Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Erfolgreiche E-Commerce Strategien entwickeln. 12 Wege zum Online-Erfolg.

Wollen Sie den Umsatz Ihres Unternehmens dieses Jahr steigern? Nun, Wachstum passiert nicht einfach so.

Wenn Sie es ernst meinen mit dem Wachstum, braucht Ihr Unternehmen Führung und eine klare Strategie.

Heute teilen wir zwölf eCommerce Strategien mit Ihnen, die Unternehmen nachweislich dabei helfen ihre Verkäufe und Umsätze zu steigern – und was noch besser ist, jedes Unternehmen kann diese Strategien anwenden.

12 eCommerce Strategien, die Ihr Unternehmen heute schon umsetzen kann!

  1. Produzieren Sie Content (Inhalt), der Backlinks (Rückverweise) generiert
  2. Bieten Sie Abonnements an
  3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten
  4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen
  5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen zu Ihrer Seite
  6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an
  7. Erstellen Sie einen einheitlichen, grafischen Stil für Ihre Produktfotografie
  8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden
  9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf
  10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen
  11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an
  12. Erkunden Sie Partnerschaften

1. Produzieren Sie Content, der Backlinks generiert

Content Marketing ist eine grossartige Strategie, die hilft Ihr Unternehmen zu vergrößern.

Der Shopify Store „Death Wish Coffee” verwendet seinen Blog, um zahlreiche Themen abzudecken, die mit Kaffee zusammenhängen. Sein Content hat eine hohes Google Ranking für kaffee-verwandte Phrasen, wie „wie macht man Kaffee”, „wie verwendet man eine Kaffeemaschine” und „wie trinkt man schwarzen Kaffee”, was hilft Traffic und Markenbekanntheit zu generieren.

Wenn Ihr Blog ein Ranking für bestimmte Phrasen erhält, hat dies neben dem Traffic weitere Vorteile für Ihren Blog. Indem Sie hochwertigen Content produzieren, können Sie auch Backlinks erhalten. Dadurch verbessern Sie die Autorität Ihrer Domain und die Rankingfähigkeit für Keywords mit Kaufabsicht.

Es sind die indirekten Vorteile von Content Marketing, die zu Ergebnissen führen. Und in vielen Fällen geht es um SEO. Der Inhalt steuert die Links, die die Autorität steuern, die die Rankings steuert, die qualifizierte Besucher steuern, die nach einer Schlüsselphrase (Keyphrase) für „kommerzielle Absichten” gesucht haben. Nun haben Sie einen Besucher, der sich sehr wahrscheinlich wandelt, ganz im Gegensatz zu Ihrem typischen Blogleser.

Sagen wir, Sie haben ein E-Commerce Unternehmen, das individuelle iPhone Hüllen verkauft. Möglicherweise wollen Sie Content produzieren für Keywords, die sich auf Ihr Unternehmen beziehen, wie

  • iPhone Batterie Tipps
  • iPhone Tricks
  • Beste iPhone Accessoires

Diese Teile werden vermutlich nicht für viel Umsatz in Ihrem Unternehmen sorgen. Sie helfen aber bei der allgemeinen SEO und Markenbekanntheit Ihrer Seite.

Dennoch wäre „iPhone Hüllen” ein sehr nützlicher Begriff für dieses Geschäft (90.000 Menschen suchen danach jeden Monat).

Wenn Sie für Ihre Verkaufsseite ein hohes Ranking für ein hochwertiges und absichtsvolles Keyword wie dieses erhalten wollen, haben Sie eine bessere Chance, wenn Ihre Domain bereits Suchberechtigungen für andere Inhalte über verwandte Themen hat, die Sie auf Ihrem Blog veröffentlicht haben.

2. Bieten Sie Abonnements an

Der Markt für eCommerce Abonnements ist in den letzten Jahren pro Jahr um 100% gewachsen!

Mit eCommerce Abonnements haben Sie eine riesige Chance, um Ihr Unternehmen zu vergrössern – und was noch besser ist, um wiederkehrende Einnahmen zu generieren.

Das Beste an wiederkehrenden Einnahmen ist die Vorhersehbarkeit. Wenn Sie wissen, wie viele Kunden Sie für wiederkehrende Käufe haben, können Sie damit beginnen Mitarbeiter einzustellen, Geld auszugeben und Ihr Unternehmen sicher auszubauen.

Beispielsweise hat eine Firma für gesundes Essen und Fitness vor kurzem ihre Produktangebote um ein monatliches Abo erweitert.

Anstatt darauf zu vertrauen, dass Kunden zu ihrer Webseite zurückkehren und Einkäufe wiederholen, hat das Unternehmen vorhersehbare Einnahmen durch Abonnements gebildet.

Abonnements haben Vorteile – sowohl für Kunden, als auch für das eCommerce Unternehmen. Mit dem Angebot profitieren die Kunden, weil es einfach funktioniert – sie müssen nicht nach den besten Keto-Snacks suchen oder sich sorgen, ob ihre Ernährung frisch und interessant bleibt. Für das Unternehmen ist der Vorteil, dass sie sich auf wiederkehrende Einnahmen von jedem Abonnenten verlassen können und, dass Ihre Marke und ihre Produkte jeden Monat in den Köpfen der Kunden bleiben.

Um diese eCommerce Strategie zu übernehmen und in Ihrem Unternehmen einzusetzen, müssen Sie darüber nachdenken, was Sie Kunden auf wiederkehrender Basis anbieten können.

  • Bieten Sie eine monatliche Accessoires-Box an, wenn Sie einen Modeladen haben.
  • Bieten Sie ein wöchentliches Abo für Blumenlieferungen an, wenn Sie einen Blumenshop betreiben (oder ein jährliches Abonnement, damit Sie niemals wichtige Jubiläen vergessen).
  • Versenden Sie jeden Monat einen Reiseführer für neue Destinationen oder ein Sammelobjekt aus einem neuen Land, wenn Sie ein eCommerce Unternehmen für Reisen betreiben.

3. Experimentieren Sie mit Lieferangeboten

Menschen LIEBEN kostenlosen Versand. Verschiedene Personen wurden von befragt, was sie dazu bringen würde öfter online einzukaufen. Fast acht von zehn Personen (79%) gaben an, dass kostenloser Versand der grösste Anreiz dafür sei.

Lieferkosten sind auch ein wesentlicher Faktor, wenn der gefüllte Einkaufswagen wieder geschlossen wird und nichts bestellt wird. Mehr als ein Drittel der Kunden (42,39%) geben Lieferkosten als Grund an, warum sie den Kauf nicht abgeschlossen haben.

Kostenloser Versand könnte die perfekte Strategie sein, um Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln und Ihre Umsätze zu steigern.

Sie fragen sich nun berechtigterweise vielleicht: „Wie kann es helfen meinen Umsatz zu steigern, wenn die Lieferkosten übernommen werden?” Eine Studie aus dem Jahr 2015 von Stitch Labs hat mehr als eine Million Shopify Bestellungen untersucht und herausgefunden, dass Händler, die immer kostenlosen Versand anbieten, den Umsatz direkt um 10% steigern können.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Preisgestaltung zu einem Schlüsselfaktor für Ihre eCommerce Strategie machen können, um weiter zu kommen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie es schaffen könnten:

Sie könnten kostenlosen Versand für alle Kunden anbieten, die sich in Ihrem Shop anmelden, so wie es beispielsweise „Nike” macht.

Sie könnten für eine kurze Zeit kostenlosen Versand anbieten, um mit gratis Versand zu experimentieren und zu sehen, wie dies Ihre Verkäufe und den Umsatz beeinflussen könnte.

Sie könnten kostenlosen Versand anbieten, wenn der Einkauf einen bestimmten Betrag oder mehr übersteigt und Ihre Kunden so dazu motivieren ein bisschen mehr auszugeben.

4. Vermitteln Sie Dringlichkeit/Knappheit, um zum Handeln zu ermutigen

Das Vermitteln von Dringlichkeit und Knappheit führt zum Verkauf. Tatsächlich kann Knappheit die Verkäufe um bis zu 226% steigern.

Schauen Sie sich zum Beispiel nur den Amazon Prime Day an, das 36 Stunden Verkaufsevent von Amazon, das jeden Juli stattfindet.

Durch das Angebot von zeitlich begrenzten Verkäufen mit begrenzten Lagerbeständen hat Amazon mehr als 100 Millionen Produkte verkauft und einen Umsatz von mehr als eine Billion $ erreicht. Damit war der Prime Day im Jahr 2018 der grösste Verkaufstag in der Geschichte von Amazon.

Sie können das Vermitteln von Knappheit aber nicht nur an speziellen Verkaufsevents einsetzen. Es ist eine Strategie, die Sie die ganze Zeit verwenden können, um das Wachstum anzukurbeln. Brian Peters weist darauf hin, dass die Firma „REI” das Vermitteln von Knappheit auf ihrer Verkaufsseite hervorragend nutzt, um die Verkäufe das ganze Jahr über zu steigern.

Brian erklärt das folgendermassen:

Die Firma schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen sagt die Firma durch Hinweise im Onlineshop, dass diese Räumungsartikel nicht mehr lange zur Verfügung stehen, weswegen Sie zuschlagen sollten, solange Sie können. Zum anderen weist die Firma darauf hin, dass es nur noch einen geringen Lagerbestand gibt. Ein Doppelschlag!

5. Ergänzen Sie Rezensionen und Bewertungen auf Ihrer Seite

Eine Studie hat herausgefunden, dass Ihnen Produktbewertungen helfen können höherpreisige Produkte zu verkaufen. Eine Studie mit 1.000 Kunden hat aufgedeckt, dass bessere Bewertungen der Hauptgrund sind, warum Menschen höherpreisige Alternativen kaufen.

Bevor sich Kunden von ihrem hart erarbeiteten Geld trennen, wollen sie wissen, dass sie Ihrer Marke vertrauen können und, dass das Produkt genau das bietet, was Sie auf Ihrer Verkaufsseite angeben.

Rezensionen sind der beste Weg, um dieses Vertrauen aufzubauen. Wenn ich in der Vergangenheit mit zwei Produkten konfrontiert worden bin, die fast identisch wirkten, werde ich die Option mit den besseren Bewertungen wählen.

„Chilly’s” ist eine Firma für Flaschen, die es sich zum Ziel gemacht hat die Akzeptanz für den täglichen Gebrauch von wiederverwendbaren Produkten zu steigern. Sie bietet Produktrezensionen auf markante Weise auf ihrer Homepage an.

So macht es auch der britische Händler „Not On The High Street”.

Sobald neue Kunden auf eine dieser Seiten kommen, können sie sofort erkennen, dass dies Marken sind, denen viele Andere vertrauen und sie gut bewerten.

Kunden sind jedoch meist nicht mitteilungsbedürftig, wenn es um Rezensionen geht. In den meisten Fällen müssen Sie dafür etwas tun, um Feedback zu erhalten. Amazon versendet zum Beispiel E-Mails zur Erinnerung für jeden getätigten Kauf, um Kunden dazu ermutigen Bewertungen für die Produkte zu hinterlassen.

Sobald Sie eine Reihe von Kundenbewertungen haben, verwenden Sie diese, indem Sie sie verteilt in Ihrem Shop anzeigen – besonders auf den Produktseiten. Der Shopify Shop „Shwood Eyewear” weist mit einer kurzen Zusammenfassung auf die Bewertungen direkt unter dem Button „dem Warenkorb hinzufügen” hin.

Wenn der Kunde einige der Bewertungen lesen möchte, werden diese alle am Ende der Produktseite angezeigt.

Sie könnten auch einen Schritt weiter gehen und Ihre Kunden nach einer Bewertung per Video fragen, wie die Beauty Seite für Frauen „BOOM!” von Cindy Joseph. Wenn ein Kunde einen Kauf auf der Seite tätigt, bietet „BOOM!” jedem einen 10$ Gutschein an, der eine Videobewertung für die Produkte teilt.

6. Bieten Sie Bestandskunden exklusive Sales (Schlussverkäufe) an

Obwohl die genauen Zahlen umstritten sind, ist es viel weniger teuer einen Kunden zu behalten, als einen neuen zu gewinnen.

Wie Amy Gallo im Management-Magazin „HBR” geschrieben hat:

„Es hängt davon ab, welcher Studie Sie glauben und in welchem Industriezweig Sie sind, aber es kostet 5 bis 25 Mal mehr einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu behalten.”

Wenn Sie ein erfolgreiches eCommerce Geschäft aufbauen möchten, müssen Sie Kunden dazu verleiten in Ihrem Shop zurückzukehren. Einer der besten Wege dies zu tun, ist durch Exklusivität und dem Erstellen von personalisierten Angeboten und Rabatten für Ihre Bestandskunden. Das Gute daran ist, dass Sie bereits Daten von Ihren vorhandenen Kunden haben.

Eine Studie von „Accenture” hat sich auf personalisierte Erfahrungen im Einzelhandel fokussiert und herausgefunden, dass 59% der Käufer es mögen, Werbeangebote für Artikel zu erhalten, die Sie stark in Betracht ziehen.

Das bedeutet, dass ein personalisierter Sale, Angebote oder Produktempfehlungen viel besser aufgenommen werden, als generierte Nachrichten, die Sie an Ihren ganzen Kundenstamm schicken.

Amazon kennt beispielsweise meine Kaufhistorie und kann mir personalisierte Produktempfehlungen schicken.

„UGG” verwendet auch Angebote, damit sich Bestandskunden wie VIPs fühlen und Treue aufgebaut wird.

Versuchen Sie darüber nachzudenken, wie Sie eine eCommerce Strategie erzeugen können, die bestehende Kunden belohnt und sie dazu bringt wiederzukommen.

7. Erstellen Sie einen einheitlichen grafischen Stil für Ihre Produktfotografie

In der Welt des eCommerce ist Ihr Markenzeichen super wichtig. Das liegt daran, dass Sie immer eine Menge an Konkurrenten haben werden – egal was Sie verkaufen.

Ihr Markenzeichen ist das, was Sie von Anderen in einem ähnlichen Geschäftsbereich abhebt. 

Überall, wo Ihre Kunden mit Ihrer Marke interagieren können, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Grafiken verwenden können, um hervorzustechen und ein vertrautes Gefühl zu erzeugen. So werden Kunden immer wissen, wenn Sie eines Ihrer Produkte sehen, dass es aus Ihrem Unternehmen stammt.

Der Modehändler „Everlane” verwendet weiche, leichte Hintergründe und viel Weiss und Grau auf seiner Webseite.

Dieser Stil wirkt sich auf jede Stelle aus, an dem Sie mit der Marke in Berührung kommen könnten – inklusive Social Media und E-Mail.

Wenn Sie sich die Produktseiten von „Everlane” anschauen, sehen Sie, dass es auch zahlreiche Produktfotos in diesem Markenstil gibt.

Die Produktfotos, die Sie für Ihre Webseite aussuchen, können ebenso zur Umsatzsteigerung beitragen. Eine Studie hat herausgefunden, dass 73% der Online-Shopper drei oder mehr Produktfotos brauchen, um einen Kauf zu tätigen.

8. Erstellen Sie ein offline Erlebnis für Kunden

Trotz der vielen Vorteile des eCommerce für Kunden bevorzugen viele dennoch persönlich einzukaufen. Eine Studie von „Walker Sands” hat herausgefunden, dass es für die meisten Produktkategorien noch immer die klare Präferenz gibt in physischen Geschäften einzukaufen.

Sie haben vielleicht eine eCommerce Marke, aber dennoch können Sie Ihren Kunden auch offline gute Erfahrungen bieten. 

Die Pop-Up-Store Industrie ist beispielsweise laut Angaben von „Popup Republic” auf über 50 Billionen Dollar angewachsen. So könnten Sie die Möglichkeiten überprüfen einen Pop-Up-Store in Ihrer Nähe zu betreiben, um ein wenig Begeisterung über Ihren Store zu erschaffen oder manche Ihrer Kunden persönlich zu treffen.

Der Shopify Store „Belle Force Activewear”, eine Start-up Fitnessmarke, hat Pop-Up-Stores in Fitnessstudios aufgestellt. Diese sollen helfen den Namen zu verbreiten, um das Unternehmen bekannter zu machen und mit Zielkunden in Kontakt zu treten.

Wenn es nicht zu Ihnen passt ein Event an einem physischen Ort zu veranstalten, können Sie darüber nachdenken eine andere einzigartige offline Erfahrung für Ihre Kunden anzubieten. Das Reiseunternehmen „Away” hat das Magazin „Here” veröffentlicht. Dies ist ein Magazin, das Kulturberichte, Reiseberichte, Fotoessays und Interviews mit bekannten Reisenden enthält.

Sie könnten einen Katalog erstellen, den Sie an Ihre Kunden verschicken. Der online Fussball Händler „Pro Direct” verschickt jährlich die „Boot Bible” an Kunden.

Wenn Sie jedes Mal einen grossartigen Eindruck hinterlassen wollen, wenn ein Kunde eines Ihrer Produkte erhält, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie das Auspack-Erlebnis (unpacking experience) verbessern können.

Ansprechende Verpackungen könne Ihre Kunden ebenso dazu motivieren wiederholte Käufe zu tätigen. Eine Studie aus dem Jahr 2016 von „Dotcom Distribution” hat herausgefunden, dass 43% der Kunden wahrscheinlich wiederholte Käufe von einem eCommerce Shop tätigen, welcher Bestellungen in Premium-Verpackungen ausliefert.

Der „Dollar Shave Club” leistet grossartige Arbeit, wenn es um die Verpackung und das Auspack-Erlebnis geht. Dessen Produkte werden in massgeschneiderten Boxen ausgeliefert, die Microcopies (Mikrokopien, kurze Texte) und Slogans enthalten, die zum Branding des Unternehmens passen.

Ein einzigartiges Auspack-Erlebnis kann zu Mundpropaganda führen, da viele Kunden das Auspacken mit Freunden und der weiten Welt des Social Media teilen.

Es gibt zum Beispiel auf Instagram alleine mehr als 700.000 Posts über Unboxing:

9. Bauen Sie ein Treueprogramm auf

Wir haben es vorher schon erwähnt: Einen Kunden zu behalten ist viel billiger, als einen neuen zu gewinnen. Diese Strategie hilft Ihnen sicher zu gehen, dass Ihre Kunden immer wieder zurückkehren.

Ein Kunden-Treueprogramm hilft Ihnen dabei, dass Ihre Kunden Ihnen treu bleiben, indem Sie dies anbieten:

  • Rabatte
  • Gratis Produkte und Giveaways
  • Gutscheine und Coupons
  • Frühen Zugriff auf Produkte
  • Exklusive Inhalte und Schlussverkäufe

„Starbucks” Kunden können sich beispielsweise für „My Starbucks Rewards” anmelden und erhalten:

  • Gratis Getränke
  • Spezielle Angebote für Lieblingsprodukte
  • Exklusiven frühen Zugriff auf die neuesten Produkte
  • Einfache und schnelle Bezahlung mit der mobilen App

All diese Fakten regen Kunden dazu an zu „Starbucks” zurückzukehren, anstatt andere Coffeeshops auszuprobieren.

„Sephora” hat ein tolles Treueprogramm namens „Beauty Insider”, wo Kunden für jeden Kauf Punkte sammeln, welche sie für gratis Produkte einlösen können.

Sogar „Amazon Prime” ist ein Treueprogramm (wenngleich eines, wofür Kunden eine Gebühr zahlen). Kostenloser Versand, Zugriff auf exklusive Sales und eine Menge an On-Demand-Medieninhalten reichen aus für:

  1. Über eine Million Menschen weltweit, die bezahlen, um beitreten zu können.
  2. Erhöhung der durchschnittlichen Ausgaben von Kunden auf Amazon von 544$ zu 2.486$ pro Jahr.

Sobald Amazon Sie an ein Jahr lang gratis Versand innerhalb von zwei Tagen gewöhnt hat, wird es schnell Ihre Anlaufstelle für so gut wie alles – vertrauen Sie mir, ich habe vor zwei Jahren ein Testabo abgeschlossen und raten Sie – ich bezahle jetzt noch immer dafür und es ist jeden Cent wert.

Mit einem Treueprogramm zu beginnen, ist nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie Interesse daran haben diese Strategie ins Rollen zu bringen, sind dies die wichtigsten Dinge, über die Sie nachdenken müssen:

  1. Wofür werden Sie Ihre Kunden belohnen? In den meisten Fällen lautet die Antwort, dass Einkäufe getätigt werden, aber Sie könnten auch über Belohnung für das Einladen von Freunden, das Hinterlassen von Produktbewertungen und für andere Handlungen nachdenken, wovon Ihr Unternehmen profitiert.
  2. Was werden Ihre Prämien sein? Sie könnten gratis Produkte, Rabatt auf zukünftige Einkäufe und/oder gratis Versand für eine bestimmte Zeit anbieten. Die Liste ist endlos, aber es ist wichtig, dass Sie etwas anbieten, dass erstens finanziellen Sinn für Ihr Unternehmen ergibt und zweitens Ihre Kunden dazu motiviert sich anzumelden.
  3. Wie werden Ihre Belohnungen eingelöst? Lösen Kunden Ihre Prämien manuell ein oder wird eine Prämie automatisch ausgelöst?

Wenn Sie Ihren Shop auf Shopify betreiben, können Sie eine der vielen verfügbaren Shopify Apps verwenden, die Ihnen die schwierige Aufgabe abnimmt, um das Treueprogramm zu erstellen.

10. Optimieren Sie Ihre Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen sind ein häufig übersehener Aspekt des eCommerce Erfolgs. Es ist einfach Ihren Shop um ein neues Produkt zu ergänzen und eine hastig geschriebene Beschreibung zu erstellen oder die Beschreibung des Herstellers zu kopieren.

Sie sollten es aber besser machen!

Nur weil die meisten Produktbeschreibungen mies sind, heisst das nicht, dass Ihre ebenso so sein müssen. Tatsächlich heisst das, dass Sie eine MASSIVE Chance haben sich abzuheben.

Ihre Produktbeschreibungen geben Ihnen die Chance  um:

  • Produktdetails und Produktbesonderheiten zur Verfügung zu stellen, die helfen Kundenfragen zu beantworten. „Nike” macht das besonders gut, da deren Produkte auf den Produktseiten genau beschrieben werden.
  • Verstärken Sie Ihre Marke, indem Sie Ihren eigenen, einzigartigen Stil von Content und Texten verwenden. Der „Dollar Shave Club” ist brillant darin, da die Firma witzige Beschreibungen und Texte verwendet, um das Interesse der Kunden zu steigern.

Er hat sogar Videos für jedes seiner Produkte:

(Das Video lässt sich nicht kopieren.)

  • Teilen Sie Ihr Fachwissen und positionieren Sie Ihre Firma als einen Experten und Marktführer in Ihrer Branche. „Patagonia” macht das gut mit seinen Beschreibungen.

Verwenden Sie Ihre Produktbeschreibungen als Weg, um das Interesse Ihrer Kunden zu wecken und ihnen alles zu geben, was sie wissen müssen, bevor sie einen Kauf tätigen – auf Ihre eigene, einzigartige Art und Weise.

11. Bieten Sie neuen Kunden sofortige Rabatte an

Diese einfache eCommerce Strategie hat einem Unternehmen geholfen in nur einem Jahr 335.288$ zu generieren, wie Sie weiter unten sehen werden.

Wieviele Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie wieder nach ein paar Sekunden ohne einen Kauf getätigt zu haben? Meine Schätzung liegt bei 90% oder mehr, vielleicht sogar bei 99%.

Sie denken vielleicht, dass Sie nichts tun können, um Menschen dazu zu bringen einen Kauf zu tätigen. Nun, diese „Fallstudie” schlägt anderes vor.

Es wurde ein Unternehmen mit aromatisiertem Wasser entdeckt, das dieses Popup für neue Besucher verwendet.

Dieses Popup hat mehr als 49.000 E-Mail-Adressen gesammelt und der 15% Discount wurde 5.239 Mal eingelöst, was zu einem atemberaubenden Umsatz von 335.288$ geführt hat.

Denken Sie darüber nach, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich ziehen können und sie zu einem Lead machen können – oder noch besser, wie diese direkt etwas kaufen.

12. Erkunden Sie Partnerschaften

Partnerschaften sind eine grossartige Möglichkeit, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen und neue Kunden zu erreichen.

Sie müssen nichts in der Grössenordnung im Stil von „Marvel x Netflix” erschaffen, um eine Wirkung zu erzielen. Partnerschaften jeder Grösse können Ihrem Unternehmen zu Ergebnissen verhelfen.

Denken Sie an andere Unternehmen, die ein unterschiedliches Publikum als Sie haben.

  • Wenn Sie erfrischende Getränke verkaufen, könnte ein Sportclub in Ihrer Nähe ein guter Partner sein.
  • Wenn Sie Auto Accessoires verkaufen, könnte eine Autowerkstatt in Ihrer Nähe helfen, um Ihre Produkte zu bewerben.
  • Wenn Sie Bürozubehör verkaufen, könnte ein gewerblicher Leasingagent perfekt zu Ihnen passen.

Egal in welcher Branche Sie sind, es gibt auf jeden Fall Partner für Sie. Doch wie funktioniert das? Diese Kooperation mit zwei Unternehmen macht es deutlich:

  1. Das Angebot „Kaufen Sie von Unternehmen A und erhalten Sie das Produkt von Unternehmen B ein Jahr gratis.” erstellt.
  2. Für jeden Verkauf hat das Unternehmen A einen Prozentsatz des Verkaufs an das Unternehmen B gezahlt.
  3. Unternehmen A hat das Angebot an dessen Mailingliste verschickt.
  4. Unternehmen B hat den kombinierten Software-Deal ebenso auf ihrer Mailingliste beworben.
  5. Beide Parteien haben vom zusätzlichen Engagement und neuen Kunden profitiert.

Das ist aber nicht die einzige Art von Partnerschaft, die Sie eingehen können. Denken Sie kreativ!

  • Sie könnten sich mit ein paar Unternehmen zusammenschliessen und ein virales Werbegeschenk verteilen, wie zum Beispiel bedruckte T-Shirts.
  • Vielleicht könnten Sie sich mit einem online Content Creator in Verbindung setzen (wie „Samsung” es mit „Casey Neistat” getan hat, aber in einem kleineren Massstab).
  • Oder Sie könnten eine Partnerschaft mit einer Location in der Nähe eingehen, um ein Event für Ihre Kunden anzubieten.

Egal wofür Sie sich entscheiden, denken Sie darüber nach, wie Sie allen beteiligten Parteien die gleichen Vorteile bieten und wie Sie Ihren Kunden etwas Wertvolles anbieten können.

Was halten Sie von unseren zwölf eCommerce Strategien, die helfen Ihr Unternehmen wachsen zu lassen? Wollen Sie diese Strategien umsetzen?

Wachstum passiert nicht einfach so. Ergreifen Sie die beschriebenen Massnahmen und starten Sie noch heute mit der Steigerung Ihres Umsatzes.