Outsourcing: Definition, ideale Vorgehensweise, Herausforderungen und Tipps.

Outsourcing: Definition, ideale Vorgehensweise, Herausforderungen und Tipps.

Outsourcing kann Ihrem Unternehmen grosse Vorteile bringen. Doch es gibt auch signifikante Risiken und Herausforderungen beim Aushandeln und Verwalten von Outsourcing-Services.

Hier finden Sie alle Informationen um sicherzustellen, dass Ihre Outsourcing-Initiativen erfolgreich sind.


Was ist Outsourcing?

Outsourcing ist eine Geschäftspraxis, bei der Dienstleistungen oder Aufgabenbereiche an Dritte ausgelagert werden. In der Informationstechnologie kann eine Outsourcing-Kooperation mit einem Drittanbieter verschiedenste Vorgänge beinhalten. Von der Übertragung der gesamten IT Funktionen bis zur Abgabe einzelner Komponente wie Softwareentwicklung, Netzwerkdienste, Datenwiederherstellung oder QS-Services ist alles möglich. 

Unternehmen können zwischen inländischem Outsourcing (onshore), dem Auslagern in ein benachbartes Land derselben Zeitzone (nearshore) oder der Fremdvergabe nach Übersee (offshore) wählen. Nearshore und Offshore Outsourcing werden meist gewählt, um Kosten zu sparen. 

Vorteile und Kosten von Outsourcing

Geschäftsmodelle für Outsourcing variieren je nach Situation. Zu den Vorteilen zählen meist ein oder mehrere dieser Punkte:

  • geringere Kosten (aufgrund von Skaleneffekten/ niedrigeren Gehältern)
  • höhere Effizienz
  • variable Kapazitäten
  • Verbesserung der Strategien/ Kernkompetenzen
  • Zugriff auf Spezialisten/ Ressourcen
  • höhere Flexibilität bei geschäftlichen oder wirtschaftlichen Veränderungen
  • beschleunigte Markteinführung
  • geringere Fixkosten und Investitionen in die interne Infrastruktur
  • Zugang zu Innovationen, geistigem Eigentum und Führungskräften
  • evtl. Einnahmen aus der Übertragung von Vermögenswerten an den Drittanbieter

Einige Risiken des Outsourcings beinhalten:

  • längere Bearbeitungszeiten
  • mangelnde Kenntnis des Geschäftsfeldes
  • Sprach- und Kulturbarrieren
  • unterschiedliche Zeitzonen
  • mangelnde Kontrolle

Outsourcing Services

Das Auslagern von Geschäftsabläufen (Business process outsourcing, kurz BPO) ist der übergeordnete Begriff für die Übertragung von bestimmten Arbeitsbereichen, z.B. der Personalbuchhaltung. Das BPO wird häufig in zwei Kategorien unterteilt: das Back-Office BPO, welches betriebsinterne Aufgaben wie das Rechnungswesen oder den Einkauf umfasst und das Front-Office BPO, welches kundenbezogene Dienstleistungen wie Marketing oder technischen Support inkludiert. Information Technology Outsourcing (ITO) ist also eine der Kategorien des Outsourcings von Geschäftsprozessen. 

Der überwiegende Teil des Outsourcings befasst sich mit der Ausführung standardisierter Unternehmensabläufe. Die Auslagerung von Wissensprozessen (Knowledge Process Outsourcing, kurz KPO) hingegen befasst sich mit Aufgabenbereichen, die fortgeschrittene Fähigkeiten in Bereichen wie Forschung, Analyse, Technologie oder Entscheidungsfindung erfordern, z.B pharmazeutische Forschung, Entwicklung oder Patentforschung.

IT-Outsourcing fällt eindeutig in den Verantwortungsbereich des IT-Abteilungsleiters (Chief Information Officer, kurz CIO). Allerdings werden diese oft gebeten, auch beim Outsourcing von Geschäftsprozessen und Wissensprozessen ausserhalb des ITO mitzuwirken, oder diese sogar zu beaufsichtigen. CIOs werden aus zwei Gründen häufig hinzugezogen: Weil sie meist Erfahrung im Outsourcing haben, und weil die ausgelagerten Geschäfts- und Wissensprozesse oft mit IT-Systemen und Support Hand in Hand gehen.

Outsourcing von IT Funktionen

Ausgelagerte IT-Funktionen werden in zwei klassische Kategorien eingeteilt: Infrastruktur-Outsourcing und Anwendungs-Outsourcing. Infrastruktur-Outsourcing kann Service-Desk-Funktionen, die Auslagerung des Rechenzentrums, Netzwerkdienste, Managed Security Operations (Verwaltung und Sicherstellung der IT-Sicherheit) aber auch das gesamte Management der IT-Infrastruktur umfassen. Das Anwendungs-Outsourcing kann die Entwicklung neuer Anwendungen, die Wartung von Legacy-Systemen, Test- und QA-Services oder die Ausführung und Verwaltung von Softwarepaketen beinhalten.

In der modernen Cloud-fähigen Welt kann IT-Outsourcing jedoch auch Beziehungen zu Anbietern von Software- und Infrastruktur-Dienstleistungen oder Plattformen zur Anwendungsentwicklung (Platforms-as-a-Service, kurz PaaS) einschliessen. Aktuell machen Cloud-Services bereits etwa ein Drittel des Outsourcing-Marktes aus und deren Anteil wird sicher noch wachsen. Diese Services werden zunehmend nicht nur von traditionellen Outsourcing-Dienstleistern offeriert, sondern auch von globalen Providern und Entwicklern von Nischen-Software angeboten. Sogar Industrieunternehmen steigen als Anbieter von Technologie-gestützten Dienstleistungen in diesen Markt ein. 

IT-Outsourcing Modelle und Preisgestaltung

Das geeignete Modell für einen IT-Service wird in der Regel durch die Art der erbrachten Leistung bestimmt. Bisher wurden die meisten Outsourcing-Verträge nach Zeit- und Materialaufwand oder auf Festpreisbasis abgerechnet. Outsourcing-Services sind jedoch von einfachen Grundbedürfnissen und Dienstleistungen zu komplexeren Partnerschaften gewachsen. Da Outsourcing mittlerweile in der Lage ist, Veränderungen und Innovationen hervorzubringen, haben sich die vertraglichen Ansätze weiterentwickelt und umfassen nun auch Managed Services sowie stärker ergebnisorientierte Vereinbarungen.

Die gängigsten Arten, einen Outsourcing-Auftrag zu strukturieren, sind:

Zeit und Material: Wie die Bezeichnung schon sagt, bezahlt der Kunde den Anbieter auf der Grundlage des Zeit- und Materialaufwands für die Fertigstellung der Arbeit. Historisch betrachtet wurde dieser Ansatz bei langfristigen Anwendungsentwicklungs- und Wartungsverträgen verwendet. Dieses Modell kann in Situationen geeignet sein, in denen  Umfang und Spezifikationen der Aufgabe schwer abzuschätzen sind oder sich die Anforderungen schnell weiterentwickeln.

Einzelpreise/ Bedarfskosten: Der Serviceanbieter ruft einen Fixpreis für ein bestimmtes Serviceniveau auf, und der Kunde zahlt auf der Grundlage seines Nutzungsumfangs dieser Dienstleistung. Wenn Sie beispielsweise die Desktop-Wartung auslagern, könnten Sie als Kunde einen festen Betrag pro Anzahl der unterstützten Desktop-Benutzer zahlen. Zahlung pro Nutzung (Pay-per-Use-Pricing) kann vom ersten Tag an Produktivitätsgewinne bringen und macht sowohl die Analyse als auch die Anpassung der Komponentenkosten einfach. Es erfordert jedoch eine möglichst genaue Schätzung des Nachfragevolumens und die Zusage für ein bestimmtes Mindest-Transaktionsvolumen seitens des Auftraggebers.

Festpreis: Der Preis des Deals wird zu Beginn festgelegt. Dieses Modell wird meist gut funktionieren, wenn Anforderungen, Ziele und Umfang klar sind und stabil bleiben. Die Zahlung eines Festpreises für ausgelagerte Dienstleistungen ist verlockend, weil es die Kosten vorhersehbar macht. Das kann auch gut funktionieren, aber wenn die Marktpreise im Laufe der Zeit sinken, was oft der Fall ist, bleibt ein Festpreis eben fix. Feste Preise sind ebenfalls schwierig für den Provider, der die Service-Levels zu einem bestimmten Preis einhalten muss, egal wie viele Ressourcen diese Services am Ende benötigen.

Variable Preisgestaltung: Der Kunde zahlt einen Fixpreis für eine minimale Basis an bereitgestellten Leistungen. Diese Methode erlaubt jedoch gewisse Abweichungen in der Preisgestaltung, da sie die Verfügbarkeit und Bereitstellung höherer Leistungsstufen inkludiert.

Kosten plus: Der Vertrag ist so formuliert, dass der Kunde den Drittanbieter für die tatsächlichen Kosten plus einen vorher festgelegten Prozentsatz am Gewinn bezahlt. Ein solcher Preisplan lässt keine Flexibilität zu, wenn sich Geschäftsziele oder Technologien ändern, und bietet dem Auftragnehmer wenig Anreiz für effektive Leistungen.

Leistungsabhängige Preisgestaltung: Der Kunde bietet finanzielle Anreize, die den Serviceanbieter zu optimaler Leistung anregen. Umgekehrt verlangt diese Art der Preisgestaltung, dass der Lieferant eine Strafe für nicht zufriedenstellende Leistungen zahlt. Leistungsabhängige Preisgestaltung wird oft in Verbindung mit einer traditionellen Preisbildungsmethode, wie z.B. Zeit und Material oder Festpreis, verwendet. Dieser Ansatz kann vorteilhaft sein, wenn Kunden spezifische Investitionen identifizieren können, die der Anbieter tätigen könnte, um ein höheres Leistungsniveau zu liefern. Der Schlüssel liegt jedoch darin, sicherzustellen, dass das gelieferte Ergebnis einen zusätzlichen Geschäftswert für den Kunden schafft. Andernfalls kann es passieren, dass der Kunde seinen Auftragnehmer für Arbeit belohnt, die er ohnehin erledigen sollte. 

Gewinnbeteiligung: Hier basiert die Preisgestaltung auf dem Wert der Arbeit, welche der Anbieter über seine typischen Aufgaben hinaus liefert. Dieser ergibt sich aber aus seiner Expertise und seinem Beitrag. Zum Beispiel kann ein Automobilhersteller einen Dienstleister auf der Grundlage der Anzahl der produzierten Autos bezahlen. Bei dieser Art von Vereinbarung haben sowohl der Kunde als auch der Anbieter einen Anteil an dem „Spiel”:  Jeder hat ein finanzielles Risiko, und jeder erhält einen Prozentsatz des Gewinns, wenn die Leistung des Lieferanten optimal ist und die Ziele des Käufers erfüllt werden. 

Geteiltes Risiko/ Ertrag: Provider und Kunde finanzieren gemeinsam die Entwicklung neuer Produkte, Lösungen und Dienstleistungen, wobei der Anbieter für einen festgelegten Zeitraum an den Gewinnen beteiligt wird. Diese Variante ermutigt den Provider, Ideen zur Verbesserung des Geschäfts einzubringen und verteilt das finanzielle Risiko zwischen den beiden Parteien. Dieses Modell mindert auch einige Risiken des Auftraggebers, indem er diese mit dem Anbieter teilt. Aber es erfordert ein höheres Mass an Führung und Überwachung (Governance), um gut zu funktionieren.

Organisationen wandeln sich zunehmend zu agilen Unternehmen, die schnelle Entwicklungszyklen und eine enge Koordination zwischen Business, Engineering und Operations erfordern.

Outsourcing und Arbeitsplätze

Der Begriff Outsourcing wird meist in hitzigen Debatten oft austauschbar – allerdings fälschlicherweise – mit dem Begriff Offshoring verwendet. Aber Offshoring, genauer gesagt Offshore-Outsourcing, ist lediglich eine Untergruppe des Outsourcings. Beim Offshoring lagern Unternehmen Dienstleistungen an Drittanbieter ins benachbarte Ausland oder nach Übersee aus, typischerweise um von niedrigeren Lohnkosten zu profitieren. Dieses Thema ist weiterhin politisch brisant. Denn im Gegensatz zum Inlands-Outsourcing, bei dem die Mitarbeiter oft die Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz zu behalten und zum Outsourcer zu wechseln, führt Offshore-Outsourcing häufig zu Entlassungen.

Die Schätzungen der durch Offshoring verdrängten oder geschaffenen Arbeitsplätze schwanken aufgrund des Mangels an zuverlässigen Daten sehr stark. Das macht es schwierig, den Nettoeffekt auf IT-Arbeitsplätze zu beurteilen. In einigen Fällen richten globale Unternehmen eigene Offshore-IT-Servicezentren ein, um Kosten zu reduzieren oder auf Qualifikationen zuzugreifen. Dies führt zwar nicht zu einem Netto-Arbeitsplatzverlust, verlagert aber Arbeitsplätze an Standorte in Übersee.

Zu den typischerweise ausgelagerten Aufgaben gehören Softwareentwicklung, Anwendungssupport und -Management, Wartung, Tests, Helpdesk-Funktionen bzw. technischer Support, Datenbankentwicklung oder -Management sowie Infrastruktur-Support.

Einige Branchenexperten weisen darauf hin, dass durch die zunehmende Automatisierung und Robotik mehr IT-Arbeitsplätze wegfallen könnten als durch Offshore-Outsourcing.

Die Herausforderungen des Outsourcings

Outsourcing ist nicht leicht zu implementieren, und die Quote der Misserfolge von Outsourcing-Beziehungen ist nach wie vor hoch. Je nachdem, wen Sie fragen, liegt diese zwischen 40 und 70 Prozent. Der Kern des Problems ist der subjektive Interessenkonflikt in jeder Outsourcing-Vereinbarung. Der Kunde möchte einen besseren Service, und zwar meist zu niedrigeren Kosten, als wenn er die Arbeit selbst erledigen würde. Der Anbieter möchte jedoch einen Gewinn erzielen. Diese Spannung muss genau gesteuert werden, um ein erfolgreiches Ergebnis für beide Parteien zu gewährleisten.

Eine weitere Ursache für das Scheitern von Outsourcings ist zu grosse Eile bei der Auslagerung, ohne dass eine gute Machbarkeitsstudie bzw. eine Kosten-Nutzen-Analyse vorliegt.

Outsourcing sollte eine Investition sein, die auf folgendes abzielt: die Fähigkeiten zu verbessern, global zu expandieren, die Agilität und Rentabilität zu erhöhen und/ oder den Wettbewerbsvorteil zu stärken. Outsourcing, das als „schnelle Lösung” zur Kostensenkung verfolgt wird, entwickelt sich wahrscheinlich eher enttäuschend.

Generell gilt, dass die Risiken in dem Masse zunehmen, wie die Grenzen zwischen den Verantwortlichkeiten von Kunde und Anbieter verschwimmen und sich der Verantwortungsbereich ausweitet. Unabhängig von der Art des Outsourcings wird die Beziehung nur dann erfolgreich sein, wenn sowohl der Service Provider als auch Auftraggeber den erwarteten Nutzen erzielen.

Service Level Vereinbarungen

Eine Service-Level-Vereinbarung (Service Level Agreement, kurz SLA) ist ein Vertrag zwischen einem IT-Dienstleister und einem Kunden. Darin wird, in der Regel in messbarer Form festgelegt, welche Leistungen der Anbieter erbringen wird. Service Levels werden zu Beginn jeder Outsourcing-Beziehung vereinbart und dienen dazu, die Leistung des Anbieters zu messen und zu überwachen.

Oft kann ein Kunde von einem Provider eine Strafgebühr verlangen, wenn bestimmte SLAs nicht eingehalten werden. Mit Bedacht eingesetzt, ist dies ein effektives Mittel, um einen Anbieter auf dem rechten Weg zu halten. Aber kein CIO möchte sich mit dem Eintreiben von Strafgebühren befassen. Schlechter Service eines Outsourcing-Anbieters, selbst bei einem hohen Preisnachlass, ist und bleibt schlechter Service und kann zu größeren Problemen führen.

Outsourcing Vertragsdauer

Welches ist die beste Länge für einen Rock? Während die Outsourcing-Branche nicht ganz so unbeständig ist wie die Mode, hat sich die vorherrschende Meinung über die beste Länge für einen Outsourcing-Vertrag im Laufe der Jahre geändert. Als Outsourcing zum ersten Mal als eine praktikable Option auftauchte, waren lange Verträge von bis zu 10 Jahren die Norm. Als einige dieser ersten Verträge ihren Glanz verloren, gingen Kunden und Anbieter zu kürzeren Verträgen über.

Wie bei den meisten Fragen zum Outsourcing hängt die optimale Wahl davon ab, was ausgelagert werden soll und warum. Während jahrzehntelange Verträge größtenteils auf der Strecke geblieben sind, kann ein sich transformierender Outsourcing-Vertrag mehr Zeit benötigen, um sowohl für den Kunden als auch für den Anbieter Vorteile zu erzielen. Bei der Auslagerung der Desktop-Wartung oder des Rechenzentrum-Supports hingegen kann eine kürzere Beziehung besser funktionieren. Generell sollten übermäßig lange Verträge von mehr als sieben Jahren vermieden werden, es sei denn, der Vertrag bietet ein hohes Mass an Flexibilität.

Die Wahl des richtigen Outsourcing-Anbieter-Portfolios

Vor vielen Jahren erreichte der Multi-Milliarden-Dollar Mega-Deal für einen Provider ein Allzeithoch, und die großen IT-Dienstleister der Welt hätten nicht glücklicher sein können. Aber die Komplett-Auslagerung der Geschäftsbereiche (Wholesale-Outsourcing) hat sich für viele Unternehmen als schwierig zu handhaben erwiesen. Heutzutage haben sich CIOs für den Ansatz der Aufgaben-Splittung und Vergabe an verschiedene Anbieter entschieden. Sie beziehen Dienstleistungen von mehreren Providern die als die Besten auf dem jeweiligen Gebiet gelten, um die IT-Anforderungen zu erfüllen. Die meisten großen IT-Dienstleister haben ihr Bestes getan, um sich auf diesen Trend einzustellen. Tatsächlich arbeiten einige führende CIOs nicht nur mit einer Reihe von konkurrierenden Providern zusammen, sondern erwarten von ihnen sogar, dass sie gemeinsame Leistungen erbringen.

Multisourcing ist jedoch mit großen Herausforderungen verbunden. Der Kunde muss über ausgereifte Fähigkeiten in der Führung und Kontrolle sowie des Managements bzw. der Organisation der Provider verfügen. In den Vertragsverhandlungen müssen CIOs deutlich machen, dass die Anbieter zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig beschuldigen sollten, da sie sonst riskieren, den Auftrag zu verlieren. CIOs müssen ausserdem qualifizierte Mitarbeiter finden. Diese müssen sowohl über finanzielle als auch über technische Fähigkeiten verfügen, um ein Projektmanagementbüro oder eine andere Einrichtung zu betreiben, welche das Outsourcing-Portfolio verwalten kann

Der Aufstieg der digitalen Transformation hat eine Verlagerung eingeleitet, allerdings nicht zurück zu Megadeals, sondern weg von abgeschotteten, nicht kooperativen IT-Services. Da Unternehmen neue Entwicklungsmethoden und Infrastruktur-Optionen nutzen, ergeben viele eigenständige IT-Servicebereiche einfach keinen Sinn mehr. Einige IT-Dienstleister versuchen, durch Brokerage-Services oder Partnerschaftsvereinbarungen zu One-Stop-Shops für Kunden zu werden. Sie bemühen sich Auftraggebern ein komplettes Spektrum an Dienstleistungen von top bewerteten Providern anzubieten.

Die Auswahl eines Service-Anbieters

Die Auswahl eines Providers ist eine schwierige Entscheidung. Machen Sie sich zunächst klar, dass kein Outsourcer exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein wird. Abwägungen werden notwendig sein.

Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollten Sie formulieren, was Sie von der Outsourcing-Beziehung erwarten. Finden Sie die wichtigsten Kriterien heraus, die Sie bei einem Dienstleister suchen. Es ist wichtig, dies zu ermitteln, bevor Sie sich an einen Provider wenden. Denn dieser wird zweifellos seine eigenen Vorstellungen davon mitbringen, was für Ihr Unternehmen am besten ist. Und diese werden größtenteils auf seinen eigenen Fähigkeiten und Stärken basieren.

Einige Beispiele für Fragen, die Sie berücksichtigen müssen, sind:

  • Was ist Ihnen wichtiger: die Gesamtsumme der Einsparungen, die ein Dienstleister Ihnen bieten kann, oder wie schnell er Ihre Kosten senken kann?
  • Wollen Sie ein breites Leistungsspektrum oder Expertise in einem bestimmten Bereich?
  • Möchten Sie niedrige, feste Kosten oder eher variable Preisoptionen?

Sobald Sie Ihre Anforderungen definiert und Prioritäten gesetzt haben, können Sie besser entscheiden, welche Kompromisse Sie eingehen wollen.

Durchschnittlich verbringen IT-Organisationen sechs bis zwölf Monate oder mehr mit dem IT-Outsourcing-Transaktionsprozess, um die richtigen Anbieter zu finden und einen geeigneten Vertrag auszuhandeln. Aber da IT-Services, und zunehmend auch As-a-Service-Geschäfte, kürzer geworden sind, macht ein solch langwieriges Verfahren möglicherweise keinen Sinn mehr. Während die Auswahl immer noch Sorgfalt erfordert, gibt es einige repetitive Transaktionsprozesse, welche die Beschaffungszeit für IT-Services reduzieren können.

Outsourcing-Berater

Viele Unternehmen ziehen externe Sourcing-Berater hinzu, um die Anforderungen und Prioritäten zu ermitteln. Obwohl die Expertise eines Dritten sicherlich hilfreich sein kann, ist es wichtig, auch den Berater gut zu recherchieren. Einige Berater könnten ein persönliches Interesse daran haben, Sie zum Outsourcing zu drängen anstatt Ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, ob Outsourcing eine gute Option für Ihr Unternehmen ist. Ein guter Berater kann einem unerfahrenen Auftraggeber durch den Prozess der Anbieterauswahl helfen. Er unterstützt Sie bei Schritten wie der Analyse von Chancen und Risiken und der Auswahl von Anbietern zur Teilnahme am RFP-Prozess (Vorlage von Vertragsangeboten). Ein Berater ist auch bei der Erstellung eines Modells oder Bewertungssystems für die Auswertung der Antworten und der endgültigen Entscheidung behilflich.

Auch innerhalb Ihres Unternehmen kann Unterstützung aus dem IT-und Geschäftsbereich gefunden werden. Diese Mitarbeiter können dabei helfen, Ihre Anforderungen zu identifizieren. Oft zögert man, dies zu tun, weil jede Andeutung einer bevorstehenden Outsourcing-Entscheidung Besorgnis in der IT-Abteilung und der gesamten Organisation erregen kann. Aber diverse Berichte deuten darauf hin, dass das Einbeziehen der Angestellten in den Entscheidungsprozess besser früher als später geschehen sollte. Es führt zu besseren Entscheidungen und schafft Offenheit bezüglich des geplanten Prozesses. Dadurch werden Ängste der Belegschaft vermieden bzw. schneller abgebaut.

Die Aushandlung der besten Outsourcing-Vereinbarung 

Die oben genannten Ratschläge für die Auswahl eines Drittanbieters gelten auch für die Verhandlung der Bedingungen mit dem von Ihnen ausgewählten Provider. Ein Outsourcer hat bei den Verhandlungen nur eines im Sinn: das meiste Geld zu verdienen und dabei das geringste Risiko einzugehen. Es ist die Aufgabe des Kunden klar zu machen, was man aus der Beziehung herausholen will, und dies auch in den Mittelpunkt der Verhandlungen zu stellen. Das Abwägen der Risiken und Vorteile für beide Parteien ist das Ziel des Verhandlungsprozesses, der emotional und sogar streitbar werden kann. Aber kluge Auftraggeber werden die Führung in den Verhandlungen übernehmen und die für sie wichtigen Themen priorisieren, anstatt sich vom Anbieter an der Nase herumführen zu lassen.

Die Erstellung eines Zeitplans und die Festlegung eines Abschlussdatums für die Vertragsverhandlungen helfen, die Dauer des Verhandlungsprozesses zu begrenzen. Ohne ein solches Datum könnten sich Diskussionen ewig hinziehen. Doch falls ein bestimmtes Thema mehr Zeit erfordert, unterwerfen Sie sich nicht dem Datum. Nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit, um alles gründlich auszuarbeiten.

Abschliessend erwähnt, sollten Sie während der Verhandlungen keine Schritte zur Übertragung der Arbeit an den Anbieter unternehmen. Ein Outsourcing-Vertrag ist nie ein abgeschlossenes Geschäft, bis Sie ihn unterschreiben. Wenn Sie vorher beginnen, Aufgaben an den Dienstleister zu übertragen, werden Sie ihm auch mehr Macht über den Verhandlungsprozess übergeben.

Versteckte Kosten des Outsourcings

Der Gesamtbetrag eines Outsourcing-Vertrages zeigt nicht genau auf, wie viel Geld und andere Ressourcen ein Unternehmen ausgibt, wenn es IT-Services auslagert. Eine Studie zeigte folgendes: Je nachdem was und an wen ausgelagert wird, wird ein Unternehmen am Ende mindestens 10 Prozent mehr investieren, um den Vertrag aufzusetzen und das Projekt langfristig zu verwalten.

Zu den wichtigsten zusätzlichen Kosten, die mit dem Outsourcing verbunden sind, gehören:

  • die Kosten für Leistungsvergleiche und Analysen, um festzustellen, ob Outsourcing die richtige Wahl ist
  • die Kosten für die Untersuchung und Auswahl eines Anbieters
  • Kosten für die Übergabe von Arbeit und Wissen an den Outsourcer
  • Kosten, die durch mögliche Entlassungen und damit verbundene Personalfragen entstehen
  • Kosten für die laufende Personalbesetzung und das Management der Outsourcing-Beziehung

Es ist wichtig, die versteckten Kosten bei der Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse für das geplante Outsourcing zu berücksichtigen.

Der Outsourcing Übergang

Vantage Partners nannte die Outsourcing-Übergangsphase einmal das „Tal der Verzweiflung“. Diese Phase bezeichnet den Zeitraum, in der sich das Team des Anbieters mit Ihrem Unternehmen, den vorhandenen Fähigkeiten und Prozessen, den Erwartungen und der Organisationskultur vertraut macht. Während dieser Zeit versucht das neue Team, alle übertragenen Mitarbeiter und Vermögenswerte zu integrieren. Parallel beginnt der Prozess der Kostenreduzierung und die Steigerung der Effizienz. Keine leichte Aufgabe, da der gesamte Geschäftsbetrieb gleichzeitig am Laufen gehalten werden muss. Während dieses Zeitraums, welcher von einigen Monaten bis zu einigen Jahren dauern kann, geht die Produktivität oft im Sturzflug zurück.

Besonders problematisch ist, dass auch das Management auf der Kundenseite während dieser Zeitspanne intensiv nach den versprochenen Gewinnen des Deals Ausschau hält. Die Abteilungsleiter fragen sich, warum sich die IT-Service-Levels nicht verbessern, und die IT-Mitarbeiter fragen sich, was ihr Platz in dieser neuen Mixed-Source-Umgebung ist.

IT-Führungskräfte, die im Outsourcing-Vertrag nach Hilfe suchen, wie sie mit der unangenehmen Übergangsphase umgehen sollen, werden definitiv enttäuscht sein. Der beste Rat ist, sich darauf einzustellen, dass die Übergangsphase schwierig sein wird. Sie sollten versuchen, die Erwartungen der Geschäftsseite zu managen, und Managementpläne sowie Steuerungs- und Kontrollelemente einzurichten, um das Unternehmen „über den Berg” zu bringen. 

Steuerung und Überwachung des Outsourcings

Der Erfolg oder Misserfolg eines Outsourcing-Deals ist an dem Tag, an dem der Vertrag unterschrieben wird, unbekannt. Den Vertrag richtig abzuschließen ist notwendig, aber nicht ausreichend für ein gutes Ergebnis. Laut einer Studie gaben Kunden an, dass mindestens 15 Prozent des gesamten Outsourcing-Auftragswertes davon abhängt ob das  Provider-Management richtig gestaltet ist. Eine sehr kooperative Beziehung, die auf effektivem Vertragsmanagement und Vertrauen basiert, kann den Wert einer Outsourcing-Beziehung erhöhen. Eine zerstrittene Beziehung hingegen kann den Wert der Vereinbarung erheblich schmälern, wobei die positiven Aspekte durch den erhöhten Überwachungs- und Prüfungsbedarf geschmälert werden. In einer solchen Umgebung eskalieren Konflikte häufig und Projekte werden nicht fertiggestellt.

Bei erfolgreichem Outsourcing geht es ebenso sehr um Beziehungen wie um tatsächliche IT-Services oder Transaktionen. Infolgedessen ist die Führung und Kontrolle des Outsourcings der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Outsourcing-Geschäfts. Ohne sie laufen sorgfältig ausgehandelte und dokumentierte Rechte in einem Auslagerungsvertrag Gefahr, nicht durchgesetzt zu werden. Im Resultat sieht die Entwicklung der Geschäftsbeziehung vielleicht nicht so aus, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Rückführung der IT

Die Rückführung oder das Backsourcing von IT-Arbeit (das Zurückholen eines ausgelagerten Dienstes ins eigene Haus) ist immer eine Option, wenn eine Outsourcing-Vereinbarung nicht funktioniert. Ursachen können beispielsweise eine von Anfang an ungenügende Kosten-Nutzen-Analyse oder die Änderung des Geschäftsfeldes sein. Es ist jedoch nicht immer einfach, sich aus einer Outsourcing-Beziehung zu lösen. Aus diesem Grund verhandeln viele Kunden, die mit den Outsourcing-Ergebnissen unzufrieden sind, ihre Verträge und Beziehungen neu und organisieren sie um. Das ist dem Unternehmen meist dienlicher als der Versuch, zum Zustand vor dem Outsourcing zurückzukehren.

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Wollen Sie den Umsatz Ihres Unternehmens dieses Jahr steigern? Nun, Wachstum passiert nicht einfach so.

Wenn Sie es ernst meinen mit dem Wachstum, braucht Ihr Unternehmen Führung und eine klare Strategie.

Heute teilen wir zwölf eCommerce Strategien mit Ihnen, die Unternehmen nachweislich dabei helfen ihre Verkäufe und Umsätze zu steigern – und was noch besser ist, jedes Unternehmen kann diese Strategien anwenden.

12 eCommerce Strategien, die Ihr Unternehmen heute schon umsetzen kann!

  1. Produzieren Sie Content (Inhalt), der Backlinks (Rückverweise) generiert
  2. Bieten Sie Abonnements an
  3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten
  4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen
  5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen zu Ihrer Seite
  6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an
  7. Erstellen Sie einen einheitlichen, grafischen Stil für Ihre Produktfotografie
  8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden
  9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf
  10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen
  11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an
  12. Erkunden Sie Partnerschaften

1. Produzieren Sie Content, der Backlinks generiert

Content Marketing ist eine grossartige Strategie, die hilft Ihr Unternehmen zu vergrößern.

Der Shopify Store „Death Wish Coffee” verwendet seinen Blog, um zahlreiche Themen abzudecken, die mit Kaffee zusammenhängen. Sein Content hat eine hohes Google Ranking für kaffee-verwandte Phrasen, wie „wie macht man Kaffee”, „wie verwendet man eine Kaffeemaschine” und „wie trinkt man schwarzen Kaffee”, was hilft Traffic und Markenbekanntheit zu generieren.

Wenn Ihr Blog ein Ranking für bestimmte Phrasen erhält, hat dies neben dem Traffic weitere Vorteile für Ihren Blog. Indem Sie hochwertigen Content produzieren, können Sie auch Backlinks erhalten. Dadurch verbessern Sie die Autorität Ihrer Domain und die Rankingfähigkeit für Keywords mit Kaufabsicht.

Es sind die indirekten Vorteile von Content Marketing, die zu Ergebnissen führen. Und in vielen Fällen geht es um SEO. Der Inhalt steuert die Links, die die Autorität steuern, die die Rankings steuert, die qualifizierte Besucher steuern, die nach einer Schlüsselphrase (Keyphrase) für „kommerzielle Absichten” gesucht haben. Nun haben Sie einen Besucher, der sich sehr wahrscheinlich wandelt, ganz im Gegensatz zu Ihrem typischen Blogleser.

Sagen wir, Sie haben ein E-Commerce Unternehmen, das individuelle iPhone Hüllen verkauft. Möglicherweise wollen Sie Content produzieren für Keywords, die sich auf Ihr Unternehmen beziehen, wie

  • iPhone Batterie Tipps
  • iPhone Tricks
  • Beste iPhone Accessoires

Diese Teile werden vermutlich nicht für viel Umsatz in Ihrem Unternehmen sorgen. Sie helfen aber bei der allgemeinen SEO und Markenbekanntheit Ihrer Seite.

Dennoch wäre „iPhone Hüllen” ein sehr nützlicher Begriff für dieses Geschäft (90.000 Menschen suchen danach jeden Monat).

Wenn Sie für Ihre Verkaufsseite ein hohes Ranking für ein hochwertiges und absichtsvolles Keyword wie dieses erhalten wollen, haben Sie eine bessere Chance, wenn Ihre Domain bereits Suchberechtigungen für andere Inhalte über verwandte Themen hat, die Sie auf Ihrem Blog veröffentlicht haben.

2. Bieten Sie Abonnements an

Der Markt für eCommerce Abonnements ist in den letzten Jahren pro Jahr um 100% gewachsen!

Mit eCommerce Abonnements haben Sie eine riesige Chance, um Ihr Unternehmen zu vergrössern – und was noch besser ist, um wiederkehrende Einnahmen zu generieren.

Das Beste an wiederkehrenden Einnahmen ist die Vorhersehbarkeit. Wenn Sie wissen, wie viele Kunden Sie für wiederkehrende Käufe haben, können Sie damit beginnen Mitarbeiter einzustellen, Geld auszugeben und Ihr Unternehmen sicher auszubauen.

Beispielsweise hat eine Firma für gesundes Essen und Fitness vor kurzem ihre Produktangebote um ein monatliches Abo erweitert.

Anstatt darauf zu vertrauen, dass Kunden zu ihrer Webseite zurückkehren und Einkäufe wiederholen, hat das Unternehmen vorhersehbare Einnahmen durch Abonnements gebildet.

Abonnements haben Vorteile – sowohl für Kunden, als auch für das eCommerce Unternehmen. Mit dem Angebot profitieren die Kunden, weil es einfach funktioniert – sie müssen nicht nach den besten Keto-Snacks suchen oder sich sorgen, ob ihre Ernährung frisch und interessant bleibt. Für das Unternehmen ist der Vorteil, dass sie sich auf wiederkehrende Einnahmen von jedem Abonnenten verlassen können und, dass Ihre Marke und ihre Produkte jeden Monat in den Köpfen der Kunden bleiben.

Um diese eCommerce Strategie zu übernehmen und in Ihrem Unternehmen einzusetzen, müssen Sie darüber nachdenken, was Sie Kunden auf wiederkehrender Basis anbieten können.

  • Bieten Sie eine monatliche Accessoires-Box an, wenn Sie einen Modeladen haben.
  • Bieten Sie ein wöchentliches Abo für Blumenlieferungen an, wenn Sie einen Blumenshop betreiben (oder ein jährliches Abonnement, damit Sie niemals wichtige Jubiläen vergessen).
  • Versenden Sie jeden Monat einen Reiseführer für neue Destinationen oder ein Sammelobjekt aus einem neuen Land, wenn Sie ein eCommerce Unternehmen für Reisen betreiben.

3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten

Menschen LIEBEN kostenlosen Versand. Verschiedene Personen wurden von befragt, was sie dazu bringen würde öfter online einzukaufen. Fast acht von zehn Personen (79%) gaben an, dass kostenloser Versand der grösste Anreiz dafür sei.

Lieferkosten sind auch ein wesentlicher Faktor, wenn der gefüllte Einkaufswagen wieder geschlossen wird und nichts bestellt wird. Mehr als ein Drittel der Kunden (42,39%) geben Lieferkosten als Grund an, warum sie den Kauf nicht abgeschlossen haben.

Kostenloser Versand könnte die perfekte Strategie sein, um Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln und Ihre Umsätze zu steigern.

Sie fragen sich nun berechtigterweise vielleicht: „Wie kann es helfen meinen Umsatz zu steigern, wenn die Lieferkosten übernommen werden?” Eine Studie aus dem Jahr 2015 von Stitch Labs hat mehr als eine Million Shopify Bestellungen untersucht und herausgefunden, dass Händler, die immer kostenlosen Versand anbieten, den Umsatz direkt um 10% steigern können.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Preisgestaltung zu einem Schlüsselfaktor für Ihre eCommerce Strategie machen können, um weiter zu kommen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie es schaffen könnten:

Sie könnten kostenlosen Versand für alle Kunden anbieten, die sich in Ihrem Shop anmelden, so wie es beispielsweise „Nike” macht.

Sie könnten für eine kurze Zeit kostenlosen Versand anbieten, um mit gratis Versand zu experimentieren und zu sehen, wie dies Ihre Verkäufe und den Umsatz beeinflussen könnte.

Sie könnten kostenlosen Versand anbieten, wenn der Einkauf einen bestimmten Betrag oder mehr übersteigt und Ihre Kunden so dazu motivieren ein bisschen mehr auszugeben.

4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen

Das Vermitteln von Dringlichkeit und Knappheit führt zum Verkauf. Tatsächlich kann Knappheit die Verkäufe um bis zu 226% steigern.

Schauen Sie sich zum Beispiel nur den Amazon Prime Day an, das 36 Stunden Verkaufsevent von Amazon, das jeden Juli stattfindet.

Durch das Angebot von zeitlich begrenzten Verkäufen mit begrenzten Lagerbeständen hat Amazon mehr als 100 Millionen Produkte verkauft und einen Umsatz von mehr als eine Billion $ erreicht. Damit war der Prime Day im Jahr 2018 der grösste Verkaufstag in der Geschichte von Amazon.

Sie können das Vermitteln von Knappheit aber nicht nur an speziellen Verkaufsevents einsetzen. Es ist eine Strategie, die Sie die ganze Zeit verwenden können, um das Wachstum anzukurbeln. Brian Peters weist darauf hin, dass die Firma „REI” das Vermitteln von Knappheit auf ihrer Verkaufsseite hervorragend nutzt, um die Verkäufe das ganze Jahr über zu steigern.

Brian erklärt das folgendermassen:

Die Firma schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen sagt die Firma durch Hinweise im Onlineshop, dass diese Räumungsartikel nicht mehr lange zur Verfügung stehen, weswegen Sie zuschlagen sollten, solange Sie können. Zum anderen weist die Firma darauf hin, dass es nur noch einen geringen Lagerbestand gibt. Ein Doppelschlag!

5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen auf Ihrer Seite

Eine Studie hat herausgefunden, dass Ihnen Produktbewertungen helfen können höherpreisige Produkte zu verkaufen. Eine Studie mit 1.000 Kunden hat aufgedeckt, dass bessere Bewertungen der Hauptgrund sind, warum Menschen höherpreisige Alternativen kaufen.

Bevor sich Kunden von ihrem hart erarbeiteten Geld trennen, wollen sie wissen, dass sie Ihrer Marke vertrauen können und, dass das Produkt genau das bietet, was Sie auf Ihrer Verkaufsseite angeben.

Rezensionen sind der beste Weg, um dieses Vertrauen aufzubauen. Wenn ich in der Vergangenheit mit zwei Produkten konfrontiert worden bin, die fast identisch wirkten, werde ich die Option mit den besseren Bewertungen wählen.

„Chilly’s” ist eine Firma für Flaschen, die es sich zum Ziel gemacht hat die Akzeptanz für den täglichen Gebrauch von wiederverwendbaren Produkten zu steigern. Sie bietet Produktrezensionen auf markante Weise auf ihrer Homepage an.

So macht es auch der britische Händler „Not On The High Street”.

Sobald neue Kunden auf eine dieser Seiten kommen, können sie sofort erkennen, dass dies Marken sind, denen viele Andere vertrauen und sie gut bewerten.

Kunden sind jedoch meist nicht mitteilungsbedürftig, wenn es um Rezensionen geht. In den meisten Fällen müssen Sie dafür etwas tun, um Feedback zu erhalten. Amazon versendet zum Beispiel E-Mails zur Erinnerung für jeden getätigten Kauf, um Kunden dazu ermutigen Bewertungen für die Produkte zu hinterlassen.

Sobald Sie eine Reihe von Kundenbewertungen haben, verwenden Sie diese, indem Sie sie verteilt in Ihrem Shop anzeigen – besonders auf den Produktseiten. Der Shopify Shop „Shwood Eyewear” weist mit einer kurzen Zusammenfassung auf die Bewertungen direkt unter dem Button „dem Warenkorb hinzufügen” hin.

Wenn der Kunde einige der Bewertungen lesen möchte, werden diese alle am Ende der Produktseite angezeigt.

Sie könnten auch einen Schritt weiter gehen und Ihre Kunden nach einer Bewertung per Video fragen, wie die Beauty Seite für Frauen „BOOM!” von Cindy Joseph. Wenn ein Kunde einen Kauf auf der Seite tätigt, bietet „BOOM!” jedem einen 10$ Gutschein an, der eine Videobewertung für die Produkte teilt.

6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an

Obwohl die genauen Zahlen umstritten sind, ist es viel weniger teuer einen Kunden zu behalten, als einen neuen zu gewinnen.

Wie Amy Gallo im Management-Magazin „HBR” geschrieben hat:

„Es hängt davon ab, welcher Studie Sie glauben und in welchem Industriezweig Sie sind, aber es kostet 5 bis 25 Mal mehr einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu behalten.”

Wenn Sie ein erfolgreiches eCommerce Geschäft aufbauen möchten, müssen Sie Kunden dazu verleiten in Ihrem Shop zurückzukehren. Einer der besten Wege dies zu tun, ist durch Exklusivität und dem Erstellen von personalisierten Angeboten und Rabatten für Ihre Bestandskunden. Das Gute daran ist, dass Sie bereits Daten von Ihren vorhandenen Kunden haben.

Eine Studie von „Accenture” hat sich auf personalisierte Erfahrungen im Einzelhandel fokussiert und herausgefunden, dass 59% der Käufer es mögen, Werbeangebote für Artikel zu erhalten, die Sie stark in Betracht ziehen.

Das bedeutet, dass ein personalisierter Sale, Angebote oder Produktempfehlungen viel besser aufgenommen werden, als generierte Nachrichten, die Sie an Ihren ganzen Kundenstamm schicken.

Amazon kennt beispielsweise meine Kaufhistorie und kann mir personalisierte Produktempfehlungen schicken.

„UGG” verwendet auch Angebote, damit sich Bestandskunden wie VIPs fühlen und Treue aufgebaut wird.

Versuchen Sie darüber nachzudenken, wie Sie eine eCommerce Strategie erzeugen können, die bestehende Kunden belohnt und sie dazu bringt wiederzukommen.

7. Erstellen Sie einen einheitlichen grafischen Stil für Ihre Produktfotografie

In der Welt des eCommerce ist Ihr Markenzeichen super wichtig. Das liegt daran, dass Sie immer eine Menge an Konkurrenten haben werden – egal was Sie verkaufen.

Ihr Markenzeichen ist das, was Sie von Anderen in einem ähnlichen Geschäftsbereich abhebt. 

Überall, wo Ihre Kunden mit Ihrer Marke interagieren können, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Grafiken verwenden können, um hervorzustechen und ein vertrautes Gefühl zu erzeugen. So werden Kunden immer wissen, wenn Sie eines Ihrer Produkte sehen, dass es aus Ihrem Unternehmen stammt.

Der Modehändler „Everlane” verwendet weiche, leichte Hintergründe und viel Weiss und Grau auf seiner Webseite.

Dieser Stil wirkt sich auf jede Stelle aus, an dem Sie mit der Marke in Berührung kommen könnten – inklusive Social Media und E-Mail.

Wenn Sie sich die Produktseiten von „Everlane” anschauen, sehen Sie, dass es auch zahlreiche Produktfotos in diesem Markenstil gibt.

Die Produktfotos, die Sie für Ihre Webseite aussuchen, können ebenso zur Umsatzsteigerung beitragen. Eine Studie hat herausgefunden, dass 73% der Online-Shopper drei oder mehr Produktfotos brauchen, um einen Kauf zu tätigen.

8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden

Trotz der vielen Vorteile des eCommerce für Kunden bevorzugen viele dennoch persönlich einzukaufen. Eine Studie von „Walker Sands” hat herausgefunden, dass es für die meisten Produktkategorien noch immer die klare Präferenz gibt in physischen Geschäften einzukaufen.

Sie haben vielleicht eine eCommerce Marke, aber dennoch können Sie Ihren Kunden auch offline gute Erfahrungen bieten. 

Die Pop-Up-Store Industrie ist beispielsweise laut Angaben von „Popup Republic” auf über 50 Billionen Dollar angewachsen. So könnten Sie die Möglichkeiten überprüfen einen Pop-Up-Store in Ihrer Nähe zu betreiben, um ein wenig Begeisterung über Ihren Store zu erschaffen oder manche Ihrer Kunden persönlich zu treffen.

Der Shopify Store „Belle Force Activewear”, eine Start-up Fitnessmarke, hat Pop-Up-Stores in Fitnessstudios aufgestellt. Diese sollen helfen den Namen zu verbreiten, um das Unternehmen bekannter zu machen und mit Zielkunden in Kontakt zu treten.

Wenn es nicht zu Ihnen passt ein Event an einem physischen Ort zu veranstalten, können Sie darüber nachdenken eine andere einzigartige offline Erfahrung für Ihre Kunden anzubieten. Das Reiseunternehmen „Away” hat das Magazin „Here” veröffentlicht. Dies ist ein Magazin, das Kulturberichte, Reiseberichte, Fotoessays und Interviews mit bekannten Reisenden enthält.

Sie könnten einen Katalog erstellen, den Sie an Ihre Kunden verschicken. Der online Fussball Händler „Pro Direct” verschickt jährlich die „Boot Bible” an Kunden.

Wenn Sie jedes Mal einen grossartigen Eindruck hinterlassen wollen, wenn ein Kunde eines Ihrer Produkte erhält, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie das Auspack-Erlebnis (unpacking experience) verbessern können.

Ansprechende Verpackungen könne Ihre Kunden ebenso dazu motivieren wiederholte Käufe zu tätigen. Eine Studie aus dem Jahr 2016 von „Dotcom Distribution” hat herausgefunden, dass 43% der Kunden wahrscheinlich wiederholte Käufe von einem eCommerce Shop tätigen, welcher Bestellungen in Premium-Verpackungen ausliefert.

Der „Dollar Shave Club” leistet grossartige Arbeit, wenn es um die Verpackung und das Auspack-Erlebnis geht. Dessen Produkte werden in massgeschneiderten Boxen ausgeliefert, die Microcopies (Mikrokopien, kurze Texte) und Slogans enthalten, die zum Branding des Unternehmens passen.

Ein einzigartiges Auspack-Erlebnis kann zu Mundpropaganda führen, da viele Kunden das Auspacken mit Freunden und der weiten Welt des Social Media teilen.

Es gibt zum Beispiel auf Instagram alleine mehr als 700.000 Posts über Unboxing:

9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf

Wir haben es vorher schon erwähnt: Einen Kunden zu behalten ist viel billiger, als einen neuen zu gewinnen. Diese Strategie hilft Ihnen sicher zu gehen, dass Ihre Kunden immer wieder zurückkehren.

Ein Kunden-Treueprogramm hilft Ihnen dabei, dass Ihre Kunden Ihnen treu bleiben, indem Sie dies anbieten:

  • Rabatte
  • Gratis Produkte und Giveaways
  • Gutscheine und Coupons
  • Frühen Zugriff auf Produkte
  • Exklusive Inhalte und Schlussverkäufe

„Starbucks” Kunden können sich beispielsweise für „My Starbucks Rewards” anmelden und erhalten:

  • Gratis Getränke
  • Spezielle Angebote für Lieblingsprodukte
  • Exklusiven frühen Zugriff auf die neuesten Produkte
  • Einfache und schnelle Bezahlung mit der mobilen App

All diese Fakten regen Kunden dazu an zu „Starbucks” zurückzukehren, anstatt andere Coffeeshops auszuprobieren.

„Sephora” hat ein tolles Treueprogramm namens „Beauty Insider”, wo Kunden für jeden Kauf Punkte sammeln, welche sie für gratis Produkte einlösen können.

Sogar „Amazon Prime” ist ein Treueprogramm (wenngleich eines, wofür Kunden eine Gebühr zahlen). Kostenloser Versand, Zugriff auf exklusive Sales und eine Menge an On-Demand-Medieninhalten reichen aus für:

  1. Über eine Million Menschen weltweit, die bezahlen, um beitreten zu können.
  2. Erhöhung der durchschnittlichen Ausgaben von Kunden auf Amazon von 544$ zu 2.486$ pro Jahr.

Sobald Amazon Sie an ein Jahr lang gratis Versand innerhalb von zwei Tagen gewöhnt hat, wird es schnell Ihre Anlaufstelle für so gut wie alles – vertrauen Sie mir, ich habe vor zwei Jahren ein Testabo abgeschlossen und raten Sie – ich bezahle jetzt noch immer dafür und es ist jeden Cent wert.

Mit einem Treueprogramm zu beginnen, ist nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie Interesse daran haben diese Strategie ins Rollen zu bringen, sind dies die wichtigsten Dinge, über die Sie nachdenken müssen:

  1. Wofür werden Sie Ihre Kunden belohnen? In den meisten Fällen lautet die Antwort, dass Einkäufe getätigt werden, aber Sie könnten auch über Belohnung für das Einladen von Freunden, das Hinterlassen von Produktbewertungen und für andere Handlungen nachdenken, wovon Ihr Unternehmen profitiert.
  2. Was werden Ihre Prämien sein? Sie könnten gratis Produkte, Rabatt auf zukünftige Einkäufe und/oder gratis Versand für eine bestimmte Zeit anbieten. Die Liste ist endlos, aber es ist wichtig, dass Sie etwas anbieten, dass erstens finanziellen Sinn für Ihr Unternehmen ergibt und zweitens Ihre Kunden dazu motiviert sich anzumelden.
  3. Wie werden Ihre Belohnungen eingelöst? Lösen Kunden Ihre Prämien manuell ein oder wird eine Prämie automatisch ausgelöst?

Wenn Sie Ihren Shop auf Shopify betreiben, können Sie eine der vielen verfügbaren Shopify Apps verwenden, die Ihnen die schwierige Aufgabe abnimmt, um das Treueprogramm zu erstellen.

10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen sind ein häufig übersehener Aspekt des eCommerce Erfolgs. Es ist einfach Ihren Shop um ein neues Produkt zu ergänzen und eine hastig geschriebene Beschreibung zu erstellen oder die Beschreibung des Herstellers zu kopieren.

Sie sollten es aber besser machen!

Nur weil die meisten Produktbeschreibungen mies sind, heisst das nicht, dass Ihre ebenso so sein müssen. Tatsächlich heisst das, dass Sie eine MASSIVE Chance haben sich abzuheben.

Ihre Produktbeschreibungen geben Ihnen die Chance  um:

  • Produktdetails und Produktbesonderheiten zur Verfügung zu stellen, die helfen Kundenfragen zu beantworten. „Nike” macht das besonders gut, da deren Produkte auf den Produktseiten genau beschrieben werden.
  • Verstärken Sie Ihre Marke, indem Sie Ihren eigenen, einzigartigen Stil von Content und Texten verwenden. Der „Dollar Shave Club” ist brillant darin, da die Firma witzige Beschreibungen und Texte verwendet, um das Interesse der Kunden zu steigern.

Er hat sogar Videos für jedes seiner Produkte:

(Das Video lässt sich nicht kopieren.)

  • Teilen Sie Ihr Fachwissen und positionieren Sie Ihre Firma als einen Experten und Marktführer in Ihrer Branche. „Patagonia” macht das gut mit seinen Beschreibungen.

Verwenden Sie Ihre Produktbeschreibungen als Weg, um das Interesse Ihrer Kunden zu wecken und ihnen alles zu geben, was sie wissen müssen, bevor sie einen Kauf tätigen – auf Ihre eigene, einzigartige Art und Weise.

11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an

Diese einfache eCommerce Strategie hat einem Unternehmen geholfen in nur einem Jahr 335.288$ zu generieren, wie Sie weiter unten sehen werden.

Wieviele Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie wieder nach ein paar Sekunden ohne einen Kauf getätigt zu haben? Meine Schätzung liegt bei 90% oder mehr, vielleicht sogar bei 99%.

Sie denken vielleicht, dass Sie nichts tun können, um Menschen dazu zu bringen einen Kauf zu tätigen. Nun, diese „Fallstudie” schlägt anderes vor.

Es wurde ein Unternehmen mit aromatisiertem Wasser entdeckt, das dieses Popup für neue Besucher verwendet.

Dieses Popup hat mehr als 49.000 E-Mail-Adressen gesammelt und der 15% Discount wurde 5.239 Mal eingelöst, was zu einem atemberaubenden Umsatz von 335.288$ geführt hat.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich ziehen können und sie zu einem Lead machen können – oder noch besser, wie diese direkt etwas kaufen.

12. Erkunden Sie Partnerschaften

Partnerschaften sind eine grossartige Möglichkeit, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen und neue Kunden zu erreichen.

Sie müssen nichts in der Grössenordnung im Stil von „Marvel x Netflix” erschaffen, um eine Wirkung zu erzielen. Partnerschaften jeder Grösse können Ihrem Unternehmen zu Ergebnissen verhelfen.

Denken Sie an andere Unternehmen, die ein unterschiedliches Publikum als Sie haben.

  • Wenn Sie erfrischende Getränke verkaufen, könnte ein Sportclub in Ihrer Nähe ein guter Partner sein.
  • Wenn Sie Auto Accessoires verkaufen, könnte eine Autowerkstatt in Ihrer Nähe helfen, um Ihre Produkte zu bewerben.
  • Wenn Sie Bürozubehör verkaufen, könnte ein gewerblicher Leasingagent perfekt zu Ihnen passen.

Egal in welcher Branche Sie sind, es gibt auf jeden Fall Partner für Sie. Doch wie funktioniert das? Diese Kooperation mit zwei Unternehmen macht es deutlich:

  1. Das Angebot „Kaufen Sie von Unternehmen A und erhalten Sie das Produkt von Unternehmen B ein Jahr gratis.” erstellt.
  2. Für jeden Verkauf hat das Unternehmen A einen Prozentsatz des Verkaufs an das Unternehmen B gezahlt.
  3. Unternehmen A hat das Angebot an dessen Mailingliste verschickt.
  4. Unternehmen B hat den kombinierten Software-Deal ebenso auf ihrer Mailingliste beworben.
  5. Beide Parteien haben vom zusätzlichen Engagement und neuen Kunden profitiert.

Das ist aber nicht die einzige Art von Partnerschaft, die Sie eingehen können. Denken Sie kreativ!

  • Sie könnten sich mit ein paar Unternehmen zusammenschliessen und ein virales Werbegeschenk verteilen, wie zum Beispiel bedruckte T-Shirts.
  • Vielleicht könnten Sie sich mit einem online Content Creator in Verbindung setzen (wie „Samsung” es mit „Casey Neistat” getan hat, aber in einem kleineren Massstab).
  • Oder Sie könnten eine Partnerschaft mit einer Location in der Nähe eingehen, um ein Event für Ihre Kunden anzubieten.

Egal wofür Sie sich entscheiden, denken Sie darüber nach, wie Sie allen beteiligten Parteien die gleichen Vorteile bieten und wie Sie Ihren Kunden etwas Wertvolles anbieten können.

Was halten Sie von unseren zwölf eCommerce Strategien, die helfen Ihr Unternehmen wachsen zu lassen? Wollen Sie diese Strategien umsetzen?

Wachstum passiert nicht einfach so. Ergreifen Sie die beschriebenen Massnahmen und starten Sie noch heute mit der Steigerung Ihres Umsatzes.

In zehn Schritten zur digitalen Marketingstrategie! Digitale Marketing Strategien einfach erklärt.

In zehn Schritten zur digitalen Marketingstrategie! Digitale Marketing Strategien einfach erklärt.

Digital Marketing ist Online Marketing für Webseiten. Einfach, oder? Es hat sich herausgestellt, dass es mindestens sieben Möglichkeiten gibt eine Website online zu vermarkten. Und hier kommt die digitale Marketingstrategie ins Spiel.

Da sind die grossen Schlagworte – wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), digitale Werbung, Social Media Marketing – und die Liste geht weiter. Jede Kategorie repräsentiert eine eigene Spezialität mit einzigartigen Skills und bewährten Verfahren. In anderen Worten: Was durch SEO passiert, ist ganz anders, als was durch digitale Werbung passiert.

Aus diesem Grund ist es nicht einfach eine digitale Marketingstrategie zu entwickeln.

Weil jede Webseite anders ist, ist es wichtig ein massgeschneidertes Vorgehen zu verfolgen, um digitale Marketingstrategien zu kreieren.

In diesem Ratgeber decken wir die verschiedenen Bereiche von online Marketing ab, erklären digitale Marketingstrategien Prozesse und stellen dann eine Zehn-Schritte-Anleitung zur Verfügung, wie man die Grundlagen abdeckt.

Die sechs Säulen von online Marketing

Die Welt des Online Marketings ist gewachsen und heute gibt es eindeutig mehr als nur einen Weg, um Ihre Webseite im Internet zu vermarkten.

Die gute Nachricht ist, dass obwohl all diese Bereiche separate Marketing-Kategorien sind, können alle zusammenarbeiten, um Ihre Ziele zu erreichen und Ihr Unternehmen zu vergrössern.

Online Marketing kann in sechs Hauptbereiche unterteilt werden:

  1. Marketing von Inhalten (Content) – Das Kreieren und Publizieren nützlicher Inhalte, um Ihre Zielgruppe anzuziehen, aufzuklären und zu behalten.
  2. Werbung im bekannten Umfeld (Native Advertising) – wird auch als Advertorials bezeichnet. Native Advertising ist eine Art von online Werbung, die dem redaktionellen Inhalt der Webseite oder der Publikation ähnelt, für die sie Werbung machen.
  3. Pay-per-click (PPC) Werbung – PPC ist eine Marketingstrategie, die online Anzeigen einbindet. Inserenten zahlen jedes Mal, wenn ein User auf eine ihrer Anzeigen klickt.
  4. Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Das ist der Vorgang eine Webseite so zu verbessern, dass sie suchmaschinenfreundlich wird und organischen Verkehr (Traffic) auf die Webseite bringt.
  5. Social Media Marketing – Die Praxis ein Produkt oder einen Service auf Social Media Plattformen zu bewerben.
  6. E-Mail Marketing – ein Marketing Ansatz, der E-Mails als eine Methode des Marketings für potenzielle und bestehende Kunden verwendet und diese pflegt/fördert.

Wie man in zehn Schritten eine digitale Marketingstrategie erstellt

Sie wissen nun ein bisschen mehr über die verschiedenen Arten von online Marketing Taktiken – nun ist es an der Zeit die Grundlagen für das Erstellen einer Strategie zu erlernen.

Von Personas bis zu den richtigen Werkzeugen gibt es einige grosse und kleine Dinge, die den Erfolg Ihrer digitalen Marketingstrategie unterstützen oder behindern können.

Hier ist die grundlegende Arbeit, die Sie brauchen, um sicherzugehen, dass Ihre Strategie gut funktioniert:

Schritt 1: Erstellen Sie eine Kunden-Persona

Im Fokus steht das Alter, das Geschlecht, die Beschäftigung, die Interessen und der Standort Ihrer Kunden und Interessenten.

Personas ist ein Begriff, der genutzt wird, um den idealen Kunden zu beschreiben, der durch Befragung und Kontaktaufnahme der vordefinierten Zielgruppe definiert werden kann. Um Ihre eigene buyer Persona zu definieren können Sie online Tools, wie „MakeMyPersona” und „Persona Creator” verwenden.

Schritt 2: Bestimmen Sie Ihre Ziele und Werkzeuge

Jeder professionelle Vermarkter weiss, wie wichtig dieser Schritt ist. Ohne Ziele wird die Strategie einfach nicht aufgehen – daher ist es Ihre Hauptaufgabe diese zu definieren. Vergewissern Sie sich, dass die von Ihnen entwickelten Ziele geeignet sind und machen Sie sie messbar.

Beispiel eines schwachen Marketing Ziels:

Die Conversion Rate auf der Webseite im nächsten Jahr steigern und zwei Werbeangebote erstellen.

Was ist mit diesem Ziel falsch? Richtig, es ist nicht messbar! Wie soll jemand den Fortschritt messen, wenn dieses Ziel angepeilt wird?

So sollte es besser formuliert werden:

Die Conversion Rate auf der Webseite um 20 Prozent im ersten Quartal von 2020 steigern und zwei Werbeangebote erstellen: kostenloser Marketingbericht und ein Marketingbuch. Diese sollen bis Februar beziehungsweise März online sein.

Hier wird es nun möglich den Fortschritt zu messen.

Schritt 3: Fokus auf das Bloggen

Für jede digitale Marketingstrategie ist es wichtig hochqualitativen Content zu erstellen. Bloggen ist eine Methode, um Qualitätsinhalte für eine Seite zu erschaffen und Ihre Content Marketingstrategie auszubauen. Dieser Schlüsselaspekt der Strategie verfolgt einige wichtige Funktionen, darunter das Erhöhen des Zugriffs auf Ihre Webseite, die Stärkung der Social Media Präsenz, das Positionieren gegenüber anderen Unternehmen und das Ranking all dieser langen Suchanfragen und Keywords.

Wenn Sie einen regelmässig aktualisierten Blog haben, den Besucher hilfreich finden, heisst das, dass Ihre Webseite einfach durch Suchmaschinen gefunden werden kann und daher kann sie als Plattform für Ihre Marketing Kampagne verwendet werden.

Schritt 4: Evaluierung der vorhandenen digitalen Marketing-Kanäle

Analysieren Sie die digitalen Ressourcen und Kanäle, die Sie bereits in Verwendung haben – inklusive Webseite, Blog Content, Social Media Account, Mundpropaganda, Werbung im bekannten Umfeld, Google Adwords, bezahlte Werbung und so weiter. Fragen Sie sich selbst: Wie effektiv waren diese und wie können Sie nächstes Jahr eingesetzt werden?

Es ist in Ordnung, wenn Ihr zukünftiger Marketingstrategie Prozess nicht alle diese Elemente enthält, aber er sollte auf jeden Fall jene integrieren, die im vorigen Jahr am effektivsten waren. Wenn beispielsweise eine vor kurzem erstellte Zielseite (Landingpage) beim Generieren von Leads effektiv war, sollten Sie diese wieder verwenden, sie aber so weit wie möglich verbessern. Dasselbe gilt für andere Ressourcen und Kanäle.

Schritt 5: Automatisieren Sie das Marketing

Marketing Automatisierung ist gewaltig und wird immer besser mit neuen Technologien und neuer Software. Die heute führenden Marketing Automatisierungs-Plattformen können Wunder für Ihre digitale Marketingstrategie bewirken und machen es einfach für Sie Aktivitäten zu automatisieren, wie Content Marketing, E-Mail Marketing, Leadgenerierung und mehr. Ausserdem ist es einfach Marketing Automatisierungs-Plattformen zu finden, die in das Vertriebs-CRM Ihres Unternehmens integriert sind, was Ihren kompletten Verkaufsprozess verbessert.

Wenn Ihr Unternehmen noch nicht auf den Zug der Marketing Automatisierung aufgesprungen ist, sollten Sie sichergehen, dass sie diese in diesem Jahr zu Ihrer Strategie hinzufügen.

Schritt 6: Treffen Sie den Nagel auf den Kopf bei der mobilen Optimierung

Wir befinden uns in einer Ära, in der das Mobiltelefon zuerst kommt. Daher sollten Sie Ihre Seite auch für mobile Geräte optimieren. Mobile Optimierung beinhaltet die Seitengeschwindigkeit, das Seitendesign und verschiedene andere Suchmaschinenoptimierungs-Praktiken, um zu gewährleisten, dass Menschen, die auf Ihre Seite kommen und ein Mobiltelefon verwenden ein schönes Erlebnis haben.

Überprüfen Sie das Full Responsive Design, um zu gewährleisten, dass Sie die neuesten Methoden verwenden und nur relevante und aktuellste Daten zur Verfügung stellen.

Schritt 7: Machen Sie es einfach für Kunden Sie zu erreichen

Beim Onlinehandel geht es darum, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten – daher sollte der Traffic auf Ihrer Webseite hoch sein, um positive Ergebnisse zu erzielen. Ihre digitale Marketingstrategie sollte daher gewährleisten, dass Ihre Leads und Besucher keine unnötigen Anstrengungen auf sich nehmen müssen, um sich mit Ihnen in Verbindung setzen zu können. Die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden ist für Ihr Unternehmen von unschätzbarem Wert.

„Es gibt viel zu lernen von Ihrem online Publikum. Zum einen erhalten Sie ehrliches Feedback zu Kampagnen und Nachrichten. Wenn Sie die Interpretation und Meinung Ihrer Fans zu Ihrer Marke mit einbeziehen, können Sie frischen Content und loyale Fans erhalten.”

Um unnötigen Aufwand zu eliminieren, sollten Sie dafür sorgen, dass Landingpages nicht nach irrelevanten Daten fragen. Machen Sie Handlungsaufforderungen (call-to-actions) klar ersichtlich auf Ihrer Landingpage und auf anderen Seiten Ihrer Webseite.

Schritt 8: Verwenden Sie die richtige Technologie

Ein Marketing-Aufwand ist verschwendet, wenn unwirksame und unpassende Technologien verwendet werden. Es gibt Tools, die Ihnen durch jeden Schritt des digitalen Marketing-Prozesses helfen – mit inbegriffen sind Tools, die helfen Ihre Ziele zu identifizieren bis hin zu Tools, die Ihnen helfen herauszufinden, woher Ihre Besucher kommen.

Schritt 9: Bestätigen Sie Ihre Unterscheidungsmerkmale 

Wenn Ihr Unternehmen nicht unterschiedlich zu Ihren Wettbewerbern ist, sollten Sie keinen hohen Profit erwarten. Stellen Sie sicher, dass Sie den Unterschied zu den Anderen verändern (oder verstärken), indem Sie mit Ihren Kunden sprechen und sie fragen, warum sie Ihre Firma ausgesucht haben. Jedes Unternehmen hat ein einzigartiges Verkaufsargument – eine Eigenschaft, die Sie von der Konkurrenz abhebt. Recherchieren Sie und arbeiten Sie daran, um herauszufinden, was ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Wenn nötig, können Sie Ihr vorhandenes Unterscheidungsmerkmal festigen. Integrieren Sie diese Nachricht in Ihre Content-Marketing-Kampagnen.

Schritt 10: Verfolgen Sie Ihren Prozess

Ein kontinuierliches Monitoring sollte erfolgen, um sicherzustellen, dass die Strategie effektiv funktioniert. Dies erfolgt durch die Zuweisung von Teams, die diese Aufgabe übernehmen. Denken Sie daran aus Fehlern zu lernen und stets Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Es bedeutet eine Menge Arbeit eine digitale Marketingstrategie zu erstellen, aber ein effektiver und gut durchdachter Plan wird es viel einfacher machen.

Sind Sie bereit Ihre eigene digitale Marketing-Strategie festzulegen?

So erstellen Sie ein erfolgreiches Marketingkonzept!

So erstellen Sie ein erfolgreiches Marketingkonzept!

Marketing ist heute wichtiger denn je. Es wird immer mehr zur Herausforderung, Stammkundschaft zu halten, neue Kund/innen zu akquirieren und sein Angebot bestmöglich am Markt zu präsentieren. Damit keine Punkte vergessen werden und die Vorgehensweise systematisch, umfassend und zielorientiert ist, erstellt man ein Marketingkonzept. 

Doch bevor wir in die Materie einsteigen und die wichtigsten Schritte eines Marketingkonzeptes aufschlüsseln, möchten wir kurz auf eine Frage eingehen, die uns sehr häufig gestellt wird:

Benötigt mein Business ein Marketingkonzept?

Ganz klar: JA! Jedes Geschäft, auch Einzelunternehmungen, sollten ein Marketingkonzept aufstellen. Warum? Weil ohne vernünftige Planung Erfolg kaum möglich ist bzw. dem Zufall überlassen wird. Ausserdem sind nicht genau definierte Ziele nicht messbar. 

Besonders Jungunternehmer möchten häufig das Budget für PR möglichst gering halten und verschieben die Erarbeitung eines Marketingkonzept auf unbestimmte Zeit. Damit erweisen sie sich allerdings einen schlechten Dienst, denn nur wenn eine Firma bekannt wird, kann sie Einnahmen generieren um sich auch (mehr) Werbung zu leisten. Man MUSS also zuerst etwas investieren bevor man verdienen kann. Besonders prägnant drückte Henry Ford, Gründer der Ford Motor Company, dies in seinem berühmten Zitat aus: „Wer nicht wirbt, stirbt!”

Was genau beinhaltet ein Marketingkonzept?

Ein Marketingkonzept dient der Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher werberelevanten Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens. Es ist sozusagen der Kern des gesamten Marketings.

Die sieben Schritte zum Aufbau eines Marketingkonzeptes sind:

  • Analyse der Ist-Situation
  • Definition der Ziele
  • Erarbeiten der Strategie
  • Planung des Marketingetats
  • Zuteilung der Massnahmen
  • Umsetzung der geplanten Aktivitäten
  • Kontrolle und Überwachung

Analyse

Bevor Sie entscheiden, wohin Ihre Marketingaktivitäten Sie führen sollen, erstellen Sie eine Studie der Ist-Situation. Hier untersuchen Sie zum einen Ihre betriebsinterne Situation als auch die Möglichkeiten und das potentielle Risiko am aktuellen Markt. Natürlich muss Ihre Zielgruppe bei der Analyse in den darauffolgenden Schritten die Hauptrolle spielen. Wer sind Ihre Käufer/innen genau? Wofür interessieren Sie sich und wie sprechen Sie deren Wünsche und Bedürfnisse am besten an? 

Zieldefinition

Die Auswertung Ihrer Ist-Analyse legt das Fundament für die Definition Ihrer Marketingziele. Auf den ersten Plätzen der angestrebten Erfolge, welche mittels eines Marketingkonzeptes erreicht werden sollen, stehen: Umsatzsteigerung, Neukundengewinnung und Verbesserung der bestehenden Kundenbindungen sowie Steigerung der Popularität einer Marke bzw. eines Unternehmens und seiner Angebote.

Nutzen Sie zur Ausarbeitung Ihrer Zieldefinition die S.M.A.R.T.-Formel:

  • Spezifisch- Ziele sollen exakt formuliert sein
  • Messbar- nur anhand von konkreten Zahlen lässt sich der Erfolg Ihrer Massnahmen messen
  • Attraktiv- positiv ausgedrückte Ziele finden die Unterstützung innerhalb Ihres Betriebes und führen eher zum Erfolg
  • Realistisch- die angestrebten Ergebnisse müssen unter den gegebenen Rahmenbedingungen erreichbar sein
  • Terminiert- das Konzept findet innerhalb eines festgelegten Zeitraumes statt

Marketingstrategie

Nun erfolgt die langfristige Planung Ihrer operativen Massnahmen. Es wird schriftlich dokumentiert, wie Ihre Marketingziele mittels penibler Organisation taktisch umgesetzt werden sollen. Der Fokus bei der Ausarbeitung liegt in der Regel auf den Unterscheidungsmerkmalen zu Ihren Mitbewerbern am Markt.

Marketingetat

Unabhängig davon, ob Sie eine eigene PR Abteilung haben oder Ihr Marketing komplett auslagern, muss das Budget für Werbeaktivitäten genau geplant werden. Dazu gehören nicht nur Gehälter und Stundensätze sondern auch Anzeigen, Verwaltung von Plattformen, SEO Kosten uvm.

Massnahmen-Zuteilung

In dieser Phase wird über die Marketing Tools entschieden, die Sie verwenden möchten, um Ihre Strategie in konkrete Handlungen umzusetzen. Dazu müssen Sie natürlich wissen, zu welchem Zeitpunkt, an welchem Ort und zu welchem Verkaufspreis Ihre Produkte am besten beworben und angeboten werden sollen und können. Am häufigsten wird hier, besonders von Anbietern von Konsumgütern, auf die sogenannten 4 Ps zurückgegriffen:

  • Price- Preispolitik
  • Product- Produktpolitik
  • Promotion- Distributionspolitik
  • Place- Kommunikationspolitik

Umsetzung der Massnahmen

Jetzt geht es an die Implementierung der bisher formulierten Schritte, von der Produktentwicklung bis zu den Werbemassnahmen. In der Umsetzung in die Praxis liegt immense Verantwortung, denn sie involviert und beeinflusst viele verschiedene Organisations- und Funktionsbereiche Ihrer Firma wie z.B. Materialbeschaffung, Produktion und Vertriebswesen.

Kontrollfunktion

Während der gesamten Laufzeit muss ein Marketingkonzept immer wieder überprüft und gegebenenfalls an kurzfristig veränderte Situationen angepasst werden. In der Abschlussphase messen Sie anhand Ihrer eingangs definierten Ziele abschliessend, wie erfolgreich Ihre Planung letztendlich war. Sämtliche Erkenntnisse sind genau zu dokumentieren und mit allen Beteiligten auszuwerten. Nur so können Sie zukünftig Ihre Marketingstrategie noch effizienter und erfolgreicher formulieren.


Praxisbeispiel aus dem Alltag

Nehmen wir an, Sie fertigen und verkaufen Dekorationselemente aus naturbelassenem Holz. Jedes Jahr findet in Ihrer Region ein grosses, dreitägiges Mittelalterfest mit vielen Aktivitäten und Verkaufsständen statt, welches stets sehr gut besucht ist.

In dem Fall würden Sie für Ihr Marketingkonzept wie folgt vorgehen:

Sie befragen Mitarbeiter, Freunde, Ortsansässige sowie den Veranstalter bezüglich des Publikums, der Verkäufer und des üblich verfügbaren Angebotes. Der Hauptkonkurrent aus den letzten Jahren bietet überwiegend Holzschalen und grosse Deko-Stücke an. Daher entscheiden Sie sich für kleine Statuen. Ausserdem planen Sie die Produktion von Holzspielzeug, da es aktuell im Trend liegt.

Als Ziel definieren Sie einen Umsatz von 5.000€ sowie das Sammeln von mindestens 500 Adressen mittels einer täglich durchzuführenden Tombola während des dreitägigen Events.

Product: Der Analyse zufolge besuchen sehr viele Familien das Fest, daher beschliessen Sie eine extra Charge Mobiles und Fahrzeuge mit beweglichen Rädern zu produzieren.

Place: Durch Ihre guten Kontakte zum Stadtrat konnten Sie einen günstig gelegenen Standplatz ergattern. Präsentieren Sie Ihre Ware in dem Holzhäuschen, welches Sie üblicherweise auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt einsetzen. Zusätzlich wird ein Mitarbeiter dreimal täglich mit einem Bauchladen über den Markt laufen, und Jojo´s sowie kleine Holztiere anbieten.

Price: Sie legen die Preise aller Artikel fest. Ihre Kalkulation ergab, dass sich mit diesen Verkaufspreisen eine Gewinnspanne von 47% ergibt. Da ein Grossteil Ihres teuren Vertriebes über Einzelhändler für diese Veranstaltung wegfällt, wollen Sie Ihren Käufer/innen ab einem Einkaufswert von 100€ zehn Prozent Rabatt gewähren. 

Promotion: Im Eingangsbereich und neben dem Kasperletheater werden Sie Plakate aufstellen und Ihr Holz-Verkaufsstand trägt Ihren Firmennamen. Zusätzlich werden Sie pünktlich zum Festival biologisch abbaubare Bambus-Beutel mit Ihrem Firmenlogo einführen.

Das Festival wird ein voller Erfolg- schon am zweiten Morgen sind alle Jojo´s verkauft. Für Ihre Teilnahme im nächsten Jahr sollten Sie also mehr produzieren. Auch auf die häufig gestellte Frage nach Disney Figuren werden Sie dann eingehen. 

Fazit- Marketingkonzept erfolgreich umgesetzt! 

Erstellung des Marketingplans – Worauf kommt es wirklich an?

Erstellung des Marketingplans – Worauf kommt es wirklich an?

Es ist wirklich nicht ganz einfach, sich auf dem riesigen Spielfeld des Marketings einen Überblick zu verschaffen. Doch gerade Jungunternehmer/innen und kleinere Betriebe verfügen oft (noch) nicht über die Ressourcen, um Fachleute mit dem Unternehmensmarketing zu beauftragen. Aus diesem Grund auf einen erfolgversprechenden Marketingplan zu verzichten, wäre jedoch ein kapitaler Fehler. Denn nur wenn Sie den Markt genau im Auge behalten und Ihre betrieblichen Massnahmen mit Bedacht planen, können Sie Ihr Business etablieren und langfristig auf Wachstum hoffen. 

Natürlich erfordert das Erstellen eines Marketingplans etwas Zeit und Aufwand. Doch wenn Sie fokussiert an die Aufgabe herangehen, ist es kein Hexenwerk, einen Marketingplan zu erarbeiten.

In unserem kleinen Ratgeber erhalten Sie wertvolle Tipps für die Vorgehensweise und worauf Sie unbedingt achten sollten.

Was ist ein Marketingplan?

Im Marketingplan wird, üblicherweise schriftlich, festgelegt, wie eine Firma Ihre Situation aktuell einschätzt und was Ihre Ziele für das kommende Jahr sind. Er beruht auf der momentanen Marktsituation und Einschätzungen zu deren Entwicklung. Auch die Mittel und Wege, also Marketingstrategie und Instrumente zum Erreichen des gewünschten Ziels, werden definiert.

Warum Sie einen Marketingplan haben sollten? Sie könnten natürlich denken, dass Sie sich spontan für die eine oder andere Werbemassnahme entscheiden werden, wenn es erforderlich erscheint. Damit sind Unternehmer aber wirklich schlecht beraten. Denn nur wenn Marketing mit Struktur und Systematik betrieben wird, ist es auch erfolgreich, effizient und bezahlbar.

Basis des Marketingplans:

Strategische Analyse

Bevor Sie zukünftige Schritte in Erwägung ziehen, brauchen Sie zunächst die Grundlage für Ihre Planung. Diese ergibt sich aus den Studien der folgenden Bereiche: 

Markt- und Umgebungsanalyse

Einen genauen Überblick über die Ist-Situation Ihres Business’ erhalten Sie durch die Auswertung betriebsinterner Daten, Marktanalysen, aktuellen Kundenbefragungen und geschäftlichen Informationen zur Konkurrenz.

Kunden- und Wettbewerbsanalyse

Nun erfolgt die Ermittlung der Ziele: Welche Erwartungen und Anforderungen bestehen innerhalb Ihres Unternehmens? Welche konkreten Ergebnisse möchten die einzelnen Betriebsbereiche, der Verkauf, das Produktmanagement und vor allem die Geschäftsführung erreichen? Denken Sie unbedingt auch daran, die Erwartungen Ihrer Geschäftspartner in Ihre Studien einzubeziehen. 

Brainstormings mit den Bereichsverantwortlichen Ihrer Firma bieten gute Gelegenheiten zur zeitnahen Ermittlung der Unternehmensziele für das kommende Jahr.

Zielsetzung des Marketingplans:

Nennen Sie Zahlen

Es ist immer ungünstig, und vor allem schwer auszuwerten, wenn Ziele nicht genau festgelegt werden. Wie wollen Sie exakt messen, ob ein grob formuliertes Vorhaben wie „wir wollen Kosten reduzieren” wirklich umgesetzt wurde? Definieren Sie daher die folgenden drei Ziele mit festen Kennzahlen:

Operative und strategische Ziele

Stecken Sie zunächst die langfristigen (strategischen) Ziele fest, z.B.: Aufbau einer eigenen Marketingabteilung. Operative Ziele sollen hingegen kurz- bis mittelfristig erreichbar sein, beispielsweise: Marketing-Seminare für Mitarbeiter implementieren.

Finanzielle Ziele

Wie der Begriff schon sagt geht es darum, für die verschiedensten Bereiche Budgets, Investitionen aber auch Einsparungen festzulegen. Das betrifft z.B. die Produktion und Produktentwicklung, Personal- und Beschaffungskosten und natürlich den finanziellen Aufwand fürs Marketing.

Markt- und kundenbezogene Ziele

Was genau möchten Sie am Markt erreichen? Zu Markt- und kundenbezogenen Zielen gehören Besucherzahlen auf Ihrer Webseite, Kundenzufriedenheit, Serviceumfang, Popularität des Unternehmens und Neukundengewinnung aber auch z.B. die Mitarbeiterzufriedenheit.

Strategiewahl im Marketingplan:

Position beziehen

Im klassischen Marketingplan werden Strategien für vier verschiedene Bereiche erarbeitet. Sie basieren zum Teil auf der zuvor festgelegten Budget- und Investitionsplanung. Die beiden wichtigsten Strategien für das Marketing von KMUs sind: 

Wettbewerbsstrategie

Die Wettbewerbsstrategie beschreibt die marketingrelevante Kombination aus Zielen und Mitteln im Hinblick auf Ihre Mitbewerber. Ihr Ziel ist es, Ihre Unternehmensposition in der Branche zu festigen oder zu verbessern. Die Mittel dafür sollten dem Wettbewerbsumfeld entsprechend eingesetzt werden. Ein Ziel wäre z.B.: im Kanton bekannter zu werden als Konkurrent XY.

Positionierungsstrategie

Um Ihr Angebot, also Ihre Marke, Ware oder Dienstleistung fest auf dem Markt zu verankern arbeiten Sie anhand einer Positionierungsstrategie. Ziel ist es, dass Ihre Interessent/innen die Offerte Ihrer Firma mit positiven Eigenschaften verbinden. Das können Preis, Qualität und besonderer Nutzen aber auch ein emotionaler Wert sein.

Strategieumsetzung im Marketingplan:

Marketing-Mix

Nun geht es an die Umsetzung Ihres Marketingplans. Der sogenannte Marketing-Mix gliedert sich in vier konkrete Aktionsbereiche:

Produkt

Der Kern Ihres Business’ sind Produkte oder Services. Hier geht es um Entscheidungen, welche direkt mit Ihrem Angebot, also Waren bzw. Dienstleistungen, in Verbindung stehen. Erweitern Sie z.B. Ihre Dienstleistungen oder soll ein neuer Artikel gelauncht werden? Sollten Verpackungen ansprechender designt oder ein Produkt aus dem Sortiment gestrichen werden? 

Preis

Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Preisgestaltung, also dem Festlegen eines fairen Preis-Leistungs-Verhältnisses. In die Kalkulation müssen Punkte wie Attraktivität des Kaufpreises für Ihre Kundschaft, die Möglichkeit, Rabatte anzubieten und Ihre Gewinnspanne mit einfliessen.

Kommunikation

Bei der Kommunikation geht es rund um das Bewerben Ihres Produktes bzw. Ihrer Marke. Wann und wo soll es auf welchem Weg angeboten werden? Sprechen Sie Grosshändler oder Endverbraucher an? Möchten Sie Werbung schalten, Gutscheine oder Discounts zur Verkaufsförderung einsetzen? Kurz- legen Sie genau fest, wie die Ansprache Ihrer Klientel vonstatten gehen soll.

Distribution

Die Distribution, also der Vertrieb bzw. Verkauf Ihrer Waren, geht Hand in Hand mit der Kommunikation. Gerade wenn Sie über den Grosshandel oder online verkaufen. Dann müssen aber auch Punkte wie Transport, Liefer-Mengen und -Zyklen umfangreich und penibel geplant und organisiert werden.

Erfolgskontrolle des Marketingplans:

Ergebnisse auswerten

Nach Ablauf des Zeitraums für den Ihr Marketingplan aufgestellt war, erfolgt die Auswertung. Anhand der festgelegten Ziele können Sie nun Erfolge und Misserfolge in den folgenden drei Bereichen analysieren:

Effektivität der Marketinginstrumente

Waren Ihre Werbeanstregungen erfolgreich? Nehmen Sie die Kennzahlen genau unter die Lupe. Dazu gehören: Reichweite von Anzeigen, Newsletter-Abos, Klickzahlen Ihrer Webseite, Besucherzahlen bei Messeständen, Follower in Sozialen Medien u.v.m.

Leistungsbewertung der Mitarbeiter

Evaluieren Sie den Beitrag der Mitarbeitenden zur Umsetzung und zum Erfolg des Marketingplans. So identifizieren Sie persönliche Stärken und Fähigkeiten, die Sie zukünftig gezielt einsetzen können.

Produkt-, Markt- und Kundenrentabilität

Hier bewerten Sie die Absatzzahlen und Ihre Positionierung am Markt. Wurden die gewünschten Verkaufszahlen erreicht? Wieviel kaufen Kund/innen im Schnitt und kaufen sie wiederholt? Hat ein Produkt evtl. enttäuscht?

Sicher erkennen Sie, wie wichtig ein Marketingplan für jeden Unternehmer ist. Denn nur wer sich Ziele setzt, kann diese auch erreichen.  

Wie sieht gutes Content Marketing aus?

Wie sieht gutes Content Marketing aus?

Per Definition handelt es sich bei Content Marketing um einen Teilbereich der PR, genauer gesagt um eine besondere Marketing Technik. Content bezeichnet den Inhalt von Veröffentlichungen in Form von Texten, Bildern, Charts, Videos etc.- sowohl in Printmedien als auch in digitaler Form. Der Anteil des Werbens mittels hochwertigen Contents steigt stetig an und ist besonders im Online Bereich ein effektives Tool.

Gute Gründe für Content Marketing

  1. Kund/innen betreiben Produkt-Recherche und -Vergleiche fast ausschliesslich online
  2. Die Entscheidungsreise bis zum Kauf spielt sich überwiegend im Netz ab
  3. Sie erfahren mehr über Ihre Kunden (Personas, Zielgruppe)
  4. Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades
  5. Das Vertrauen in Ihre Marke bzw. Ihre Produkte steigt 
  6. Effektive Neukundengewinnung und Kundenbindung
  7. Kann helfen Sie als kundenorientierten Experten etablieren
  8. Befriedigt den Kundenwunsch nach Information und Ersichtlichkeit des Nutzens
  9. Qualitativer Content hat eine langfristige Wirkung
  10. Gut geplante Inhalte steigern die Besucherzahlen auf Ihrer Seite
  11. Im Vergleich zu anderen Marketingarten sehr kosteneffizient
  12. Messbarkeit des Erfolgs gut möglich

Da diese Form des Werbens einen sehr positiven Effekt auf Ihr Unternehmen haben kann, geben wir Ihnen im folgenden ein paar wertvolle Tipps zum Thema Content Marketing.  

Erfolgversprechenden Content produzieren

Ansprechende Inhalte, die informativ, beratend und unterhaltsam sind, sollen Interessent/innen von einer Leistung oder einem Produkt überzeugen und sie letztendlich zu Kund/innen werden lassen. Content Marketing eignet sich ebenfalls gut, um über die Vermittlung des persönlichen Nutzens Stammkundschaft langfristig an ein Unternehmen oder eine Marke zu binden. Es ist jedoch deutlich mehr erforderlich, als das gelegentliche Posten eines hübschen Produktfotos oder eines netten Kunden-Kommentars. Ziel des Contents ist es, Interesse zu wecken. Der Vorteil des Kaufs bzw. der Nutzung eines bestimmten Angebotes für den Käufer bzw. die Käuferin muss also bei der Formulierung oder Präsentation klar im Vordergrund stehen. 

Special Offers, kostenfreien Versand und Rabattaktionen bietet die Konkurrenz genauso an wie Sie. Wenn Sie sich wirklich von Ihren Mitbewerbern unterscheiden und vor allem abheben wollen, konzentrieren Sie sich auf den Content. Denn Kund/innen sind unbewusst auf der Suche nach wissenswerten Fakten und Erklärungen zur Anwendung von Produkten. Je ansprechender Sie solche Infos „verpacken” desto besser kommen diese bei Ihrer Klientel an. Es darf und sollte sogar auch mal amüsant und locker formuliert sein. Versuchen Sie, Interessent/innen auf persönlicher Ebene anzusprechen. Das funktioniert mit Erklärvideos oder gelegentlichen Live-Beiträgen besonders gut. Ein Versprecher oder eine kleine Panne muss nicht rausgeschnitten werden: es reduziert die Distanz, verringert die Anonymität und verdeutlicht den Zuschauer/innen, dass hinter dem Angebot authentische Menschen „wie Du und ich stehen”. Das steigert Sympathien und in der Folge Ihre Beliebtheit.

Welche Arten und Formate von Content gibt es?

Um Ihnen eine Idee zu geben, was alles zum Content gezählt wird, haben wir eine kleine Liste erstellt. Sie werden überrascht sein!

Textformat:

  • Pressetexte- perfekt geeignet, um Neuigkeiten zu Ihrem Business bekanntzugeben
  • Case-Studies- Erfolgsberichte aus der Praxisanwendung Ihrer Produkte 
  • Social Media Posts- Content sollte in Art und Form zwischen den Plattformen variieren
  • Blogbeiträge- bieten vielfältige Möglichkeiten wie How to’s, Interviews und Gastbeiträge
  • E-Books- Premium Content zum Download, vermehrt qualifizierte Kundenkontakte
  • Mailings & Newsletter- essentiell zur Begleitung von Leads durch den Sales Funnel
  • White Paper- intensive Behandlung einzelner Themen, generiert mehr Leads
  • Checklisten- bieten Sie sich als Problemlöser an indem Sie hilfreiche Punkte aufzeigen

Audioformat:

  • Podcasts- Interviews und Reportagen erweitern Ihre Online Präsenz
  • Sprachassistenten- bringt Content zu Ihrem Angebot in heimische Wohnzimmer 

Bildformat:

  • Charts- präsentieren Information übersichtlich
  • Fotos & 360° Fotos- geben persönliche Einblicke in den Business-Alltag
  • Slideshows & animierte Bilder- bringen Bewegung ins Spiel und steigern Interesse

Videoformat:

  • Werbespots- der ewige Klassiker des Marketings
  • Tutorials & Produktvideos- erklären die Verwendung und verdeutlichen den Nutzen
  • Live-Spots- spontan und „ungeschminkt”, erweitern die Social Media Reichweite
  • Imagefilme- professionelle Hochglanz-Präsentation Ihres Business’
  • Webinare- weltweit zugängliche Seminare zur Stärkung der Kundenbindung

Halten Sie Ihren Content up to date 

Für die meisten Unternehmen ist es sicherlich unrealistisch, täglich etwas neues zu veröffentlichen. Das ist auch nicht unbedingt zielführend, denn es könnte Ihre Zielgruppe überfrachten und von manchen als eher belästigend empfunden werden. Ideal ist ein frischer Inhalts-Upload pro Woche, ein neuer Beitrag im Monat ist jedoch das absolute Minimum.

Warum das so wichtig ist? Zum einen soll Ihre Fangemeinde ja „am Ball bleiben”, Ihnen also als treue Kundschaft erhalten bleiben und nicht nur einen Einkauf bei Ihnen tätigen. Noch gewichtiger ist aber der folgende Punkt: Der Content Ihrer Seiten beeinflusst das Ranking in den Suchmaschinenergebnissen. Um also bei der Ergebnisanzeige von Online-Suchen möglichst weit oben platziert zu werden, und somit neue Käufer/innen zu akquirieren, müssen Sie Ihre gesamte Online Präsenz gut pflegen. All Ihre Inhalte Art sollten daher immer auf dem aktuellsten Stand sein. Stichwort SEO: Vergessen Sie Ihre eigene Webpage dabei nicht!

Brauchen Sie eine Content Strategie?

Wie Sie bereits erkennen können, ist professionelles Content Marketing recht umfangreich. Eine Strategie ist grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn Planung, Produktion bzw. Arbeitsprozesse und Umsetzung einer Idee sinnvoll aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Content Strategie organisiert die Erstellung von Inhalten und worum es darin gehen soll, die Wahl der Plattformen sowie den Zeitplan für die Veröffentlichungen. Zuständigkeiten innerhalb des Teams müssen festgelegt werden, das Marketing soll vorausschauend, langfristig und nachhaltig geplant sein. Schliesslich muss entschieden werden, welche Arten von Inhalt über welche Kanäle verbreitet werden sollen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Eine Content Strategie ist daher die unverzichtbare Grundlage für kontinuierlich hochwertige Inhalte und das Erreichen guter Resultate. Im Groben umfasst diese:

  1. Analyse des Marktes und Definition Ihrer Zielgruppe
  2. Untersuchung, welcher Content Ihre Buyer Persona am besten anspricht
  3. Festlegung der Ziele, Zeiträume, Inhalte, Plattformen, beteiligter Mitarbeiter
  4. Organisation von Verwaltung der Plattformen, Follow up und Kosten-Nutzen-Analysen

Messbarkeit des Erfolges von Content Marketing

Bei klassischen Marketingmethoden ist es häufig nicht möglich nachzuvollziehen, ob und in welchem Umfang diese erfolgreich sind. Das ist beim Content Marketing anders. Einige Tools um Resultate sichtbar zu machen sind:

  • die Anzahl der Seitenbesuche verglichen mit dem Vormonat
  • neue Newsletter- oder Seiten-Abonnements
  • neu hinzugekommene Follower
  • die Anzahl von Leads, beispielsweise Anfragen zu bestimmten Produkten

Geheimtipp: Storytelling

Zum Abschluss ein wertvoller Hinweis: Nichts ist so beliebt, wie eine tolle Geschichte. Betten  Sie Ihre Werbebotschaft in eine interessante Erzählung oder Anekdote ein. Gute Geschichtenerzähler sind die erfolgreichsten Verkäufer am Markt! 

Social Media Strategie 2021. Was beinhaltet eine erfolgreiche Social Media Strategie?

Social Media Strategie 2021. Was beinhaltet eine erfolgreiche Social Media Strategie?

Social Media ist in aller Munde- fast 50% der Weltbevölkerung nutzen die Online Plattformen in der ein oder anderen Art und Weise. Unternehmen sind also gut beraten, Soziale Medien in Ihre PR zu integrieren. Das ist den meisten Geschäftsleuten natürlich auch bewusst, doch wie genau soll man vorgehen? Ab und an ein gutes Angebot auf der Facebookseite einstellen oder täglich mehrmals Produktfotos posten? Das Marketing über Social Media sollte, genau wie alle anderen Werbemassnahmen, einer bestimmten Strategie folgen.

Wie Sie diese erstellen und welche Punkte Sie unbedingt beachten sollten, zeigt Ihnen unser kleiner Ratgeber. 

Was genau ist eine Social Media Strategie?

Strategien bezeichnen langfristige Pläne, die unter Berücksichtigung verfügbarer Finanzen und Ressourcen als Leitfaden für das zukünftige Vorgehen dienen. In unserem Fall sollen also die Social Media Plattformen dafür genutzt werden, Marketingziele zu erreichen.

Warum ist eine Social Media Strategie so wichtig?

In der Business Welt des 21. Jahrhunderts sind die Anforderung an Unternehmer/innen enorm vielfältig und verändern sich stetig. Bestimmte Leitfäden und Strukturen vereinfachen Arbeitsabläufe in allen Bereichen, also auch in der Werbung. Eine gründlich durchdachte und zielgruppenorientierte Strategie verspricht deutlich mehr Erfolg, als wild drauf los zu posten. Schliesslich wollen Sie das gigantische Potential auch maximal nutzen. 

Die vier Grundpfeiler einer Social Media Strategie

A) Ziele festlegen

Zuallererst wird das Ziel der Massnahmen festgelegt. Was genau möchten Sie mit Ihrer Social Media Strategie erreichen? Die häufigsten Wünsche sind:

  • Höherer Bekanntheitsgrad
  • Besseres Image
  • Verbesserung der Serviceleistungen
  • Kundenakquise
  • Verkauf
  • Intensivierung der Kommunikation
  • Vergrösserung der Reichweite

B) Zielgruppe definieren

Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto präziser können Sie diese ansprechen. Was Sie über Ihre Buyer Persona unbedingt wissen sollten:

  • Altersgruppe
  • Interessen & Hobbies
  • Demographie
  • Technische Erreichbarkeit
  • Allgemeine Weltanschauung
  • Bedürfnisse & Erwartungen
  • Selbstimage

Im Marketing macht es kaum Sinn, seine Werbebotschaften zu allgemein zu formulieren. Wenn Sie bestimmte Personenkreise auf die passende Art und Weise ansprechen, erreichen Sie viel mehr. 

C) Kanäle wählen

Abhängig von Ihrer Zielgruppe und der jeweiligen Message sollten Sie auch eine Struktur festlegen, was Sie auf welchen Kanälen veröffentlichen. Alle Nachrichten auf allen Plattformen zu verbreiten führt eher zum Gegenteil Ihrer Ziele: Ihre Kundschaft fühlt sich belästigt oder verliert das Interesse aufgrund der Häufigkeit Ihrer Präsenz. 

D) Arbeitsabläufe im Team

Social Media Marketing ist keine One-Man Show sondern Teamwork. Legen Sie also fest, welche Mitarbeiter/innen für bestimmte Inhalte zuständig sind, wie häufig die Postings erfolgen sollen und welche Kompetenzen die jeweilige Person hat. In vielen Fällen ist es ratsam, Outsourcing, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit oder Freelancing in die Strategie aufzunehmen.      


10 Tipps zu Social Media Strategien

Sobald die vier Grundpfeiler einer Strategie stehen, kann die Planung Ihrer Taktik in die zweite Phase gehen und detailliert ausgearbeitet werden. Diese zehn Tipps sind besonders hilfreich:

  1. Um feststellen zu können, ob Ihre Social Media Strategie auch den gewünschten Erfolg bringt, setzen Sie S.M.A.R.T.(e) Ziele. Die weltweit erfolgreich angewandte Formel steht für
  • Specific (spezifisch)
  • Measurable (messbar)
  • Attainable (erreichbar)
  • Relevant (relevant)
  • Timely (terminierbar)

Bauen Sie Ihre Strategie anhand dieser Faustformel auf und kontrollieren Sie regelmässig, ob Ihre Aktionen die Anforderungen erfüllen.

  1. Content Management ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg Ihrer Social Media Strategie. Setzen Sie auf die Aktualität und die Qualität Ihrer Beiträge und investieren Sie hier ruhig ein bisschen mehr Zeit. Hochwertige Inhalte welche up to date sind und zur richtigen Zeit auf der richtigen Plattform veröffentlicht werden erreichen am ehesten Ihr Wunsch Publikum. Achten Sie auf suchmaschinenoptimierte Inhalte um Ihre Social Media Strategie erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.   
  1. Die Nutzung von Chatbots wird Ihre Interaktion mit der Online Community deutlich erhöhen. Weit über 50% aller User nutzen die zwanglose Art der Kommunikation überaus gerne. Mit Chatbots erhöhen Sie ganz nebenbei die Besuche auf Ihrer Webpage, sind immer präsent und verändern Ihr Image vom reinen Verkäufer zum Berater.
  1. Kreieren Sie eine personalisierte Nutzererfahrung für Ihre Kundschaft- mit Chatbots machen Sie bereits einen grossen Schritt in diese Richtung. Mit live Chats fühlen sich Interessent/innen dank des persönlichen Kontakts besonders gut betreut und können zu treuen Fans werden. Die direkte Ansprache ist effizient und führt zu Verkäufen. 
  1. Bringen Sie Ihre Follower zusammen und bieten Sie ihnen die Möglichkeit, Sie oder Ihre Mitarbeiter kennen zu lernen. Intensivieren Sie in live Sessions die Beziehung zu Ihrer Fangemeinde. Achten Sie darauf, dass es sich nicht ausschliesslich um Ihr Angebot drehen darf: Ein Einblick in Ihr Unternehmen, private Anekdoten, Fun Facts etc. vertiefen die Kundenbindung.
  1. Der Sales Funnel misst in Zahlen, wie viele Unbekannte Sie letztendlich in Käufer/innen umwandeln können. Die Punkte 1-4 sind hervorragende Werkzeuge, um Kundschaft aus der breiten Masse herauszufiltern und immer näher an den Kauf heranzuführen. Vom anonymen User über die Kontaktaufnahme und den Besuch Ihres Shops bis hin zum eigentlichen Kauf- mit dem „Verkaufstrichter” steuern und messen Sie effektive Erfolge. Hilfreich ist oft die umgekehrte Herangehensweise an den Sales Funnel, sprich: Wie viele Kund/innen möchten Sie gewinnen, wieviele Seitenbesuche sind dafür erforderlich usw.
  1. Brand Awareness bezeichnet die Messbarkeit Ihres Bekanntheitsgrades, genauer gesagt den Ihres Firmennamens oder Produkts. Der Erfolg Ihrer Werbe Bemühungen kann in einfachen, regelmässigen Umfragen verfolgt und ggf. angepasst werden. 
  1. Um Ihre Popularität  besonders effektiv zu pushen nutzen Sie am besten sogenannte Brand Advocates („Markenanwälte”). Dafür benötigen Sie allerdings keinen Rechtsbeistand sondern viel mehr Menschen, welche Ihre Produkte lieben. Das können treue Kund/innen und z.B. auch Ihre Mitarbeiter sein. Reduzieren Sie Ihre Bemühungen, in der anonymen Masse Abnehmer/innen zu finden. Setzen Sie stattdessen auf die altbekannte aber sehr effiziente Mund-zu-Mund Propaganda – nur eben online.
  1. Die Konkurrenz schläft nie, und genau wie Sie nutzen Ihre Mitbewerber die Online Plattformen. Behalten Sie diese also gut im Auge und heben Sie sich mit Ihren Strategien möglichst oft von Ihnen ab. 

10. Zu guter Letzt ist es ratsam, ein Social Media Budget festzulegen. Die Sozialen Medien stellen mittlerweile die wichtigste Form des Marketings dar, und sind der kostengünstigste Weg um Ihre Zielgruppe zu erreichen. Die Zuweisung eines eigenen Budgets ist daher nur konsequent und führt, bei strategischer Nutzung, zu entscheidenden Erfolgen.   

Effektive Marketingstrategien. Die erfolgreichsten Marketingstrategien einfach erklärt.

Effektive Marketingstrategien. Die erfolgreichsten Marketingstrategien einfach erklärt.

Was ist eine Marketing-Strategie?

Marketing, auch Werbung, PR oder Advertising genannt, ist eines der vielen Werkzeuge zur Umsatzsteigerung für Unternehmen jeglicher Art. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sagen: Modernes, gut durchdachtes Marketing ist DAS wichtigste Instrument, um Betriebe optimal zu positionieren und Gewinne zu maximieren. Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, reicht es heutzutage allerdings nicht mehr aus mit Radiospots, Flyern und Mailings zu werben. Hier setzt die Marketing-Strategie an, sie ist der werbetechnische Fahrplan zur dauerhaften Umsetzung Ihrer Unternehmensziele. 

„Das beste Marketing fühlt sich nicht so an wie Marketing.“

Welche Firmen benötigen eine Marketing-Strategie?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Jede! Egal ob Produktionsbetrieb, Bäckerei oder Beauty Salon – ohne eine vernünftige Leitlinie zur Vermarktung Ihres Angebots werden Sie es sehr schwer haben. Denn der Markt ist heiss umkämpft und nahezu täglich schiessen neue Anbieter aus dem Boden. Gerade Jung-Unternehmen, Start ups und Ein-Personen-Unternehmen machen häufig den Fehler, auf eine kundenorientierte Marketing Strategie zu verzichten. Aber auch etablierte Konzerne sollten von Zeit zu Zeit überprüfen, ob ihre Werbe-Wege noch aktuell sind. Genau wie Herstellungsabläufe optimiert und Produkt-Designs modernisiert sollten, müssen auch Marketingstrategien gelegentlich ergänzt oder verbessert werden.  

Eine Marketingstrategie für alle?

Selbstverständlich nicht! Der absolut einzige Weg zu Ihrem Erfolg ist, neben einem interessanten und qualitativ guten Angebot, eine individuelle, massgeschneiderte Strategie. Das ultimative Ziel lautet: Ihre Kund/innen und deren Anforderungen so gut zu kennen und Ihr Marketing so ansprechend zu gestalten, dass Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen aus der Masse hervorstechen und sich wie von selbst verkaufen.  

Wie gelingt die Umsetzung Ihrer Marketingstrategie?

Welchen Artikel oder Service Sie auch immer vertreiben möchten, der Schlüssel zum Erfolg ist einfach definiert: Im Vordergrund muss immer der Nutzen bzw. Komfort des Abnehmers stehen und genau diesen sprechen Sie mit guten Marketing-Strategien an. Zur gekonnten Umsetzung ist natürlich einiges an Vorarbeit, Recherche und Brainstorming erforderlich. Je besser Sie den Markt analysieren und Ihre Massnahmen danach ausrichten, desto schneller werden Interessent/innen auch zu Käufer/innen. 


10 effiziente Marketing-Strategien

  1. Seit fast 100 Jahren bekannt: Direct Selling

Direktvertrieb ist seit etlichen Jahrzehnten eine erfolgreiche Marketing-Strategie. Mit diesem System werden z.B. langlebige Kunststoffdosen, Kosmetika oder Gesundheitsprodukte an die Frau und den Mann gebracht. Das Prinzip ist so einfach wie effektiv: das Produkt wird im persönlichen Gespräch bei Kund/innen zu Hause vorgestellt und kann mit allen Sinnen getestet werden. Die persönliche Beziehung zum Verkäufer pusht den Erstkauf und fördert zudem Folgebestellungen. 

  1. Instagram, Facebook und Twitter: Social Media  

Im 21. Jahrhundert kommt man beim Thema Werbung um die Sozialen Medien nicht herum. Dies wäre auch ein fataler Fehler, da die durchschnittlichen User/innen- und somit Ihre potenziellen Kund/innen- im Schnitt 50 Minuten täglich auf den gängigen Plattformen verbringen. Kaum eine andere Bühne kann Ihr Produkt in vergleichbar kurzer Zeit Millionen von Interessent/innen präsentieren. 

  1. Kommunikation ist alles: Conversational Marketing

Neun von zehn Kund/innen mögen die schnelle und direkte Kommunikation mit Anbietern per Chat. Dies sollten Sie unbedingt nutzen indem Sie Live-Chats oder Chatbots in Ihre Webpage integrieren. So können Seitenbesucher/innen umgehend mehr zu Ihrem Produkt erfahren, direkt bestellen und charmant auf weitere Angebote verwiesen werden. Zusätzlich reduziert sich Ihr Aufwand für die Bearbeitung von Anfragen per E Mail signifikant. 

  1. Google, Safari & Co: SEO- Suchmaschinen Optimierung

Sie kennen es sicher von sich selbst: Wenn Sie bestimmte Dinge suchen verwenden Sie einen Search Engine. Rund 90% der Bevölkerung nutzen dieses Tool um zügig passende Anbieter zu finden. Die Optimierung der Inhalte Ihrer Firmenseite ist daher ein ganz wichtiger Faktor des zielführenden Marketings. Denn nur Seiten, die optimal auf gängige Suchbegriffe ausgerichtet sind, werden bei Google etc. auch auf der ersten Seite angezeigt. 

  1. Ad-ons gezielt nutzen: Search Engine Marketing

Bleiben wir noch einen Moment bei den Suchmaschinen – hier haben Sie wirklich riesige Chancen, Ihr Sortiment zu vertreiben. Anzeigen, seit jeher ein beliebtes Marketing-Instrument, sind auch im Online Bereich fest etabliert. Nur erreichen Sie mit eingeblendeten Werbebannern oder Popups ungleich viel mehr Publikum. Pay per Click Links (PPC) sind ebenfalls eine gute und günstige Methode, um mehr Traffic auf Ihrer Seite zu erzeugen.

  1. Schnell im Fokus: Bilder, Videos & Tutorials

Bilder sagen nicht nur sprichwörtlich mehr als 1000 Worte! Sie fallen beim scrollen viel eher auf als Text, bewegte Bilder springen sogar noch schneller ins Auge. Kurze Produktvorstellungen bzw. Tutorials können zum Umsatzbooster werden, wenn Sie Ihre Interessent/innen in die Anwendung Ihrer Produkte einweisen und diese einen angenehmen Lerneffekt erfahren. Wichtig ist, dass Sie es schaffen, einen persönlichen Bezug zwischen Ihren Abnehmer/innen, sich selbst und der angebotenen Ware herzustellen.     

  1. Impulskäufe fördern: POP Marketing

Point of Purpose Marketing richtet sich an jene Käufer/innen, die sich bereits im Geschäft bzw. auf der Webseite befinden. Sie sind bereit, Geld auszugeben und können mit Bestsellern, Rabatten oder Produktneuheiten leicht zu weiteren Käufen angeregt werden. Spontankäufe durch top platzierte Artikel oder Angebote, die einfach zu gut sind, um sie zu verpassen, generieren jährlich Milliardenumsätze. 

  1. Suchen Sie einen Partner: Cobranding

Wenn sich zwei Unternehmen zusammentun um eine bestimmte Dienstleistung oder ein Produkt besser zu vermarkten, bietet dies beiden Partnern Vorteile: Die Wahrnehmung des Angebots durch Kund/innen wird dank der doppelten Firmenpräsenz dahinter deutlich verstärkt und der Werberadius enorm vergrössert. Das Vertrauen in den Artikel steigert den Kaufanreiz und selbst namhafte Weltmarken setzen äusserst erfolgreich auf diese Kooperationen beim Vertrieb.

  1. Der Klassiker: E-Mail Marketing

Automatisierte Mailings bringen Umsatz- solange Sie sicher gehen, dass diese nicht im Spam-Ordner landen. Individualisiertes E-Mail Marketing wendet sich an bestimmte Kund/innen bzw. Interessengruppen und führt durch geschicktes Phrasing zu interessanten Klick- und Verkaufszahlen. Im Optimalfall kann ein Euro, den Sie in E-mail Marketing investierten, das 30- bis 40-fache an Umsatz generieren.

  1. Das müssen Sie probieren: Earned Media PR

Empfehlungen von Services und Produkte sind besonders wertvoll, und wirken sich direkt auf den Verkauf aus. Etwa 90% der Konsument/innen vertrauen persönlichen Empfehlungen durch Zeitungs- oder Blogartikel, Mundpropaganda und Berichten von Testimonials. Earned Media PR bezeichnet also organisch gewonnene und nicht durch Bezahlung erreichte Werbung. Perfekt, wenn Sie Wege finden um diese anzukurbeln, denn gut 50% der Millennials lassen sich stark davon animieren. 

10 Tipps für das Agenturbriefing

10 Tipps für das Agenturbriefing

Guter Content auf den eigenen Webseiten oder anderen Werbeflächen und Kanälen ist für jedes Unternehmen das Mittel zum gewünschten Erfolg. Doch woher bekommen Sie qualitativ hochwertige Inhalte? Eine spezifische und darauf spezialisierte Agentur ist sicher die richtige Wahl, um die Erstellung Ihres gewünschten Contents zu übernehmen. Aber wie wir alle wissen, bestimmen Details über Erfolg oder Misserfolg des Ergebnisses. Genau diese Details bedingen oft mehrere Korrekturen und Anpassungen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Damit sich die Content Erstellung nicht zu einem langwierigen Prozess entwickelt, benötigt die Agentur genaue Angaben über Ihre Vorstellungen und Wünsche.

In diesem Artikel geben wir Ihnen 10 Tipps, mit denen Sie ein perfektes Agenturbriefing erstellen können. Übrigens: Sie können diese Tipps auch für alle anderen Briefings – beispielsweise auch für die Kreation – verwenden.

 

Was ist ein Briefing?

Ein Briefing ist die Bezeichnung für die Aufgabenzuweisung. Dies kann schriftlich oder mündlich erfolgen und enthält alle wichtigen Informationen, Rahmenbedingungen und Eckpunkte, die der Auftragnehmer für eine Angebotsabgabe oder Auftragserfüllung benötigt. Je klarer ein Briefing definiert ist, desto einfacher ist die Zielumsetzung. Um eines vorweg zu nehmen: Wir empfehlen ausschliesslich schriftliche Briefings. Damit können Re- und Debriefings durchgeführt werden und die Chance auf ein optimales Ergebnis ohne mühsame Korrekturrunden steigt. Mehr dazu im folgenden Text.

 

Tipp 1: Halten Sie alles schriftlich fest

All Ihre Gedanken, die Sie im Vorfeld über Ihr Vorhaben gemacht haben, sollten Sie schriftlich festhalten. So können Sie das Briefing richtig aufbauen und festlegen. Dies ist ein sehr wirkungsvoller Weg, um zusammen mit der ausgesuchten Agentur zügig konkrete Marketingmassnahmen zu erarbeiten. Zudem verhindert die schriftliche Vorlage, dass irgendetwas vergessen wird und Sie können sie als Grundlage für eine spätere Beurteilung benutzen. Falls Sie von verschiedenen Agenturen Angebote einholen möchten, kann das Briefing zudem die Vergleichbarkeit erhöhen.

 

Tipp 2: Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage so genau wie möglich

Möchten Sie für Ihr Unternehmen neue Kunden gewinnen, den Bekanntheitsgrad Ihrer Firma erweitern oder ein neues Produkt einführen? Teilen Sie der Agentur, die Sie beauftragt haben, unbedingt mit, weshalb Sie sich an sie wenden und beschreiben Sie Ihr Unternehmen möglichst genau. Aufgrund dieser Ausgangssituation wird ein fähiger Agenturmitarbeiter schnell passende Lösungsvorschläge und Empfehlungen entwerfen können. Dabei wird er auf all Ihre Anliegen und Ziele eingehen.

 

Tipp 3: Definieren Sie, wen Sie erreichen möchten

Damit Ihnen die Agentur eine effektive und passgenaue Marketinglösung anbieten kann, muss Sie wissen, wer Ihre jetzigen und potenziellen Kunden sind. Dazu sollten Sie sich die Frage stellen, wofür Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt gut ist. Welches Produkt kann wessen Bedürfnis stillen? Wessen Problem kann durch Ihre Dienstleistung gelöst werden? Mit welcher Gruppe erzielen Sie den meisten Umsatz? Anhand der Antworten auf diese Fragen, kann die Agentur genau evaluieren, welche Kunden die Marketingmassnahmen ansprechen sollen.

 

Tipp 4: Legen Sie Ihre Botschaft dar

Was muss Ihre Kundschaft über Ihr Unternehmen unbedingt erfahren? Welche Wettbewerbsmerkmale, wie Qualität, Preis, garantierter Kundenservice oder Schnelligkeit zeichnen Ihr Unternehmen aus? Teilen Sie Ihrem Marketingspezialisten mit, wo Ihre Stärken liegen, damit dieser Ihre Informationen für die diversen Medienkanäle aufbereiten kann, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Der Experte kann Ihnen damit helfen, Ihr Potential voll auszuschöpfen und Ihre Qualitäten richtig hervorzuheben.

 

Tipp 5: Erläutern Sie ihre Wettbewerbslage

Um eine wirkungsvolle Marketingstrategie ausarbeiten zu können, benötigt die Agentur genaue Informationen über Ihre Wettbewerbssituation. Stellen Sie sich dazu selber beispielsweise folgende Fragen: Wer sind Ihre potentiellen Mitbewerber? Wie ist die Lage der Lieferanten und Abnehmer? Gibt es Produkte, die Ihr eigenes Produkt entbehrlich machen könnte? Wo liegen Ihre Stärken, mit denen Sie aus der Masse herausstechen können? So kann die Agentur Ihre Wettbewerbslage beurteilen und eine Strategie erarbeiten.

 

Tipp 6: Geben Sie einen zeitlichen Rahmen vor

Eine bessere Planbarkeit für sich und die Marketingagentur erreichen Sie, indem Sie einen klaren Zeitplan für die einzelnen Schritte erstellen. Falls Sie zum Beispiel eine Produkteinführung planen, gehört der angestrebte Zeitpunkt der Veröffentlichung unbedingt in das Agenturbriefing mit hinein. Mit dieser Zeitangabe kann sich die Agentur auf dieses spezielle Ereignis einstellen.

 

Tipp 7: Legen Sie Ihr Budget fest

Sie sollten der Agentur einen konkreten Finanzrahmen zur Verfügung stellen, sodass sie ein passgenaues Massnahmenpaket erstellen kann. Es ist also wichtig, das Werbebudget mit in Ihr Briefing zu integrieren, um Transparenz und Überschaubarkeit zu schaffen. Mit dem Festlegen eins Budgets warten auch keine bösen finanziellen Überraschungen auf Sie.

 

Tipp 8: Planen Sie mögliche Hindernisse mit ein

Schildern Sie dem Marketingexperten im Briefing die möglichen Risiken und potenziellen Schwierigkeiten, damit er Lösungswege bereithalten kann. So können mögliche Steine aus dem Weg geräumt werden, bevor sie zu Stolpersteinen werden.

 

Tipp 9: Setzen Sie genaue Zielvorgaben

Zu Recht erwarten Sie, dass sich die Beauftragung der Marketingagentur für Sie rechnet. Deshalb ist es wichtig im Agenturbriefing die Zielvorgaben, die erreicht werden sollen, genau zu definieren. So kann der Erfolg am Schluss gemessen werden und der Marketingbeauftragte hat gleichzeitig einen Wegweiser, dem er folgen kann.

 

Tipp 10: Sorgen Sie für einen Informationsabgleich

Fester Bestandteil Ihres Auftrags sollte das Rebriefing sein. Bitten Sie die Agentur, das Agenturbriefing zusammenzufassen, um so einen Abgleich aller Beteiligten zu erreichen. Geben Sie das Briefing frei, wenn alle Ergänzungen und Änderungswünsche vorgenommen und abgeglichen worden sind. So können Sie sicherstellen, dass die Aufgaben genau verstanden werden und keine Missverständnisse auftreten. Die beauftragte Agentur kann nun beginnen, die festgelegten Marketingmassnahmen umzusetzen.

 

Fazit

Wenn es Ihnen darum geht, eine Agentur zielgerichtet zu beauftragen oder verschiedene Angebote einzuholen, ist das Agenturbriefing ein sehr nützliches Werkzeug. Es dient als Leitfaden, um die Marketingstrategie perfekt und planvoll zu verwirklichen. Gleichzeitig können Sie so den Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten festlegen. Zum Schluss können Sie das Agenturbriefing als Evaluationsgrundlage nutzen, um sicherzustellen, dass alles eingehalten und nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erledigt wurde. Ein vollständiges und professionelles Agenturbriefing sorgt also für Transparenz, Planbarkeit und kann als Grundlage für die Erfolgskontrolle genutzt werden.

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Die 10 effektivsten Marketingstrategien im B2C-Bereich

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Welches sind die wichtigsten Elemente einer B2C-Marketingstrategie, die Brand Awareness, Kundengewinnung und Kundenbindung fokussieren? Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick in die 10 erfolgreichsten Methoden, die unabhängig von Unternehmensgrösse oder Branche funktionieren. Und auch hier gilt: Die höchste Marketingwirkung kann nur dann erzielt werden, wenn möglichst viele Strategie-Elemente ineinandergreifen und miteinander vereint werden. Von Einzelmassnahmen ohne klares Konzept raten wir ab.

 

Soziale Netzwerke und virales Marketing

Social Media Marketing konzentriert sich darauf, Nutzern Inhalte zu bieten, die sie spannend finden und daher bestenfalls in ihren sozialen Netzwerken teilen werden. Diese wertvolle Interaktion führt zu einer höheren Sichtbarkeit und mehr Traffic auf Ihrem Webshop oder Ihrer Landingpage. Die Interaktion bzw. das Teilen von Inhalten, Videos und Bildern in den sozialen Medien beeinflusst zudem die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da sie oft die Relevanz in den Suchergebnissen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder YouTube sowie in Suchmaschinen wie Google erhöhen.

 

Was müssen Sie tun? Welche Voraussetzungen müssen Sie schaffen?

  • Voraussetzung ist eine attraktive Unternehmensseite auf den relevanten social Media sowie die kontinuierliche Publikation von wertvollem Content – natürlich aus Kundensicht
  • Ihr Webshop oder Website müssen state-of-the-art sein und eine hohe Customer Experience bieten

 

Paid Media

Mit Paid Media, d.h. bezahlte Werbung, können Sie Ihren Website-Traffic steigern. Hierzu gibt es verschiedene Methoden, eine der gängigsten sind die sog. Pay-per-Click (PPC)-Links. Hierbei kaufen oder «sponsern» Sie einen Link, der als Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen erscheint, sobald ein Interessent nach Schlüsselwörtern sucht, die mit Ihrem Produkt oder Dienstleistung in Zusammenhang stehen. Jedes Mal, wenn die Anzeige angeklickt wird, bezahlen Sie der Suchmaschine eine «Pay-per-Click»-Gebühr.

 

Internet-Marketing

Internet- bzw. Online-Marketing kombiniert Web und E-Mail zur Schaltung von Werbung und Förderung von E-Commerce-Verkäufen. Um Ihre Markenpräsenz zu erhöhen, sollten Sie gleichzeitig die relevanten Social-Media-Plattformen mit ihren hohen Reichweiten miteinbeziehen. Auch die Kombination mit Ihren Offline-Aktivitäten sorgt für den grösstmöglichen Werbeeffekt.

 

Kundenbewertungen

Vor allem Online-Rezensionen und -Meinungen sind hervorragende Massnahmen zur Generierung von Vertrauen bei potenziellen Kunden. Sie haben einen hohen Stellenwert im Rahmen der B2C-Strategie. Mund-zu-Mund-Propaganda ist kostenlos, organisch und sehr wirkungsvoll: Eine Empfehlung von einem Freund, Kollegen, Familienmitglied oder einem zufriedenen User geniesst eine grosse Glaubwürdigkeit und kann Dutzende von Leads zum Kauf bewegen, wenn sie von positiven Erfahrungen mit Ihrer Marke erfahren. Lesen Sie hierzu unsere weiterführende Literatur: https://www.fitforprofit.ch/wie-haeufig-werden-sie-von-ihren-kunden-empfohlen-ueber-kundenbewertungen-als-marketing-instrument/

 

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing gilt als effektive Massnahme zur Pflege und Konvertierung von Leads. Je spannender Ihr Content und je attraktiver Ihr Angebot ist, desto grösser sind die Chancen, dass Ihre E-Mails bzw. Newsletter geöffnet werden, Inter- oder Transaktion stattfinden und diese nicht im Spam landen. Der Erfolg des E-Mail-Marketings wird an den Öffnungs- und Klickraten gemessen und muss Teil einer ganzheitlichen Strategie sein, die verschiedene Massnahmen miteinander vereint. E-Mail-Marketing kann mit den gängigen Newsletter-Tools völlig automatisiert und mit Möglichkeiten zur Messung des Werbeerfolgs durchgeführt werden. Wichtig beim E-Mail- oder Newsletter-Marketing ist die Berücksichtigung der Datenschutz-Regelungen (Stichwort: Opt-in, Opt-out)

 

Direktvertrieb

Der Direktvertrieb leistet genau das, was der Name vermuten lässt: Marketing und Verkauf von Produkten direkt an den Verbraucher. Bei diesem Modell bauen Verkäufer persönliche Beziehungen zu Einzelpersonen auf, indem sie Produkte ausserhalb von Einzelhandelsgeschäften vorführen und verkaufen, häufig bei einer Einzelperson zu Hause.

 

Point-of-Purchase-Marketing (POP)

Point-of-Purchase-Marketing (oder POP-Marketing) fokussiert (potenzielle) Kunden, die sich bereits im Geschäft bzw. am POS befinden und zum Kauf animiert werden sollen. Hierzu werden häufig aufmerksamkeitsstarke Displays und Regal-Elemente, aber auch Coupons auf Verpackungen eingesetzt. Bestenfalls sollten auch diese Massnahmen mit Online-Massnahmen (z.B. Kampagnenseite, Social-Media-Marketing) verknüpft werden.

 

Co-Branding, Affinity und Cause Marketing

Bei allen drei Massnahmen sprechen wir von Kooperationen. Bei Co-Branding handelt es sich um eine Methode, bei der sich mindestens zwei Marken zusammenschliessen, um ein einziges Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben und gemeinschaftlich zu verkaufen. Dabei transportieren diese ihre kollektive Glaubwürdigkeit an die Verbraucher und steigern damit die Wahrnehmung des Produktes oder der Dienstleistung. Co-Branding kann auch Hersteller von Eigenmarken davon abhalten, das Produkt oder die Dienstleistung zu kopieren. Affinity Marketing besteht aus der Partnerschaft zwischen einem Unternehmen (Anbieter) und einer Organisation, die Personen mit gleichen Interessen zusammenbringt – zum Beispiel ein Café, das Waren einer lokalen Bäckerei verkauft. Cause Marketing hat vor allem das Ziel, die Reputation der Marke zu steigern. Dabei soll die Kooperation zwischen einem gewinnorientierten Unternehmen und einer Non-Profit-Organisation gemeinsam soziale und andere wohltätige Zwecke fördern und davon profitieren. Cause Marketing-Beziehungen sind sog. «Feel-Goods», die ihren Kunden das Gefühl vermitteln, dass sie deren Wunsch, die Welt zu verbessern, teilen.

 

Conversational Marketing

Beim Conversational Marketing kommunizieren Verbraucher über einen Chatbot oder Live-Chat. Diese erhalten die gewünschten Informationen und erhalten Fragen in Echtzeit beantwortet. Durch diese personalisierte Interaktion wird das Benutzererlebnis erheblich verbessert. Für B2C-Unternehmen ist Conversational Marketing besonders effektiv, weil es die Verweildauer von Käufern im Verkaufstrichter verkürzt und den Kundenservice skaliert. Conversions erfolgen schneller, da Beziehungen zum Unternehmen schneller aufgebaut werden.

 

Earned Media/PR

Earned Media ist kostenlose und organisch generierte Werbung, die verschiedene Methoden beinhaltet, z.B. Social-Media-Testimonials, Mund-zu-Mund-Propaganda, eine klassische Kundenbewertung auf einer Bewertungsplattform, eine Erwähnung im Fernsehen, Radio oder in einem Print-Medium (Tages-, Fachmagazin etc.). Earned Media geniesst einen höheren Vertrauensbonus als herkömmliche Werbung.

 

Storytelling

Mit Brand Storytelling werden Verbraucher auf einer emotionalen Ebene angesprochen. Anstatt nur nackte Zahlen und Fakten zu publizieren, können Sie mit Storytelling eine einprägsame Geschichte darüber erzählen, wer Ihr Unternehmen ist, was Sie tun, wie Sie Probleme lösen, was Sie wertschätzen und wie Sie sich für Ihre Community und die Öffentlichkeit im Allgemeinen engagieren.

 

Sind Sie bereit, Ihre Marketingbemühungen zu verstärken, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Oder Sie haben zu wenig interne Kapazitäten und personelle Ressourcen? Dann kontaktieren Sie uns gerne – wir unterstützen Sie von der Strategie, der Planung bis hin zur professionellen Umsetzung aller Massnahmen.

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