11 ultimative SEO Tipps 2021 für Top-Ranking | fit for profit

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) kostet Zeit und Geld. Haben Sie wenig Zeit, aber finanzielle Mittel für Marketing zur Verfügung, ist die Beauftragung einer Agentur oder eines SEO-Beraters eine gute Option. Wenn Sie gerade wenig Geld investieren können, nutzen Sie am besten unsere Do-it-yourself-Tipps, um die organischen Rankings Ihrer Website zu verbessern.


1. Verbessern Sie Ihr Seitentitel (Title-Tags)

Schauen Sie sich Ihre Kategorieseiten der höchsten Ebene, also die Hauptpunkte Ihres Website-Menüs an. Untersuchungen haben ergeben, dass E-Commerce-Kategorieseiten bis zu 32% mehr organischen Suchverkehr erzeugen können, als Produktseiten.

Manchmal kann eine kleine, vernünftige Änderung der Titel-Tags einen großen Unterschied machen. Das gilt vor allem, wenn Ihre E-Commerce-Plattform Standardtitel generiert, welche auf den Bezeichnungen in Ihrer Segmentierung und dem Namen der Website beruhen. Dieses standardisierte Vorgehen kann zu Seitentiteln wie „Damen-[Ihre Webseite]” führen.

Ist die Wahl Ihrer Keywords wirklich sinnvoll? Oder wäre es möglich, deren Spezifik und Relevanz zu verbessern? Zum Beispiel könnte das Hinzufügen von „Schuhe” zum obigen Titel-Tag eine sinnvolle Optimierung sein. Das Ergebnis wäre dann: „Damenschuhe-[Ihre Webseite]”.

2. Keyword Recherche beherrschen

Ein solides SEO-Programm stützt sich auf Schlüsselwort-Recherche um:

  • Die Schlagworte und Formulierungen von echten Suchenden zu kennen
  • Zu bestimmen, welche Keywords Sie anvisieren sollten
  • Die Nachfrage nach Ihren Produkten abzuschätzen

Marketing Profis neigen häufig dazu, den Jargon ihrer Branche und Marke zu verwenden. Gehen Sie nie davon aus, dass Sie wissen, was Verbraucher wollen und wie sie suchen. Recherchieren Sie diese Informationen selbst.

Die besten Keyword-Tools bieten eine Bedarfsbewertung oder Nachfrage-Ranking für jedes Thema an. Ein kostenloses Keyword-Recherche-Tool ist z.B. der Google Keyword Planner. Sie können damit jedoch nur auf die nützlichsten Daten zugreifen wenn Sie gerade eine aktive Google Ads-Kampagne haben.

Fast alle anderen Keyword-Tools zur Ermittlung der genauen Quantitäten von Suchanfragen erfordern kostenpflichtige Abonnements. Manche schlagen zwar kostenlos Keywords vor, liefern jedoch keinerlei Daten zu deren Popularität.

3. Kennen Sie Ihre Mitbewerber

Identifizieren Sie Ihre Konkurrenten bei der organischen Suche. Dies beschränkt sich nicht notwendigerweise auf Websites, auf denen explizit Produkte und Dienstleistungen verkauft werden. Auch Informationsseiten und große Einzelhändler, die um dieselben Begriffe konkurrieren, sollten Sie genau untersuchen. Wenn Sie auf der Suchergebnis-Seite Platz 1 einnehmen wollen, sind Wikipedia, Modezeitschriften und z.B. Amazon Ihre härtesten Konkurrenten. Fragen Sie sich daher folgendes:

  • Was machen die Mitbewerber in der organischen Suche besonders gut?
  • Welchen Content beinhalten deren Seiten, den ich nicht haben?
  • Wie strukturieren sie ihre Website, um wertvolle Keywords zu finden?
  • Auf welche Arten geschieht bei ihnen die Einbindung der Kunden?
Hinweis: Loggen sie sich zuvor aus Ihrem eigenen Google-Account aus, oder benutzen sie einen anonymisierten Browser- sonst werden Ihre Ergebnisse IMMER die ersten sein, die sie sehen.

Studieren Sie auch die Bewertungen und Social-Media-Aktivitäten der Konkurrenz. Dadurch können Sie Produkte oder Website-Informationen identifizieren, die Ihr eigenes Angebot und die Benutzererfahrung verbessern können.

4. Schlüsselworte zuordnen (Keyword Map)

Wenn Sie wissen, was Kunden/innen wollen und welche Suchbegriffe sie verwenden, ordnen Sie den einzelnen Seiten Ihrer Website Schlüsselwörter zu.

Die Erstellung einer Tabelle ist hier äusserst hilfreich. Listen Sie alle wichtigen Seiten in der Navigation Ihrer Website auf und ordnen Sie jeder Page eindeutige, sowohl primäre als auch sekundäre Keywords zu. Erstellen Sie neue Seiten für bisher noch nicht zugewiesene, hochwertige Schlüsselworte.

Verwenden Sie länger formulierte Keyword-Themen (Long-Tail-Keyword-Themes). Sie ziehen zwar weniger Suchanfragen nach sich, sind aber meist viel spezifischer. Schreiben Sie daher in Blogbeiträgen, auf Ihren FAQ-Seiten und in den Produktseiten lieber „Wie entferne ich Ölflecken aus Polstermöbeln” oder „XYZ Batterielader 18v Akku-Ladegerät Ersatz”.

5. Optimieren Sie Ihre Seite

Mit Ihrer Keyword-Karte in der Hand ist der nächste Schritt die Implementierung der Suchmaschinenoptimierung auf Ihrer Website (On-Page-SEO). Das schliesst folgende Punkte ein:

  • Aktualisierung des Inhalts auf den Seiten, um Schlüsselwörter (Keywords) zu inkludieren
  • Erstellen neuer Seiten mit Text und eventuell Grafiken, Audio und Video für noch nicht zugewiesene Keywords
  • Starten eines neuen, schlagwortreichen Abschnitts, z. B. eines Blogs oder eines Bildungsportals

Konzentrieren Sie sich auf die Relevanz der Textelemente jeder einzelnen Seite. Überarbeiten Sie Title-Tags, Meta-Beschreibungen (kurze Inhalts-Zusammenfassungen), Überschriften und Textinhalte entsprechend der von Suchenden verwendeten Keyword-Themen.

6. Veröffentlichen Sie kontinuierlich neue Inhalte

Erstellen Sie turnusmässig Inhalte, die exakt auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Natürlich müssen Sie nicht täglich neue Blogbeiträge oder andere Inhalte veröffentlichen. Das wäre für viele E-Commerce-Seiten auch unrealistisch. Veröffentlichen Sie aber mindestens einmal monatlich, besser sogar wöchentlich, interessante Inhalte. Konsistenz lautet hier der Schlüssel zum Erfolg.

„Inhalt” muss übrigens nicht nur aus Texten bestehen. Verwenden Sie auch Illustrationen, Produktfotos, erklärende Videos und andere Inhalte, die für Käufer/innen hilfreich sind. Bieten Sie Ihrer Kundschaft einen persönlichen Nutzen bzw. einen Mehrwert an, das ist entscheidend. Wenn Ihre Seiteninhalte keine Bedürfnisse befriedigen oder Ihre Zielgruppe nicht anspricht, haben Sie Ihre Zeit umsonst geopfert.

7. Parität der Links steigern (Link Equity)

Link-Equity beschreibt die Menge an hochwertigen, thematisch relevanten Webpages, die auf Ihre verlinken. Hochwertige Links und kontextbezogene Relevanz der Treffer sind die beiden wichtigsten organischen Ranking-Faktoren. Kombinieren Sie Link-Akquise und Content-Marketing. Dies erhöht Ihre Link-Equity ganz automatisch.

Bei der Suchmaschinenoptimierung beinhaltet Content Marketing beispielsweise das Erstellen von Artikeln, Videos und Podcasts, die gerne geteilt und verlinkt werden. Je mehr Menschen mit den Inhalten in Berührung kommen, desto größer ist das Potential für Links.

Link-Akquisition hingegen beinhaltet:

  • Das Identifizieren von hochwertigen Einzelseiten oder kompletten Websites, die thematisch relevant sind
  • Herauszufinden, wie Sie Ihren Inhalt für die Eigentümer/innen der Seiten wertvoll machen können
  • Direkte Kontaktaufnahme mit der Bitte um einen Link oder eine Vereinbarung, die zu einem Link führen würde, wie z. B. ein Gastbeitrag oder ein Interview
Google rät Website-Besitzern, überzeugende Websites zu erstellen, von denen User/innen ihren Freund/innen erzählen möchten. Googles Antwort auf die Frage: „Wie bekomme ich mehr Links?” ist eindeutig. Der beste Ansatz zur SEO ist es, sich um mehr und qualitativ hochwertigen Content zu bemühen.

Die Keyword-Recherche in Schritt 2 oben ist sehr nützlich für die Umsetzung dieser Aufgabe. Sie vermittelt eine gute Vorstellung von den einflussreichsten und bestbewerteten Websites, die man ansprechen sollte.

8. Bauen Sie Ihr Social Media Network auf

Soziale Plattformen sind das ideale Medium, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und potentiellen Käufer/innen näher zu kommen. Pflegen Sie diese Beziehungen gut. Die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte und somit die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darüber bloggt oder darauf verlinkt erhöhen sich deutlich.

Hat Ihr Unternehmen direkten Kundenkontakt? Dann werden Ihre Aktivitäten auf Facebook und Instagram wahrscheinlich den grössten Nutzen bringen. Firmen im B2B-Bereich konzentrieren sich hingegen eher auf Twitter und LinkedIn, obwohl auch hier Facebook eine Rolle spielen kann.

Falls Sie attraktive Bilder zur Hand haben, setzen Sie Instagram bzw. Pinterest mit auf Ihre Liste. Sind Sie offen für die Erstellung von Videos? Dann sollten Sie auf jeden Fall YouTube nutzen.

9. Analytik verstehen

Man kann nicht optimieren, was man nicht misst. SEO erfordert ein grundlegendes Verständnis von Google Analytics oder einem vergleichbaren System. Woher wollen Sie sonst wissen, welche Seiten optimiert werden müssen und welche bereits eine gute Performance haben?

Öffnen Sie in Google Analytics den Menüpunkt „Acquisition” > „All Traffic” > „Channels”. Klicken Sie im Anschluss auf „Organische Suche” und ändern dort die primäre Dimension in „Landing Page” (die Startseite Ihrer Homepage). Nun können Sie die Performance Ihrer SEO analysieren.

Sie sollten jedoch vorsichtig mit der Dimension „Keyword” sein. Denn eines kann kein einziges Analyseprogramm der Welt leisten: exakt nachzuverfolgen, welche Schlüsselworte organische Suchen auf Ihren Online-Auftritt verwiesen haben. Lediglich die Analyse jeder einzelnen Suchmaschine, beispielsweise der Google-Search-Console Leistungsbericht, kann das leisten.

10. Lesen Sie SEO News

Arbeiten Sie mit Hilfe eines SEO-Leitfadens. Eine weitere hilfreiche und kostenlose Anleitung für SEO-Anfänger ist Google’s „Search Engine Optimization Starter Guide”.

Für schnelle Updates über SEO-Änderungen schauen Sie sich doch mal den YouTube-Kanal „Google Webmasters” an.

Ausserdem ist es empfehlenswert, vertrauenswürdige SEO-Blogs zu lesen.

11. Fragen Sie SEOs

Wenn Sie mit Ihrer Seitenoptimierung hadern, fragen Sie in einer der vielen SEO-Communities nach. Das Webmaster-Forum von Google z.B. ist für den Anfang sehr hilfreich. Dort beraten unter anderem Google-Mitarbeiter, SEO-Profis, Marketingspezialisten sowie Web-Entwickler. Ein anderes, ebenfalls sehr beliebtes Forum ist das WebmasterWorld Forum. Sogar auf Facebook und LinkedIn werden Sie hilfreiche SEO-Communities finden.

Ein oft genutztes Medium, um die SEO-Gemeinschaft nach Rat zu fragen ist Twitter oder LinkedIn. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie einen Hashtag wie #seo oder #seofrage verwenden. Damit erhöhen Ihre Chancen, von jemandem gesehen zu werden, der auch helfen kann.

Bitte vergessen Sie Eines nie: Zum Thema Suchmaschinenoptimieren schwirren unzählige Tipps im Netz- auch eine Menge Fehlinformationen. Versuchen Sie daher immer die Quelle und Richtigkeit der Information zu prüfen.
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