Kundenbewertungen einholen. Bieten Sie hier möglichst eine standardisierte bzw. automatisierte Vorgehensweise (siehe Pkt. 5).
  5. Bieten Sie Convenience und machen es Ihrem Kunden einfach, eine Rezension abzugeben. Es ist bestimmt nicht seine erste Priorität, ein langes Empfehlungsschreiben für Sie zu formulieren. Am besten versenden Sie ein vorgefertigtes Formular, einen Fragebogen oder wählen ein smartes Tool, das Sie dem Kunden via Link senden und er den Fragenkatalog ohne grossen Aufwand ausfüllen kann. Standardisierte Formulare haben beispielsweise den Vorteil, dass Sie damit «Statistiken» veröffentlichen können (z.B. «3 von 4 unserer Kunden wünschen…»).
  6. Identifizieren Sie weitere Potenziale für Storytelling und damit Kundenbewertungen. Sie haben ein umfangreiches Kundenprojekt abgeschlossen? Ihren Kunden mit einer Sonderleistung happy gemacht? Dann nutzen Sie diese Möglichkeiten doch in Absprache mit dem Kunden als gemeinsames PR-Instrument, z.B. als Case oder Success Story. Diese können Sie und vielleicht auch Ihr Kunde dann auf den jeweiligen Kommunikationskanälen und -medien veröffentlichen.
  7. Nutzen Sie die Kundenbewertungen gewinnbringend für Ihre Werbung. Der bekannte Spruch «Tue Gutes und rede darüber» passt auch hervorragend zu unserem Thema. Kommunizieren Sie Kundenrezensionen an allen möglichen und für Ihr Business relevanten Touchpoints, z.B. auf den sozialen Medien, Ihrer Website oder Webshop, auf Präsentationen oder auch in der Printwerbung. Für die Publikation in den sozialen Medien eignen sich auch Kunden-Interviews oder einfache Quotes Ihrer Kunden, die sich z.B. positiv über Ihre Zusammenarbeit äussern. Wichtig: Kommunizieren Sie Testimonials in Text, Bild und mit Namen nur in vorheriger Absprache mit Ihrem Kunden.
  8. Monitoren Sie Ihre Kundenbewertungen – und zwar regelmässig. Seien Sie aktiver Besucher auf externen Plattformen, zu denen Ihre Kunden Zugang haben (z.B. TripAdvisor, Google & Co.). Nur so haben Sie den Überblick, was Kunden über Sie schreiben, im positiven wie negativen …. Reagieren Sie schnell, danken Sie, beantworten Sie Fragen oder geben Sie Tipps. Denken Sie daran: Jede Antwort auf eine Rezension gibt die Möglichkeit zu verkaufen. Was Sie tun können bei negativen Bewertungen, das werden wir Ihnen in einem nächsten Blog verraten.
  9. Danken Sie für die Kundenbewertungen. Wenn Sie bedenken, dass nur eine positive Bewertung mehrere neue Leads anzieht, sollten Sie sich nicht nur schriftlich oder mündlich bedanken. Überlegen Sie doch, ob Sie nicht standardmässig mit einem kleinen Dankeschön-Geschenk oder einer kreativen Karte mit persönlicher Unterschrift punkten.
  10. Machen Sie weiter! Integrieren Sie das Thema Storytelling in Ihren Arbeitsalltag – beispielsweise als fester Bestandteil in Ihre Agenda oder bei Teammeetings.

Zufriedene Kunden helfen Ihnen, Ihr Business aufzubauen.

Also los geht’s – warten Sie nicht länger und nutzen dieses wertvolle Marketing-Instrument.

Sie möchten erfahren, wie Sie Ihre Kunden begeistern können? Oder weitere vielfältige Möglichkeiten kennenlernen, Storytelling aktiv zu nutzen und positive Bewertungen für Ihr Business zu erhalten? Und was Sie mit den Empfehlungen machen können?

Zufriedene und erfolgreiche Kunden sind unser grösster Ansporn. Vertrauen auch Sie unserem Know-how und Erfahrung. Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter info@fitforprofit.ch. Wir sind gerne für Sie da.

fit for profit – Die Marketing-Agentur Schaffhausen, Winterthur, Zürich, Luzern, Bern, St. Gallen.

www.fitforprofit.ch / www.social-media-manager.ch / www.website-gestalten.ch / www.employerbrandingagentur.ch

News

Wie häufig werden Sie von Ihren Kunden empfohlen? Über Kundenbewertungen als Marketing-Instrument.

Wie häufig werden Sie von Ihren Kunden empfohlen? Über Kundenbewertungen als Marketing-Instrument.

Kennen Sie das einfachste Marketing-Instrument der Welt?

«Das Produkt x von Hersteller y musst Du unbedingt ausprobieren – ich bin total begeistert davon!» Sie kennen diese Situation bestimmt aus Ihrem Alltag. Entweder Sie bekommen eine spontane Empfehlung ausgesprochen, weil ein Bekannter von einem Produkt oder einer Dienstleistung begeistert ist. Vielleicht haben Sie auch ein bestimmtes Bedürfnis und fragen im Bekanntenkreis gezielt nach einer Lösung, einem Hersteller oder einer Dienstleistung nach. Nutzen Sie ab sofort Kundenbewertungen als Marketing-Instrument!

Positive Kundenbewertungen sind Gold wert: 1 zufriedener Kunde erzählt im Durchschnitt 9 Kontakten von seiner Erfahrung.

Weshalb sind positive Kundenbewertungen als Marketing-Instrument so wichtig? Nun, es sprechen verschiedene Gründe dafür – mit Kundenbewertungen…

✅ gewinnt Ihre Marke an Autorität, Bekanntheitsgrad und Vertrauen

✅ werden Sie als Experte wahrgenommen und generieren damit Wettbewerbsvorteile

✅ gewinnen Sie Fans, Follower, Leads und Neukunden

✅ erhalten Sie tolle Kommunikationsmöglichkeiten

✅ verbessern Sie Ihr Google-Ranking

✅ steigern Sie Stolz und Motivation in Ihrem Unternehmen

1 + 1 = 3: Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Kundenbewertungen als Marketing-Instrument.

Was müssen Sie also tun, um Kundenbewertungen zu erhalten? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Unsere 10-Punkte-Checkliste hilft Ihnen im ersten Schritt bestimmt weiter:

✅ Machen Sie einen guten Job, damit Sie empfohlen werden

✅ Identifizieren Sie die richtige Plattform, um Ihre Kunden zu erreichen

✅ Wählen Sie die richtigen Kunden, die bereit für eine Bewertung sind

✅ Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt einer Kundenbewertung

✅ Bieten Sie Convenience für eine Kundenbewertung

✅ Identifizieren Sie weitere Potenziale für Kundenbewertungen

✅ Nutzen Sie die Kundenbewertungen gewinnbringend für Ihre Werbung

✅ Monitoren Sie Ihre Kundenbewertungen

✅ Danken Sie für die Kundenbewertungen

✅ Machen Sie weiter!

Zufriedene Kunden helfen Ihnen, Ihr Business aufzubauen.

Also los geht’s – warten Sie nicht länger und nutzen Kundenbewertungen als Marketing-Instrument.

Sie möchten erfahren, wie Sie Ihre Kunden begeistern können? Oder weitere vielfältige Möglichkeiten kennenlernen, positive Bewertungen für Ihr Business zu erhalten? Und was Sie aus den Empfehlungen alles machen können?

Zufriedene und erfolgreiche Kunden sind auch unser grösster Ansporn. Vertrauen auch Sie unserem Know-how und Erfahrung. Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter info@fitforprofit.ch. Wir sind gerne für Sie da.

Bringen Sie Ihre Marketing-Engine mit fit for profit auf Hochtouren – mit einer professionellen Marketing-Agentur

Wir sind als Marketing-Agentur seit vielen Jahren nicht nur in Schaffhausen, Winterthur, Zürich, Luzern, Bern, St. Gallen und vielen anderen Städten, sondern auch auf sozialen Medien aktiv und fühlen uns auf Facebook, LinkedIn, Xing und Co. zuhause. Wir kennen die aktuellen Trends und arbeiten mit unserem Profi-Team und -Netzwerk zusammen. Unseren Kunden verhelfen wir mit einer individuellen Marketing-Strategie zu mehr Kontakten, einer verbesserten Reputation, einer höheren Reichweite und mehr Aufträgen.

Möchten Sie Ihre Marketing-Engine mit fit for profit auf Hochtouren bringen? Schreiben Sie uns an info@fitforprofit.ch. Wir freuen uns auf gemeinsame Erfolge!

fit for profit – Die Marketing-Agentur Schaffhausen, Winterthur, Zürich, Luzern, Bern, St. Gallen.

www.fitforprofit.ch / www.social-media-manager.ch / www.website-gestalten.ch / www.employerbrandingagentur.ch

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Empfehlungen als Marketing-Instrument: Wie begeistert sind Ihre Kunden?

Empfehlungen als Marketing-Instrument: Wie begeistert sind Ihre Kunden?

Empfehlungen von Ihren Kunden – wie können Sie diese beeinflussen?

«Das Produkt x von Hersteller y musst Du unbedingt ausprobieren – ich bin total begeistert davon!» Sie kennen diese Situation bestimmt aus Ihrem Alltag. Entweder Sie bekommen eine spontane Empfehlung ausgesprochen, weil ein Bekannter von einem Produkt oder einer Dienstleistung begeistert ist. Vielleicht haben Sie auch ein bestimmtes Bedürfnis und fragen im Bekanntenkreis gezielt nach einer Lösung, einem Hersteller oder einer Dienstleistung nach. Diese Empfehlungen sind Gold wert – für beide Seiten!

Wussten Sie, dass Produkte und Leistungen mit positiven Bewertungen bzw. Empfehlungen einen Umsatzanstieg von durchschnittlich 30 Prozent bewirken? Oder dass Kunden nicht Produktinformationen vom Hersteller, sondern Bewertungen von anderen Kunden ein um rund 90% höheres Vertrauen schenken? Und dies sogar unabhängig davon, ob die Bewertung von Bekannten oder Fremden ausgesprochen wurde.

Was müssen Sie tun, um Empfehlungen zu erhalten?

Ganz einfach. Sie müssen den Kunden nicht nur zufriedenstellen, so wie jeder andere Anbieter auch tut. Sie müssen Ihren Kunden begeistern und dazu motivieren, damit er Sie aktiv bewertet und damit weiterempfiehlt – ob im Bekanntenkreis oder als Bewertung auf Google, Facebook, Ihrem Webshop oder auf Bewertungsplattformen.  Vorausgesetzt natürlich, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung auch empfehlenswert ist. Letztendlich ist jede Empfehlung bares Geld – sofern sie echt ist und kein Fake. Nutzen Sie diese deshalb unbedingt in Ihrer Unternehmens- oder Produktkommunikation und spenden Sie damit potenziellen Kunden Ihr Vertrauen.

Sie möchten erfahren, wie Sie Ihre Kunden begeistern können und damit wertvolle Empfehlungen für Sie ausspricht? Oder die vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen, positive Bewertungen für Ihr Business zu generieren? Und schlussendlich, was Sie alles aus den Empfehlungen machen können?

Zufriedene und erfolgreiche Kunden sind unser grösster Ansporn. Vertrauen auch Sie unserem Know-how und Erfahrung – und empfehlen Sie uns gerne weiter. Schreiben Sie uns an info@fitforprofit.ch – wir freuen uns auf Ihren Erfolg!

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