Warum Social Media Teil der Digital-Strategie sein muss.

Warum Social Media Teil der Digital-Strategie sein muss.

Die Fachhochschule Graubünden hat jüngst eine spannende Studie publiziert. Eine wichtige Aussage darin lautet: «Nichtsdestotrotz tun sich viele KMU bislang schwer mit der strategischen Anwendung von Social Media für ihre Geschäftszwecke».

Was wir immer wieder in der Praxis feststellen – unabhängig von der Studie: Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Awareness für Social Media in KMU zwar gestiegen, aber es gibt noch sehr viele Potenziale….

Nur sechs klassische Beispiele sollen an dieser Stelle erwähnt werden:

✅ Das Thema Social Media wird mehrheitlich isoliert betrachtet

✅ Das Ziel ist häufig nicht klar – «einfach mal machen», ist teuer und zeitaufwändig

✅ Details über die (potenziellen) Kunden sind nicht bekannt und daher auch die Kenntnis über deren Erreichbarkeit, Kommunikations- und Kaufverhalten

✅ Social Media wird nur als Post verstanden: Man postet einfach mal wild drauf los und lässt es nach einer gewissen Zeit wieder, weil der Erfolg ausbleibt

✅ Wenig oder keine Beteiligung der Mitarbeiter in Kombination mit Ängsten (z.B. Datenschutz, Präsenz und Exponieren in der Öffentlichkeit)

✅ Man kauft Follower und erhält jedoch keine Interaktionen auf die Posts

✅ Social-Media-Marketing ist Teil der Digital-Strategie im Unternehmen. Die Digital-Strategie muss individuell auf die externe (Markt, Kunden, Konkurrenz) und auf die interne (Status, Ressourcen, Prozesse) Perspektive (Möglichkeiten, Trends, Anforderungen) ausgerichtet und vor allem nachhaltig angelegt sein

Wichtig ist – und folgende Punkte sind nicht vollständig und vereinfacht ausgedrückt:

✅ Je besser und pointierter die Digital-Strategie ist, desto geringer sind die Streuverluste und damit auch der Mitteleinsatz (Budget, Personal)

✅ Die Customer Journey muss entwickelt werden. Daraus leitet sich die Priorisierung der einzelnen Kontaktpunkte ab, die entsprechend bespielt werden müssen

✅ Welcher Social-Media-Kanal in welcher Kombination bespielt werden soll, hängt ausschliesslich von der Erreichbarkeit der Zielgruppe ab

✅ Der Content muss auf die (potenziellen) Zielgruppen ausgerichtet werden und ist ebenfalls Teil der Digital-Strategie

✅ Mitarbeiter sind wichtige Markenbotschafter und Kernelement der Content-Distribution – und nicht gekaufte Follower, die sich für die Leistung nicht interessieren und demzufolge auch niemals interagieren werden

✅ Der interne Mindset ist wichtigster Erfolgsfaktor – Ängste, Zweifel, Befindlichkeiten und das berühmte «Warten wir mal ab, was die anderen so machen» ersticken jegliche Anstrengung und Motivation einzelner im Keim

✅ Die aus der Digital-Strategie abgeleitete Organisation, Ressourcen und Prozesse müssen individuell auf das Unternehmen entwickelt und abgestimmt werden. Eierlegende Wollmilchsäue gibt es bekanntlich nicht oder nur ganz wenige, sprich: ein Mitarbeiter alleine kann nicht alles machen und das Spektrum an digitalen Möglichkeiten abdecken! Wir reden hier von strategischen und operativen Aufgaben, die jeweils spezifisches Know-how und Ressourcen benötigen. Das Know-how muss laufend erweitert und an neue Trends angepasst werden.

Dies sind nur einige Aspekte eines grossen Ganzen, das heute viel komplexer ist als früher die Tageszeitung oder ein Magazin im Briefkasten. Digital-Marketing bietet KMUs viel mehr Möglichkeiten in punkto digitaler Markenpositionierung und Sales.

Auch Euch können wir rund um die digitale Vermarktung unterstützen: Nutzt die Möglichkeit eines kostenlosen und unverbindlichen 30minütigen Performance Calls. Schreibt uns doch oder bucht direkt einen Termin unter info@fitforprofit.ch oder +41 52 644 41 57. Wir freuen uns auf Euch!

Ihr findet die Studie hier: FoBe_DEU_SocialMediaKMU_FINAL (fhgr.ch)

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